Cannabis Nebenwirkungen beim Konsum

Cannabis Nebenwirkungen beim Konsum 2017-07-19T07:15:15+00:00

Cannabis NebenwirkungenBeim Genuss von Hanf sollten natürlich auch nie die Cannabis Nebenwirkungen vergessen werden, die auftauchen können. Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, ein falsches Urteil, das alles ist im Alltag durchaus normal, etwa bei Stress oder geistiger Überlastung und doch kann das häufige Konsumieren von Cannabis hier enormen zusätzlichen Einfluss haben. Natürlich kann der Joint mit Haschisch oder Marihuana, können THC – Öl und Hanftee auch entspannen, doch seit der Antike bis heute gilt auch hier der berühmte Spruch: „Nichts zu sehr.“ Wer es übertreibt und vor allem auch schon sehr frühzeitig mit dem Gras rauchen anfängt, der wird später im Leben mit Sicherheit weniger leistungsfähig und für Fehlleistungen anfällig – diese ist eine der sehr unangenehmen Cannabis Nebenwirkungen. Allerdings ist die schlichtweg falsche Formel „Kiffen macht dumm“ ein idiotischer Codex der Anti-Cannabis Lobby und es ist schon eine Binsenweisheit, dass THC Produkte inspirieren, entspannen, ja sogar bei vielen Krankheiten für entscheidende Linderung sorgt. Wie also steht es im Kern um die Cannabis Nebenwirkungen , was sind Risiken und woran sollten genussfreudige Kiffer besonders achten?

1. Wusstest du, dass ...

… ein jüngeres Einstiegsalter die Risiken von geistig verminderter Leistungsfähigkeit steigert?

2. Wusstest du, dass ...

… die mögliche Abhängigkeit von Cannabis vor allem psychische Auswirkungen hat?

3. Wusstest du, dass ...

… das Verhältnis von Hanfkonsum und Psychose sowohl positiv wie auch negativ ausfallen kann?

Cannabis Nebenwirkungen: Der Test im Labor

Zunächst einmal sei auf eine knapp 10 Jahre alte Studie der Forscher Fisk und Montgomery verwiesen. Hierbei wurde unter Laborbedingen der Umgang mit Drogen untersucht, die Auswirkungen vor allem von Cannabis auf die geistige Leistungsfähigkeit der Probanden genau getestet. Jeweils zwei Gruppen mit THC Konsumenten einerseits und Abstinenzlern auf der anderen Seite standen unter Beobachtung und bekamen verschiedene Aufgaben vorgelegt. Wohlgemerkt hatten die Kiffer für einige Tage kein Hasch geraucht.

Zwar ist diese Studie (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3593817/) nur eine von vielen, doch sind die Ergebnisse der Cannabis Nebenwirkungen recht bezeichnend:

  • Kiffern fällt das Koordinieren, Abstimmen, Planen von Projekten schwerer, vor allem bei Dauerkonsum
  • das prospektive Gedächtnis für kurzfristiges Erinnern ist beeinträchtigt
  • Multitasking wird deutlich schlechter bewältigt, koordinierte Aufgaben sind eine große Herausforderung und oft versagen die Konsumenten.

In der Summe scheinen der häufige Joint und vor allem die Bong und solch abseitige Formen wie der Eimer, das Erdloch oder die Kawumm problematische Folgen zu haben. Wer Cannabis freilich beurteilen will, der muss zunächst einmal immer auch differenzieren.

Positive Cannabis Nebenwirkungen – die gibt es auch

Schauen wir zunächst einmal zu den als positiv beschriebenen Cannabis Nebenwirkungen. Niemand würde die Droge auch nur kennen, wenn sich nicht gerade auch im Laufe der Menschheitsgeschichte zahlreiche willkommene Aspekte damit in Verbindung bringen ließen und nicht umsonst gibt es redliche, beflissentliche Anwälte des Hanfs, die in erster Linie den Vergleich zum Alkohol und dessen bewiesenermaßen schädlichen Auswirkungen bemühen. Cannabis wirkt, so viel steht schon mal fest, und natürlich ist die Wirkung von der Art des Konsums genauso abhängig wie von der Qualität der Droge oder auch von der Umgebung und von den Konsumenten selbst. Die meisten Leute rauchen Haschisch oder Marihuana, andere trinken Tee, backen, kochen und verdampfen die Inhaltsstoffe im Vaporizer. Gesellige und entspannte Formen jedenfalls werden von den Kiffern genossen weil:

  • sich Euphorie und Gelassenheit in angenehmem Wechselspiel befinden
  • die losgelöste Stimmung kreative Einfälle und Ideen unterstützt
  • soziale Interaktionen, Gespräche und Diskussionen oft sehr intensiv ausfallen
  • die Empathie gesteigert scheint
  • das Zeitgefühl sich verändern lässt und
  • ein physisch entspannender Effekt das sprichwörtliche „Chillen“ unterstreicht.

Diese positiven Empfindungen und Cannabis Nebenwirkungen sind nie zu vernachlässigen in einer Diskussion über die Folgen des Cannabiskonsums und wohlgemerkt die überwiegende Mehrheit der Kiffer und Haschesser kommt mit ernsthaften Problemen nie in Berührung.

Multitasking und Cannabis – Heuchelei mit Augenmaß?

Seit einiger Zeit wird Multitasking als eine Art Arbeitsethik betrachtet, die dank Smartphone und Internet für alle Menschen verbindlich werden soll. Dazu in Gegensatz stehen jedoch neue Studien, die dieses vielseitige Agieren nicht nur als wenig sinnvoll in Bezug auf Effektivität und Erfolg beschreiben (http://www.theage.com.au/executive-style/management/performance-matters/the-multitasking-myth-20130403-2h828#ixzz2VnQz6Fgx), sondern auch noch als schädlich und allzu oft wird dabei der Bezug zum Cannabisrauchen erwähnt. Es ist also immer ein Stück Heuchelei dabei, wenn man bekifften Personen eine verminderte Befähigung zum gleichzeitigen Bewältigen verschiedener Aufgaben zuschreibt.

folgen-von-cannabiskonsumZum Effekt von Multitasking bei gleichzeitigem THC Konsum untersuchten Wissenschaftler (https://www.cambridgenetwork.co.uk/news/salimetrics-leaders-in-salivary-bioscience-dr-mark-wetherell/) das Leistungsniveau der Kiffer im Labor. Dabei wurde deutlich, dass vor allem das Koordinieren verschiedener Sinnesorgane wie zum Beispiel von Hand und Auge oder auch das berühmte Kopfrechnen Schwierigkeiten verursachen. Multitasking führte schnell zu Stress, ja Überforderung, allerdings gab es bei der anschließenden Vergleichsstudie bei ganz gewöhnlichen, simplen Herausforderungen ohne der Notwendigkeit von Multitasking fast keine Unterschiede zwischen Grasrauchern und Abstinenzlern, das sollte auf jeden Fall zusätzlich beachtet werden!

Neurologische Auswirkungen des Cannabis Konsum

Der offenbar größte bedenkliche Effekt von Cannabiskonsum wäre eine nachhaltige Schädigung des Gehirns. Hier forscht die Wissenschaft besonders intensiv und neuste Untersuchungen, beispielsweise von Nadja Slowij, weisen negative Einflüsse von THC vor allem auf Jugendliche sehr deutlich nach (http://ro.uow.edu.au/sspapers/182/). Beginnen Personen in jungen Jahren mit dem Kiffen, dann können später die Leistungen des Gehirns beeinträchtigt werden und offensichtlich ist die Überflutung mit Botenstoffen dafür eine wichtige Ursache. Gerade in der Pubertät befindet sich die Körperchemie im Umbruch und wenn hier zu viel mit dem psychisch intensiv wirkenden Cannabis experimentiert wird, sinkt die kognitive Befähigung und Leistung.

Umschalten: Der träge, faule, wahlweise gern auch gemütliche Kiffer ist Sinnbild für die Droge Hanf und die beschriebenen Tests zeigten stets auch das verlangsamte Reaktionsvermögen. Man sollte aber nicht den Konsum mit den Nachwirkungen verwechseln, da ein Joint ja gerade als Entspannungsmittel geraucht und zum Zweck des relaxen, Abschaltens konsumiert wird. Welche Folgen Cannabis ganz allgemein begünstigt, ist eine ganz andere Frage.

Welche körperlichen Cannabis Nebenwirkungen & Folgen sind möglich?

Wie erwähnt beziehen sich die physisch fixierbaren Folgen von Hanfkonsum in erster Linie auf das Gehirn. Eine wirklich komplexe, neurotoxische Schädigung ist allerdings nicht nachgewiesen worden, ganz im Gegenteil etwa zum Alkohol, zu Kokain oder anderen harten Drogen. Wer viel kifft und jung damit anfängt, kann sich schlecht konzentrieren, wird nachlässig, weniger aufmerksam. Dazu kommen als zumindest bedenkliche Folgen:

  • eine erhöhte Belastung der Lunge. Wenn Cannabis nicht gegessen oder getrunken, sondern ganz klassisch geraucht wird, dann sind die Atemwegsorgane vor große Herausforderungen gestellt. Das liegt aber in erster Linie an dem Umstand, dass Gras oder Shit in der Regel mit Tabak zusammen konsumiert werden und dessen Auswirkungen auf Lunge und Co sind bestens dokumentiert. Es wäre also falsch, Cannabis und Lungenkrebs in Verbindung zu setzen, dafür gibt es weder Studien noch medizinische Beweise.
  • ein eventuell schädlicher Einfluss auf Schwangere. Frauen mit Kind im Bauch sollten jedoch immer auf THC genauso verzichten wie auf Wein oder auch auf die Zigarette, so dass der Hinweis auf möglicherweise entstehende Probleme für kiffende Gebärende etwas absurd erscheint.
  • ein veränderter Hormonhaushalt. Das gilt recht klar für pubertierende Jugendliche, deren Körper im Wechsel steckt und es ist durchaus nachvollziehbar, dass eine psychische Reizüberflutung durch enorm potente Botenstoffe hier für einiges an Schaden sorgen kann.
  • ein geschwächtes Immunsystem, wobei dieser Aspekt zwar immer mal wieder in der Literatur auftaucht, es bis heute jedoch so gut wie keine aufschlussreichen Untersuchungen zu diesem Thema gibt und man lieber vorsichtig sein sollte mit einer angeblich so speziellen Belastungen. AIDS Kranke beispielsweise leiden an einem kaum noch funktionierenden Immunsystem, greifen jedoch überproportional zum Cannabis und die meisten Erkrankten loben das Kraut für dessen entspannende und damit hilfreiche Wirkung (http://medicalmarijuana.procon.org/view.answers.php?questionID=000129)

Psychose als Sonderfall der Cannabis Nebenwirkungen

Großen Streit gibt es um die Frage, ob Cannabis auch Psychosen begünstigt, gleich ob es sich dabei zunächst um die Entstehung oder eben um das Auslösen einer solchen psychischen Erkrankung handelt. Auch hier schwankt die Forschung. Klar scheint jedoch, dass Kiffen sich nicht selten zurückziehen, schlicht um zu entspannen und unter ungünstigem Verlauf kann das auch demotivieren, isolieren, zur Vernachlässigung führen. Eine Psychose mit entsprechenden Effekten wird durch ein solches Leben vielleicht begünstigt, aber es wäre anmaßend das allein mit Cannabis in Verbindung zu bringen. Aufgrund der intensiven Wirkung auf Prozesse im Gehirn ist jedoch denkbar, dass eine bestehende Psychose aufgeweckt beziehungsweise ausgelöst wird, weshalb sich verdächtig häufig Warnhinweise an Betroffene finden! Zugleich schwören viele Erkrankte ähnlich wie bei HIV auf den Effekt des Hanfs und es braucht in erster Linie viele Untersuchungen zum Thema.

Anfällige Leute mit vielleicht sogar noch unentdeckten Psychosen wie einer Schizophrenie sollten sehr vorsichtig mit Haschisch und Marihuana agieren. zwar wird die Droge manchmal auch in der Psychotherapie eingesetzt, dabei jedoch mit anderen Bezugsfeldern und von Selbstversuchen ist dringend abzuraten. Es gibt offenbar keinerlei Beweise für eine allein auf Cannabis zurückzuführende Psychosen, doch ein Push derselben sich mit allen Verwerfungen zu zeigen ist sehr wohl wahrscheinlich.

Soziale Risiken als Folgen von Cannabiskonsum

Nur wenige Beobachter erkennen, dass sich bei den vorgeblich sozialen Folgen des Cannabiskonsums deutlich gesellschaftspolitische, juristische Ursachen in die Debatte schleichen und diese verzerren. Natürlich darf niemand gemütlich einen Joint im Biergarten rauchen, denn selbst wenn die Ordnungshüter zugegen sind – der wachsame Blick des Kontrollbürgers, in der Regel selbst mit Bier und Kippe bewaffnet, ist überall und das führt ganz logisch zu einer gewissen sozialen Isolation des Kiffers. Aber das folgt eben nicht aus dem Konsum per se, sondern ist eine politisch gewollte Exklusion.

Auf der anderen Seite verschafft THC immer auch ein Gefühl der übermäßigen Entspannung und gerade junge Konsumenten können das nicht richtig einschätzen. Mit der Bong vor dem PC ist es doch gemütlich, was kratzen da der Verlust an Freunden oder die nachlassenden schulischen Leistungen? Aber es gibt keinen Kiffer, der beispielsweise auf der Strich geht, sonderlich kriminell wird oder für Geld tötet, um an Gras und Haschisch zu kommen. Gut möglich, dass eine umfassende Legalisierung von Cannabis die angeblichen sozialen Risiken beseitigt. Waren nicht auch die Biertrinker während der Prohibition in Amerika „sozial isoliert“?

Wann besteht eine Abhängigkeit von Cannabis?

Ob Cannabis im klassischen Sinne abhängig oder doch lediglich ein wenig süchtig macht, das ist ein wichtiger Unterschied, und diese Frage ist längst nicht entschieden. Wer es partout nicht schafft den Konsum einzuschränken, der ist auf jeden Fall süchtig, doch nur wenn dann damit eine völlige Umstellung der Lebensumstände einher geht und man beispielsweise Straftaten im Zusammenhang mit dem Erwerb der Droge begeht, lässt sich von einer Abhängigkeit sprechen.

Dabei gibt es wie überall bestimmte begünstigende Faktoren:

  • gesundheitliche Probleme
  • Freundeskreis besteht nur aus Kiffern
  • sehr früher Beginn des Konsums, in der Regel wird hier die Pubertät als Zeitraum genannt
  • soziale und wirtschaftliche Probleme
  • schwierige Momente wie eine Trennung, ein Verlust von Angehörigen etc.

Es wird mittlerweile von einer nach langem Konsum durchaus vorhandenen körperlichen Abhängigkeit gesprochen, die jedoch im Vergleich zu anderen Drogen nicht ins Gewicht fällt. Niemand wird sich bei Cannabis Entzug fühlen wie ein Heroin Junkie! Gewöhnung und Toleranzentwicklung können jedoch so ausgeprägt sein, dass die Stimmungslage alle Lebensbereiche durchzieht und es zu Depressionen kommt. Auch sind viele erfolglose Versuche zur Beendigung des Kiffens ein Hinweis auf Abhängigkeit, wobei das immer etwas konstruiert wirkt! Alkohol macht sehr wohl abhängig aber weil es gesellschaftlich toleriert wird und verfügbar ist, fällt das keinem auf und erst bei wirklich extremen Säufern wird dann von harter Sucht gesprochen.

Das ebenfalls oft bemühte Argument von Hanf als Einstiegsdroge passt schon lange nicht und stammt aus einer Zeit, als die USA vollmundig den Krieg gegen die Drogen verkündigten und Kiffer für einen Joint Jahrzehnte hinter Gittern sperrten. Faktisch ist nur ein sehr geringer Bruchteil aller THC Konsumenten auf härtere Drogen umgestiegen, das wird aber von den Gegnern einer Legalisierung beflissentlich ignoriert.

„Quae est sicut venenum in ea pendent potionis – Alle Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding‘ kein Gift ist.“

Das wusste Paracelsus schon im sechzehnten Jahrhundert zu berichten. Die Frage ist, in was für einer Welt wollen wir leben? Natürlich können wir alles, was den Menschen schaden kann verbieten, auch wenn wie beim Cannabis, anders als beim Alkohol oder beim Tabak viele positive Effekte und Eigenschaften dagegen stehen. Womöglich ist es aber auch besser, die positiven Cannabis Nebenwirkungen zu nutzen und schlimme Leiden zu mindern. Dass hiebei ein angenehmer Rausch entsteht, den wiederrum auch viele Menschen geniessen – was spricht dagegen? Denn die Liste der Verbote wäre lang – bald unendlich lang – wenn wir nach Paracelsus gehen. Wer in einer Welt ohne Freuden leben möchte, der soll das tun. Aben bitteschön für sich selbst und ohne darauf hibzuwirken, anderen Mesnchen ihre alltäglichen kleinen, persönlichen Freuden zu nehmen.

Cannabis Nebenwirkungen beim Konsum
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2 Comments

  1. Klaus 01/01/2018 um 1:18 pm Uhr - Antworten

    Wie stehen Sie dazu, das dass „Rauchen von Taback“, in fast allen europäischen Ländern geächtet und politisch eingeschränkt und verboten wird (vorwiegend immer mehr in der Öffentlichkeit) unter dem Aspekt der Diskriminierung der Nichtraucher….wenn Sie doch sagen..: Zitat :Wer in einer Welt ohne Freuden leben möchte, der soll das tun. Aber bitteschön für sich selbst und ohne darauf hinzuwirken, anderen Mesnchen ihre alltäglichen kleinen, persönlichen Freuden zu nehmen.Zitat Ende

    Die Zigarette gehört zu den „kleinen Freuden“ des Rauchers..? die ihm eine persönliche Freude bereitet..aber es wird fast überall eingeschränkt, bez. verboten….und Cannabis rauchen, belästigt die Umwelt nicht..? ich könnte mir vorstellen, das es für unbedarfte nicht unbedingt angenehm ist, durch eine Cannbiswolke gehen zu müssen, um passiv an dem Konsum teilnehmen zu müssen..?
    mfg.Klaus

    • THC Guide 01/01/2018 um 1:42 pm Uhr - Antworten

      Hallo Klaus,

      vielen Dank für deinen Kommentar.

      ich denke, dass vieles nur mit ein wenig gegenseitiger Rücksichtnahme ganz ohne gesetzliche Vorschriften klappen würde. Es gibt so viele Beispiele. Des einen Freud, des anderen Leid:

      – laute Musik macht jemanden Freude, der andere fühlt sich gestört
      – Silvester-Feuerwerk genauso – hier sollte der Feinstaub nicht vergessen werden
      – Auto fahren!
      – Energiewende mit“Windmühlen“, welche Wälder zerstört und Vögel killt
      – etc etc etc

      Auch das Rauchen sollte unter diesen Aspekten aus unserer Sicht nicht verboten werden. Wenn ich Rauchen will tue ich das alleine oder mit Leuten die sich nicht daran stören. Im Restaurant gab es vormals manchmal einen abgetrennte Raucherbereich – vollkommen okay aus unserer Sicht – wer Rauchen will dorthin, wer nicht in den anderen Bereich. Nehmen Sie als Beispiel die Philippinen: Auf den Philippinen ist das Rauchen nun bis auf einige wenige Raucherzonen überall verboten! Da werden aber alleine vom Verkehr so viele Abgase in die Luft gepumpt, dass zum Beispiel die Hauptstadt Manila ständig unter einer Smog-Glocke hängt. Ändert sich nun was, weil die Raucher auf wenigen Plätzen zusammengepfercht werden?

      Dann mal zurück zum THC – niemand sollte dort kiffen, wo er andere, die es nicht wollen indirekt dazu zwingt das einzuatmen.

      Ist halt ein umfangreiches Thema und wir könnten da stundenlang diskutieren. Aber die Lösung alles zu verbieten, ist keine Lösung, weil dann irgendwann nix mehr erlaubt ist. Wie gesagt – des einen Freud, ist des anderen Leid und womöglich störe ich mich irgendwann daran, dass jemand pupst (verbieten!), Unkraut im Garten pflückt (verbieten!), Schweinefleisch isst (verbieten!) 😉 etc etc etc.

      LG

      Sven vom THC.guide

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