Cannabis trocknen: Infos, Tipps & Tricks

Cannabis trocknen: Infos, Tipps & Tricks2018-05-09T08:20:49+00:00

cannabis trocknenDer scheinbar einfachste Abschnitt beim Marihuana-Anbau ist das Trocknen der geernteten Blüten, doch faktisch ist es real gerade bei Anfängern oft der Anfang vom Ende. Das Trocknen oder Fermentieren wird von den meisten Hobby-Growern nicht wirklich ernst genommen, dabei sind die Qualität und auch der Geschmack bzw. das Aroma stark abhängig von einem optimalen Trocknungsprozess. Hier wird durch den Wasserverlust zwar beim Volumen und Gewicht einiges eingebüßt, allerdings wird demgegenüber auch die Potenz und Qualität merkbar gesteigert.

Für wohlschmeckende, duftende Blüten mit einem perfekten Rauchgenuss jedenfalls braucht es ein besonders gewissenhaftes Trocknen und die entsprechende Umsicht. Cannabis trocknen ist dabei eine kleine Wissenschaft für sich – von daher findet Ihr hier alles Wichtige zum Prozess des Trocknens:

  1. Wozu Marihuana / Cannabis trocknen?
  2. Hilfsmittel und geeignete Orte zum  Cannabis trocknen
  3. Wie wird am besten getrocknet?
  4. Trocknen, Fermentieren und Lagerung

1. Warum Marihuana / Cannabis überhaupt trocknen?

  • Maximale Qualität: Es gibt eine Vielzahl von Punkten weshalb es wichtig ist Cannabis-Blüten gut zu trocknen. Der Hauptgrund ist die Verbesserung der Wirkung, des Geschmacks, der Verbrennung und eine damit einhergehende leichtere Verarbeitung. Der THC Gehalt wird beim richtigen Cannabis trocknen deutlich erhöht, denn durch eine gute Trocknung verdunstet das Wasser in den Blüten bzw. Buds. Dadurch wird zum einen die Wirkung effektiver und zum anderen benötigt der Verbraucher weniger Cannabis, um seinen gewünschten Rausch zu erzielen. Der Prozess des Trocknens ist gerade für Anfänger keine leichte Aufgabe. Trocknen die Marihuana Blüten zu schnell, etwa bei zu geringer Luftfeuchtigkeit, dann geht nicht nur der Geschmack, sondern auch Qualität und Wirkung verloren. Haben Sie alle Faktoren beachtet, so wird jeder Aufwand am Ende belohnt und der Abschluss der Trocknungszeit führt dann zu vorzüglichen Ergebnissen.
  • Gefahr durch Schimmel: Gutes Trocknen von Cannabis erfordert eine Umgebung bzw. Räumlichkeit zum ohne große Luftfeuchtigkeit (max. 50%). Ein ordentlicher Trocknungsprozess wird Ihnen später ein hervorragendes Raucherlebnis verschaffen. Bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgrad wird das Marihuana beim Einlagern schimmeln, denn mit der Zeit wird die Feuchtigkeit vom Blüteninneren nach außen wandern und somit in einer Luft verschlossenen Verpackung zügig Schimmel bilden.
  • Besseres Raucherlebnis: Ohne gute Trocknung ist das Cannabis so gut wie wertlos, denn der Geschmack ist modrig und das Inhalieren wird ein starkes Kratzen im Rachen auslösen. Einen fruchtigen und typisch harzigen Geschmack wird noch feuchtes Marihuana nicht erzielen. Auch die Verbrennung im Joint oder in der Pfeife wird nur schwer funktionieren, somit werden noch feuchte Cannabis-Blüten eher vom Rauchen abhalten als zum Konsum anregen.

2. Hilfsmittel und geeignete Orte zum Cannabis trocknen