Joint, Blunt, Chalice – klassisch Gras rauchen

Joint, Blunt, Chalice – klassisch Gras rauchen2017-02-27T17:25:13+00:00

JointObwohl der Joint überall präsent und bei vielen Kiffern populär ist, handelt es sich beim Einrollen von Haschisch und Marihuana in eine Art Hülle beileibe nicht um die älteste Konsumform von Cannabis. Natürlich gab es vor tausenden von Jahren in Indien oder China und gibt es bis heute in Ländern wie Jamaika und Nepal kaum Zigarettenpapier zu kaufen, die Leute rauchten Hanf in der Regel durch Holzpfeifen, in Erdlöchern und eben als Blunt, einem aus Tabakblättern gerollten Gras Dübel. In den Hochkulturen des Altertums war Papier höchstens als Papyrus bekannt und dieses sperrige Material aus Schilfrohr ist zum Kiffen genauso wenig geeignet wie heute etwa Wein und Schnaps auch nicht in einer Plastiktüte getrunken werden können.

Aber klar, die brennende Fluppe, der klassischen Zigarette äußerst ähnlich, das macht zum großen Teil in der Öffentlichkeit den Hanf Kult aus, jeder kennt die berühmten Wallpaper von Bob Marley und Konsorten. Überhaupt sind Joints und die weiterhin sehr verbreiteten Blunts äußerst simple wie effektive Konsumformen für Cannabis, sehr praktisch und jederzeit einsatzbereit. Zudem scheint das Kiffen auf diese Weise ästhetisch durchaus den illustren Botschaften des Marlboro Man und seiner Coolness verwandt und wenn Du in Ruhe ohne großen Knall ein bisschen Gras oder Shit konsumieren willst, dann kommst Du an der Jolle kaum vorbei.

Universal: Tüten für Hanf eignen sich ihrer Aufmachung nach logischerweise auch für andere Drogen, die aus Pflanzen gewonnen werden und so rollen sich beispielsweise die Bauern in Südamerika genauso ihre Blunts aus den Blättern des Cocastrauchs wie die Smoker in Südostasien manchmal das Opium des verarbeiteten Schlafmohns in einem Dübel genießen.

Eine kleine Namenskunde

Woher stammt das Wort Joint? Der Blick ins etymologische Wörterbuch zeigt die französische Wurzel, das meint „Verbindung“ oder auch „Verbundenheit“, wobei lange Zeit auch Heroinnadeln damit bezeichnet wurden. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnung Haschischzigarette, Grasdübel, Marihuanajolle und natürlich Spliff, was im Übrigen gern in der Hip-Hop Kultur Anwendung findet. Kiffer sind hier richtig kreativ und es finden sich unzählige Beschreibungen, wobei meistens Anleihen aus dem Alltag, dem Baumarkt und der Handwerkskunst auftauchen. Auch hängen diese Beschreibung von lokalen Besonderheiten und Landessprachen ab.

Aufbau und Bestandteile des klassischen Joint

In der Regel ist der Joint als eine Art schmal zulaufender Trichter gefertigt, wobei es natürlich darauf ankommt, wie fett das Ganze gestopft wird. Das brennende Ende, das vor sich hin glimmt, ist dick und Du kannst hier als Faustregel beachten, dass dünnere Gras Tüten nicht so heiß werden und auch nicht so viel Cannabis für den Rausch benötigen. Das dünne Ende hingegen wird oft mit einem Filter ausgestattet. Spontanes Kiffen braucht lediglich eine Ecke Papier oder Pappe, doch wenn Du die elenden Marihuana– oder Tabakreste nicht dauernd zwischen den Zähnen haben willst, dann raten wir Dir zu einem Aktivkohlefilter. Der Filter sollte nicht zu kurz und halbwegs stabil daherkommen, wobei die erwähnte Aktivkohle vorgeblich das THC passieren lässt, die schädlichen Stoffe wie vor allem Teer zuverlässig herausnimmt.

Einen Joint drehen: So wird’s gemacht!

Du musst Dich für ein langes oder kurzes Paper entscheiden, wobei die allermeisten Kiffer auf eher b