Hanfanbau Outdoor Growing

Hanfanbau Outdoor Growing2018-05-09T08:24:49+00:00

Vor- und Nachteile von Outdoor Growing

outdoor growing

Das Beste am Outdoor Growing von Cannabis ist die Einsparung von finanziellen Mitteln. Bei jeder anderen Methode muss auf künstliches Licht zurückgegriffen werden und das verursacht hohe Kosten. Allerdings bleibt es nicht nur bei den Kosten für die künstliche Lichtquelle, auch Luftfiltersysteme und sämtliches sonstiges Zubehör erfordert Investitionen. Beim Outdoor Growing von Cannabis sorgt die Natur für alles Notwendige und das völlig gratis. Im Grunde ähnelt das dann auch der Solarenergie, nur dass am Ende eben ein Rausch stehen soll! Im Gegensatz zum Indoor Anbau ist beim Outdoor Growing auch keine wirkliche Platzbeschränkung vorhanden, somit können Sie quasi jede beliebige Cannabis-Sorte anbauen, auch relativ große und breit wachsende Sativa Pflanzen. Dabei werden Sie staunen was für Erträge an einer einzelnen Sativa Marihuana Pflanze pro Quadratmeter erreicht werden können, schließlich sind solche Mengen im Indoor Bereich ausgeschlossen!

Auch nicht ganz unwichtig ist der Umstand, dass du beim Outdoor Growing in Europa maximal einmal pro Jahr ernten kannst. Beim Indoor Anbau hingegen kannst du je nach Sorte bis zu fünfmal im Jahr ernten.

Die Pflege von Outdoor Pflanzen ist deutlich geringer einzuschätzen als die Pflege von Indoor Cannabis Pflanzen. Der Nachteil vom Outdoor Growing ist die große Gefahr, durch Schädlinge oder schlechte Witterung oder auch durch einfachen Diebstahl von Dritten zu verlieren. Hagel, kräftiger Wind und Regen können Ihre Ernte nachhaltig zerstören und zu starker Regen kann gerade in den letzten entscheidenden Wochen vor der langersehnten Ernte Ihre schönen Blüten zum Schimmeln bringen oder gar die Zweige und Äste der Cannabis Pflanze zum Abknicken bringen. Auch wilde Tiere wie Rehe und Wildschweine werden häufiger verdächtigt, Hanfplantagen im Wald oder am Waldesrand zertrampelt zu haben.

Outdoor Growing – alles in der Übersicht!

  • Der perfekt Platz in der Natur für Ihre Cannabis Pflanzen
  • Was Sie an Ihrem Standort vorbereiten sollten
  • Ein paar Regeln für den Zugang zum Standort und am Standort
  • Die Samen beim Outdoor Growing
  • Wie die Cannabis-Samen am besten keimen
  • Vorziehen der Cannabispflanzen vor dem Aussetzen
  • Die kleinen Schützlinge nach draußen
  • Krankheiten und Schädlinge
  • Fehlt der Cannabispflanze etwas, braucht sie Dünger?
  • Geschlechtertrennung und Blütephase
  • Die Ernte des Outdoor Marihuanas

Der perfekte Platz in der Natur für Ihre Cannabis Pflanzen

Die Suche nach einem geeigneten Platz für das Outdoor Growing beginnt am besten schon ein Jahr vorher, nur so können wir sehen wie die Stelle in der freien Natur sich im Sommer und Spätsommer verhält, ob viele Leute spazieren gehen, Pilzsucher oder evtl. sogar andere Hobbygrower das Gleiche wie wir im Sinn haben. Begutachte die Natur, die verschiedenen Plätze und du wirst schon nach einigen Spaziergängen gute Standorte für Ihre Pflänzchen gefunden haben, dafür bietet auch Deutschland und Mitteleuropa gute Möglichkeiten.

  • unauffällige Plätze suchen
  • sonnige Lage für das Outdoor Growing
  • Bodenbeschaffenheit prüfen

Es ist auch ratsam mehrere Gebiete anzuschauen. Somit ist die Gefahr geringer, dass wenn ein Spot entdeckt wird,  gleich alle Pflanzen zu verlieren.

Die wohl wichtigsten Punkte für einen geeigneten Platz zum Outdoor Growing sind zum einen schwer einsehbare, aber trotzdem sonnige Plätze.

Geeignete potentielle Plätze für das Outdoor Growing sind sicher auch Opas Garten oder der eigene Vorgarten, aber wer möchte schon im eigenen Umfeld ein solches Risiko eingehen, auch wenn die Hanf-Pflanzen hier sicher den besten Schutz und auch Pflege erhalten würden! Cannabis, Hanf oder auch Marihuana benötigt möglichst viel direkte Sonneneinstrahlung, das bringt Gefahren mit sich, dass die Hanfpflanzen schneller und einfach entdeckt werden können. Du musst also zwischen Sicherheit und Qualität beim Standort gewisse Abstriche machen, denn Sichtschutz ist ganz wichtig.

„Oh es riecht gut?!“

 outdoor growing cannabisUnterschätze auch nicht die Geruchsentwicklung. Zum Anfang ist der Geruch fast neutral und etwa mit dem Geruch einer frisch gemähten Wiese zu vergleichen, aber das ändert sich garantiert.
Cannabis riecht auch während des Wachstums und das nicht wenig. Also sollten deine Standorte nicht in unmittelbarer Nähe von Gehwegen oder anderen Bereichen mit erhöhtem Menschenauflauf liegen. Auch auf die Bodenqualität solltest du achtgeben, denn im Nadelwald ist der Boden oftmals zu sauer und damit ungeeignet für den Anbau von Cannabis. Ist das Erdreich sehr Lehmhaltig, solltest du auch eher Abstand nehmen, denn durch Staunässe im Boden faulen die Marihuana Pflanzen sehr schnell. Du kannst selbstverständlich an jedem für dich denkbaren Standort auch die Erde austauschen, das kann hier und da allerdings auch mit einem sehr hohen Aufwand verbunden sein.

Was du an deinem  Standort vorbereiten solltest

Als Erstes musst du dir Sie klar machen, wie viele Pflanzen Sie haben und wie viel Quadratmeter Grund und Boden Ihnen als geeignet erscheinen.

Eine Faustregel beim Outdoor Growing sagt: Pro Quadratmeter ungefähr 4 Pflanzen bei Sativa-Sorten besser nur zwei.

Dazu markierst du den Boden in ein Quadratmeter große Felder (Quadrat 1x1m) und setzt die Stecklinge jeweils an den Eckpunkten ein. Du mussen entscheiden, ob du mehrere oder nur ein Paar oder eine einzelne Pflanze am jeweiligen Standort einpflanzt. Ist ein Standort wirklich gesegnet mit guter Erde und wunderbaren Lichtverhältnissen, dann kann es sich lohnen mehr als nur eine Cannabis Pflanze wachsen zu lassen. Achte stets auf ausreichend Sichtschutz beim Outdoor Growing. Dies sollte das Hauptaugenmerk bei der Auswahl des Standortes sein.

Ist die Erde an Ihrem äußerlich perfekten Standort ungeeignet, beispielsweise aus Lehm, dann hebe die Löcher aus und fülle diese mit etwa 20 Liter guter Erde pro Pflanze auf.
Je mehr Erde pro Pflanze desto besser, allerdings musst du dafür womöglich an entfernte Plätze viel Erde schaffen und das kann auch unerwünschte Aufmerksamkeit erregen, von der Plackerei selbst einmal abgesehen.

Du solltest Löcher für die Pflanzen graben und diese mit etwas Blumenerde auffüllen, dabei solltest du den Großteil mischen und zwar aus einem Drittel der vorhandenen Erde. So kann sich die Pflanze nach und nach an die natürliche Beschaffenheit der Umgebung gewöhnen. Im Gegensatz zum Blumentopf hört die Cannabis Pflanze in der Natur nicht auf, in die Tiefe ihre Wurzeln auszuschlagen. Du kannst einfache und günstige Blumenerde beim Outdoor Growing verwenden, hiervon kann es auch gern etwas mehr sein. Sicher lässt sich auch teure Blumenerde verwenden, das kommt auf deinen Geldbeutel an.

Ungemein populär beim Outdoor Growing: das Maisfeld

Sehr beliebt ist es die Marihuana Pflanzen in Maisfeldern von Bauern anzubauen, hier ist zumindest für ausreichend Sichtschutz ringsherum gesorgt. In Maisfeldern solltest du darauf achten, immer nur einzelne Pflanzen zu setzen, denn mehrere Pflanzen sind ganz leicht aus der Luft zu erkennen und die Verfolgungsbehörden geben mehr und mehr und mehr acht auf diese Art des Cannabis Anbaus. Die Bodenqualität ist auf den Feldern hervorragend, denn die Bauern düngen die Erde und pflügen diese vor jedem Winter, so dass du einen nährstoffreichen Boden vorfindest.

Ein Nachteil im Maisfeld anzubauen ist der relativ schnell austrocknende Boden, hier musst du definitiv in trockenen Sommerwochen häufiger vorbeischauen und reichlich gießen.

An den Rändern von Maisfeldern anbauen ist am einfachsten, du findest deine Cannabis-Pflanzen so auch einfacher wieder. Achte darauf, nicht zu viele Maisstauden umzuknicken, auch wenn du für mehr Licht sorgen willst. Die Maisstauden in Natur üblich etwas ausreißen, wie als hätte ein Sturm sie beschädigt. Die Natur wird in Form von Winden keine quadratischen Flächen mitten im Maisfeld schaffen! Wichtig ist es die Cannabispflanzen bzw. Stecklinge erst Mitte bis Ende Juni im Feld einzuschätzen, denn die meisten Maisfelder werden im Mai ausgesät und in der Reger im Juni gedüngt und teilweise auch mit Pestiziden gespritzt, das wollen wir nicht in unserem Marihuana vorfinden.

Zu beachten ist die Ernte vom Mais, denn hier gibt es Unterschiede. Die Körner-Maisfelder werden eher später geerntet, also von Ende September bis Mitte Oktober. Futtermaisfelder dagegen sind eher dran, können auch schon Ende August fällig sein.

Naturschutz und Cannabis Outdoor Growing

hanf anbauen draussenDu hast deinen perfekten Standort – dann kannst du anfangen, unerwünschte Pflanzen zu entfernen, auch kleinere Bäume verschneiden, um mehr Sonnenlicht auf deine Pflanzen zu bringen.
Bitte achte darauf: Du bist zu Gast in der Natur, also zerstöre sie nicht unnütz und achten stets auf Sichtschutz, nichts ist schlimmer als deine Pflänzchen wachsen zu sehen und am Ende werden diese durch Dritte entdeckt. Den Müll, von der Zigarettenkippe bis zur Wasserflasche, solltest du immer mitnehmen und zu Hause entsorgen.

Selbstverständlich kannst du auch Brombeeren, Himbeeren, Brennnesseln, Stangenbohnen und andere kletternde Pflanzen zum notwendigen Sichtschutz anpflanzen. Das musst du objektiv je nach Gegebenheit einschätzen. Keine Angst, die Brombeeren und Himbeeren benötigen ein paar Jahre bevor Sie Früchte tragen und damit eventuell Beeren Liebhaber anziehen könnten! Solltest du einen Platz mit derartigen Gewächsen in der Natur finden, dann ist der Boden mit Sicherheit hervorragend und auch für ausreichend Sichtschutz ist gesorgt. Die Frage ist dann nur: Kennt jemand diese Beerensträucher und kommt vielleicht jedes Jahr um die Beeren einzusammeln? Das solltest du bereits im Vorjahr durch regelmäßige Begutachtung und Beobachtung dieses Platzes sicherstellen.

Ein paar Regeln für den Zugang zum Standort und am Standort

Du solltest dich immer leise und unauffällig verhalten. Eine gute Sache ist es, immer eine Hundeleine mitzuhaben, um als Ausrede für das eigene seltsame Verhalten begründen zu können, den eigenen Hund zu suchen. Solltest du Bekannte mit eingeweiht haben, dann eignet sich auch die Ausrede eines kleinen Schäferstündchens in der Natur mit Kumpel oder Freundin. Achten stets darauf, möglichst nicht immer die gleichen Wege durch unwegsames Gelände zu wählen, so vermeidest du Trampelpfade die den einen oder anderen einladen, diesem einmal zu folgen. Es gibt mehr und mehr Leute die gezielt nach Cannabis Spots Ausschau halten und dabei weniger, um diese Standorte zu melden, sondern eher um diesen als Erster ernten zu können. Also immer Vorsicht – die Langfinger machen auch im Wald nicht halt!

Solltest du mit einem Moped, Auto oder Fahrrad zu deinem Outdoor Growing Platz gelangen, nutze besser einen entfernteren Parkplatz zum Abstellen des Fahrzeugs und parke nicht den direkt am Grow-Spot. Auch wenn die Wege weiter werden, du fällst dann nicht so schnell auf und dein Standort somit auch nicht, denn regelmäßige Besucher in der freien Natur fallen auf.

Die Samen für das Outdoor Growing

In den Breitengraden Deutschlands solltest du darauf achten geeignete Samen für dieses Gebiet zu verwenden, denn die meisten berühmten Sorten blühen einfach zu lang und würden wahrscheinlich in den meisten deutschen Herbst Wetterszenarien verschimmeln oder erfrieren und somit war dann deine gesamte Arbeit umsonst.

Du kannst dich je nach deinen Vorlieben zwischen feminisierten und normalen Samen entscheiden. Die Rate bei normalen Saatgut liegt bei etwa 60/40 und das ist wohl am besten für den Outdoor Anbau geeignet. Gerade für Anfänger geeignet, denn bevor du viel Geld für feminisierte Samen ausgibst und dann die Natur oder Menschen dir einen Streich spielen, solltest du es professionell angehen. Du musst bei normalem Saatgut im Juli und August ganz genau nachschauen, um die männlichen Pflanzen zu entfernen es sein denn, du willst schon Samen für das neue Jahr gewinnen.

Verluste einkalkulieren

Du solltest immer Verluste bei Cannabis Outdoor Growing einplanen, 50 % sind ganz normal! Gefahren durch Krankheit, Schädlinge, falsche Versorgung durch den Grower, wilde Tiere und auch durch federlose Zweibeiner sollten niemals unterschätzt werden. Immer daran denken: Der Anbau von Cannabispflanzen in Deutschland ist für die meisten Menschen illegal. Also ist es wichtig, im Vorfeld mehr als nur einen Standort auszuwählen und auch ausreichend Samen keimen zu lassen, um am Ende im Herbst mit einem Lächeln Ihre Ernte einholen zu können.

Bei einem generierten Verlust von mindestens 50% musst du auch noch davon ausgehen, dass von den übrigen 50% männliche Pflanzen dabei sein können bzw. Zwitter. Du solltest von einer Zahl um die 25% ausgehen, welche du wirklich am Ende ernten kannst.

Wie die Cannabis-Samen am besten keimen

  1. Hanfsamen in spezieller Anzuchterde oder Torf keimen lassen. Auf diese Art und Weise lässt du die Samen vom Cannabis auf die wohl natürlichste Weise keimen. Torfquelltöpfe gibt es in jedem Baumarkt diese einfach nur quellen lassen und durch drücken etwas Wasser herausholen. Es sollte nicht zu nass sein, dieses gilt auch für die Anzuchterde. Die Samen gibst du einfach in ein etwa 0,5-1cm tiefes Loch und bedeckst es vorsichtig mit etwas Erde oder Torf. Je nach Samen kann es zwischen 3 und 10 Tagen dauern bevor sich etwas tut. Gib dem Samen Zeit und unterlasse es in der Erde herumzustochern! Solltest du  keinen Erfolg nach 2 Wochen haben wird der Samen verschimmelt sein. Es kommt aber auch vor das eine lange Wartezeit belohnt wird mehr als zwei Wochen steckt auf einmal jemand ein Köpfchen durch die Erde! Diese Faustregel gilt für alle 3 Methoden die wir hier vorstellen.
  2. Cannabis Samen zwischen feuchten Papiertüchern keimen.Auf einem Teller etwa 4 Lagen Taschentücher ausbreiten und befeuchten, die Samen darauf legen und mit einer zweiten Lage aus feuchten Taschentüchern abdecken. Das Ganze wird nochmals mit einem verkehrt herum aufgesetzten Teller verschlossen und sollte an einem warmen Ort zwischen 20 und 30 Grad keimen.
    Dazu eignen sich Plätze am warmen Heizkörper oder auch Wärmeflaschen, wobei das Wasserwechseln sehr nervig sein kann. Achten Sie darauf, dass die Taschentücher nicht austrocknen! Sobald die frisch gekeimten Wurzeln aus den Samen sich zeigen, pflanzen Sie diese in etwas Anzuchterde oder einen Torfquelltopf.
  3. Cannabis Samen in einem Wasserglas zum Keimen bringen. Du füllst normales lauwarmes Leitungswasser in ein Glas und gibst die Samen rein. Nach ungefähr 12-48 Stunden sind die Samen gut gequellt. Eine kleine Faustregel für diese Methode, wenn die Samen untergehen sind sie fertig. Darauf achten, dass die Samen nicht länger als 48 Stunden im Wasser sind, die Gefahr ist sonst sehr groß, dass die Samen „ertrinken“ und somit wertlos sind. Jetzt gehst du vor wie in den anderen Methoden beschrieben, einfach in Anzuchterde kleine Löcher machen (0,5-1cm) tief und die Samen hinein geben und vorsichtig mit Erde auffüllen.

Das Vorziehen der Cannabispflanzen vor der Aussaat

Vorgezogene Pflanzen haben es leichter, die ersten Tage und Wochen in der Natur zu überstehen.
Denn es gibt neben dem Menschen auch tierische Liebhabe vor allem von kleinen zarten Hanfpflanzen, diese stehen bei Rehkitzen und Hasen ganz oben auf der Liste mit Leckereien.

  • Je nach Möglichkeit kannst du in einer sogenannten kleinen Vorzuchtbox mit ein paar Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren die Pflanzen anziehen. Die Lampen benötigen Tageslicht, also sollte eine mindestens mit kalt weißem Licht arbeiten und eine andere mit warm weißem Licht.
    Einfach die Keimlinge rein setzen und auf mindestens 10cm ziehen, besser noch 20-30 je nach Platz, desto größer desto widerstandsfähiger im Freien. Bis aller spätestens Mitte Juni müssen Sie die Pflanzen ins Freie bringen.
  • Eine andere Option ist es auf dem Balkon, einem sonnigen Fensterbrett oder Wintergarten vorzuziehen. Wichtig ist, dass die Pflanzen vor den so häufigen nächtlichen Temperaturabstürzen auf teilweise unter 10°C zu schützen. Holen Sie die zarten Stecklinge nachts lieber rein und bewahren sie diese an einem lichtgeschützten Ort wie einem Schrank oder Keller auf.
    Allerdings immer auf maximale Beleuchtung sorgen, die Keimlinge brauchen viel Licht, wenn nicht werden sie Spargeln und extrem dünne Stängel ausbilden.

Du musst auch darauf achtgeben, die zarten Keimlinge, knapp 5cm groß, nicht in der knalligen Mittagssonne allein zu lassen. Hier kann es ganz schnell passieren das der zarte Spross vertrocknet. Wind ist immer gut, denn dadurch wird der Stängel gestärkt.

Die kleinen Schützlinge nach draußen bringen

hanf pflanzen outdoor growingDie Eisheiligen dienen als Maßstab zum Aussetzen von kleinen Cannabispflanzen. Vor Mitte Mai ist das Risiko zu groß, dass es über Nacht zum Bodenfrost kommt und die Pflanzen zerstört werden.
Für etwa ein bis zwei Tage kann eine Cannabispflanze auch leichten Frost überstehen, aber wer möchte denn ein solches Risiko eingehen? Für kleinere Pflanzen können Sie ein kleines Gewächshaus aus einer aufgeschnittenen Flasche herrichten. Kleine Löcher hinein bohren für eine ausreichende Luftzirkulation und fertig. So umgehst du das Risiko, vom Frost überrascht zu werden und auch dem grenzenlosen Appetit von Schnecken! Verwende unbedingt Schneckenkorn und ggf. kleinere Wildzäune zum Schutz vor hungrigen Tieren.

Vorsicht Kriecher: Das Schneckenkorn sollte im Abstand von 2 Wochen regelmäßig um deine Pflanzen verteilt werden. Den größeren Pflanzen machen Schnecken keine Probleme, können sogar nützlich gegen Blattläuse sein, aber die kleinen Stecklinge können über Nacht von Schnecken aufgefressen werden.

Zum Abschrecken von Wild und Schnecken gibt es die unterschiedlichsten Methoden, ob sinnvoll oder nicht. Probiere aus was du willst. Am Besten schützt vor Wild und unerwünschten Zweibeinern immer noch dichtes Gebüsch! Das wird aber auch dir den Zugang erschweren. Einmal pro Woche solltest du nach den Pflanzen schauen, bei großer Hitze und ohne Regen kann es auch der tägliche Rundgang erforderlich sein.

Krankheiten und Schädlinge

Auf lästige Zweibeiner und wildes Getier sind wir ja schon eingegangen, es gibt aber noch andere unerwünschte Gäste beim Cannabis Outdoor Growing.
Insekten, Milben und Schimmelpilz können unseren Lieblingen echte Probleme bereiten. Um den sogenannten Mehltau zu bekämpfen kannst du etwas Backpulver in Wasser auflösen und die Pflanzen einfach einsprühen.
Der Schimmel ist ein gemeiner Feind, der kaum zu bekämpfen ist, denn das Wetter können wir nicht beeinflussen. So kann durch Staunässe im Wurzelbereich Schimmel die ganze Pflanze töten, aber auch in den letzten Wochen und Tagen vor der Ernte kann Regen die Buds zum Schimmeln bringen, das ist von Erntezeitpunkt abhängig und auch diesen können wir nicht beeinflussen.

Hinweis: Bei Schädlingsbefall und Krankheiten der Unregelmäßigkeiten recherchiere bitte im Internet. Diese Probleme sind so individuell, das wir hier eine eigene Rubrik dafür anlegen müssten und am besten ist immer noch der Blick in ein reges Forum im Netz zum Outdoor Growing.

Fehlt der Cannabispflanze etwas, braucht sie Dünger?

Die Marihuana Pflanzen zu düngen ist eine kleine Wissenschaft für sich. Am Besten bereiten Sie den Boden in der Natur schon Wochen vor dem eigentlichen Aussetzen der Pflanzen mit Dünger vor, so kann sich alles optimal verteilen. Die Auswahl an Düngemitteln ist dabei nahezu grenzenlos. Du kannst Blumendünger, Blühpflanzendünger, Sägespäne, Kunstdünger und auch andere Obst- oder Gemüsedünger verwenden. In der Natur ist es oft aber nicht notwendig, erst wenn die Pflanze Mangelerscheinungen aufweist solltest du zum geeigneten Dünger greifen.

Dosiere Düngemittel stets mit Vorsicht, hier ist weniger oft mehr, denn zu viel Düngemittel lässt die Pflanze eingehen, wobei beim Outdoor Anbau die Risiken deutlich geringer sind als im Blumentopf.
Bei Überdüngung lässt die Pflanze rasch die Triebe und Blätter hängen, hier hilft nur eins reines Wasser und davon reichlich, um alles Überflüssige wegzuspülen.

Geschlechtertrennung und Blütephase

Wenn du keine keine Samen produzieren willst, dann solltest du ab Mitte Juli regelmäßig alle Pflanzen überprüfen, um männliche Exemplare rechtzeitig zu entfernen. Diese wirken sich negativ auf die Potenz der weiblichen Pflanzen aus und du musst akribisch jedes Bud kontrollieren um beim Konsumieren keine Samen dabei zu haben.

Die Männchen bilden kleine Knollen oder Knubbel, die Weibchen kleine Blütenkelche, aus denen weiße Fäden sprießen, bei Zwittern treten logischerweise beide Formen auf.
Männliche Pflanzen bilden zwar deutlich weniger THC und mindern die Qualität der weiblichen Blüten, sie haben jedoch auch kleine Mengen THC enthalten und sind aus diesem Grund zum Herstellen von Haschöl hervorragend geeignet.

Die Ernte des Outdoor Marihuanas

Es gibt keinen festgelegten Zeitpunkt für die perfekte Ernte, das ist abhängig von der Sorte und dem Wetter. Im Normalfall wird zwischen Ende September und Anfang November die Ernte eingeholt.
Die meisten Sorten sind reif, wenn die Blütenfäden zu ungefähr 2/3 bräunlich gefärbt sind. Genau kann das allerdings nur durch die Trübung der Harzkristalle (Trichome) bestimmen. Bei einer bernsteinfarbenen Färbung ist das Cannabis reif zum Ernten.
Du kannst auch schon etwas eher ernten, oft auch bedingt durch massive Regenfälle. Dann ist das Ergebnis zwar nicht so potent, aber dennoch mit einer High-Wirkung versehen. Zur Ernte solltest du dich unauffällig verhalten, am besten zu den frühen Morgenstunden oder Abendstunden auf den Weg machen. Du kannst Pflanzenreste auch zum Herstellen von eigenem Hasch, Haschöl oder zum Backen oder Kochen verwenden. Am Standort selbst solltest du besser keine Rückstände hinterlassen, also alles klein schneiden und an anderer Stelle kompostieren lassen.
Alles was du nicht transportieren kannst, sollte an Ort und Stelle vernichtet werden. Und wie du dann dein Cannabis vom Outdoor Growing trocknest erfährst du hier!

 

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Ein Kommentar

  1. Nelly 21/08/2017 um 9:32 am Uhr - Antworten

    Hallo!
    Wir nennen es „Unkraut“ aus einem Grund – weil es leicht und überall wächst,
    Wie ein Unkraut. Das heißt, es gibt einen zentralen Aspekt, um eine Topfpflanze zu wachsen, die jeder verstehen muss, wir sind auch kompetente Lieferanten.

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