Cannabis Anbau – alle Infos für den Grow!

Cannabis Anbau – alle Infos für den Grow! 2017-11-08T09:00:25+00:00

cannabis anbauWer keine Lust hat zum Dealer zu gehen und am Ende dadurch strafrechtlich auffällig zu werden, der kann den Cannabis Anbau auch in Deutschland starten. Das geht dank moderner Technik problemlos und ist für immer mehr Leute zu einer Art Freizeitbeschäftigung geworden. Natürlich ist auch das illegal und immer wieder finden sich Berichte in den Medien, bei denen Keller voller Marihuana Pflanzen ausgehoben und ganze Waldlichtungen, dicht bewachsen mit enormen Spots, entdeckt werden. Allerdings handelt es sich dabei oft um geschäftstüchtige Kiffer und wer es nicht übertreibt und ein paar Cannabispflanzen im Garten oder mit einer Growlampe auf dem Dachboden heranzieht, der dürfte vor dem Zugriff der Justiz sicher sein.

Vorsicht beim Cannabis Anbau!

Trotzdem ist Vorsicht immer die Mutter des entspannten Rausches, zumal es in Deutschland nicht wenige Leute gibt, die Haschisch und Gras für Teufelszeug halten, auch wenn Alkohol, Tabak und Medikamente bekanntlich weit mehr Schaden anrichten. Nirgendwo sonst wird ähnlich viel denunziert wie bei den Rauschdrogen – bitte behalten Sie das stets im Hinterkopf und bauen Sie auf jeden Fall stets im Verborgenen an, leider ist das bis auf Weiteres unvermeidlich.

Checkliste für den Cannabis Anbau

  • Outdoor oder Indoor Growing?
  • Sativa oder Indica ?
  • Wie steht es um die Lichtverhältnisse, den Boden und um das Klima?
  • Wachstumsphasen beachten: Wachstum, Blüte, Ernte
  • Unauffällige Plätze wählen – Cannabis Anbau ist in Deutschland illegal!

Cannabis Anbau im Freien – ist das nicht zu kalt?

Zunächst stellt sich beim Cannabis Anbau immer die Frage nach dem Platz, schließlich leben wir in Mitteleuropa und haben weniger Sonnenstunden und ein kälteres Klima als die ursprünglichen Anbaugebiete für Marihuana beziehungsweise Haschisch. Diese liegen in der Nähe des Äquators oder auch in Hochlagen, wobei Hanf im Allgemeinen eine sehr robuste Pflanze ist und dank moderner Züchtung und bei entsprechender Behandlung fast überall gedeihen kann.

Outdoor Growing hat den Vorteil, dass sich die Hanfpflanze entfalten kann und dabei auf die natürlichen Einflüsse der Umwelt zurückgreift, was aber im Gegenzug auch zum Problem werden kann. Sonne kann ausbleiben, Schädlinge können die Pflanzen an- oder gar auffressen, der Boden kann ungeeignet sein und vieles mehr, so dass beim Outdoor Cannabis Anbau der ausgewählte Platz entscheidend ist. Zudem kann eine frühzeitige Ernte vor dem bestmöglichen Zeitpunkt nötig werden, ist unser Herbst doch oft schon recht frisch und wenn Sonne ausbleibt und es in Strömen regnet, dann kann die Cannabisernte zerstört werden.

Vorsicht Spione: Outdoor Cannabis Anbau birgt noch ein ganz anderes Risiko und das ist jenes entdeckt zu werden! Es gibt nicht nur den Pilzsammler, der im Wald plötzlich stattliche Graspflanzen entdeckt und pflichtgemäß der Polizei meldet, zugleich sucht diese natürlich auch selbst mit vergleichsweise großem Aufwand und speziellen Kameras Felder und Wälder ab. Und dann gibt es noch die böswilligen Idioten, die den Anbau einfach zerstören oder selbst abernten, was den richtigen Ort für die Pflanzung so entscheidend macht.

Beliebt, aber teuer: Der Indoor Cannabis Anbau

cannabis anbau indoor-growingWem das Herumkriechen im Unterholz zu aufwendig ist, der greift heute zu simplem Zubehör wie einer Growbox, einer Speziallampe, etwas Erde, Dünger und ein paar weiteren Utensilien und fertig ist der Indoor Cannabis Anbau! Dieser ist in Deutschland recht populär, auch weil sich dank der Natriumdampflampen quasi die klimatischen Bedingungen der Tropen und des Hochlands nachbilden lässt und das erlaubt den Anbau von exquisiten Hanf Sorten. Damit einher gehen allerdings auch entsprechende Kosten, schließlich ist die simple Aussaat im Freien quasi kostenlos und Sonne, Wind und Regen sind gleichfalls gratis. Beim Cannabis Indoor Growing hingegen steigt die Stromrechnung, wird Wasser benötigt, mehr Dünger und auch die Samen selbst können einiges kosten. Dafür ist die Qualität allerdings meistens höher, der Rausch also netter und wer schon mal eine simple Growbox gesehen hat, wird mit Sicherheit Gefallen an dieser kompakten und übersichtlichen Methode finden.

Wände haben Ohren: Auch beim Indoor Cannabis Anbau ist es wichtig, möglichst unauffällig vorzugehen. Zwar können Polizei und missgünstige Nachbarn kaum durch Türen schauen, aber vor allem der Geruch blühender Cannabispflanzen dringt oft durch alle Ritzen und wenn eine Lampe Tag und Nacht brennt und das von außen sichtbar ist, dann ruft das oftmals besorgte Bürger auf den Plan. Abdichten, Geheimhalten, umsichtig vorgehen – das ist die Trias für den Cannabis Anbau und wer sich daran hält, kriegt die Ernte garantiert sicher unter Dach und Fach.

Welcher Rausch ist gewünscht?

Die Cannabispflanze bietet bekannterweise ein ganzes Spektrum an angenehmen Wirkungen und kann abwechselnd high, stoned, entspannt oder auch aufputschend begegnen. Das kommt aber nicht einfach nur auf die Stimmung an oder auf das Setting, also das Umfeld, sondern hängt vor allem auch mit den Sorten selbst zusammen.

Zum einen sind Cannabispflanzen als Indica Variante sehr beliebt. Diese Form, die übrigens schon beim Kauf der Samen entscheidend ist, wirkt eindeutig entspannend, lässt den Nutzer Tagträumen, relaxen und oft auch einschlafen. Indica Marihuana oder Haschisch wird gern zum Abend genossen und wer dabei vergleichsweise an das berühmte Feierabendbier denkt, liegt gar nicht so falsch. Andererseits haben auch Sativa Hanfpflanzen viele Anhänger, ist diese Sorte doch besonders gut für die gemütliche Runde mit Freunden geeignet, in der viel gelacht und gequatscht wird. Sativa Cannabis macht geradezu aktiv und wach, es lässt die Fantasie spielen und wird deshalb genauso gern angebaut beziehungsweise konsumiert.

Samen auswählen und kaufen: Qualität entscheidet

Klar, in jedem Päckchen vom Haschdealer um die Ecke ist auch mal ein Samen dabei, aber wer meint, das bräuchte man nur in den Blumentopf stecken und gut, der liegt eher falsch. Ein echter Anbauerfolg hängt von qualitativ hochwertigen, robusten, auf entsprechende Entfaltung der Wirkung gezüchteten Samen ab und diese erwerben Sie bitte in einem Fachgeschäft oder im Internet. Dort bieten ganze Samenbanken Produkte an und diese sind oftmals das Resultat jahrelanger Forschung. Das mag etwas Geld kosten, aber dafür gibt es sowohl die feminisierten Sorten, also garantiert weibliche Hanfpflanzen, zum anderen sind aber auch Widerstandsfähigkeit garantiert, ein entsprechender Ertrag und vor allem die Wirkung selbst.

Auf die Angaben achten: Beim Samenkauf sollten Sie die Angaben zur Blütephase, zum Erntezeitpunkt und natürlich auch zur Sorte selbst beachten. Manche Indica Sorten brauchen weniger Zeit, andere mehr und das muss mit dem Anbau abgestimmt werden, egal ob Sie sich nun für Indoor oder Outdoor entscheiden.

Cannabis Anbau: Grundlagen, Besonderheiten und die Frage nach der Qualität

Cannabis-anbauenWer Cannabis anbauen möchte, der steht vor einer ganzen Reihe von Herausforderungen. Zunächst einmal gilt es, die rechtliche Lage zu kennen, schließlich ist der Anbau von Hanf gerade in Deutschland und Österreich sehr restriktiven Vorschriften unterworfen und für Privatpersonen sind die Aufzucht der Pflanzen und die Gewinnung von Haschisch und Marijuana verboten. Zwar ändert sich der juristische Rahmen im Moment langsam, doch bis auf weiteres sollten interessierte Hanfbauern sehr vorsichtig agieren. Trotzdem kann sich natürlich jeder mit den Grundlagen beschäftigen, zumal der Cannabis Anbau zwar nicht sonderlich schwer ist, zugleich aber weit mehr Besonderheiten zu berücksichtigen sind als etwa bei der Aussaat von Blumen oder von simplem Gemüse im Schrebergarten.

Cannabis Anbau: Was braucht es in der Summe?

Die vier Grundlagen für den Cannabis Anbau lauten: Licht, Wasser, Saatgut und Boden mit Dünger. Entscheidend ist die Trennung in Outdoor und Indoor, wobei in unseren Breiten letzteres auch wegen der problematischen Gesetzeslage für viele Grower die bevorzugte Variante darstellt. Auf dem Markt ist jede Menge Zubehör für das erfolgreiche Anbauen vorhanden, es gibt heute spezialisierte Samenbanken und wer bereit ist, ein paar hundert Euro in die entsprechende Ausrüstung zu investieren, kann vor allem beim Indoor Anbau ganz hervorragende Qualität auch in Mitteleuropa erzielen.

Die Basis: Junge Pflanzen, Stecklinge, Samen

Wir werden später auf die Samen noch genauer eingehen, doch prinzipiell empfehlen die Profis immer auch hochwertige Stecklinge als Basis für den Cannabis Anbau. Diese werden von einer Pflanze abgetrennt und in den Boden verbracht, wobei es mittlerweile auch junge Pflanzen, also bereits keimende Samen in Form von Setzlingen auf dem Markt gibt. Bei der Auswahl kann der Kostenfaktor eine Rolle spielen, aber natürlich eignen sich auch die heute in breiter Palette zur Verfügung gestellten Samen selbst. Je nach anvisierter Pflanzensorte kosten zwischen fünf und zehn qualitativ verlässliche Samen keine 50 Euro, aber es gibt auch sehr teure Sorten und vor allem die feminisierten, garantiert weiblichen Vertreter können größere Kosten verursachen.

Outdoor Cannabis Anbau – auch hierzulande kein Problem?

Wer im Außenbereich Cannabis anbauen möchte, braucht einen guten Standort. Für das Outdoor Growing müssen Erde und Lichteinfall stimmen, wobei sich die klimatischen Bedingungen in Deutschland, Österreich oder auch in der Schweiz natürlich nicht beeinflussen lassen. Dank umfangreicher Züchtung und durch genetische Veränderung kann jeder Interessierte das geeignete Saatgut finden und die Cannabis Pflanze als eigentliches Gewächs wärmerer Breiten lässt sich problemlos auch in Europa anbauen. Trotzdem braucht es gerade für die Ernte im Herbst gute Bedingungen und weil das dank Klimawandel und unvorhersehbarer Kälteeinbrüche nicht immer garantiert ist, entscheiden sich viele Hanfbauern für die Pflanzung im Innenbereich.

Outdoor anzubauen ist recht preiswert und erfordert weit weniger Aufwand als dir der Cannabis Anbau Indoor. Das größte Problem ist hier nicht unbedingt ein unsicheres Klima, das ließe sich schließlich mit entsprechend robusten Hanfpflanzen einigermaßen ignorieren, sondern vielmehr die gängelnde Gesetzeslage. Oft genug fühlen sich selbsternannte Ordnungshüter ermächtigt, in der Natur ausgesetzte Cannabispflanzen entweder zu zerstören oder auch bei der Polizei anzuzeigen und das kann in vielen Fällen zu empfindlichen Strafen führen. Bis sich hier die Umstände ändern, ist der Outdoor  Cannabis Anbau eine höchst heikle Angelegenheit, stressig, unsicher und deshalb leider nicht die erste Wahl.

Indoor Cannabis Anbau: Vergleichsweise teuer, aber vielversprechend

Um die gesetzestreuen Biertrinker und deren Moralisierungen zu vermeiden, greifen viele Leute gleich zum Kunstlicht und entscheiden sich für den Indoor Cannabis Anbau. Diese Variante verspricht ausgezeichnete Ergebnisse, kostet allerdings auch eine Stange Geld und der Aufwand ist ungleich höher als beim Outdoor Growing. Licht, Boden und die klimatischen Verhältnisse werden quasi nachgebildet und angehende Hanfbauern sollten sich vor den zu erwartenden Kosten nicht fürchten.

Ein Hinweis zum Geruch: Wenn die Cannabispflanze im Keller oder Trockenraum erst einmal in die Blüte geht, dann sind intensive Duftnoten nicht zu vermeiden! Auch hier droht die Gefahr entdeckt zu werden und es braucht einiges an Umsicht, da natürlich frische Luft für den Cannabis Anbau genauso wichtig ist wie das Züchten im Verborgenen. Cannabis anbauen ist (momentan noch) illegal und bis auf weiteres muss jeder Farmer absolute Vorsicht walten lassen.

Allerdings muss niemand die preisintensivsten Produkte kaufen. Beim Indoor Cannabis Anbau ist Qualität wichtig und das betrifft die Growbox genauso wie Lampen, Belüftung und Dünger. Weitere Aspekte beziehen sich auf ein ordentliches Bewässerungssystem und auf Kontrollvorrichtungen für die Abgabe von Nährstoffen. Es ist deshalb sinnvoll, die Möglichkeiten und Preise genau zu vergleichen und glücklicherweise gibt es hier sehr viele Anbieter, deren Produkte längst nicht mehr so teuer sind wie noch vor wenigen Jahren. Eine hohe Nachfrage und ein großes Angebot führen auch hier zu sinkenden Preisen, wie überall in einer robusten Ökonomie!

Die Cannabis Sorten und ihre Auswahl

Je nach Weise der Aufzucht entscheidet das Saatgut über die Qualität von Cannabis und über den THC Gehalt selbst. Vor allem beim Indoor Growing ist zu berücksichtigen, dass die Pflanze über einen längeren Zeitraum in einem Raum wächst, das erfordert einiges an Mühe und Faktoren wie das Licht, die Pflege und Betreuung verlangen geradezu nach einem Erfolg. Zudem kann der Hanfbauer durchaus entdeckt werden und um diesen Aufwand bei der späteren Ernte auch vergütet zu bekommen, sollten ordentliche Samen verwendet werden. Hier entscheiden Qualität und Verlässlichkeit und aus diesem Grund sollte man beim Saatgut nicht sparen.

Im Gegensatz zum Outdoor Growing, bei dem die Saat meistens relativ verlässlich aufgeht, ist der Cannabis Anbau im Inneren ein immenser Kosten–Nutzen Vergleich und man sollte sich auf gute 50 bis 100 Euro im Monat einstellen, dazu kommt natürlich auch die eigentliche Arbeitsmühe. Prinzipiell ist es aber egal, ob Interessierte nun pro Quadratmeter Boden um die 100 Gramm mit einem Wirkstoffgehalt von 5 Prozent oder von 15 Prozent erzielen wollen, der Aufwand ist eigentlich der gleiche und nur die besonders starken Sorten führen zu einem etwas geringeren Ertrag. Teureres Saatgut lohnt sich also durchaus.

Qualität vom Züchter beim Cannabis Anbau

Ausgewiesene Fachleute bieten heute Sorten an, die zum einen robust und widerstandsfähig wachsen, zum anderen aber immer auch eine ordentliche Qualität beim Ertrag und beim Wirkstoff selbst garantieren. In der Regel wird dieses Saatgut etwa aus den Niederlanden von Hand verlesen und das keimt immer verlässlich. Der Züchter füttert die Samen gewissermaßen und entnimmt sie den Hanfpflanzen erst, wenn die entsprechende Reife vorliegt. Demgegenüber sind billige Kopien vor allem beim Prozess des Keimens unzuverlässig. Miese Qualität verheißt beim Cannabis Anbau immer auch jede Menge Frust, der sich durch den Kauf beim Fachhändler zu respektablen Preisen vermeiden lässt. Qualitätsnormen, die erfüllt und ausgewiesen werden, versprechen eine gute Ernte, zumal die Verkäufer einen guten Ruf zu verteidigen haben und nur deshalb auch etwas höhere Preise verlangen können.

Ein hochwertiges Zusammenspiel beim Cannabis Anbau

cannabis pflanze züchterVorzügliche Kreuzungen, Hybriden und die Berücksichtigung bestimmter Eigenschaften führt bei der Samenzucht zu einem bis auf das einzelne Prozent herunterrechenbare THC in Prozent. Wenn hier keine Fachleute am Werk sind, die einfach nur wild kreuzen und mischen, dann könnten Erntetermine und Blütezeiten total durcheinander geraten und das würde sich quer durch die Samen ziehen, die eigentlich alle gleich keimen und wachsen sollten! Im Grunde genommen lässt sich das mit dem deutschen Reinheitsgebot für Bier vergleichen, nur eben ist Cannabis hierzulande wie auch in Österreich eben illegal und der Hanfbauer muss auf das Wissen der Samenbanken vertrauen. Diese haben kein Interesse an schlechter Ware, denn wer gute Qualität anbauen kann und erhält, der wird auch wieder beim gleichen Händler kaufen.

Man achte nicht so sehr auf die höchsten THC Prozente, sondern vor allem sicheren Wuchs und wenn hier sogar Gewährleistungen ausgesprochen werden, ist das für den Kauf der Hanfsamen nur förderlich.

Männlein oder Weiblein?

Jeder angehende Cannabisbauer weiß natürlich, dass vor allem die weiblichen Hanfpflanzen als Objekt der Begierde fungieren. Männlein sind demgegenüber für die Befruchtung wichtig, was aber für die Aufzucht im Privaten weit weniger eine Rolle spielt und streng kontrolliert werden muss. Auch das eigentliche Erbgut bestimmt über den Rausch und wenn sich ausreichend Harz in den Pflanzendrüsen von Blüte und Blatt bildet, dann wird der Joint oder die Pfeife zum großen Genuss. Es geht also mal wieder um die holde Weiblichkeit! Männliche Pflanzen sind auszusortieren und wenn hier die Pollen auch nur in die Nähe der Damen kommen, ist es mit dem erhofften Effekt schnell Essig.

Sonderfall Sensimilia: Diese als Samenlose bezeichneten Cannabispflanzen werden mit Hochdruck von den Züchtern kultiviert und dabei steht die unbefruchtete Pflanze für das kräftige Auswachsen von Blüten und Harz in beeindruckender Menge, während die klassische befruchte Ausgabe die meiste Kraft in das Wachstum der Pflanze selbst investiert.

Cannabis Anbau: Checkliste für den Start

  • Ein Quadratmeter Boden ist für den Durchschnittsverbrauch ausreichend
  • Dazu passt eine sogenannte Natriumdampflampe mit 400 Watt. Es funktionieren auch Halogenlampen, aber können diese sehr heiß werden und der Abstand muss größer sein zur Cannabispflanze
  • Gewährleistung einer Raumtemperatur von etwa 26 °C, dazu muss für frische Luft gesorgt werden
  • Als Bodensubstrat empfiehlt sich eine Tonmischung, allerdings gilt das nur für Indoor Growing. Im Außenbereich ist der Boden in der Regel bereits ausreichend mit Nährstoffen versorgt
  • Beim Outdoor Growing sollte ein Windschutz vorhanden sein

Die Behälter, sprich Töpfe sollten in den ersten drei Wochen und einer Pflanzenhöhe bis zu 50 cm etwa 8 cm im Durchmesser haben. Zur Anzucht wird erhältliche Kokos Erde verwendet. Danach empfiehlt sich Blumenerde mit einem ph Wert um 6, der Topf darf nicht kleiner als 20 cm im Durchmesser betragen. Zum Abschluss ab der 10. Woche wählen die Profis Erde für Geranien und eine Topfgröße von 30 cm.

Welche Probleme beim Wachsen auftreten können

cannabis anbauen stecklingNicht selten kommt es beim Cannabis Anbau zu recht seltsamen Formen der Pflanzen und auch wenn nicht alle dieser optischen Verirrungen problematisch sind, verdient dies natürlich Aufmerksamkeit. Gerollte Blätter, geringe Blattfinger, das sind natürliche Phänomene und diese haben mit der Beleuchtung zu tun. In der Hanfpflanze laufen wie überall in der Biologie hormonelle Prozesse ab und gerade bei einem Wechsel der Lichtdauer kann zu einem erneuten Wachstum führen. Manche Blätter zeigen sich etwas durcheinander und wachsen anders aus, doch diese in der Regel als eine Art Aufrollung zu besichtigenden Phänomene sind überhaupt kein Problem.

Viel dringlicher und für die beabsichtigte Ernte negativer wird es, wenn besonders komische Verfärbungen auftreten. Das kann mit Insektengift beim Cannabis Anbau in Verbindung stehen, auch Mangelerscheinungen kommen in Frage. Ist zudem der Stiel zu weich, dann geht das auf zu wenig Platz zurück und man muss die Cannabispflanze dann stützen. Überhaupt sind Insekten eine große Plage und der Hanfbauer muss trotzdem darauf achten, dass es mit den Pestiziden nicht übertrieben wird! Auch zu viel Dünger kann Schäden verursachen. Permanente Kontrolle ist also sehr wichtig, doch prinzipiell ist der Hanf sehr robust und qualitatives Saatgut zeigt sich heute gegenüber so mancher Gefahr aus der Natur recht widerstandsfähig.

Das Geschlecht und die sich anschließende Vorblüte

Beim Indoor Cannabis Anbau wandelt sich die Pflanze unter dem künstlichen Licht weit schneller als im Außenbereich. Dort dauert es einen guten Monat und dabei wird die Geschlechtsbildung natürlich hormonell ausgelöst. Das betreffende Hormon wird durch eine etwa 10stündige Nachtphase angetrieben und schon bald beginnt die eigentliche Blütephase, sichtbar durch die ersten Blattknoten am Hauptstamm.

Nun bilden sich äußerst feingliedrige Verästelungen, die Zweige wachsen und die Spitzen der Triebe zieren die ersten richtigen Blüten. Die Spannung steigt und der Beginn der Vorblüte ist beim Outdoor Growing leicht erkennbar durch eine grüne Verfärbung dieser Triebe. Die Hanfpflanze braucht nun zusätzlichen Dünger in Form von Magnesium und einigen anderen Stoffen, wofür sich der leicht erhältliche Düngekalk aus dem Handel bewährt. Wer Indoor anbaut, löst pro Liter Wasser etwa ein Gramm Magnesium auf und verwendet ganz einfach die gute alte Gießkanne.

Erde und Pflegeschritte während der Vorblüte

Es gilt die Erde aufzulockern, damit das Wurzelwerk atmen kann. Nun häufiger auftretende Schädlinge müssen am besten mit unscharfen Mitteln werden und auch Kalk wie ein wenig Kokoserde sollte in den Boden eingeführt werden. Ja, und auch etwas Unkrautjäten ist unvermeidlich, denn auch Cannabis ist vor solchen umliegenden Wildwuchs leider nicht gefeit!

Sind die männlichen Hanfpflanzen von den weiblichen zu unterscheiden, dann empfiehlt sich beim Outdoor Cannabis Anbau das Aussetzen in ein Beet. Vorher wächst Cannabis am besten im Topf, doch ist ein Umtopfen erst dann empfehlenswerte, wenn die Geschlechtsbildung erkennbar ist. Ansonsten muss später mit nicht geringem Aufwand erneut umgepflanzt werden! Zudem ist zu berücksichtigen, dass die nun anbrechende Blütephase enorm viel Licht benötigt und der Standort des Beetes beim Outdoor Cannabis Anbau ist dementsprechend auszuwählen.

Es geht los: Die Blütephase

Ohne Zweifel: Wenn die Blütephase beim Cannabis Anbau beginnt, dann steigt die Spannung, schließlich wird nun sichtbar, was später zum Genuss beiträgt und die Hanfbauern bekommen Gewissheit, ob sich all die Mühe auch gelohnt hat. Der Pflanzenwuchs verändert sich nun deutlich, weil die bis dato kraftvoll ausgebildeten Flächen der Blätter durch imposante Blüten sowie die mit harzigen Drüsen besonderen Blättchen sprießen. Das Gewicht der Triebe nimmt zu und jeder Spross wird gewissermaßen beschichtet. Auch entwickelt sich ein starker Geruch, also Vorsicht in deutschen Landen, und das Höhenwachstum kommt zum Abschluss.

Achtung beim Indoor Cannabis Anbau: Eng stehende Cannabispflanzen lassen oft einen ausreichend kräftigen Stiel vermissen, sie schwanken und ächzen unter der Last der Blüten und man sollte nun beispielsweise einen Standventilator verwenden, der hin und her schwenkt, die Stiele entsprechend bewegt und dadurch für stärkeren Stielwuchs sorgt. Sollte es für eine solche Maßnahme allerdings zu spät sein, dann müssen die Spitzen mit den Blüten gestützt werden. Es gibt dazu im Baumarkt Stäbe aus Plastik oder auch eine Art Draht mit einer Ummantelung, das trägt die Triebe ausreichend. Einfach den Draht wie ein „S“ zurechtbiegen und an den Ecken befestigen, das reicht aus und kann bis zum Erntetermin so stehen bleiben.

Dünger und Nährstoffe in der Blütephase

Wenn die Pflanze beim Cannabis Anbau in die Blüte geht, dann muss der Dünger neu gemischt werden. Es braucht nun Stickstoff, Phosphor und etwas Kalium, wobei die Profis immer auch Spurenelemente und sogar Wachstumshormone von der Braunalge hinzufügen. Es lohnt sich, nach Gemischen dieser Art im Handel zu fragen, das hilft enorm und dieser Cocktail ist ohnehin überall erhältlich. Wird Outdoor Cannabis Anbau betrieben, dann ist der Dünger ebenfalls empfehlenswert und hier braucht es zum Beispiel Kalk mit Magnesium, dazu Eisen und Kupfer als weitere Bestandteile.

Diese Nährstoffe werden vor allem zu Beginn und in der mittleren Blütephase locker in die Erde eingebracht. Es ist völlig normal, wenn sich nach etwa vier Tagen eine Art Schimmel bildet, das ist nur die Freisetzung der Stoffe und keine Gefahr für die Hanfpflanze. Sinnlos ist es allerdings, wenn man nach der Devise handelt: Mehr hilft auch mehr! Vielmehr ist zu viel Dünger sogar gefährlich, da zum Beispiel zu viel Stickstoff im Boden die Aufnahme der anderen Nährstoffe behindert und das führt dann entweder zum übermäßigen Insektenbefall oder gar zu einer Einstellung des Wachstums.

Welches Licht sollte beim Cannabis Anbau verwendet werden?

Hanf anbauenDie Cannabispflanze kommt outdoor natürlich mit der Sonne zurecht, doch beim Indoor Cannabis Anbau ist die typische Natriumlampe die beste Wahl. Das gelbrote Wellenspektrum ist ein vorzügliches Kunstlicht für die Blütephase und führt zur ausgiebigen Produktion von Glucose. Wer im Außenbereich Cannabis anbaut, kann sich auf die Sonne verlassen, weshalb ein sonniger, milder Herbst hier hervorragende Ergebnisse bringt. Nicht so gut ist das Licht über Halogen, weil sich der Wuchs verändert und gerade die frischen Triebe zeigen viel zu wenige Verästelungen. Viel Platz zwischen den Blüten ist für die spätere Ernte natürlich nicht vorteilhaft und der Ertrag sinkt. Große Blätter sind zwar schön anzusehen, aber wenige Blüten sorgen für eine geringe Ausbeute an rauchbarem Material.

Die Ernte der Hanfpflanze

Natürliche Sorten lassen beim Outdoor Cannabis Anbau eine exakte Berechnung des Erntetermins zu. Dieser richtet sich nach der geographischen Lage und in Europa und damit in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegt dieser 35 Tage genau dann, wenn zwischen Sonnenaufgang und –untergang dreizehn Stunden liegen. Wem das zu kompliziert ist, der wartet einfach bis die überwiegende Mehrheit der weißen Härchen in braune Farben verkehren und auch die kristallfarbigen Tröpfchen nehmen dann ein milchiges Aussehen an. Überhaupt sind bräunliche, dem Bernstein ähnliche Verfärbungen das beste Zeichen, dass die Zeit für die Ernte gekommen ist.

Spezielle Kreuzungen und hybride Cannabispflanzen vom Züchter weisen jedoch andere Phasen sowohl für die Blüte wie auch generell beim Wachstum auf. Hier gilt es auf die Hinweise zu achten und wer meint, man könne einfach aus den Tropen ein paar Samen in die heimische Erde tun, der sollte wenigstens die Sorte kennen. Auch braucht es hier unbedingt ein Treibhaus und auch eine Anzucht im Topf kann in einem kalten Herbst zum Problem werden!

Der Züchter hat das Wort

Beim Cannabis Anbau im Outdoor Growing muss auf die Hinweise des Züchters geachtet werden. Der Name der Hanfsorte ist dabei gar nicht so wichtig, weil es immer wieder Unterschiede bei den einzelnen Phasen geben kann. Züchtungen sind nun mal speziell gekreuzte Sorten und es wäre fatal, die Erklärungen der Samenbank hier einfach zu ignorieren. Es gibt hier einige Sorten, die lassen eine Ernte etwa sechs Wochen nach der Blütezeit zu, während andere mehr als die doppelte Zeitperiode in Anspruch nehmen. Vor allem Sativa Pflanzen brauchen recht lange und viele Hanfbauern entscheiden sich deshalb für den Indica Typus. In der Regel wird auf den Internetseiten der Züchter der Termin jedoch angegeben oder bei der Lieferung der Samen mitgeteilt. Diesen Angaben kann man wirklich vertrauen, da steckt Fachwissen dahinter und das führt dann auch zum gewünschten Erfolg.

Umgehende Ernte bei Schwierigkeiten

Manchmal bezeichnen die Profis diese Umstände auch als Notschlachtung und meinen damit Probleme beim Wuchs der Hanfpflanze, die zu einer sofortigen Ernte führen. Jeder noch so intensiv geplante Cannabis Anbau kann schiefgehen und das kann eine Menge Ursachen haben. Natürlich steht hier eine späte Aussaat an erster Stelle, dadurch rückt die Ernte nach hinten und es kann dann schon empfindlich kalt werden im deutschen Herbst. Regnet es häufig und scheint die Sonne dazu eher schwach, dann sind die Hanfpflanzen logischerweise nicht so stark wie es sein soll und auch Insekten oder übermäßiges Unkraut können eine Notschlachtung erforderlich machen. Schimmel hingegen ist ein ganz großes Problem, da muss sofort geerntet werden, während schlechte Düngung die Zeitphasen verschieben können.

Eine echte Aufgabe: Outdoor Hanfpflanzen mit festem Blütenstand leiden unter schwierigem Wetter ganz besonders und die schweren Blüten werden durch den Wind beschädigt, durch Nässe faulig oder tragen überproportional auch Schimmel an der Wurzel. Hier ist eine Notschlachtung sofort erforderlich, da gerade der Schimmel das Cannabis in wenigen Tagen vollständig zerstören kann.

Und wann wird beim Indoor Cannabis Anbau geerntet?

Wir haben bereits auf die sichtbaren Zeichen hingewiesen, wenn die Cannabispflanze zur Ernte bereit steht und das ist beim Indoor Cannabis Anbau leicht zu erkennen. Bräunlich, goldrote Färbungen sind das deutlichste Zeichen genauso wie die tauartige Glitzerschicht durch das Harz. Hier spielt ohnehin das Wetter keine Rolle und Wind, Regen und Insekten können getrost ignoriert werden. Eine reife Pflanze lässt sich weit einfacher erkennen, wenn sie im Innern wächst und doch empfiehlt sich natürlich immer auch der Blick auf die Hinweise durch den Züchter. Wer allerdings hofft, man könne den Termin etwas verschieben und dadurch weitere Blüten abkassieren, wird aber enttäuscht, schließlich ist die reife Cannabispflanze beim Wachstum und damit auch bei der Produktion des begehrten Harzes kaum noch aktiv.

Im Anschluss wird getrocknet und dies ist gleichfalls beim Cannabis Anbau eine kleine Wissenschaft, über die wir unter dem Abschnitt „Cannabis trocknen“ im Detail informieren. Im Ganzen ist der Cannabis Anbau eine lohnenswerte Angelegenheit, wenig kompliziert und aufwendig und natürlich ist die Ausbeute bei Einhaltung der Grundlagen enorm. Niemand braucht dann mehr überzogene Preise beim Dealer zu zahlen, nur um hochwertiges Marijuana oder Haschisch rauchen zu können.

Cannabis Anbau – alle Infos für den Grow!
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