Haschisch & Cannabis Entzug

Haschisch & Cannabis Entzug2018-05-08T17:33:14+00:00

cannabis entzugCannabis Entzug, das ist ein weites Feld und nicht immer ist damit der Kampf gegen eine schwere Abhängigkeit von Cannabis gemeint, zumal diese Rauschdroge im Vergleich mit Substanzen wie Heroin ohnehin nur bedingt süchtig macht. Oft genug wollen Kiffer den Konsum lediglich etwas reduzieren oder werden aufgrund von wenig modernen Gesetzen sogar dazu gezwungen, etwa um einer Bestrafung zu entgehen. Trotzdem bleibt Hanf natürlich ein Stoff mit Potential und vor allem die Psyche mag die entspannende Wirkung. Aufgrund von Gewöhnung, täglichen Ritualen und einem vielleicht vorrangig aus Konsumenten bestehenden Bekanntenkreis können durchaus Entzugserscheinungen auftreten und der Experte spricht dann von psychischer Abhängigkeit. Aber ist das schon die ganze Geschichte und worauf sollten sich Kiffer einstellen, die den Konsum einschränken oder abstellen möchten?

1. Wusstest du, dass ...

… die meisten Leute einen Cannabis Entzug ganz allein schaffen?

2. Wusstest du, dass ...

… die Symptome beim Cannabis Stopp sehr unterschiedlich ausfallen?

3. Wusstest du, dass ...

… Sport und Bewegung den Cannabis Entzug erheblich erleichtern?

Bin ich süchtig?

Sucht ist nicht immer sofort eine Abhängigkeit, schließlich ist auch das größte Verlangen nicht vergleichbar mit der körperlichen Notwendigkeit sich Stoff zu besorgen. Ein Junkie mit schwerer physischer Abhängigkeit etwa von Opiaten wird alles tun, um an Geld und Drogen zu kommen, während ein Kiffer auch nach längeren Zeit des Konsumierens kaum den eigenen Körper verkauft oder Einbrüche begehrt. Werden in solchen Zusammenhängen Cannabiskonsumenten verhaftet, dann sind die verübten kriminellen Akte oft die Summe vieler weiterer Abhängigkeiten und Probleme. 

Ganz allgemein solltest Du dich deshalb im Zweifelsfall fragen:

  • Rauchst Du seit Jahren quasi jeden Tag?
  • Gibt es bestimmte Rituale wie einen Film schauen oder im Internet stöbern, die Du dir ohne einen Joint gar nicht mehr vorstellen kannst?
  • Hast Du schon mehrmals vergeblich versucht, deinen Konsum zumindest ein wenig zu reduzieren?
  • Steht dein Tagesablauf im Wesentlichen mit dem Konsum von Hanf in Verbindung?

Wenn Du diese Frage alle mit „Ja“ beantwortest, dann liegt eine Abhängigkeit wahrscheinlich vor und es wird Zeit, dass Du dich ein wenig näher mit dem Problem auseinandersetzt.

Der Entzug und die möglichen Symptome

Wer lange ausgiebig Marihuana raucht, Haschisch speist oder sich auf anderen Wegen den Rausch mittels THC zuführt, der wird mitunter auch körperlich abhängig. Dies zeigt sich beispielsweise, wenn Dauerkonsumenten plötzlich und abrupt mit dem Rauchen aufhören und dann in den ersten Tagen eine ganze Reihe von physischen Symptomen aufweisen (Quelle: www.dhs.de).

Dazu gehören in Auswahl:

  • unkontrollierbares Muskelzittern
  • Schüttelfrost
  • starkes Schwitzen in der Nacht und manchmal auch eine höhere Körpertemperatur
  • Magenverstimmungen, Durchfall, Unwohlsein und selten auch Übergeben

Diese relativ leichten Entzugserscheinungen sind meistens völlig harmlos und werden gut überstanden, zumal sich mit fortlaufender Dauer des Entzugs die Symptome sehr schnell abmildern. Anders sieht es hingegen bei der psychischen Belastung und Abhängigkeit aus, schließlich wirkt Cannabis auf das Gehirn und hier macht sich langjähriger, starker Dauerkonsum dann schon weit deutlicher bemerkbar.

Zu den typischen Symptomen einer psychischen Abhängigkeit gehören deshalb:

  • gesteigerte Unruhe
  • Alpträume, Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen
  • gesteigertes Aggressionspotential
  • Angstschübe und depressive Verstimmungen
  • Müdigkeit

Gerade Aspekte wie Magen – Darm Probleme, Schlafstörungen und Nachtschweiß sprechen für eine starke Gewöhnung des Körpers und der Psyche an das Cannabis. Allerdings fallen die Symptome weit erträglicher aus als beim Alkoholentzug, bei einer Heroin- oder Crystal – Meth Sucht. Deren spezifische Abhängigkeiten lassen sich nur im Ansatz mit Cannabis vergleichen und ganz allgemein werden Rauschmittel beim Thema Entzug und Sucht in weiche wie harte Drogen unterteilt. 

Mit dem Kiffen aufhören: Die Checkliste

Einen Entzug von Haschisch und Marihuana durchführen heißt sich auf einige Entbehrungen und Herausforderungen einstellen. Oft treten belastende Faktoren und Symptome zusammen auf und das Bedürfnis nach der liebgewonnen Entspannung kann übermächtig sein. Am besten eignet sich deshalb zunächst ein Plan, eine Übersicht, was dann konsequent umgesetzt werden muss und genau an dieser Stelle scheitern viele Kiffer.

  1. Termin setzen

Ähnlich wie beim Zigarettenrauchen empfiehlt sich die Festlegung eines bestimmten Datums, zu dem dann der letzte Joint geraucht wird. Die Psyche lädt diesen Zeitpunkt entsprechend auf, lässt ihn schon im Vorfeld wie ein dann später zu feierndes Jubiläum erscheinen und als Bruchstelle zwischen dem neuen Leben und den alten Abhängigkeiten ist der Termin für den Entzug enorm hilfreich. Es ist sicher sinnvoll, den Bekanntenkreis und die Familie in dieses Vorhaben nebst Termin einzuweihen.

  1. Reste ausscheiden

Unabhängig vom Abbau des Cannabis im Körper (http://www.dhs.de/suchtstoffe-verhalten/illegale-drogen/cannabis.html) verlangt auch das persönliche Umfeld eine Beseitigung aller Schlüsselreize. Hanf muss aus dem Gesichtsfeld genauso verschwinden wie aus dem Blut und hierfür sind zunächst erstmal alle Utensilien wegzuwerfen. Papers, Filter, Gras Päckchen, natürlich die Bong und selbst ein Sticker am Kühlschrank mit Bob Marley drauf, das muss alles weg! Das Gehirn geht in Vorleistung und schüttet Glückshormone aus, zumal die gewisse Trägheit einer Cannabis Abhängigkeit bei einem Entzug gleich am Anfang schnell nachlässt.

Wichtig: Man unterstütze den Körperhaushalt! Hierfür sind die üblichen Tipps zur Ernährung und gesunden Lebensweise auch für den Cannabis Entzug sinnvoll, der Organismus freut sich über Sport, Obst und Gemüse und über alle Aktivitäten, die für Energie und Reinigung sorgen. Auch eine geistige Ablenkung ist sehr empfehlenswert, beispielsweise durch Reisen oder Gespräche mit dem Partner respektive der Familie.

  1. Auf Herausforderungen einstellen

Es gibt natürlich Leute, die bemerken den Entzug fast gar nicht, während andere bei gleichem Konsummuster große Probleme haben. Jeder sollte sich auf einige Schwierigkeiten einstellen und vor allem die sehr häufig auftretenden Schlafstörungen müssen bewältigt werden. Dabei ist die erwähnte körperliche Aktivität hilfreich, auch empfehlen sich Meditation, Yoga, ganz allgemein Entspannungsübungen und wer will kann sich in einem Spa verwöhnen lassen. Massage, Sauna, Schwimmen, das gehört zu einem Entzug dazu und hilft bei Unruhe und anderen Problemen.

Auf Alkohol verzichten: Oft wird alternativ zum Bier gegriffen und dieser Habitus ist mehr als bedenklich. Der Alkohol fungiert dabei wirklich als Ersatzdroge, vermittelt eine Art Substitut und führt im ungünstigsten Fall zu einer anderen Abhängigkeit. Es ist deshalb während der ersten Wochen nach dem Cannabis Stop auf Alkohol zu verzichten, alles andere wäre fahrlässig und wenig hilfreich.

  1. Rückfälle vermeiden

Kontrollierter Konsum bleibt wahrscheinlich für die meisten ehemals Cannabis Süchtigen ein Traum, schlicht weil sich Gehirn und Verhalten schnell wieder den alten Verhaltensmustern anpassen. Vor allem die erste Zeit nach dem Entzug sind hier besonders schwierig, heikel, immer gefährdet und die Betroffenen sollten kiffende Freunde genauso meiden wie entsprechende Partys oder Ort, die mit einem Joint in Verbindung gebracht werden.

  1. Alternativen entwickeln

Auch wenn die Cannabis Sucht vorrangig aus abendlichem Kiffen bestand braucht es nach dem Entzug Alternativen für die Lebensgestaltung. Empfehlenswert ist die Verlagerung der Interessen auf neue Gebiete, es hilft mit Sicherheit, sich in einem Verein anzumelden, auf Reisen zu gehen oder sich auch beruflich weiterzubilden. Relativ schnell wird dann auch die Psyche mitziehen und die neuen Reize begrüßen, was für die Entwöhnung von der Hanf Abhängigkeit entscheidend erleichtert.

Was heißt Entgiftung?

cannabis entzugSicher ist jede zugeführte Substanz und Rauschdroge eine Belastung für den Organismus und bei einem Entzug wird wahlweise auch vom Entgiften gesprochen. Das ist immer verschieden und individuell und viele Belastungen treten nur bei einigen Leuten auf. THC bleibt recht lange im Körper und man sollte schon einige Wochen für die Entwöhnung veranschlagen. Mit zunehmenden Dauer lassen die Symptome nach, wobei allerdings Depressionen, seelische Verstimmungen ganz im Allgemeinen und Schlafschwierigkeiten ein gutes Vierteljahr und länger anhalten können.

Unruhiger Schlaf als enorme Herausforderung

Schlafen ist elementar: Wir verbringen im Laufe des Lebens einige Jahre ruhend im Bett, erholen uns und schöpfen Kraft für das Tagwerk, so dass eine gestörte Nachtruhe sehr herausfordernd ist. Jeder kennt das Gefühl das endlosen Hin- und Her Wälzens und bei einem Cannabis Entzug ist das für einige Zeit fast schon normal. Da werden dann Probleme durchdacht, wachsen sich zu schier unlösbaren Aufgaben aus, der Geist ist unruhig und neigt zu Verstimmung, Wut, je nicht selten Verzweiflung. Und wenn dann morgens gegen 3 der Kirchturm zum x-ten Mal schlägt und man immer noch nicht schlafen kann, ist der erneute Griff zu Haschisch und Marihuana enorm verlockend.

Um diesen Rückfällen zu entgehen und um zugleich die Schlafprobleme zu mildern ist eine deutliche Ausweitung der Aktivitäten am Tag sinnvoll. Sport ist das eine, aber gezielte Einschlaf- und Entspannungsübungen das andere und hier können die Betroffenen autogenes Training durchführen, meditieren und sich anderweitig entspannen.  (Quelle: Drug.com.de)

Ernährung anpassen: Nicht selten wirkt sich der Cannabis Entzug auch ungünstig auf den Magen aus und um dies in Kombination mit Schlafproblemen abzumildern sollte man während der ersten Wochen nach dem THC Stopp auf Kaffee, schwarzen Tee und wie schon erwähnt unbedingt auf Alkohol verzichten.

Ein geregelter Tagesablauf…

… das klingt irgendwie immer spießig und hat doch einen wahren Kern. Beim Cannabis Entzug sind bestimmte Verhaltensweise wie Umsicht, Gelassenheit und Reflexion unabdingbar. Psychologisch bewährt haben sich ausdifferenzierte Pläne, also Projekte auf Paper, die sich nach Erledigung abhaken lassen. Das gefällt dem Gehirn, das nützt dem Körper und unterstützt den Entwöhnungsprozess.

Überhaupt ist Reflexion enorm wichtig: Stehen beispielsweise Treffen, Events, Partys an, auf denen mit Sicherheit gekifft wird, dann solltest Du davon Abstand halten, zumindest vorerst. Das berühmte schnelle Niederreißen einer mühevoll und lang aufgebauten Erfolgsgeschichte, einen tatsächlichen Entzug also im Nu zu zerstören, das ist beileibe nicht selten und es ist eine umsichtige Planung der eigenen Vorhaben unabdingbar. Hierunter fallen auch die Rituale wie beispielsweise das abendliche Studium der News, die vor dem Entzug mit Joint durchgeführt wurden, oder auch das gemütliche Rauchen am Sonntagnachmittag in der Sonne. Dergleichen ist mit neuen, anderen Verhaltensweisen entschieden zu durchbrechen und das Entwickeln von Alternativen zu den eingefahrenen Mustern für eine dauerhafte Befreiung von der Sucht nötig.

Rückfallquote und Hilfsangebote für den Cannabis Entzug

Mehr als die Hälfte aller ehemaligen Kiffer greift früher oder später wieder zur Haschischzigarette. Das klingt zwar nicht nach übermäßigen Erfolgsaussichten, geschieht aber in der allermeisten Fällen aufgrund falscher Vorbereitung und laxer Durchführung bei der Entwöhnung. Prinzipiell kann den Entzug von THC jeder schaffen, doch längst nicht alle müssen es wirklich, haben also ein problematisches Suchtverhalten. Ein Beispiel dafür ist sozialer Druck, der enorm sein kann und dieser Zwang führt oftmals genau zum Gegenteil. Wer von Angehörigen gezwungen wird, vor allem bei leichtem Konsum, und hören muss, es handle sich um eine ähnliche Verwerfung wie bei Heroin, der wird Cannabis möglicherweise erneute schon allein aus Trotz konsumieren! Deshalb sollten Angehörige den Wunsch zum Entzug respektieren, begleiten, aber keinesfalls mit eigenen Deutungsmustern überladen und damit den Betroffenen mit überzogenen Erwartungen überfordern.

Viele Kiffer schaffen den Ausstieg von ganz allein. Ein neues Lebensumfeld, ein neuer Partner, eine andere Arbeit, viel Sport und so weiter, das sind begünstigende Faktoren und oft reicht das schon aus für die Überwindung einer Sucht. Wer jedoch Hilfe braucht, der findet diese bei zahlreichen Beratungsstellen. Nur sehr selten kommt es bei Cannabis zu einem stationären Aufenthalt, oft ist dieser vielmehr durch eine Kreuzabhängigkeit gegenüber weiteren Drogen oder bei schweren psychischen Beeinträchtigungen erforderlich. Ambulante Beratung und gegebenenfalls Betreuung reichen aus und mit der richtigen Planen, Entschlossenheit und dem Beistand des Umfelds lässt sich die Abhängigkeit von Haschisch und Marihuana dann auch wirklich beenden.

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17 Kommentare

  1. Malok 01/09/2018 um 7:44 am Uhr - Antworten

    Hallo zusammen,
    Ich fühl mich jetzt doch genötigt etwas zu schreiben, da mir die vorangegangen Kommentare das Gefühl gegeben haben das alles normal ist.
    Zu meiner Person. Seit 20 Jahren hab ich meinem Körper dieses „Genussmittel“ verabreicht. Anfangs nur am WE, dann plötzlich unter der Woche und schließlich täglich. Wenn man seinen Tagesablauf nach den Möglichkeiten des Konsumierens einrichtet werden längerfristige Aktivitäten einfach ausgeblendet. Urlaub über mehrere Tage ohne war schon garnicht mehr vorstellbar. Auch das direkte Umfeld hatte nie wirklich eine Vorstellung von den Ausmaßen. Und wenn man es dann erwähnte kam nur Unverständniss auf. „Reduzier doch mal! Muss das jetzt sein! Du hast es nicht im Griff!“ all diese Aussagen sind nicht förderlich wenn man gedanklich kein Unrechtsbewusstsein dafür entwickelt. Es führt nur dazu es zu verheimlichen um nicht abgestempelt zu werden.
    Aufgrund unserer Gesetze bin ich gezwungen durchzuhalten. Sonst droht mein geregeltes und durchaus vorzeigbares Leben auseinander zu brechen.
    Nun bin ich seit 8tagen trocken. Würde auch behaupten das ein wirkliches clean nie mehr Eintritt. Dafür sind zu viele Gewohnheiten im Kopf. Allein wenn ich jetzt darüber schreibe bekomme ich feuchte Hände. Dabei waren die ersten Tage der absolute Horror. All die Probleme die ich lesen konnte traten auch bei mir auf. Vom zittern bis magenprobleme. Der Körper versuchte mir mit allen Mitteln zu zeigen das es nicht ohne geht. Es ist ein wirklicher fight den man nur selber gewinnen oder verlieren kann. Ich hatte schon öfters versucht „nur“ zu reduzieren. Das ich es kontrollier und nicht umgekehrt. Meist war dies aber nur um mein Umfeld zu gefallen und gerecht zu werden. Und da liegt das Problem. Man muss es für sich machen. Für niemanden anders. Sonst wirst immer dieses negative Gefühl da sein das es man ja möchte aber aufgrund der Meinung anderer es nicht darf. Dabei meinen sie es nur gut und und ernten aber kein Dank dafür.
    Ich habe gelesen das man alles vernichten soll. Jeglicher Hinweis auf die Vergangenheit in dem Müll schmeißen und selbst die Wohnung umräumen. Ich habe noch eine minimale Menge da. Es jeden Tag nicht zu nehmen macht mich schon stolz. Sobald das Gefühl aufkommt es geht nicht mehr, unternehmt etwas. Nicht jeder ist eine Sportskanone oder Entdeckt von jetzt auf gleich neue Interessen. Nur rumsitzen Kippe rauchen und darüber senieren wie schlecht es einem geht verschlechtert die Lage.
    Sobald ich merk ich hab druck Verlass ich die Wohnung. Mein Hund kann es kaum fassen wie oft wir gassi sind. Die wohl größte Sorge ist aber nicht mehr der Tag, der nun gefühlte 48h hat. Nein es ist die Nacht. Ich habe seit Jahren nie solche realistischen Träume gehabt. Wo ich nicht weiß ob ich schlafe oder nachdenke. Hinzu kommt das ich dabei nicht mit Kokosmilch unter Palmen liege, sondern jede einzelne Szenen einem Horrorfilm gleicht der nur für mich gemacht ist. Wenn ich es schaffe nur 2 t-Shirt die Nacht zu wechseln bin ich zufrieden. Das Gefühl nicht geschlafen zu haben drückt dann auch die Stimmung am Tag. Gereiztheit und aggressives Vorgehen erschreckt mich jedes Mal vom neuem. Man muss wieder lernen das Leben so zu nehmen wie es ist. Nichts ist perfekt und Gras lässt einem das Gefühl geben das alles halb so wild ist. Probleme werden einfach weggeschoben. Die Zeit wird es schon regeln. Was natürlich nicht eintritt. Zur berühigung habe ich die ersten Tage auch viel Wein getrunken. Das hilft wirklich um warme Hände zu bekommen. Eine suchtverlagerung möchte ich definitiv nicht. Aufpassen sollte man hier dennoch! Ob wir es unseren holländischen Nachbarn mal irgendwann anpassen mag ich gern hoffen. Bis dahin muss man wohl oder übel sich den Gesetzen anpassen wenn man hier leben möchte.
    In diesem Sinne haltet durch. Euer Nachbar könnte das gleiche durchmachen. Man sieht es einem Menschen nicht an ob er dauerkonsument ist. Lg

  2. Henning 16/08/2018 um 1:25 pm Uhr - Antworten

    Hallo,
    Ich habe seit etwas mehr als einem Jahr, fast täglich (immer wieder mal mit 1/2 Tagen gezwungener Unterbrechung wenn nichts zum rauchen da war) und davor gefühlt ein Jahr sporadisch (1 bis 2 mal die Woche) gekifft.
    Vor nun etwa zweieinhalb Wochen kam es gezwungenermaßen zum Entzug, bin mit Freunden auf reisen gewesen und es war einfach nichts verfügbar bzw die Gelegenheit hat sich nicht ergeben.
    Es ist furchtbar muss ich sagen. Ich schlafe schlecht ein und wenn dann schlafe ich sehr schlecht. Ich bin nervös, habe Angst davor die Kontrolle über mich selbst zu verlieren (genau wie es hier schon jemand anderes geschildert hat), habe depressive Gefühle und manchmal Panik. Appetitlosigkeit kam auch dazu, die ist aber inzwischen überwunden. Anfangs konnte ich mir keinen Reim daraus machen und dachte echt ich würde jetzt durchdrehen, was die Angst nur schlimmer machte. Bis mich ein sehr guter Freund in einem Gespräch einfach mal gefragt hat wann ich denn das letzte mal gekifft hatte. Als ich daraufhin “eine Woche“ geantwortet habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Und mir wurde klar dass ich höchstwahrscheinlich unter den Entzugserscheinungen leide, schließlich habe ich ein Jahr Dauerkonsum hinter mir und davor ein Jahr sporadischen, sowas geht an einem nicht vorbei. Fakt ist dass mein Körper sich an das THC gewöhnt hat und logischerweise auch an den Tabak und sich jetzt erstmal umgewöhnen muss.
    Naja ich versuche mir immer meinen Alltag normal zu gestalten wie sonst immer, Struktur reinbringen, allerdings kommt dann immer wieder diese Lustlosigkeit die mich hin und wieder daran hindert. Zeit mit meinen sehr guten Freunden (nicht Bekannte mit denen man hin und wieder mal was macht) hilft mir auch immens weiter. Abgesehen davon versuche ich mich immer wieder mit Serien und Filmen abzulenken, was aber nicht immer hilft. Naja immerhin ist der Appetit wieder da und ich krieg was zu Essen runter.
    Ich möchte mich dann noch für eure Erfahrungsberichte bedanken, die helfen auf jeden Fall auch, vor allem gegen diese Gedanken dass ich wohl verrückt werden könnte.
    Abgesehen davon hoffe ich auch dass meine Erfahrungen hier jemandem weiterhelfen. Durchhalten ist die Devise.
    Grüße

  3. Jujuu42 10/08/2018 um 4:59 pm Uhr - Antworten

    Hallo,

    heute ist der 5 Tag meines Entzugs. Gekifft habe ich seit ungefähr 2 Jahren regelmäßig, alleine sowie mit Freunden die ebenfalls „Kiffer“ waren. Schon seit etwas über einem halben Jahr begleitete mich das starke Gefühl bzw. der Wille aufzuhören, mir mit dieser Droge alle meine Sorgen und Probleme weg zu kiffen und mir mein Gehirn somit zu vernebeln und bestimmte Dinge dadurch zu verdrängen.

    Der tatsächliche Auslöser für meinen Beschluss jetzt sofort damit aufzuhören und nicht nur zu minimieren, war meine Panikattacke die innerhalb von einer Woche zwei mal auftrat. Was genau diese auslöste, kann ich nicht genau bestimmen. Vielleicht reagierte mein Körper auf den enthaltenden Inhaltsstoff des zuvor gerauchten J sehr heftig oder meine Psyche wollte mir damit mitteilen es endlich sein zu lassen.
    Bei der ersten Panikattacke verspürte ich starke Schmerzen in der linken Brust (Herzbereich), sowie starkes Herzrasen, Schweißausbrüche und Schüttelfrost. Zu diesem Zeitpunkt verspürte ich wirkliche Todesangst, da ich mich zuvor nie in so einem Zustand befand. Die Ärzte beruhigten mich und erklärten das solche Symptome bei einer Panikattacke durchaus normal seien.
    Bei der zweiten Panikattacke welche auch nach dem Konsum eintrat, erlebte ich die schlimmsten Angstzustände die ich jemals gespürt hatte. Ich hatte die Einbildung psychisch Krank zu werden und die Kontrolle über mich selber zu verlieren. Verschiedene Gedanken in meinem Kopf steigerten meine Angst davor in einer Psychiatrie zu landen, den Bezug zu Realität zu verlieren usw. Aber auch hier konnte man mich beruhigen und mir erklären das dies durch meine eigenen Gedanken verursachte Angstzustände sind, in die ich mich selber nicht reinsteigern darf.

    In den letzten Tagen erlebte ich viele höhen und tiefen der Phasen des Entzugs. Gesteigertes Aggressionspotential welches ebenfalls Angst in mir auslöste, da ich ein friedvoller Mensch bin und diese Wut und Aggression lange nicht mehr gespürt habe sowie leichte Panikattacken, Depressionen darüber das ich womöglich nie aus diesem Zustand rauskomme und das Gefühl des enttäuscht/wütend Seins auf mich selber, das ich es mit dem Konsum jemals soweit habe kommen lassen.

    Helfen tut mir Ablenkung in Form von Spaziergängen, Gesprächen mit Eltern/Freunden evtl. Ärzten über die Gedanken und Gefühle aber auch das aufschreiben von Gedanken, Gefühlen und Einschätzungen (Selbstreflektion), auspowern am Boxsack, joggen gehen, bewusstes Atmen und vor allem POSITIVES Denken. Selbst jetzt hier diesen Kommentar zu verfassen hat mir geholfen!

    Der Alltag kann stressig sein, Menschen können aufregen, Dinge können manchmal schief laufen. Cannabis ändert das aber nicht und macht das unter Umständen sogar schlimmer, da man dabei nichts verarbeitet sondern nur von sich weg schiebt.
    Ein J oder ein Bong Hit sollte sowie alle anderen Rauschmittel sollten ein Genussmittel bleiben und nicht zu übermäßigem Konsum oder zur Kompensation von Stress, Unwohlsein führen. Mir war dies im Unterbewusstsein durchaus klar, jedoch lag über dieser Erkenntnis ein Nebel des bekifft seins sowie die Gewohnheit/Sucht/Ausreden.

    Sucht kommt vom Wort SUCHEN und bedeutet das man sich nach etwas sehnt, das man nicht besitzt. Und genau auf diese Suche muss man sich begeben wenn man Suchtfrei sein möchte. Hat man es erstmal gefunden, wird es einem besser gehen.

    Wichtig für mich ist es zu wissen, das mein Körper und vor allem mein Geist begreift, das nur ein neuer Teil des Lebens anfängt. Alles muss sich sozusagen neu programmieren, normalisieren und stabilisieren. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und Geduld ist ein Baum, dessen Wurzel bitter, dessen Frucht aber sehr süß ist.

  4. TEZ 05/08/2018 um 11:44 pm Uhr - Antworten

    Moin moin, erstmal muss ich sagen das ich sehr dankbar für all die Kommentare und Erfahrungsberichte bin, drum versuche ich nun auch etwas bei zu tragen!
    Ich habe seit 16 Jahren gekifft, ungefähr seit 10 Jahren jeden Tag. Es gab tolle aber auch beschissene Zeiten. Hab Anfang dieses Jahres den Führerschein gemacht und möchte ihn auch unbedingt behalten!
    Hatte neulich eine Polizei Kontrolle und nun hat es Klick gemacht. Ich hab schon sehr oft Kontakt mit der Polizei gehabt, aber wusste halt immer was man sagen MUSS…von daher bin ich immer mit nem blauen Auge davon gekommen! Nun hab ich einfach die Schnauze voll und ständig in Angst zu leben kann kein Lebensziel sein! Das war vor exakt einer Woche. Die ersten Tage liefen recht tutti ab, bin um die 400km mitm Bike gefahren hab viel gearbeitet, schlafe super und meine Ernährung ist seit einigen Jahren schon recht gesund aufgestellt. Das mit dem Kaffee werd ich jetz als nächstes in Angriff nehmen, vielen Dank für den Tipp! Wäre da nicht der heutige Tag gewesen, wäre ich wohl kaum auf diese Seite gestoßen. Absolut Depressive Stimmung gepaart mit Wahrnehmungsstörungen, abgeschlagenheit, Trägheit sowie leicht aggressive Grundhaltung. Is aber nu wieder besser, ich denke das wird, kommt Zeit kommt Rat, passt da wohl mal wieder ganz gut!
    Ich finde die Leute sehr beeindruckend die parallel mit dem Tabak aufhören, einfach wow! Pack ich irgendwie noch nicht, steht aber auch noch an. Ich bin echt gespannt was die nächste Zeit noch so mit sich bringt, ich hab mir einfach gesagt, das nun ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnt und ich das definitiv schaffen werde! Mein Grundgedanke ist das ich die Kontrolle über die Drogen haben will und nicht umgekehrt. Ich wünsche allen von ganzem Herzen all die Kraft die sie brauchen um durch zu halten und um voller Zuversicht das Leben in all seinen herrlichen Fassetten genießen zu können!

    • Rainer Kastel 06/08/2018 um 1:36 pm Uhr - Antworten

      Absolut richtig, stimme ebenfalls zu, Allerdings ist eine Legalisierung von Cannabis wie hier auf der Seite zu sehen keine Aufforderung 10 Jahre jeden Tag zu kiffen! Es geht um ein Genussmittel, von dem viele Leute meiner Meinung nach „süchtig“ sind, WEIL es illegal ist und oftmals schon beim Kauf ständig Kontakt besteht zu einer entsprechenden Klientel. Hanf wächst anderswo in der Welt ganz normal zwischen den Hütten der Leute dort und niemand ist süchtig, fährt das Leben gegen die Wand und wird vor allem auch nicht ständig kritisiert, sanktioniert und angegriffen wie hierzulande. Abhängigkeit von einer Droge mit allen körperlichen Aspekten ist etwas ganz anderes als eine Sucht nach gelegentlicher Entspannung, die sich für viele Menschen nun mal am besten mit Cannabis genießen lässt. Wer ständig rumrennen muss, beschissen wird, sich für den Joint zu verteidigen hat während um die Ecke Krethi und Plethi sich mit Schnaps zumachen, der ist auch deprimiert und überhöht den Hanf als eine Art Gegenmittel für Kritik, die aus absurden und lange überholten puritanischen Rechtsauffassungen hervor gekrochen ist. Und dann entsteht eine Wechselwirkung zu einem Genussmittel, das bei entsprechend liberalem Umgang im Vergleich zu Suff oder Heroin überhaupt gar kein Thema wäre – jedoch zum Thema gemacht wird aus leidlicher politischer Verblödung der Bürger!

  5. Mc 23/06/2018 um 11:40 pm Uhr - Antworten

    Hallo ihr ich rauche seit 16 Jahren jeden Tag grad von morgens bis abends aber ich Müste aufhören hab vom Gericht ein Drogen srcreening eingedrückt bekommen. Hab mir euren Artikel durchgelesen Danke dafür hab es geschafft 4 Tage nichts zu konsumieren auch kein Alkohol. Gestern Haze ich ein Rückfall was ich sehr …. finde. Ich hab mir den essen Probleme mein Kopf macht mir zu schaffen aber es geht ist sehr unangenehm aber da muss ich durch sonst lande ich im Knast. Die Richterin meinte 4-6 Wochen reichen zum clean werden aber das stimmt nicht bis zu 12 Wochen kann das dauern. Ich mach jeden Tag Sport hab ich davor aber auch gemacht. Ich Hof das Unwohlsein geht schnell weg

  6. Markus 23/05/2018 um 11:32 am Uhr - Antworten

    Hallo. Ich rauche seit 4 Jahren täglich ein bis zwei Gramm. Vor vier Tagen habe ich beschlossen aufzuhören. Nun, es geht mir dreckig! Ich kann kaum schlafen, mein Magen und Darm spielt vollkommen verrückt. Krämpfe Durchfall! Selbstmordgedanken, Lustlosigkeit Angstzustände u.s.w.. Ist das vom Entzug, und wie lange halten diese unerträglichen Zustände an? Und vorallem, wann kann ich wieder schlafen?

    • THC Guide 24/05/2018 um 11:16 am Uhr - Antworten

      Du solltest zum Arzt gehen – wir können da nicht helfen… 🙂

    • Lisa 25/05/2018 um 10:48 pm Uhr - Antworten

      Hallo Markus, ich habe auch vor 3 Tagen aufgehört. Mir geht es genau wie dir. Habe jetzt den dritten Tag nichts gegessen und auch trinken fällt mir schwer. Ich weine sehr viel (meistens ohne konkreten Grund). Das ganze schlägt einem sehr aufs Gemüt 🙁

      Ich hoffe dir geht es bald besser!

    • MaryJ 18/07/2018 um 1:26 am Uhr - Antworten

      Hallo Leute ich konsumiere stark seid 10 Jahren jeden tag 2 Gramm Cannabis Markus scheiß dich Ned ein das ist alles eine Sache des Kopfes/willens mir geht es momentan auch kacke und mein Hirn Tanzt Samba hab genau wie du Mage Darm habe 1 Woche am stück nur Magesäure gebrochen und mich dann erst Entdschieden aufzuhören ich bin quasi im Endstadium, das ist alles normal dein Körper muss den dreck erst loswerden ich habe mich aufgrund dessen auch entdschiende damit aufzuhören Ich will dir nur sagen du bist nicht alleine Mein Freund panik attackenm schwindel übelkeit alles normal lass dich ned vom möchtegern Ärzten beeinflussen thx guide wenn du dem junge ned helfen kannst wieso gibts dich überhaupt . Hier sind meine TIpps Für dich p.s ich bin auch auf Nikotin Entzug nebenbei bemerkt . Tipp 1 ernährung achte darauf das du wasser aus Glasflaschen Trinkt mit viel MIneralien weil sie deinen körper gut tun und ihn unterstützen ich weiß das Trinkne und esse schwer fallen bleib hart ! tipp 2 zucker aber nur aus obst !!!!!! keine gummi scheiße . Bananen sind sehr hilfreich äpfel birnen Moosbeerensaft . tipp 3 Sport ich weiß dein Hirn tanzt Samba aber versuch doch etwas zu joggen das hilft deinem geist radfahren einfach energie verbrauchen . Tipp4 ablenkung serine filme zocken undso weiter …. vergiss niemals den ganzen scheiß bildest du dir nur ein ich Glaube an dich du schaffst das schon ! mach am besten 13 tage dein Handy aus ich verspreche dir nach tag 12 bist du ein neue mensch und musst nur noch die finger davon lassen liebe Grüße … 😀 p.s. ich weiß es ist Hard zieh es durch !!!!! und ich scheiß auf die Rechtschreibung .

      • THC Guide 18/07/2018 um 9:42 am Uhr - Antworten

        Hallo MaryJ,

        vielen Dank für deinen Kommentar.

        Wir müssen immer die rechtliche Seite im Auge behalten und dürfen uns nicht als Arzt betätigen – was wir nicht können und wollen und was auch gegen das Gesetz verstösst.

        Zum anderen befürworten wir Cannabis als Genussmittel und nicht als Droge! Wer sich jeden Tag den Kopf zuballert, der hat ein Problem und sollte sich dann tatsächlich an Stellen wenden, wo es Hilfe gibt.

        Wir weisen in unseren Artikeln immer wieder auf die Gefahren eines übermässigen Konsums hin. Anders als gewisse Personen gehen wir davon aus, dass erwachsene Menschen für sich selbst verantwortlich sind – es liegt also an jedem selbst sich Hilfe zu holen – welche wir hier – wie gesagt nicht anbieten dürfen!

        Ich hoffe du verstehst auch unsere Seite… 🙂

        Cheers

        THC.guide

      • Markus Reininger 18/07/2018 um 3:46 pm Uhr - Antworten

        Danke für deine Antwort. Aber ich bin seit 2 Monaten clean und mir geht es sehr gut.

  7. Dr.Confuso 20/02/2018 um 2:00 pm Uhr - Antworten

    Hallo Zusammen,
    ich habe vor 3 Jahren mit Nikotin aufgehört, der Vaporizer hat mir geholfen über die Entzugserscheinungen hinweg zu kommen und nicht gleich nach Bier zu greifen. Als Grundsatz habe ich mir gesagt „Bier erst ab 18 Uhr“. Niktoinpflaster und Sport haben mir auch geholfen. Beim entzug hatte ich auch große Schwierigkeiten was Schmerzen in der Brust betrifft.
    Mein Herz hat normal geschlagen aber es kam mir viel intensiver vor das pochern! Habs den Arzt erzählt und er hat mir niedrigdosierte Blutdrucksenker verschrieben (auch wegen der Unruhe/Migräne, kam mir vor wie ein aufgescheuchtes Pferd) was super geholfen hat. Mein Tipp ist beim Arzt nur die Symptome zu beschreiben aber niemals sagen dass ihr THC konsumiert. Dann werdet ihr gleich von der Gesellschaft stigmatisiert, es landet in eure Krankenakte (auf die wer weiß nicht alles für Leute zugriff haben könnten).
    Kurzum, halte durch Rico! Ich habe es auch geschafft und paffe fröhlich nur noch gras (was sich glaube ich 99% der Kiffer wünschen würden).
    Frank, da kann ich dir nur zustimmen.
    Habe jetzt seit langen seit 3 Tagen aufgehört mit THC weil es mal wieder Zeit wurde (o Gott die Zeit vergeht nicht 🙂
    Ich empfehle regelmäßig eine „Entgiftung“ alle 3 Monate für ca. 7 Tage.
    Wenn ich die Wahl hätte zwischen Alk und Gras würde ich jederzeit Letzteres bevorzugen.

  8. Rico 14/01/2018 um 11:00 am Uhr - Antworten

    Hallo , ich habe vor ca 2 Monaten den Konsum aufgehört habe 3 Jahre täglich geraucht teilweise auch mehrere menge
    Ich habe seit dem ich aufgehört habe wirklich psychische Probleme , manchmal habe ich das Gefühl ich werde bald sterben schmerzen in der linken Brust (Herz Seite ) teilweise bin ich kurzatmig … all dies Macht mir sehr zu schaffen … nun meine Frage … Hört der Wahnsinn bald auf ? … war schon beim „Therapeuten“ in einer Klinik dort habe ich nur Ohr Akkupunktur bekommen dies hat mir nicht wirklich geholfen und habe deshalb damit aufgehört
    Bitte helft mir hört das auf oder nicht ?…

    • THC Guide 18/01/2018 um 3:46 pm Uhr - Antworten

      Hallo Rico,

      da können wir nicht helfen – das ist Sache des Arztes.

      Sorry und Gute Besserung

      THC.guide

  9. Frank 07/10/2017 um 3:14 pm Uhr - Antworten

    Das kommt vom Tabak. Da Du beides gemeinsam geraucht hast, fällt die Unterscheidung schwer. Ich konnte das mit einem Vaporizer teste, reines Cannabis erzeugt viel weniger zappeligen, drückenden Suchtdruck als zusammen mit Tabak. Bei den klassischen Joints konnte ich einen Unterschied merken, ob ich Tabak mit oder ohne Zusatzstoffe verwendet habe. Mit Zusatzstoffen ist noch mal eine nummer unangenehmer im Entzug, besonder am nächsten Morgen konnte ich ganz klar einen Unterschied merken zwischen Tabak mit und ohne Zusätze. Wenn ich am Voraband 5 Tüten mit Tabak mit Zusätzsen geracht hatte, war ich sowas von platt und depri dass manchmal nur noch ein joint half, um in den Tag zu kommen.

    Nun hab ich das kiffen seit ner Woche ganz sein gelassen und habe auch keine Lust mehr drauf. Ich war lang genug kiffer, habe mir immer ausgemalt, was ich doch alles tolles beruflich machen kann, aber gemacht hab ich nix, weil ich zu müde war und auch nix gerafft habe.

    Mein Prämisse ist nun, das Leben zu genießen wie es ist ohne irgenwelche Stoffe. Das ist für mich die höchste Stufe der Existenz und wahre Lebenskunst.

  10. Knut Schalla 25/07/2017 um 7:50 pm Uhr - Antworten

    Hallo,
    Ich habe bis vor 8tagen täglich , meist nach der Arbeit gekifft.
    Warum ich damit aufhören wollte ist , kein Tag ohne und der Preis.
    Mit dem kiffen habe ich mit dem Tabackrauchen seit 2 Jahren regelmäßig angefangen.
    Beim Cannabiskonsum fällt bei mir auf das ich im
    Kopf meistens dumpf werde.
    Habe starkes carving, kann nicht Trennen was vom Taback oder Cannabis kommt.

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