Autoflowering: Seeds und Cannabis Anbau

Autoflowering: Seeds und Cannabis Anbau2017-09-23T12:04:19+00:00

Autoflowering Seeds HanfpflanzeEgal ob Profi oder Anfänger – wer heute Cannabis anbauen möchte, der kann aus unterschiedlichen Varianten wie Indoor und Outdoor, vor allem aber aus einer imposanten Palette an Seeds wählen. Seit Jahren schon wird eifrig gezüchtet, gekreuzt, genetisch modifiziert und mittlerweile ist Autoflowering als besonders simple und Erfolg versprechende Methode unter den Hanfbauern sehr populär. Genauer genommen handelt es sich um selbstblühende Samen, die innerhalb weniger Wochen und mit speziellem Licht behandelt zu einer reichen Cannabisernte führen. Aufgrund der spezifischen Genetik ist das Outdoor Growing in unseren mitteleuropäischen Breiten mit Autoflowering länger möglich, doch erfordert die Pflanze während des Wachstums eine zuverlässige Sonneneinstrahlung und am besten lässt sich diese Form der Hanf Zucht in den eigenen vier Wänden mit Speziallampe und entsprechender Vorsicht realisieren.

Machet Euch die Erde untertan: Die Kreuzung mit Cannabis Ruderalis

Dank der Modifizierung an den Seeds ist selbstblühendes Cannabis unabhängig vom Effekt der Photosynthese, der Übergang vom Wachstum hin zur Ausbildung der Blüte geschieht vielmehr in einem bestimmten Zeitrahmen. Hier ist es nicht unwichtig zu wissen, dass in erster die Linie durch Einkreuzung von Cannabis Ruderalis Autoflowering überhaupt erst möglich wird, schließlich braucht es dafür auch eine recht robuste Hanfpflanze. Die Ruderalis wachsen in den kalten Ecken dieser Welt und dort ist es bekanntlich nicht so weit her mit zuverlässigem Sonnenrhythmus, was dieses THC Gewächs dann mit einer selbstständigen Blüte beantwortet, nach Alter und nicht nach Sonneneinstrahlung! Normalerweise fiel die Hanfpflanze den Kiffern und Forschern kaum auf – Ruderalis sieht ziemlich verrunzelt aus und schwachbrüstig, auch sind die Cannabinoide im Vergleich zum Sativa Gras und zu den Indica Seeds kaum ausgeprägt.

Doch exakt die robuste Lebensweise und die Unabhängigkeit vom Sonnenstand machen diesen botanischen Vertreter zu einem lohnenswerten Objekt bei der Zucht von Hanfsamen und seit einiger Zeit sind zahlreichen Kreuzungen als Autoflowering sehr erfolgreich. Normalerweise wird von den berauschenden Graspflanzen der Geschmack beibehalten, auch die Stärke und selbst der Anbau stimmen und das wenig psychoaktive Ruderalis steuert lediglich die Fähigkeit zum Selbstblühen bei. Heute findest Du hier Hanfsamen, die versprechen gute 15 bis 20 % THC, auch das Cannabidiol CBD als wichtiges therapeutisches Moment ist mittels dieser superflexiblen Anbaumethode in immer besseren Konzentrationen möglich.

Die Vorteile von Cannabis Autoflowering auf einen Blick:

  • Seeds gehen schnell auf, oft werden bis zur Hanfernte nicht mehr als 2 Monate benötigt!
  • Pro Saison lässt sich gleich mehrmals ernten,
  • Wuchs und Volumen machen die Autoflowering Hanfsamen zum optimalen Gewächs für Zuhause, unauffällig und trotzdem zuverlässig im Wachstum,
  • kaltes Wetter macht den Samen in der Regel nicht viel aus
  • Cannabis muss nicht mehr aufwendig sortiert werden, blühende und im Wachstum befindliche Pflanzen sind beim Autoflowering niemals in einer Zucht zu finden.

Es reicht also ein genereller Zuchtplan für alle THC Gewächse, auch die Beleuchtung muss nicht gesondert angepasst werden. Zudem ist der Anbau selbst im Herbst noch möglich, aber dazu reicht meistens die Sonne nicht mehr.

Was wird benötigt für den Hanf Anbau?

Samen kaufen für Autoflowering Cannabis ist im Internet kein Problem. Die großen Händler für Seeds haben den neuen Trend schon längst erkannt und Du findest unzählige Sorten, wobei der Versand auch nach Deutschland ohne Schwierigkeiten vonstattengeht. Nimm Dir ruhig ein bisschen Zeit beim Stöbern und suche Dir Marihuana aus, das deinen Bedürfnissen nahekommt – die Auswahl ist riesengroß und die Züchtungen mit reichlich THC und CBD in Aussicht haben in der Regel dann auch eine bestechende Qualität und einen ordentlichen Ertrag.

Checkliste Zubehör Autoflowering:

  • passende Hanfsamen, selbstblühend
  • ein Keimset
  • ausreichend Erde, am besten luftig, benötigt wird ungefähr die Menge für einen Plastikeimer
  • Eimer mit Löchern im Boden, Volumen um die 40 Liter
  • ordentliche Beleuchtung, am besten LED – eine Lampe eignet sich für ca. 5 Hanfpflanzen (bei Outdoor Growing nicht erforderlich)

Schritt für Schritt: Cannabis anbauen mit selbstblühenden Seeds

Wie schon erwähnt kannst Du Autoflowering draußen oder drinnen probieren, aber die Sonnenstunden müssen auf jeden gewährleistet werden, sonst brauchst Du nicht mit einer besonders üppigen Ernte rechnen! In Mitteleuropa also eher die zweite Wahl, allerdings haben wir da noch die sehr praktischen Gewächshauer, über deren Vorteile und Besonderheiten beim Hanfanbau wir gleich noch näher zu sprechen kommen.

A Indoor Growing

  1. Keimphase: Die automatisierten Seeds werden zum Keimen gebracht, das ist nicht sonderlich kompliziert und neben ein bisschen Erde, dem kleinen Behältnis brauchst Du nur etwas Wasser. Viele Headshops und Websites, die Autoflowering Samen im Angebot haben, bieten Dir mittlerweile auch Keimsets – falls Du wahlweise sehr bequem bist oder eben absolut sichergehen willst!
  2. Wachstumsphase: Der Eimer ist mit Erde zu befüllen, wenigstens Dreiviertel oder besser mehr sind nötig. Es ist logisch, dass die Größe dieser Gefäße Einfluss hat auf das Wachstum und die Ernte des Cannabis, weshalb es gerne ein großer Eimer sein darf. Nach der Befüllung ist etwas Wasser hinzuzugießen, damit die nun umzutopfende Hanfpflanze einen feuchten Boden für die schnellstmögliche Durchwurzelung vorfindet. Am besten ist es, ein Loch zu bohren in der Mitte des Eimers respektive der Erde und dort den keimenden THC Selbstblüher hineinzupflanzen.

Wichtig: Es gibt immer mal Tipps, den Hanf erstmal ordentlich sprießen zu lassen, am besten bis zu den ersten Blättern und dann umzutopfen, aber aus botanischer Sicht ist das nicht zu empfehlen. Der Stress für das Cannabis ist schlicht zu hoch und Du riskierst nur unnötige Schwierigkeiten, weshalb lediglich der Keimling umgesetzt wird, der Hanfanbau jedoch am besten im stets gleichen Gefäß gelingt.

  1. Licht: Die optimale Beleuchtung beim Autoflowering achtet zum einen auf die Entfernung zum Gewächs, zum anderen auf die Dauer, wobei das Licht während der gesamten Anbauzeit dann auf diese Weise beibehalten werden muss. Unser Gras soll weder überhitzen oder gar anbrennen noch in ständigem Wechsel bei der Beleuchtung stehen! Beim Abstand sind um die 20 Zentimeter sicher in Ordnung und als Zyklus für die Beleuchtung raten wir pro Tag und 24 Stunden zu Dreivierteln Licht und ein Viertel Finsternis.
  2. Bewässerung und Pflege: Hanfbauern sollten immer einen Blick haben auf die Pflanzen und selbstverständlich ausreichend wässern. Mach einfach die Fingerprobe in der Erde – trockner Boden mit nur geringer Feuchtigkeit braucht dringend Wasser und unsere Cannabis Gewächse sind auch sehr durstig, sie wachsen automatisiert schließlich schnell und drängen zu einer imposanten Blühte.
  3. Ernte: Je nach Sorte kann es bis zu 14 Wochen dauern, doch dann tritt spätestens beim Autoflowering die Blühte der Hanfpflanze ein und die Knospen präsentieren sich in kristallartiger Opulenz. Du schneidest nun die Blätter vorsichtig weg, uns interessieren nur die Knospen! Diese werden dann getrocknet in einem abgedunkelten Zimmer, wobei Du hier bitte immer auch an die mögliche Geruchsentwicklung denkst. Wenn neben Dir eine Polizeischule für Hundestaffeln ist, dann wird wohl kein Parfüm helfen, aber ganz grundsätzlich solltest Du beim Türöffnen und im Hausflur immer mal schnüffeln, ob irgendein verdächtiger Grasgeruch aus deiner Bude dringt. Beim Trocknen ist Lüften auch wichtig, Schimmel und verfaulte Bestandteile sind bei den Cannabis Buds unbedingt zu vermeiden.

Wichtig für Anfänger beim Indoor Anbau: Bitte versuche den ersten Grow ganz klassisch und simpel wie hier beschrieben! Natürlich gibt es Dünger, Lampen und Musikstücke, die vorgeblich den selbstblühenden Hanfpflanzen noch mehr Feuer machen sollen unter der Wurzel, aber für die ersten Male reicht die einfache Methode völlig aus und Du wirst auf jeden Fall gutes Marihuana und wenn gewünscht auch Haschisch ernten können.

B Outdoor Growing und Autoflowering im Gewächshaus

Unsere Treibhäuser gibt es schon seit vielen hundert Jahren und ganz folgerichtig eignen sich die praktischen Aufzuchtstationen natürlich ebenfalls gut für Cannabis. Gestank und Abgase, hungrige Vögel, Regen und neugierige Nachbarn werden schon mal ferngehalten von den zu pflanzenden Hanfsamen. Ein bisschen kniffelig ist hingegen die Hitze im Gewächshaus, weil hier in heißen Sommern der Hanf durchaus verderben kann! Dafür sind jedoch gleich mehrere Ernten möglich, beispielsweise von Frühling bis Herbst.

Ungemein vorteilhaft für die Seeds ist der Schutz vor Regen. Wenn die Wurzeln ständig im Wasser sind, dann findet kaum Wachstum statt und gerade bei den selbstblühenden Hanfsorten wäre dergleichen angesichts des kurzen Lebenszyklus fatal! Im Winter Gras anbauen, das geht hierzulande allerdings auch im Gewächshaus nicht, dafür ist und bleibt es schlichtweg zu kalt. Keine Sorgen brauchst Du dir hingegen zu machen wegen der Lichtverhältnisse – die meisten Gewächshäuser samt installierter Plastikplanen lassen die Sonne gut durch, zudem gibt es Auflagen und Wechselfolien. Durch hohe Innentemperatur schießt Autoflowering Gras schnell und zuverlässig empor, die Ernte ist reich und üppig.

Unbedingt beachten: Das Gewächshaus ist vor allem im Herbst und Frühling eine Option, doch solltest Du eine allzu hohe Temperatur vermeiden. Mehr als 28 Grad Celsius sind schon fast zu viel, auch braucht es ausreichend Wasser, was jedoch wiederum die Luftfeuchtigkeit enorm ansteigen lässt! Das wiederum kann zu Schimmel führen und es kommt auf Sorgfalt und Umsicht bei dieser Form des Cannabis Outdoor Growings ganz besonders an. Lüften ist entscheidend, am besten immer in den Morgen- und Abendstunden zu beiden Seiten.

Verwende auch hier ausreichend große Gefäße. Eine Aussaat der Hanfsamen im Boden hingegen erfordert lockere, durchlässige Erde und das Gießen im Gewächshaus sollte nicht übertrieben werden. Es reicht aus, wenn die Bodensubstrate feucht bleiben, aber auf keinen Fall nass – dann droht Schimmel. In den letzten Wochen solltest Du das Gießen drastisch reduzieren, hier ist ein trockenes Treibhaus wichtig und Du darfst Dich auf tolles Cannabis aus dem eigenen Garten freuen.

 

 

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