Cannabis Aktien – der grosse Reibach?

Cannabis Aktien – der grosse Reibach?2018-07-10T11:53:21+00:00

Cannabis AktienCannabis ist weltweit auf dem Vormarsch und damit auch die Möglichkeit damit Geld zu verdienen. Eine Möglichkeit zu investieren sind Cannabis Aktien. Wir erklären hier die Hintergründe zu den Cannabis Aktien, wie sie funktionieren und ob es sich jetzt lohnt zu investieren. Ausserdem werfen wir wir nicht nur einen Blick auf die Marihuana Aktien, sondern auch die ETFs.

In immer mehr Teilen der Welt wird Marihuana nämlich legalisiert, wenn auch manchmal nur für medizinische Therapien oder zu Forschungszwecken. Aber angebaut werden muss es ja auch dafür. Deshalb steigt der weltweite Anbau an legalem Cannabis auch immer weiter an und auch der Verkauf von Cannabis nimmt immer mehr zu. Zudem gibt es da ja auch noch die Hanfprodukte, die nur einen ganz geringen THC-Gehalt haben, der keinen Rausch auslösen kann. Und diese Hanfprodukte sind fast überall legal als Lebensmittel, Kosmetikprodukte und mehr zu haben. Auch dafür muss natürlich Cannabis angebaut werden, wenn auch Industriehanf und nicht das konventionelle Hanf, das man für die Rauschgewinnung benötigt. Und genau dieser weltweite Boom beim Cannabis sorgt dafür, dass auch bei Cannabis-Unternehmen immer häufiger Aktiengesellschaften gegründet werden, die dann an die Börsen gehen oder aber außerbörslich im OTC-Handel gesteckt werden. Cannabis Aktien sind daher auch keine Seltenheit mehr. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Lohnen sich Investitionen in Cannabis Aktien und gibt es Risiken, wenn man sein Geld in Marihuana Aktien steckt?

Cannabis Aktien: eine blutjunge Branche

Donald Trump hat die Wahl gewonnen – das  berührt natürlich auch die Branche für Cannabis, für Hanfprodukte und damit einen stark wachsenden Markt in Amerika. Dort geben bekanntlich immer mehr Bundesstaat Marihuana frei, mindestens für die medizinische Anwendung, in einigen Fällen wie in Washington und Colorado sogar für jedermann ohne Kondition. Logisch, dass hier schon manche Beobachter und Finanzmarktexperten von einem Mega Boom reden und es lohnt sich, einen Blick auf die Branche zu werfen.

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Viele Unternehmen sind in den letzten Jahren schon an die Börse gegangen und es werden immer mehr. Natürlich ist Cannabis noch nicht so weit wie Tabak oder Alkohol, aber wenn sich legal und offiziell ein neues Rauschmittel rechtlich und vor allem auch kulturell durchsetzt, dann sind damit enorme Chancen am Aktienmarkt verbunden. Aber wo sollten Sie genauer nachlesen? Welche Branchen gibt es überhaupt und worauf gilt es zu achten? Immerhin haben wir es im Moment noch mit stark schwankenden Entwicklungen zu tun, doch in der Summe verzeichnen viele Firmen steile Wachstumsraten und wer hier beispielsweise die möglichen Kurse etwa mit dem Siegeszug der Zigarettenhersteller vergleicht, damals vor vielen Jahrzehnten, der kann sich in etwa ausrechnen, wie sich Kurse und Gewinne entwickeln könnten.

USA und Kanada preschen vor

Cannabis AktienEin Blick in die einschlägigen Berichte auf Börsenseiten erbringt interessante Perspektiven: Zum einen sind es vor allem die Saatgutentwickler, also die Hersteller und Züchter von Cannabis Samen, die sich am Markt positionieren; zum anderen gibt es aber auch schon Vertrieb, Logistik und den eigentlichen Verkauf bei den Unternehmen. Einziges Problem: Kaum ein Unternehmen erzielt bereits große Gewinne, der Cash Flow ist oft nicht sonderlich hoch und es stehen bis auf weiteres hohe Kosten in Aussicht. Diese Branche ist wohlgemerkt in der Entwicklung, im Aufbau und das wird noch eine Weile so weiter gehen.

In Amerika und Kanada ist es sicher von Vorteil, sich die dort üblichen Geschäftsmodelle anzuschauen. Erinnern wir uns beispielsweise an Monsanto, den großen Saatgutkonzern, der mit Patenten und Genveränderung den Agrarmarkt aufmischen und hier sind Cannabis Firmen mit Schutz auf Produkte, Samen, Wachstumsmodelle durchaus vergleichbar. Wichtig ist also ein Blick auf vorhandene Patente und auf das Eigenkapital, da solche Unternehmen viel forschen und investieren und das kostet faktisch Geld, ohne dass sofort Einnahmen fließen. Ein langer Atem ist hier erforderlich, aber zugleich kosten die meisten Unternehmen nur wenige Dollar oder sogar Cents und sicher lohnt sich der Einstieg bei Hanf Saatgutentwicklern – genauso wie bei logistischen Betrieben, die in Zukunft Headshops, Apotheken oder sogar direkt an die Haustür liefern werden. Wichtig ist, dass die Firma ein gutes Kapitalpolster bietet und dann sind in einigen Fällen traumhafte Zuwachsraten drin.

Deutsche Unternehmen und das Investment in Cannabis: Schwieriger wird es hingegen in Deutschland, hier ist die Legalisierung von Cannabis schließlich noch ein Traum aller Kiffer geblieben. Es gibt aber ein paar Firmen, die einmal sich kräftig in Übersee beteiligen, zum anderen aber auch Kapital sammeln, um mittels Franchise und sogar Übernahmen aktiv zu werden. Von einer Hanf Legalisierung profitieren heißt nicht unbedingt direkt im Land investieren, heute gibt es viele Geschäftsmodelle, die sich bei anderen Firmen einkaufen und dann mittels Dividenden abkassieren. Schauen Sie aber auch bei deutschen Unternehmen rund um Haschisch und Marihuana auf das Eigenkapital, auf den Cash Flow und schlussendlich auf die eigentlichen Beteiligungen, hier wird sich dann das Schicksal solcher jungen, frischen und gerade deshalb immer auch vielversprechenden Firmen entscheiden.

Was sind Cannabis Aktien?

Cannabis Aktien sind grundsätzlich ganz normale Aktien. Es handelt sich also um Wertpapiere, die als Anteil an einer Aktiengesellschaft (AG), einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) oder an einer Europäischen Gesellschaft (SE) vorhanden sind. Mit Cannabis Aktien kauft man also Anteile an Unternehmen, die in der Cannabisbranche tätig sind, sei es mit medizinischem Cannabis, der Forschung zu Cannabis, Cannabis-Lebensmitteln oder Kosmetikprodukten, mit ganz normalem und legalem Cannabis oder sonst irgendeinem Produkt, das der Cannabisbranche zuzuordnen ist. Marihuana Aktien sind demnach ein ganz normales Finanzprodukt, das es auch in vielen anderen Branchen schon längst gibt. Die Cannabis Aktien werden dann an der Börse gehandelt, oder aber außerbörslich im sogenannten OTC-Handel („over the counter“ Handel).

Wieso gibt es Cannabis Aktien?

Die Frage danach, wieso es überhaupt Cannabis Aktien gibt, lässt sich angesichts des weltweiten Cannabismarktes sehr leicht beantworten. Denn der Cannabismarkt ist teilweise trotz Legalisierungen oder Teillegalisierungen immer noch als eine Art „Schmuddelmarkt“ verschrien, insbesondere auch bei Banken. Für Unternehmen der Cannabisbranche ist es daher nicht leicht, für beispielsweise Investitionen Kredite von Banken zu bekommen. Mit Cannabis Aktien können sie aber Geld einholen, indem sie Anteile am Unternehmen an die Anleger verkaufen. Viele Cannabis-Unternehmen sind daher auch oft auf der Suche nach neuen Investoren oder Anlegern, die sich mit ihren Marihuana Aktien Anteile kaufen und so dem Unternehmen wieder Geld verschaffen.

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Wie kann man mit Cannabis Aktien Geld verdienen?

Geld verdienen Marihuana AktienMit Cannabis Aktien lässt sich genauso Geld verdienen wie beispielsweise mit Aktien aus dem Versicherungs- oder Automobilsektor. Denn wie bereits erwähnt, unterscheiden sich Cannabis Aktien nicht von Aktien anderer Branchen. So ist das Prinzip vom Geldverdienen bei Marihuana Aktien auch so, wie bei anderen Aktien. Das bedeutet, dass man Geld verdient, also Gewinne erzielt, wenn der Wert der Aktie steigt. Das ist regelmäßig der Fall, wenn das Unternehmen gute Zahlen schreibt und ein Wachstum zu verzeichnen hat. Je besser es also dem Cannabis-Unternehmen geht, desto besser ist dann auch der Wert ihrer Aktie und desto mehr Gewinn macht man. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass man mit den Cannabis Aktien Geld verlieren kann, wenn es dem Unternehmen schlecht geht und es nur rote Zahlen schreibt. Dann sinkt schließlich auch der Wert der Aktie. So kann es unter Umständen leider auch passieren, dass man mit Marihuana Aktien kein Geld verdient, sondern Geld verliert. Aber dieses Risiko gibt es grundsätzlich immer bei Geldanlagen in Aktien.

Eine kleine Auswahl von Cannabis Aktien

NameLandKürzel
Aurora CannabisCanadaACBFF
General Cannabis Corp.USACANN
GreenGro TechnologiesUSAGRNH
Canopy Growth Corp.CanadaWEED
Deutsche Cannabis AGDeutschlandETR: FAM1

Wo lohnt es sich in Marihuana Aktien zu investieren?

Eine genaue Antwort auf die Frage, wo man am besten investieren sollte, lässt sich nicht geben. Schließlich muss zunächst einmal jeder selbst wissen, in welchen Bereich der Cannabisbranche er investieren möchte. Schließlich sind viele Unternehmen auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Zudem ist es immer sinnvoll, potenzielle Unternehmen, von denen man Cannabis Aktien erwerben möchte, vorher genau unter die Lupe zu nehmen. Eines lässt sich jedoch sagen, der Markt für medizinisches Cannabis in den USA und in Kanada ist sehr interessant.

So wird beispielsweise auch medizinisches Cannabis aus Kanada in Deutschland für therapeutische Zwecke eingesetzt und in den USA wird der Markt dafür auch immer mehr erweitert. Aktien von beispielsweise Cannabis Science, Medical Marijuana oder GW Pharmaceuticals könnten daher aufgrund des wachsenden Marktes an medizinischem Cannabis sehr interessant sein.

Generell sind aber auch kanadische Cannabis Aktien immer eine Überlegung wert, da dort auch viel medizinisches Cannabis vertrieben wird und sich der gesamte Markt deutlich mehr im Aufbau und in einer guten Regulation befindet. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass der kanadische Cannabismarkt teilweise viel mehr Beachtung findet, als der Cannabismarkt in den USA. Und im Anbau von medizinischem Marihuana ist Kanada der Weltmarktführer. Daher kann es bestimmt nicht schaden, sich den Markt der Cannabis Aktien in Kanada mal genauer anzuschauen. Und natürlich kann man auch aus Deutschland in Kanada, in den USA oder sonst wo auf der Welt in Marihuana Aktien investieren.

Welche Risiken gibt es bei Cannabis Aktien?

Risko Cannabis AktienGeldanlagen in Aktien bergen immer gewisse Risiken. Schließlich geht es dabei immer um Marktentwicklung und Gewinn der Unternehmen, von denen man Aktien, also Anteilsscheine besitzt. Läuft es schlecht, fällt der Wert der Aktie. Und auch Betrug ist manchmal möglich, wenn Aktien künstlich im Wert gesteigert werden, um sie attraktiver zu machen. Risiken gibt es somit auch bei Cannabis Aktien. Zumal man hier aufpassen muss, wo man sein Geld anlegen möchte. Grundsätzlich sind Cannabis Aktien auch deswegen risikoreich, weil es keine konkreten Daten über gewisse Bereiche wie zum Beispiel Anzahl der Konsumenten, Konsumverhalten oder Marktpreis gibt. Die meisten dieser Daten, die es natürlich zu finden gibt, beruhen auf Schätzungen oder kleineren Befragungen.

Zudem ist in einigen Ländern die Rechtslage noch schwammig oder noch nicht ganz abgeschlossen. So ändert sich beispielsweise in vielen Bundesstaaten der USA auch sehr viel. Wobei diese Sache natürlich auch als Chance gesehen werden kann, da der regulierte Markt immer weiter zunimmt. Aber insgesamt halten die einzelnen Länder ihre Finger auf dem Cannabis-Markt, sodass eine freie Marktwirtschaft nicht immer erzielt wird. Aber gerade das wäre natürlich sehr wichtig, um beispielsweise für deutliche Kursteigerungen zu sorgen. Darüber hinaus gibt es noch den illegalen Handel von Cannabis, also den Schwarzmarkt, der dazu führen kann, dass Investitionen in Cannabis Aktien nicht so gut verlaufen, wie man es sich vorstellt.

Und auch der OTC-Handel, also der außerbörsliche Handel ist risikoreich. Schließlich handelt es sich dabei nicht um einen regulierten Handel an einer regulierten Börse. Dort existieren dann auch Handelsplatzrisiken wie Intransparenz. Zudem ist das Handelsvolumen oft sehr dünn, was ebenfalls Risiken mit sich bringt. Unternehmen, die sich beispielsweise im OTC-Handel angliedern und neu sind oder aber schon unter verschiedenen Namen geführt werden, sind auch nicht gerade vertrauensvolle Partner und stellen ein Risiko dar. Natürlich kann man diesen Risiken aber einfach entgehen, wenn man sich erst gar nicht auf Cannabis Aktien einlässt, die außerbörslich gehandelt werden. Pump-and-Dump-Betrügereien entgeht man so zudem auch noch. Denn auch Betrug gibt es unter Umständen bei Cannabis Aktien, wie die US-Aufsichtsbehörde Firma schon warnend erklärt hat.

Wie kann man sich vor Cannabis Aktien Betrug schützen?

Das Thema Betrug muss man bei dem Aktienkauf immer beachten. Auch bei Cannabis Aktien ist das natürlich nicht anders. So warnte die US-Finanzaufsicht Financial Industry Regulatory Authority (Finra) auch davor, dass es unter Umständen auch Betrüger bei den Marihuana Aktien gibt, die bestimmte Aktien erst in den Himmel loben und so den Wert künstlich aufblasen. Dann werden die Aktien selbst verkauft und schneller, als man sich versieht, platzen die Werte wie Seifenblasen und fallen ins Bodenlose. Diese sogenannten Pump-and-Dump-Betrugsmaschen könnten laut Finra besonders bei Cannabis Aktien auftreten und so die Anleger in die Verzweiflung stürzen und je nachdem, wie viel man investiert hat, auch noch in finanzielle Nöte. Daher warnt die Finra auch alle Anleger eindringlich davor, nicht blind irgendwelche Cannabis Aktien zu kaufen. Vielmehr sollten sich die Anleger vorher gut informieren und bei gewissen Voraussetzungen lieber die Finger von bestimmten Marihuana Aktien lassen. In intransparente und illiquide Aktien sollte man daher nicht investieren. Die Betrugsmasche kann man zudem oft schon an folgenden Faktoren erkennen:

  • man bekommt angebliche Insidertipps per Mail, SMS oder Fax
  • es gibt unaufgeforderte Anrufe mit Tipps, sogenannte Cold Calls
  • in Börsenbriefen werden Empfehlungen ausgesprochen, was dem sogenannten Scalping entspricht
  • in Blog-Einträgen oder aber in Tweets oder Posts werden bestimmte Aktien angepriesen und vermeintliche Insidertipps verraten

Darüber hinaus sollte man auch immer stutzig werden, wenn die Pumper, also die Betrüger

  • irreführende oder sich widersprechende Informationen liefern.
  • falsche Informationen verbreiten.
  • unglaublich optimistisch auftreten und von ganz großen Gewinnen sprechen.
  • besonders aggressiv beim Anpreisen der Cannabis Aktien wirken.

Zudem ist es auch nicht verkehrt, sich über die jeweiligen Cannabis-Unternehmen zu informieren, besonders über deren Führungskräfte. Waren Führungskräfte beispielsweise schon im Gefängnis (die Firma hatte dazu auf einen CEO verwiesen, der wegen Drogenschmuggels schon neun Jahre abgesessen hatte), dann ist es sicher auch ratsam, eine mögliche Investition zu überdenken, auch wenn es „Drogenschmuggel“ war. In einem solchen Fall kann es sich dann eventuell lohnen, nicht alles auf eine Karte zu setzten, sondern das Risiko zu streuen und auf mehrere verschiedene Cannabis Aktien zu setzen, als alles bei einem Unternehmen anzulegen. Und auch Investitionen in ETFs, also in Exchange Trade Funds, was zu Deutsch börsengehandelte Fonds bedeutet, sorgen dafür, dass man eher kein Opfer von Betrug wird.

Was sind ETFs oder auch Cannabis ETFs?

ETF bedeutet Exchange Trade Fund und ist somit ein börsengehandelter Fond. Dieser Fond ist ein spezieller Fondtyp und wird wie Aktien auch an der Börse gehandelt. Daher finden Käufe und Verkäufe von ETFs auch nur an der Börse statt, was Sicherheit mit sich bringt. ETFs werden in letzter Zeit zunehmend beliebter, insbesondere bei Anfängern, die noch nicht so viele Erfahrungen oder aber gar keine Erfahrungen mit Wertpapieren gesammelt haben. Der Einstieg bei ETFs ist sehr leicht, was eben auch ein Grund ist, warum viele Einsteiger lieber in ETFs investieren anstatt in normale Investmentfonds. Der Handel von ETFs ist zudem sehr flexibel, und floriert an der Börse auch sehr gut. Zudem ist ein großes Maß an Transparenz gegeben, sodass man bis auf die normalen Risiken, die es ja beim Handel an der Börse immer gibt, wohl keine Probleme bekommt.

Einen Vorteil, den viele ETFs mit sich bringen, ist sicherlich auch, dass es sich meist um sogenannte Indexfonds handelt, die sich immer einem Index anpassen. Steigt zum Beispiel der Kurs vom DAX um zwei Prozent, so würde dann auch der entsprechende ETF um zwei Prozent steigen. Gleiches gilt somit auch, wenn der Kurs fällt. Durch diese Art der Beziehung zu einem Index handelt es sich bei den ETFs auch meist um passiv gemanagte Fonds, die also die gleiche oder zumindest fast die gleiche Wertentwicklung haben, wie der jeweilige Index. So gibt es bei ETFs auch nur geringe Fondsmanagementgebühren, die bei beispielsweise Investmentfonds deutlich höher sind. Auch das macht ETFs natürlich sehr attraktiv.

Aber wie ist es eigentlich möglich, dass ETFs den gleichen oder ähnlichen Kurs annehmen können, wie ein Index? Das ist bestimmt eine der Fragen, die Einsteiger sehr beschäftigt. Es gibt dafür genau zwei Antworten, weil es auch zwei Wege gibt, wie das möglich ist. Zunächst einmal gibt es den „echten“ Weg, um die gleiche Gewichtung wie bei dem Index zu bekommen. Bei diesem echten Weg werden vom ETF-Anbieter Aktien gekauft, die die gleiche Gewichtung wie der Index haben. So bleibt alles sehr übereinstimmend mit der Kursentwicklung des Index. Aber es gibt auch noch den „synthetischen“ oder auch „künstlichen“ Weg, um die gewünschte Gewichtung zu erhalten. Bei diesem Weg werden vom ETF-Anbieter sogenannte Swaps, also Tauschgeschäfte vollzogen. Das bedeutet, dass eventuell ganz andere Finanzwerte in einem ETF eingespeist werden, als die, die es im Index gibt. Allerdings wird dabei darauf geachtet, dass in etwa eine gleiche Kursentwicklung erzielt wird, sodass sich die Entwicklung des ETF auch dem Index anpasst. Daher werden diese ETFs auch meist Swap-basierte ETFs genannt oder aber synthetische ETFs.

Zudem können ETFs auch noch weiter unterschieden werden. Es gibt nämlich thesaurierende ETFs und ausschüttende ETFs. Bei den thesaurierenden ETFs werden die Fondserträge, die erzielt wurden, gleich wieder reinvestiert. Das entspricht dem Prinzip des Zinseszinseffektes. Damit erhöht sich der Anlagebetrag immer weiter. Oftmals entscheiden sich vor allem die Anleger, die langfristig investieren möchte, für thesaurierende ETFs. Bei den ausschüttenden ETFs hingegen werden die erzielten ETF-Erträge einmal im Jahr ausgezahlt. Vor allem Dividenden und Zinsen werden so den Anlegern ausgezahlt.

Eine Anlage in ETFs kann also für Anleger durchaus sehr sinnvoll sein und vor allem das Risiko gering gehalten sowie insbesondere für Einsteiger eine gute Option darstellen. Und für alle, die aber gerne in die Cannabisbranche investieren möchten, gibt es auch sehr gute Nachrichten. Denn mittlerweile gibt es auch endlich Cannabis ETFs, in die man investieren kann. Aktuell kann man in zwei verschiedene Cannabis ETFs investieren, wobei man sicher davon ausgehen kann, dass es in Zukunft auch mehr sein werden. Die Cannabis ETFs stehen schließlich gerade erst am Anfang ihrer „Karriere“.

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