Cannabis Rezepte: Hanf zum kochen und backen

Cannabis Rezepte: Hanf zum kochen und backen 2017-11-15T10:29:42+00:00

cannabis rezepteHaschisch und Marihuana sind nicht einfach nur prima zum Rauchen geeignet, auch in Speisen und Getränken finden die Hanfprodukten Verwendung. Gerade die Konsumenten von Cannabis als Medizin greifen hier zu, es gibt eine Unmenge an Cannabis Rezepte, Aufgüssen und Nahrungsmitteln für alle möglichen Einsätze in der Küche. Während allerdings in Amerika, wo die Hanf Legalisierung riesige Fortschritte macht, in den entsprechenden Stores bereits Space Kekse und vieles mehr erhältlich ist, musst Du dich hierzulande bis auf weiteres noch selbst bemühen. Aber gut, leckere Rausch Plätzchen zu backen oder eine Weed Pizza zu belegen, das kann jeder und wir wollen mal genauer schauen, was bei der Verwendung von Cannabis zum Kochen und Backen zu beachten ist.

Warum Cannabis überhaupt essen und trinken?

Für manchen Kiffer ist das eine wichtige Entscheidung, vor allem dann, wenn bestimmte Konsumformen etwa wegen einer Erkrankung nicht so vorteilhaft sind. Andere Leute hingegen mixen diese Möglichkeiten oder gönnen sich den recht unterschiedlichen Rausch, wobei gerade an Feiertagen Cannabis häufig gebacken, gekocht und getrunken wird. Ein bisschen erinnert das an den berühmten Gänsebraten zu Weihnachten und die Herstellung etwa von Marihuana Keksen gehört oft einfach dazu, egal ob nun Ostern oder ein anderes Fest gefeiert wird.

Und natürlich machen Cannabis Rezepte immer Laune, zumal sich die Dosierungen prima selbst festlegen lassen. Wer den Hanf und seine Wirkung schätzt, der kann zudem selbst anbauen und bekommt dann sowohl auf dem Backblech wie dann auf dem Teller die bestmögliche Qualität garantiert. Nicht zuletzt sind Cannabis Rezepte aber auch eine Chance um sich selbst auszuprobieren, denn bekanntlich gehen Genuss und Eigeninitiative hervorragend zusammen! Schnapp Dir also den Kochlöffel, heize den Ofen vor und lass Dich von Haschisch und Marihuana in der Küche inspirieren – die Möglichkeiten sind schier grenzenlos!

1. Wusstest du, dass ...

…explodierende Cannabis Industrie in den USA gerade im Bereich Lebensmittel eine enorme Bandbreite an Cannabis Rezepte bereithält?

2. Wusstest du, dass ...

…der Rausch durch Haschischkekse, Kuchen oder Marihuana Milch verzögert und oft auch stärker eintritt?

3. Wusstest du, dass ...

… Cannabinoide immer einen Anteil Fett oder Alkohol zum Lösen brauchen, weil ansonsten die Wirkung ausbleibt?

Wie steht es um die Wirkung?

Es ist sehr wichtig zu wissen, dass der Cannabis Konsum über Speisen und Getränke eine etwas andere Wirkung entfaltet als wenn Du einen Joint rauchst oder das Gras per Vaporizer verdampfst. Dabei kommt es auf eine Reihe von Faktoren an, das reicht von der Stärke der Droge selbst über Deine körperliche Toleranz bis hin zur konsumierten Menge und die eingängige Beschäftigung mit Zutaten und Aufbereitung ist ungemein wichtig. Der Unterschied zum Rauchen ist relativ simpel zu beschreiben: Jeder Lungenzug an der Bong oder Tüte lässt die Cannabinoide in geringen Mengen anfluten, während der Haschischkeks im Magen zwar zeitlich verzögert, dafür aber viel intensiver zündet! Hier drohen durchaus unangenehme Überraschungen vor allem bei der Stärke des Rauschs und eine halbwegs passende Dosierung ist immer einzuhalten.

Fremdeinwirkung: Obwohl es eine lustige Sache ist und für die Wissenden unterhaltsam, solltest Du beim heimlichen Verabreichen von Hanf Lebensmitteln vorsichtig agieren! Wenn sich deine Gäste nicht über den Konsum via Kuchen, Kekse, Kakao im Klaren sind, dann kann das böse enden, schließlich ist der Rausch mitunter beträchtlich und im schlimmsten Fall zeigt Dich irgendein überraschter Kumpel bei der Polizei an, weil er oder sie mit den Wirkungen überhaupt nicht klar kommt. Informiere also über den Hanfgehalt – es wird ohnehin (fast) jeder zugreifen!

Wer den Rausch nicht kennt oder nicht erwartet, den kann Cannabis als Speise übel flashen und paranoide Wahnvorstellungen und Angststörungen sind dann gar nicht so selten. Natürlich gibt sich das mit wachsender Erfahrung, doch wenn Du oder einer deiner Freunde gehäuft negativ auf Haschisch und Marihuana und vor allem hohe THC Dosen reagierst, dann empfiehlt sich eher das Rauchen als vergleichsweise sanftere Methode.

Die berüchtigte Magenschleimhaut

Manche User nehmen neben Cannabis auch andere Drogen über den Magen auf, Ecstasy Tabletten, Pilze oder die Kokainbombe sind hier durchaus geläufige Formen. Prinzipiell dauert eine Aufnahme der Wirkstoffe durch die Magenschleimhaut vergleichsweise lange, bis zu zwei Stunden kann das dauern und nichts kann hier gefährlicher werden als Ungeduld und ständiges Nachschieben! Warte geduldig ab, zumal ein besonders gefüllter Magen oder auch deine körperlichen Aktivitäten wie bei anderen Lebensmitteln auch einen direkten Einfluss auf die Wirkung haben. Kiffer und Hanf Bäcker raten aus gleich noch zu erläuternden Gründen immer zu einem Konsum auf nüchternen Magen, mit einem Schluck Milch oder einem Becher Joghurt. Auf der anderen Seite ist ein voller Magen ziemlich sicher für einen länger anhaltenden Cannabis Rausch verantwortlich, das THC und die Wirkstoffe gelangen dann in Etappenschritten ins Blut. Hier kannst Du mit etwas Erfahrung gern ein wenig experimentieren.

Cannabis in die Venen spritzen: Klingt ziemlich krass, ist aber theoretisch möglich! Es gab schon Versuche mit Tieren, dabei wurde chemisch reines THC mit einer Kochsalzlösung verabreicht, aber für uns Menschen ist das wahrscheinlich eher keine Option, genauso wie eine rektale Aufnahme via Zäpfchen. Sicher mag das alles super intensiv wirken, aber die Risiken einer Überdosierung sind neben den ziemlich schwierig herzustellenden Ausgangsstoffen die größten Hemmschuhe für einen solchen Cannabis Konsum.

Hanfprodukte kochen und backen kann jeder!

Keine Sorge – Auch wenn Du dich eher selten in der Küche betätigst, so ist die Herstellung von Cannabis Speisen und Getränken wirklich kein Problem, solange Du dich an die wichtigsten Bedingungen und an die Rezepte selbst hält. Das ähnelt dem Kochbuch aus dem Regal, wo Du ebenso Zutaten, Backzeit und ähnliche Faktoren beachten musst, sonst leidet bekanntlich der Geschmack und bei Haschisch und Marihuana eben die Wirkung. Natürlich braucht es ein wenig mehr als das Baguette in den Ofen zu schieben, aber wie schon eingangs erwähnt braucht Kochen immer Muße und Du kannst mit der Zeit deine persönlichen Ideen in köstliche Kreationen einfließen lassen.

Für Cannabis Rezepte braucht es nicht viel. Neben dem Gras oder eben Haschisch benötigst Du ein Thermometer vor allem für das Backen, dazu ein paar Gefäße für das Abfüllen, Löffel, Kaffeefilter, ein Sieb und den einen oder anderen Topf – die Standardausrüstung also, die jeder am heimischen Herd ohnehin vorrätig hat.

Die Lösung der Cannabinoide

Cannabis RezepteDas wahrscheinlich kniffeligste Problem beim Hanf kochen ist die Lösung der wirkungsvollen Bestandteile des Cannabis, den sogenannten Cannabinoiden. In der Regel setzen die Kifferköche hier auf Fette, Öle und Alkohol und vorzugsweise kochst oder backst Du dein Gras zusammen mit fetthaltigen Lebensmitteln. Ein klassisches Beispiel ist etwa die Butter, allerdings erscheint deren hoher Fettgehalt ähnlich wie bei der Vollmilch für viele Leute nicht sonderlich attraktiv. Du willst ja nicht aufgehen wie ein Hefekloß, nur weil in Deiner Küche öfters mal ein bisschen Cannabis zum Einsatz kommt! Heute ernähren sich viele Kiffer auch gleich noch vegan und Du kannst alternativ zur Butter gern auch auf hochwertige Öle setzen, etwa von der Olive oder Kokosnuss. Das in der Küche ungemein wertvolle Hanföl, bitte nicht zu verwechseln mit Haschischöl, ist natürlich eine ganz besonders leckere und vorteilhafte Kombination und Du solltest verschiedenen Fetten je nach Versuch eine Chance geben.

Hanfblüten, Blätter oder doch lieber Haschisch?

Prinzipiell ist das egal, weil bis auf die Wurzel der Cannabispflanze wirklich alle Bestandteile gut geeignet sind für den Einsatz als Speisen und Getränke. Kochen und Backen löst die Cannabinoide umfassend aus, während Du beim Kiffen im Joint niemals alles zur Verfügung haben wirst. Auch ist das eine Frage des Geschmacks. Einige Leute bevorzugen die harzigen Hanfblüten und deren winzige Kronenblätter, anderen wiederum gilt das Auskochen des Blattwerks und sogar der Stengel als der letzte Schrei. Große grüne Marihuana Buds im Kochtopf, das rockt genauso wie ein paar Gramm weiches Haschisch, deiner Fantasie sind also bei der Hanfpflanze selbst keine Grenzen gesetzt.

Bedenke aber auch den Geschmack selbst. Es ist ganz logisch, dass bei der Zugabe etwa von Olivenöl auf die Blätter eine weniger intensive Note erzielt wird als beim Verwenden stark riechender Blüten. Cannabis sollte also möglichst hochwertig daherkommen. Hier empfiehlt sich wie eingangs schon beschrieben immer wieder auch der Eigenanbau, da Du dann mit Sicherheit ordentlich trocknest und eventuellen Schimmel vermeidest, der sich hier und da mal im Marihuana vom Dealer finden lässt. Durch bloßes Kochen werden solche Schimmelsporen kaum beseitigt und es wäre doch schade, wenn Du von einem leckeren Hanfkuchen am Ende gesundheitliche Probleme bekommst.

Terpene für die Cannabis Rezepte nutzen

Wie etwa beim Lavendel oder unseren Gartenkräutern sind es die Terpene, die sekundären Pflanzenstoffe, die unsere kulinarischen Möglichkeiten entscheidend erweitern und nun kommt auch Cannabis auf den Tisch. Früher wurde Gras in erster Linie geraucht oder auch mal als Backwerk gegessen, doch mit der Legalisierung von Hanf bemüht sich ebenso eine ganze Genussmittelindustrie um neue, köstliche Kombinationen. Cannabis-Terpene sind hier der Schlüssel für den Sternekoch der Zukunft und Du kannst dich am Herd gerne ausprobieren, die Möglichkeiten sind beinahe unbegrenzt.

Zum Vergleich: Limone zum Beispiel schmeckt säuerlich und wird etwa zum Aufpeppen von Suppen verwendet, zugleich hat die grüne Zitrone aber auch Einfluss auf die Psyche oder warum gibt’s sonst den berühmten Spruch „Sauer macht lustig“? Kräuter wie Salbei und Myrrhe werden seit Urzeiten als Beruhigungsmittel gekocht und als Tee zubereitet und dabei spielen die Terpene die entscheidende Rolle – auch wenn frühere Generationen darüber natürlich nicht so viel wissen konnten wie heute eine boomende Cannabis-Industrie!

Haschisch und Marihuana als Newcomer auf dem Speisezettel

Die Terpene vom Basilikum, von der Orange, verfügbar beispielsweise als Öl, gehören schon lange zum unverzichtbaren Repertoire innovativer Köche und wenn Du Infusion-Food magst, gerne kreativ kochst und ausprobierst, dann sind die Hanf-Terpene eine sehr empfehlenswerte Beigabe. Und mit den Speisen allein ist es nicht getan – auch Bier, Cocktails, Eiscreme und unzählige andere Köstlichkeiten lassen sich kreieren! Es ist hier absolut empfehlenswert, die entsprechenden Angebote in den USA mal zu durchforsten, es gibt zum Beispiel CBD-Öl mit Terpenen, das ist therapeutisch interessant, während THC-Tinkturen eben besser für einen leckeren Haschkeks oder einen Kaiserschmarrn mit Rauschgarantie geeignet sind.

Hanfköche, Terpene, Cannabis Rezepte und Feinschmecker in Los Angeles

Schon gibt es dazu eine Menge Berichte, vor allem eben aus den Staaten, wo in Kalifornien sich ganze Restaurants auf Fusion-Food & Cannabis Rezepte mit Haschisch und Marihuana verlegen. Die betreffenden Köche jedenfalls verwenden die Terpene aus der Hanfpflanze wie andere Kräuter und Beigaben auch, es wird versucht, getestet, abgeschmeckt und am Ende stehen völlig neue, spannende Gerichte und Menüs. Ähnlich wie wenn eine neue Pfeffersorte aus Malaysia reinkommt, so wird auch der nächste Cannabis-Strain, die nächste Sorte eingebunden in die köstlichen Kreationen.

Sehr empfehlenswerte Kombinationen für Cannabis-Terpene in der Küche sind zum Beispiel:

  • Indica-Marihuana mit Käse, wobei der relativ geschmacksneutrale Mozzarella eine geniale Note bekommt, wenn das Gras etwas Schärfe aufweist,
  • Cannabis mit Blaubeernoten, was sich wunderbar als Eiscreme und dann sogar recht ausgefallen etwa mit Lavendel kombinieren lässt,
  • Bunte Cocktails mit Mango, Ingwer, Kokosnuss plus die passende Cannabisnote
  • Salate mit Hanföl, wobei Du hier das grasige Aroma unkompliziert einfach beimischen kannst.

Je nach Cannabis-Terpenen lassen sich wirkneutrale Lebensmittel kreieren und zugleich gibt’s geniale Rauschdrinks mit ordentlich THC oder eben eine therapeutisch hilfreiche Speise mit CBD-Anteil. Die Möglichkeiten sind riesig in der Küche und Hanf in entsprechender Aufbereitung steht ab sofort für Feinschmecker im Regal, griffbereit wie Salz und Pfeffer.

Mengenverhältnisse und das Problem mit dem Erhitzen

Es ist nicht so einfach, eine Empfehlung über die Dosierung des Cannabis in der Küche zu geben, das hängt schließlich in erster Linie von Deinen Bedürfnissen und von der Verträglichkeit ab. Du kannst Dir aber als Faustformel merken, dass hochwertiges Gras und Piece selbstverständlich eine stärkere Wirkung entfaltet als das Verwenden von minderwertigen Blättern oder gar Stengeln! Gerade bei deinen ersten Versuchen für die Cannabis Rezepte solltest Du geringer dosieren und die Stärke später anpassen und als Mittelwert gelten hier pro kleiner Becher (Hanf)Öl oder Butter ca. 20 Gramm Haschisch oder Marihuana. Wohlgemerkt, ein ganzer Becher! Den brauchst Du eher für größere Kuchen oder richtig viele Haschplätzchen, wobei die nicht so starken Stengel und Marihuana Blätter natürlich das Vielfache bei den Grammzahlen nötig machen. Schau dazu bitte immer ganz genau in unsere Cannabis Rezepte, dort haben wir die exakten Angaben und Du kannst eigentlich nichts falsch machen.

Zum Abschluss noch ein Hinweis zur Überhitzung von Cannabis. Die maximale Temperatur im Ofen und auf dem Herd sollte niemals 145° Grad Celsius nicht überschreiten! Ansonsten verflüchtigen sich die empfindlichen Cannabinoide und deine Hanf Speisen werden keine Wirkung entfalten. Das zu backende Gericht muss also auf jeden Fall abgestimmt werden mit dem verwendeten Cannabis und auf besonders hohe Temperaturen für eine Zubereitung musst Du leider verzichten. Und nun viel Spass beim Ausprobieren der besten Cannabis Rezepte, welche wir Dir hier nach und nach vorstellen werden.

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