Grasgeruch überdecken – aber richtig

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Wer gerne Cannabis konsumiert, der kennt das Problem des intensiven Geruchs: Ein Päckchen Gras in der Hosentasche oder in der Seitenablage im Auto, das ist oft genug ein ziemlich starkes Aroma und wenn Ihr dann auch noch in einer Verkehrskontrolle geratet, ist guter Rat teuer. Aber auch zu Hause können Haschisch und Marihuana für unangenehme Fragen sorgen, etwa von Gästen, den Eltern und selbst manche Freunde zeigen sich bei Hanf empört – zu stark ist noch die Prohibition in den Köpfchen, schließlich würde niemand etwas sagen, wenn es ein wenig nach Bier oder auch Zigaretten riecht.

Was sind hier die besonders kniffeligen Situationen und wie kannst Du den Geruch von Cannabis effektiv verstecken? Lohnen sich Wunderbäume mit Duft im Auto auch bei Hanf und wie steht es eigentlich um das Kiffen selbst zum Beispiel auf dem Balkon? Und was ist mit den Klamotten, die schnell nach Kiffe und Cannabis zu riechen beginnen, wenn Du gerade einen durchziehst?

„Hat hier jemand gekifft?“

Ja, genau, das ist die Frage vor der wir uns leider noch ein wenig in Acht nehmen müssen: Zwar wird kaum ein Kiffer behaupten, Cannabis hätte einen wirklich miesen, stinkigen, unerträglichen Eigengeruch, aber Besucher von der Familie bis zum One Night Stand könnten die Ausdünstungen von Gras in der Wohnung sehr wohl als störend empfinden! Oft muss auch mal der Vermieter rein in die Bude und ein Rohr reparieren, was im Übrigen bei einer oder gleich mehreren Hanfpflanzen und heimlich betriebenem Indoor-Growing gleich noch gefährlicher ist als die üblichen Tadel von Mama!

Im Winter sind wir zudem gezwungen in den eigenen vier Wänden zu kiffen, niemand ist scharf auf eine Lungenentzündung. Und wie schon erwähnt sollte niemand das eigene Auto als Risikofaktor beim Geruch von Cannabis unterschätzen – die Armaturen und Sitze nehmen den Staub der Pollen gerne mal auf und dann riecht die Karre durchaus mal länger nach Dope als uns das lieb ist.

Kiffer greifen daher schon seit langer Zeit zunächst einmal recht banalen Gegenmaßnahmen:

  • Kräftiges Lüften in der Wohnung (Bitte beachten: Fenster ankippen bringt gar nichts – in einem etwa 20 – 30 Quadratmeter großen Raum musst Du für einen vollständigen Luftaustausch mindestens 5 Minuten möglichst alle Fenster öffnen!)
  • Abluftsysteme in der Küche beziehungsweise im Bad einschalten
  • Raumspray mit heutzutage allen möglichen Geruchsnoten und chemischen Reinigungsverfahren für die Luft in der Bude
  • Ionisierer für die Steckdose, die für eine Entladung und damit Reinigung der Luft sorgen
  • Gruppieren von anderen Pflanzen um den Hanf-Spot, dadurch erfolgt nicht nur eine optische Verhüllung, sondern beim Einsatz von geruchsintensiver Botanik auch eine Verhüllung der Grasnoten
  • häufiges Waschen von Bettbezügen, Sofakissen und sogar Teppichen, die als Textilien den Geruch von Cannabis gerne länger annehmen.

Wie kann ich Grasgeruch im Auto verstecken?

Die üblichen Maßnahmen lassen sich im Auto nur eingeschränkt verwenden und wenn Du unterwegs gerne kiffst, wenn auch bitte nicht bei der Fahrt, dann solltest Du den Geruch im Auge respektive in der Nase haben und dessen Verhüllung. Glücklicherweise ist die Note von Haschisch und Marihuana nur ein Duft, den man sich nicht so gerne im Fahrzeug wünscht und so hat sich die Industrie mit Duftbäumen und Co schon auf das Covering von Essenspackungen, Blähungen oder auch von der berühmten Landluft von draußen eingestellt. Die im Handel erhältlichen Sprays wirken da recht zuverlässig und der erwähnte Duftbaum am Rückspiegel ist zwar weder schön noch sonderlich stark, dafür aber dauerhaft wirksam und als Kiffer solltest Du dergleichen immer im Auto mitführen. Bitte reinige zudem die Teppiche und Polster öfters mal!

Rauchen und Hanf verdampfen ohne Geruch?

Optimal wäre es natürlich, wenn wir gleich ganz geruchslos kiffen könnten und auch wenn das für Joint, Bong, Eimer und Blunt kaum möglich ist, so reduziert doch der Vaporizer und Hanf-Verdampfer die Ausdünstungen um ein Vielfaches. Auch Haschkekse, Pralinen mit THC, Grasgummibärchen, also die meisten Cannabisprodukte zum Essen, riechen kaum, was freilich nicht gilt, wenn Du selbst mit Cannabis kochen und backen willst! In diesem Fall ist die Abzugshaube auf höchster Stufe über dem Herd Pflicht, die Fenster müssen geöffnet und die Luftschwaden möglichst schnell und unauffällig aus der Küche geleitet werden.

Beim Mitführen von Joints, ein paar Gramm Marihuana oder eben dem Haschischbrocken empfehlen wir den Kauf von Produkten, die allgemein auch beim Camping angeboten werden. Die kleinen Plastedosen sind oft sehr robust gearbeitet und schützen zum Beispiel empfindliche Elektronik vor dem Nasswerden, was für das Aufbewahren von Cannabis dann eine ziemlich zuverlässige, luftdichte Sicherung garantiert.

Wie bekomme ich Grasgeruch aus den Klamotten?

Lustigerweise sind wir Kiffer selbst oft genug die Quelle für intensiven Grasgeruch und das reicht von der Kleidung bis zu den Haaren und selbst an den Fingernägeln ist nicht selten das typische THC-Aroma zu erschnüffeln. Leider bekommen wir das nicht unbedingt immer mit, der Mensch hat schließlich bekannterweise Probleme mit der Erfassung von Eigengeruch, und so musst Du selbstverständlich öfters mal duschen und deine Klamotten durchwaschen! Auch raten wir gerade beim Autofahren zu einem Kaugummi, am besten mit frischer Note, das sollte einen verräterischen Atem ebenso überdecken wie ein gutes Parfüm eventuell auch den Geruch von Gras am Jackett covert.

 

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