Cannabis Ratgeber

Cannabis Ratgeber2018-05-08T17:29:25+00:00

Cannabis Ratgeber: Tipps für entspannten Konsum

Cannabis-RatgeberDer Umgang mit Cannabis erschöpft sich natürlich nicht zwangsläufig allein im Konsum als Rauschmittel. Für viele Menschen ist der Anbau wichtig, es gibt Besonderheiten beim Trocknen, Fermentieren und natürlich auch beim Genuss. Hier gibt es beispielsweise leckere Kochrezepte für Cannabis, es wird beim Backen und Kochen verwendet und natürlich hat das dann oft genug auch einen Bezug zu medizinischen Zwecken. Und nicht zuletzt beschäftigt sich mancher mit der Nachweisbarkeit im Blut, mit der eigentlichen Wirkung von Haschisch und Marihuana und fragt diesbezüglich auch nach möglicherweise problematischen Folgen wie einem Entzug oder eben langfristigen Schäden an Körper und Geist. Wie ist es um diese Aspekte bestellt und worauf sollte die Konsumenten von Cannabis achten? Hier ein paar allgemeine Tipps und Hinweise für Kiffer und alle, die Cannabisprodukte probieren möchten.

Wichtig!

  • Cannabis bleibt immer eine Rauschdroge und kein grüner Tee!
  • Das Kraut lässt sich bei einer Vielzahl von Leiden und Erkrankungen mindestens mildernd verwenden
  • Haschplätzchen, Graskuchen oder ein Marihuana Kakao können den Speiseplan ergänzen
  • Cannabis wird im Körper vergleichsweise langsam abgebaut und kann recht lange nachgewiesen werden
  • Der Konsum durch Jugendliche ist nicht zu befürworten, hier gibt es bereits erste Hinweise auf eine Störung wichtiger Wachstumsprozesse vor allem im Gehirn

Tipp 1: Richtiges gutes Gras braucht Geduld und muss nach der Ernte in Ruhe trocknen

Der Kauf beim Dealer am Bahnhof ist das eine und sicher immer noch die simpelste Methode um an Gras beziehungsweise Haschisch zu kommen. Allerdings ist das eben auch illegal in Deutschland und aus diesem Grund bauen viele Leute Cannabis einfach selber an. Gleich für welche Form des Anbaus Sie sich entscheiden – das Trocknen und auch das Fermentieren ist ein Prozess, der oftmals unterschätzt oder gleich ganz vergessen wird und das führt in der Regel zu einer stark verminderten Qualität. Ist das Gras noch feucht, dann raucht es nicht einfach nur im Joint, es qualmt, stinkt und schmeckt widerlich und auch die Wirkung ist eingeschränkt.

Oft wird zudem das Fermentieren ignoriert, bei dem vor allem der Geschmack und der Geruch des Marihuanas positiv beeinflusst werden und hier lohnt sich eine nähere Beschäftigung ungemein. Wer möchte schon beim eigenen Anbau nicht die allerbeste Qualität erreichen? Wasser, Dünger, Boden und Licht sind das eine, doch Geduld und Sorgfalt sind das andere und wenn Sie auf ein Zusammenspiel wirklich aller Aspekte achten, ist hervorragendes Cannabis auch beim Eigenanbau garantiert.

Tipp 2: Cannabis ist medizinisch wirksam und hilft bei vielen Problemen

Erst kürzlich raffte es auch die verknöcherte Bundesregierung, dass Cannabis als Medizin eine wirksame und hilfreiche Alternative zu all den chemischen Keulen sein kann und so wurde die Gesetzeslage zumindest für Schwerkranke ein wenig gelockert. Wenn Sie nun keinen Krebs haben oder in einem Hospiz leben, dafür aber an Kopfschmerzen leiden, an Muskelverspannungen oder an Appetitlosigkeit, dann ist Cannabis auf jeden Fall einen Versuch wert. Nachweislich sorgt Gras für entspannende oder je nach Sorte auch belebende Effekte und das lässt sich unkompliziert ausprobieren. Allerdings ist der Arzt hier nicht unbedingt der beste Ansprechpartner, die Medizinerschaft ist oftmals gespalten, auch weil Analysen zum Cannabis als Medizin erst langsam erhoben werden. Deshalb lohnt sich ein wenig Recherche zum Thema. Gras lässt sich heute auf viele Weisen konsumieren und das nutzen Millionen Menschen auf der Welt auch und gerade zur Linderung unzähliger Leiden.

Tipp 3: Es muss nicht immer nur ein Joint sein!

Klar, das Rauchen einer gemütlichen Tüte im Sonnenuntergang ist noch immer das Mega – Klischee, nach dem sich die Kiffer dieser Welt sehnen, aber darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten zur Verwendung. Wer beispielsweise das Rauchen nicht mag, kann heute zu einem verdampfenden Vaporizer greifen, bei dem der Verbrennungsvorgang des Marihuanas wegfällt und das ist ganz logisch mit geringeren Belastungen vor allem für die Lunge verbunden. Das Backen von Haschkeksen rockt nicht nur in der Weihnachtszeit, es gibt leckere Rezepte für Kuchen und ohnehin lässt sich Cannabis als Tee, Öl und selbst im Kakao für höchsten Genuss verwenden. Oft entfaltet sich die Wirkung je nach Konsumform sehr unterschiedlich und es lohnt sich ungemein, hier ein wenig zu experimentieren und zum Beispiel eine Runde oder Party mit köstlichen Marihuanakeksen aufzulockern.

Wichtig: Bitte reichen Sie Cannabisprodukte Dritten niemals ohne deren Einverständnis! Ein Haschkeks kann enorm wirksam sein und wer darauf nicht halbwegs vorbereitet ist, wird vielleicht Panik bekommen, Angst, den Notarzt rufen und Ihnen am Ende nur Probleme bescheren.

Tipp 4: Don´ t smoke and drive? Cannabis im Straßenverkehr

Es mag Kiffer geben, die halten ein Tütchen Gras vor der nächsten Autofahrt für kein Problem und wahrscheinlich liegen sie auch richtig. Allerdings ist es bezeichnend, dass in juristischen Fachkreisen vor allem der ganz unterschiedliche Abbau der Hanfprodukte im menschlichen Körper das Hauptproblem auf dem Weg zur Legalisierung darstellt, wenn wir von den üblichen moralisierenden und gängelnden Argumenten erzkonservativer Biertrinker einmal absehen. Beim Alkohol gibt es die Promillegrenze, die ist verständlich und bei den meisten Menschen einigermaßen abschätzbar beziehungsweise in Tests zu klären, doch beim Cannabis gibt es solche Limits und Grenzwerte noch lange nicht. Deshalb gilt: Hände weg vom Steuer wenn im Vorfeld gekifft wurde! Aufgrund der im Vergleich zu anderen Drogen längeren Abbauzeit können Cannabisprodukte bei einem Drogentest auch noch nach Tagen von der Polizei entdeckt werden und dementsprechend ist im Straßenverkehr Zurückhaltung angebracht.

Tipp 5: Langzeitfolgen sind durchaus möglich und ein unbedachter Konsum von Cannabis kann durchaus zu Gefahren führen

Eine Legalisierung von Cannabis würde natürlich immer auch Bezug auf mögliche Folge- und Langzeitwirkungen nehmen. Jugendliche oder gar Kinder sollten von jeglichem Konsum ferngehalten werden, was im Übrigen durch die im Moment gängige Kriminalisierung von Hanf verhindert wird. Da Haschisch nur beim Dealer oder eben im Eigenanbau zu haben ist, gibt es keine Kontrolle von Stärke und Qualität, von der Abgabe ganz zu schweigen, und Sie sollten die Droge niemals unterschätzen. Es handelt sich um keinen grünen Tee, sondern um ein psychoaktives Stimulans und wer es übertreibt, zu früh im Leben zu viel raucht oder sich ziemlich ungesunden Konsumformen dauerhaft hingibt, der wird schnell Probleme bekommen für die dann professionelle Hilfe mit allem Aufwand nötig werden kann. Oder um es mit den Worten von Samy Deluxe zu sagen:

 

An alle Smoker: RAUCHT NICHt SO VIEL, WENN IHR NOCH IN DER ENTWICKLUNG SEID,
DENN VIELE KIFFER KOMM SPÄTER SHIZO RÜBER, WIE JECKYLL & HYDE. “ (Song: Grüne Brille, 2001)

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