Für Cannabiskonsumenten aller Alterklasse ist Unterhaltung Trumpf und zu einem guten Joint alleine oder in geselliger Runde gehört für Kiffer gerne auch ein guter Film.  Wer gerne einmal  die besten Kifferfilme checken will, findet eine bestechend große Auswahl an Hunderten von Stonermovies aller Art. Einerseits finden wir Filme die offensichtlich für Kiffer produziert wurden, andererseits gibt es genügend Beispiele wo Cannabis eine eher untergeordnete Rolle spielt. Es gibt wie in jedem Genre viel Schwachsinn und wirklich einfach nur dumme Filme, aber es gibt auch geniales abendfüllendes Entertainment für jeden Geschmack. Und dabei spielt es gar nicht so sehr eine Rolle, ob Cannabis im Film zentral, nebensächlich oder sogar nur als Geste vorhanden ist, jeder Kiffer findet garantiert seine filmische Nische. Zudem sind Haschisch und Marihuana sind heute auf der Leinwand präsent wie nie zuvor:  Zu sehen sind die Welt der Dealer, User, Richter, Polizisten und Politiker und das kann komisch daherkommen, spannend oder auch brutal und sogar stilbildend.

Lustige Kifferfilme: Cannabis macht lustig?

Ja, sicher: Filme, Musik, Malerei oder Fotos und Gemälde können beim Hanf rauchen ungemein perspektivisch werden, das innere und zugleich expressive Erleben ist enorm gesteigert und lustiger Weise macht Cannabis diesbezüglich auch besonders heiter, euphorisch, übermütig. Je nach Story und Umsetzung wird der Liebhaber von Haschisch und Marihuana entweder gezielt angesprochen, durch Klischee vor allem, deren Absurdität Kenner schätzen oder aber es ist schlicht unterhaltsam, wie Hanf als Droge und eine Art Fetisch betrachtet wird.

Ein richtiger Kifferfilm ist oft zudem nicht richtig lustig oder sogar langweilig, wenn die Zuschauer keinen Bezug zu Cannabis haben, auch wenn das manchmal ein Problem darstellt. Es gibt ja wie in jedem Genre auch hier jede Menge Schund und bloße Zurschaustellung von Dämlichkeiten und Idiotien, deren Unterhaltungscharakter Kiffer Movies nicht zur Ehre gereichen. Schau Dir also nicht alle Filme rund ums Kiffen an, nur weil auf der DVD oder beim Stream irgendwo ein Hanfblatt leuchtet, da ist viel Blödsinn dabei. Eine Top 10 der Kifferfilme verkneifen wir uns deshalb, aber einige Streifen musst Du einfach gesehen haben.

Kifferfime: Der Rausch im Fokus

Lustige Kifferfilme, die den Rausch, ein bißchen Dealen, vor allem aber die kuriosen Verwerfungen der Szene zeigen, sind immer gut zum Joint, allerdings solltest Du eine eher flache Story und reichlich Klischees einplanen. Viele Movies ähneln, aber einige Figuren oder auch Zitate zirkulieren wohl auf alle Ewigkeiten unter Cannabis Freunden.

Mr. Nice war einer der vielen Namen des Howard Marks, größter Dopedealer der späten 70er und frühen 80er Jahre. Auf seinem Höhepunkt benutze der geborene Waliser mehr als 40 weitere Decknamen, machte Geschäfte mit nordirischen Terroristen genauso wie mit der amerikanischen Mafia oder der thailändischen Armee. Marks arbeitete für die CIA sowie den britischen Auslandsgeheimdienst MI6 und verschiffte nach eigenen Aussagen bis zu 30 Tonnen Cannabis auf einen Schlag. Ein Film über das Milliardengeschäft mit dem Verbot und ein Blick auf die Schattenseiten der Prohibition.

Half Baked: Grenzdebil, sicher, aber trotzdem ein cooler Streifen um ein paar Typen, die ihr Leben dem Kiffen widmen und dabei mit illustren Figuren in Konflikt geraten, kräftig dealen und am Ende doch im Spießertraum der Liebe landen. Legendärer Gastauftritt von Snoop Dogg!

Clerks: Was viele sicher wissen, einige vielleicht auch nicht, Kevin Smith ist einer der lautstärksten Kiffer In Hollywood und prominenter Befürworter einer vollständigen Legalisierung in den Vereinigten Staaten. Mit seinem Debütfilm Clerks auf dem Jahr 1994 liefert er eine wunderbare Schwarz-Weißkomödie um  Dante Hicks, Verkäufer in einem Gemischtwarenladen in Leonardo, New Jersey. Ein eher ruhiger Film ums Abhängen. quatschen und die kleinen Details welche das Leben lebenswert machen. Mit dabei:  Jay und Silent Bob in ihrem ersten großen Aufritt. Vielleicht einer der Filme die man als Kiffer mag oder nicht.

Jay and Silent Bob schlagen zurĂĽck: Als Teil der sogenannten New Jersey Filme, gedreht von Kevin Smith, ist dieser Kifferfilm eigentlich ein groteskes Road Movie mit zwei Kult Figuren der Szene, garantiert frei von Ernsthaftigkeit und trotz allem Schwachsinn allein aufgrund der Bekanntheit der Hauptdarsteller sehenswert.

Viel Rauch um Nichts (Up In Smoke): Bevor Cheech Marin und Tommy Chong als erfolgreiches Komikerduo ihren ersten groĂźen Hit auf Zellulod landeten waren sie schon seit mehr als 10 Jahren fest in der amerikanischen Hippieszene verankert. Marin und Chong hatten zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere erfolgreiche Platten produziert und in einigen Low-Budget Filmen eine Rolle gespielt. Viel Rauch um Nichts wurde trotz schlechter Kritiken zum Publikumshit, spielte mehr als 40 Millionen Dollar bei einem 2 Millionen Dollar Budget ein und wurde nicht zu Unrecht zur Mutter aller Kifferfilme.

Der Streifen legte den ersten Stein auf jenem Weg, welchem die meisten Kifferfilme seitdem folgen: Einer – oder mehrere – faulpelzende Kiffer mit einem ganz bestimmten Ziel vor Augen, meistens dem Erwerb oder Verkauf von Cannabis. In Viel Rauch um Nichts folgen wir den beiden jungen Helden Cheech und Chong auf ihrem Weg nach Mexiko, selbstverständlich mit dem Ziel richtig gutes Gras zu kaufen und erleben mit ihnen einen rauchgeschwängerten Roadtrip, der alles andere als gut zu laufen scheint als unsere Helden in Folge einiger urkomischen Zwischenfälle nach Mexiko deportiert werden.

Ey Mann, wo is’ mein Auto? Die Handlung dieses Filmes liest sich wie der Alptraum jedes Kiffers: Chester (Sean William Scott) und Jesse (Ashton Kutcher) erwachen nach durchgefeierter Nacht mit einem mörderischen Kater und können sich an nichts von dem erinnern was letzte Nacht passiert ist. Die Lösung zu dieser Frage liegt in einem vermissten Auto, einem Kühlschrank voller Schokoladenpudding, einer ärgerlichen Nachricht ihrer Freundinnen auf dem Anrufbeantworter und einer transsexuellen Stripperin. Aus diesen Zutaten heraus entspannt sich eine wilde Geschichte um einen Filmriß, dessen Folgen, außerirdische Besucher und die Rettung des ganzen Universums. Ey Mann, wo is’ mein Auto? ist eine turbulente Komödie für junge und jung gebliebene Kiffer.

Confusion – Sommer der Ausgeflippten: “Dazed And Confudes”, so im Original, ist eine der beliebtesten romantischen Kifferfilme in den USA. Der Film hat etwas fĂĽr jeden: fĂĽr den jĂĽngeren Kiffer ein Blick in eine US Highschool in den 70ern, Kultautos, Kultmusik, Kultklamotten. FĂĽr alle älteren unter uns ist er eine Reise in die Vergangenheit. Confusion – Sommer der Ausgeflippten ist ein groĂźartiger Teenager Film der am letzten Tag vor den Sommerferien beginnt.

Er nimmt uns mit auf eine Reise durch den letzten Schultag aus der Sicht einer Abschlußklasse. Diese bereitet sich unter anderem auf das Hazing der freshman vor, ein Initiationsritual für Erstsemester an einer amerikanischen Highschool. Dies und die Beziehungen der Akteure zueinander führen zu allerlei persönlichen Konflikten und deren Lösung (oder auch nicht). Ähnlich wie Clerks ein eher ruhiger Film mit  Wer