Cannabis Geruch: Wie Du dich dich Polizei und Nachbarn schützt2021-09-05T01:36:36+02:00
Cannabis Geruch

Leider auch Nachbarn, die melden jeden verdächtigen Cannabis Geruch pflichttreu an die Polizei. Glücklicherweise kannst Du eine Reihe von Anwendungen probie (Bild von Free-Photos auf Pixabay).

Bekanntlich ist Hanf eine Pflanze mit Blüten und sowohl beim Anbauen von Cannabis wie auch beim Lagern oder eben beim üblichen Kiffen macht sich sofort der typische Geruch breit. Nun ist das per se für Dich kein Problem, Bier riecht ja auch oder Fastfood, nur ist Hanf eben bei uns noch verboten und es gibt leider auch Nachbarn, die melden den verdächtigen Cannabis Geruch genauso pflichttreu an die Polizei wie Verstöße gegen den Mindestabstand deiner Gäste im Garten. Glücklicherweise kannst Du eine Reihe von sehr einfachen Anwendungen probieren, die überdecken und verhüllen das Aroma von Hanf recht zuverlässig.

Lüften und andere schnelle Gegenmaßnahmen bei Cannabis Geruch

Natürlich ist es ein Unterschied ob Du nun in einer Wohnung wohnst im zugigen Mehrfamilienhaus oder gerne mal ein bisschen Gras rauchen möchtest auf deinem eigenen Grundstück, das ein paar Meter vom Zaun der Nachbarn wegreicht. Gehen wir mal vom Schwierigsten Fall aus und von Mitbewohnern, die nicht erst seit Corona Zeiten schnüffeln wie der Blockwart von der Stasi. Da empfehlen sich für Kiffer und übrigens auch für Hanfpatienten, die von der Polizei durchaus ebenso gerne gegängelt werden, folgende sehr banale wie wirksame Maßnahmen:

  • Kräftiges Lüften in der Wohnung. Bitte dabei wirklich die Fenster nicht nur ankippen, sondern richtig öffnen! Als Mittelwert gelten hier für 20 bis 30 Quadratmeter Raumfläche mindestens 5 Minuten Luftaustausch und es ist von Vorteil, wenn die frische Luft von mehreren Seiten durch die Bude zieht – alle Fenster sollten also offen stehen, auch im Winter,
  • Abluftsysteme in der Küche beziehungsweise im Bad einschalten,
  • Raumspray mit heutzutage allen möglichen Geruchsnoten und chemischen Reinigungsverfahren für die Luft in der Bude,
  • Ionisierer für die Steckdose, die für eine Entladung und damit Reinigung der Luft sorgen,
  • Gruppiere ein paar andere Pflanzen um den Hanf-Spot, den Du vielleicht aus exquisiten Hanfsamen auf dem Fensterbrett anbaust. Zitronenmelisse hat zum Beispiel ein nettes Aroma. Dadurch erfolgt nicht nur eine optische Verhüllung, sondern beim Einsatz von geruchsintensiver Botanik auch eine Verhüllung der Grasnoten.

Ein bisschen schwierig ist es logischerweise im Erdgeschoss. Wir schauen da am besten mal raus, ob die biertrinkenden Nachbarn gerade im Innenhof sitzen oder ob die spießige Dame von nebenan den Hund gerade unter unserem Fenster Gassi führt mit entsprechend großen Ohren.

Hippies, Ashrams und Yoga-Kiffer

Ein in der Szene ziemlich bekannter Geruch ist Nag Champa, eine Kräutermischung, die in Ashrams verbrannt wird und die im Zusammenspiel mit Cannabis auch vor Ort in Indien und Co bestimmte religiöse Zwecke erfüllen soll. Nag Champa kannst Du im Internet kaufen, aber es setzt sich grundsätzlich aus der Champa-Blume, dem Pflanzenfarbstoff Henna, indischem Sandelholz, Vanille und Honig zusammen.

Solcherlei Räucherstäbchen duften nicht nur gut, sondern übermalen jederlei verräterischen Hanf und oft kannst Du dies dann auch in den Yoga Geschäften finden. Die überall aus dem Boden sprießenden Studios setzen auf fernöstliche, geheimnisvolle Düfte und davon können auch wir Kiffer profitieren.

Die erwähnten Hippies setzten auch auf indisches Patschuli, das ist ein aromatisches Öl, welches aus den Blüten der gleichnamigen Pflanze gewonnen wird. Zu diesem Präparat werden oft zusätzliche Vorzüge ausgewiesen, etwa eine Wirkung als Aphrodisiakum und dieser Duft wird auch heute noch bei Depressionen verwendet.

Chemische Keulen und einfache Hausmittel gegen Gerüche beim Kiffen

Wenn Dir die genannten Pflanzendüfte suspekt erscheinen, mancher Nachbar könnte sich schließlich durch indische Kräuter erregt erst recht als Schnüffler entpuppen, dann kannst Du gerne auch auf die in Drogerien erhältlichen Raumsprays setzen. Bitte verwende aber keine krassen Düfte, mit denen sich Schimmel im Bad oder dergleichen übertönen lassen, das ist im Wohnbereich übertrieben. Man möchte ja nicht in einer Drogerie oder in einem nach Abort riechenden Stehklo wohnen! Freilich sind Raumsprays respektive Lufterfrischer gegen Cannabis Geruch die einfachste Methode und eine kleine, feine Auswahl gehört selbstredend in den Vorratsschrank der Kiffer gleich neben den Papers, der Bong oder auch zum Drehen geeigneten Filtern.

 Recht zuverlässig wirken aber auch die üblichen Lüfter im Bad und in der Toilette. Wenn Du dort mal einen Joint rauchst, dann ist das schnell verschwunden. Unser Tipp: Stell beim Kiffen die Dusche an, so heiß wie möglich, und lass die Dämpfe sich vermischen – das Verfahren heißt „Hawaiianische Hotbox“ und wirkt garantiert gegen Odor und sonstige Ausdünstungen vom Gras. 

Für den Notfall bewährt sich folgende Methode. Solltest Du gemütlich auf dem Sofa deiner Eltern sitzen und kiffen und dann erfahren, dass die Alten auf dem Weg nach Hause sind, gibt es eine ziemlich eklige, aber wirksame Möglichkeit zur direkten Verhüllung der Haschischschwaden. Man nehme dazu eine Popcorn-Tüte zum Aufbacken in der Microwelle und stelle 30 Sekunden mehr ein als angegeben. Dadurch wird der Snack zwar nicht verbrennen, wohl aber ankokeln und diese „Duftmischung“ hilft auf jeden Fall. Deine Eltern werden zwar komisch gucken und nach einem Wohnungsbrand schauen, aber Du bist dann wenigstens nicht mehr in puncto Cannabis verdächtig.

Der Hanf Geruch im Auto: Reichen Duftbäume am Rückspiegel?

Diverse Kifferfilme wie etwa „Lammbock“ zeigen eine stets aufmerksame Polizei bei der Jagd auf Kiffer und mittlerweile sind die Nasen der Cops und auch ihrer deutschen Schäferhunde bestens auf Cannabis trainiert. Solltest Du also gerne im Auto Hanf konsumieren etwa mit den Kumpels nach der Party oder im Autokino, dann bietet Dir die chemische Industrie die berühmten Duftbäume, die selbst Blähungen und die berüchtigte Landuft von Draußen überdecken können. Auch diverse Sprays sind im Handel und wir raten mal zu einem Blick auf die Packungsbeilagen, da gibt’s sicher unterschiedliche Stärke bis hin zur Penetranz, was aber gut ist um die Marihuana Wolke zu verhüllen.

Und was ist mit den Hanfpflanzen im Keller oder dem Gras im Schrank?

Am besten ist es natürlich schlafende Hunde niemals zu wecken. Unauffällig agieren ist der Bundesrepublik beim Cannabis die erste Devise und wir empfehlen immer ganz allgemeine Verfahren bei der Lagerung von Hanfprodukten oder beim Gras anbauen:

  • Isolieren, Dämmen, Abdichten etwa in einer praktischen Grow Box für die Zucht,
  • Gefäße mit Schrauverschluss aus Glas,
  • das Einlagern nicht im Küchenschrank wo jeder reinguckt, sondern in einer abseitig stehenden Kommode, die am besten verschließbar ist,
  • viele Pflanzen und Blumen, die ebenfalls gut riechen und Euch trotzdem keine Kopfschmerzen verursachen.

Beim Anbauen von Cannabis ist die Abluft der kritische Punkt und es ist sinnvoll, sich dazu mit Filtern zu beschäftigen, zumal die Industrie hier eine Menge Innovationen am Start hat für alle Kiffer in Ländern, die noch nicht so weit sind wie die USA oder Kanada.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Verstecken von Cannabis Geruch

🔍 Wie lange dauert es bis sich der Geruch von Cannabis verzogen hat aus der Wohnung?

Natürlich spielt das Lüften eine wichtige Rolle. Grundsätzlich ist der Duft von THC schneller wieder raus als Zigarettenrauch oder gar die Nachwirkungen einer Zigarre. Ventilatoren etwa an der Decke oder gezielt auf die Fenster gerichtet können diese Arbeit in wenigen Minuten sehr zuverlässig beschleunigen. Es gibt mit dem Verdampfen der Cannabinoide und Blüten im Vaporizer übrigens Methoden, die nicht ganz so stark riechen wie der qualmende Joint und wer da inhaliert und den Dampf beim Kiffen gleich aus dem Fenster ziehen lässt sollte eigentlich keine Probleme bekommen.

🔍 Saugen sich Teppiche oder das Sofa mit Gras Düften voll?

Wer viel kifft und dabei auf die Bong setzt imprägniert nach einer Weile schon auch die Einrichtung der Wohnung. Allerdings riecht das eben nicht direkt nach Marihuana, sondern eher muffig wie wir das kennen aus Buden, die schlecht gelüftet sind oder vom Hund, wenn der sich nach dem Herbstspaziergang schön dreckig beginnt auf den Möbel zu räkeln. Es ist daher wichtig, den Teppich bei öfterem Hanfkonsum mal zu waschen oder mindestens auszuklopfen. Ähnlich verhält es sich mit Kissen, Fußbänken und beim Sofa gehen wir ab und zu mal mit dem warmen, feuchten Lappen drüber zur Sicherheit.

🔍 Wie stehts um den Cannabis Geruch der Kleidung?

Wie bei unseren Möbeln ist Pflege nicht nur für Kiffer und Hanfpatienten wichtig für die Klamotten und am regelmäßigen Waschen kommt niemand vorbei. Ausklopfen und Bürsten sind erste Hilfemaßnahmen, aber wir müssen schon lange in einer zugerauchten Bude hocken ohne Frischluft um das zu versprühen und auch hier ist der explizite Geruch nach THC, Gras und Cannabis nicht direkt vorhanden, eher ist das Ganze wieder eine Art muffige Ausdünstung.

🔍 Was sind klassisch hilfreiche Ausreden wenn der Nachbar nach Gras Düften im Haus fragt?

Solltet Ihr ein paar der indischen Kräuter im Haus haben zeigt das wichtigtuerisch vor und entschuldigt Euch höflich. Auch das Kochen fremdländischer Speisen ist empfehlenswert zur Begründung, zumal nicht alle Spießer, Bürokraten und Pseudo-Blockwarte wirklich wissen wie Gras riecht. Es gibt jedoch Leute, die haben Kinder oder sind echt allergisch und wenn die sich auskennen solltet Ihr in Ruhe und gemeinsam nach einer Lösung suchen, da wird meistens nicht sofort die Polizei angerufen.

🔍 Sind Deodorants am Leib nötig oder auch Kaugummi kauen?

Nicht wirklich, aber alles was dick aufgetragen riecht wie Chanel No. 5 kann helfen, schnüffelnde Nasen abzulenken. Man müsste schon mit einem Abstrich am Körper unter den Achselhöhlen eine Probe einholen und die dann im Labor auf Cannabinoide testen, um daraus zweifelsfrei Hanf nachzuweisen, doch wenn ihr kein Gras einstecken hat kann das außer beim Autofahren eigentlich ignoriert werden. Die absurde Drogenpolitik in Deutschland erlaubt nämlich den Cannabis Konsum sehr wohl und da braucht es eigentlich auch keinen Kaugummi gegen vermeintliches Marihuana im Atem.

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