Aroma Terpene Cannabis

Das Aroma der Grasblüten wird beim Cannabis anbauen durch die Terpene beeinflusst und wir zeigen Methoden für eine kräftige Note beim Geschmack (Bild von Dani Diaz auf Pixabay).

Am Ende geht’s immer um die Inhaltsstoffe! Cannabis anbauen und Aroma, Geschmack und die stets spezielle Note der Hanfsorten herauskitzeln wird vor allem beeinflusst durch die im Gras enthaltenen Terpene. Für den berühmten Duft von Marihuana zu erhalten gilt es diese Inhalte in möglichst großem Umfang zu schützen und wir werfen mal einen Blick auf die besten Methoden zur Sicherung der äußerst wichtigen Bestandteile. Angesprochen fühlen dürfen sich nicht nur Hobby Hanf-Bauern, sondern alle Kiffer und gerade auch Cannabis Patienten, für deren Beschwerden bekanntlich das gesamte Profil der pflanzlichen Wirkstoffe eine große Rolle spielen kann.

Sensible Cannabis Inhaltsstoffe als Produkte einer modernen Landwirtschaft

Längst nicht jeder Kiffer mit der Indoor Zucht auf dem Dachboden wird beim Cannabis anbauen, ernten und meistens auch kaum beim Trocknen und Kurieren auf die bei ihrer Pharmakologie sehr empfindlichen Terpene achten. Das Endprodukt zum Rauchen, Verdampfen, Essen oder Trinken schmeckt und wirkt aber nur richtig gut, wenn exakt diese unscheinbaren Ingredienzen bedacht werden!

In modernen Ländern mit einer Legalisierung von Haschisch und Marihuana kosten die Blüten mit THC Fachhandel meistens mehr als wenig duftendes Weed und in einer als organisch durchdachten Produktion ist der Schutz aller Inhalte dort sowieso Standard für landwirtschaftliche Unternehmen.

Ähnlich siehts aus in der Forschung, die heute das Vollspektrum Cannabis als besonders hilfreich in der Medizin analysiert. Geeignete Methoden zur Konservierung der Terpene und natürlich auch der Cannabinoide von THC bis CBD sind häufig schon ein eigenes Feld in den Wissenschaften rund um Agrar Praktiken und wir hoffen bei uns mal auf den Landwirtschaftsminister Özdemir von den Grünen für einen auch auf deutschem Ackerboden bald erfolgenden Durchbruch beim Anbauen der Hanfpflanze.

Stress beim Hanf Wachstum und das aromatische Gras bei der Ernte

Aromatische Inhalte wie Terpene sind funktionell sowohl ein Schutzmechanismus wie auch als Lockstoffe in Aktion. Das Cannabis beim Anbauen unter Stress setzen kann sich nach Ansicht der Experten lohnen, wobei das richtige Maß sicher eine kleine Herausforderung ist je nach Sorte, Standort und Anbaumethode.

Ungefähr zur Hälfte der späteren Blütephase könnt Ihr ein bisschen mit den Händen die reifenden Marihuana-Buds von Stängeln und Blättern befreien, die der Pflanze im Licht stehen – aber bitte immer ohne das Gras direkt zu berühren. 

Einige Kenner entfernen fast alles störende Blattwerk rund um die Blüten. Kurz vor der Ernte sollte man beim Indoor Anbau von Cannabis die Luftfeuchtigkeit senken sowie die Zufuhr von Nährstoffen und schließlich während der letzten Tage für völlige Dunkelheit sorgen im Zimmer. Viele Kiffer spülen ihre Spots vor dem Abernten noch mal mit Wasser und versuchen so den Dünger aus der Erde zu lösen, den niemand im Joint schmecken möchte anstatt der Terpene, aber Ihr sollte zu diesem Verfahren eine eigene Meinung bilden da das recht kontrovers diskutiert wird.

Anschließend wartet das Ernten, Verschneiden und Trocknen vom Gras. Terpene bevorzugen eine konstante Luftfeuchtigkeit von rund 55% im Trocknungsraum, was Ihr dann über bis zu zwei Wochen auch so zuverlässig aufrecht erhalten müsst. Das Kurieren als weiterer Prozess wird manchmal übersprungen, weil wir schnell probieren wollen, hat aber seinen eigenen, sehr wichtigen Anteil für dauerhaft exzellentes Aroma und besten Geschmack beim Kiffen.

Tipps für kräftige Terpene beim Lagen von Cannabis

Natürlich gibt’s Prozesse und Notwendigkeiten bei der Hanf Zucht, die ihr kaum auslassen könnt und so sollten Haschisch und Marihuana niemals einfach offen im prallen Sonnenlicht gelagert werden. Unser Gestirn zerstört die Inhaltsstoffe sehr schnell und zuverlässig, genauso wie Feuchtigkeit, extreme Kälte oder Apotheken, die vom Gesetzgeber bis in die letzten Trichome hinein Anweisungen zur vollständigen Entsorgung von unverwendeter Cannabis Medizin bekommen. 

Für langfristig hochwertige Geschmacksnoten einer Hanfsorte und zur Sicherung der Terpene empfehlen wir außerdem:

  • das Verwenden von abgedunkelten Gläsern mit Schraubverschluss zur Vermeidung von Kontakt mit Sauerstoff,
  • die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit durch Hygrometer,
  • die Vermeidung von Plastiktüten, die sich öfters mal statisch aufladen und ein Terpen dadurch massiv beschädigen,
  • eine Lagerung niemals im Kühlschrank oder gar Gefrierfach mit deren ständig schwankenden Temperaturen und
  • immer auch Orte zum Aufbewahren wählen, die weder für neugierige Kinder, Partner oder sonstige an Eurem Cannabis Konsum interessierte Leute sofort zugänglich sind.

Letztgenannte fassen allesamt das Gras beim Auffinden gleich an und vernichten was Ihr vielleicht seit Monaten umsorgt! Auch Humidore wie für Zigarren sind nicht unbedingt ratsam, da nur einige Modelle aus hochwertigem Holz wie etwa von der Zeder gefertigt sind – Presspappe oder gar Einlagen aus Plastik werden Eurem Cannabis ziemlich rasch dauerhaft schädigen.