Cannabis Flash extrem: Eimer, Erdloch, Hot Boxing

Cannabis Flash extrem: Eimer, Erdloch, Hot Boxing2017-06-02T10:23:08+00:00

Cannabis FlashWenn Ihr euch mal so richtig zuknallen wollt und keine Lust habt auch wieder nur kommerziell vorgebaute Bongs, dann könnt Ihr es mit diesen Varianten hier probieren: Egal ob der prall gefüllte Eimer, das rauchig – qualmende Erdloch oder beim ziemlich abgedrehten Hot Boxing – Der Cannabis Flash lässt sich hiermit schnell und heftig herbeiführen. Das zu wissen ist aber auch nicht unwichtig, schließlich ist dieser Rausch sehr intensiv und ja, es gibt auch beim Kiffen von Haschisch und Marihuana so etwas Ähnliches wie eine Überdosierung, selbst wenn diese nicht zum Tod führt oder abhängig macht wie bei anderen Drogen.

Das Problem beim sogenannten Eimern oder beim Weed Smoking aus dem Erdloch ist der heftige Flash, das THC und alle anderen Cannabis Strains steigen Dir extrem schnell zu Kopf, machen entsprechend dizzy und nicht wenige Kiffer kippen schon mal beim Hot Boxing und dergleichen. Ist das nötig? Ja und nein, sagen wir es mal so! Zum einen gibt es natürlich den Genießer unter den Smokern, mit Joint oder Vaporizer in der Hand, gemütlich am Strand, auf der Terrasse oder einfach nur vor dem Fernseher. Wer hingegen die Grenzen von Gras, vom eigentlichen Potential der Hanfpflanze austesten will, der greift eben auch mal zu härteren Methoden und diese werden wir Euch hier mal genauer vorstellen.

  1. Eimer rauchen – Wie geht das?

Zunächst einmal musst Du wissen, dass für diese Weise zu Kiffen ein simpler Eimer aus dem Haushalt, möglichst sauber natürlich, vollkommen ausreicht. Du kannst auch eine vollgefüllte Wanne nutzen, eine große Schüssel oder was Dir sonst an größeren Gefäßen zwischen Blumenkasten und Nudeltopf in den Sinn kommt. Das Prinzip ist schließlich immer das Gleiche und für das Kiffen als Eimer rauchen brauchst:

  • Ein entsprechendes Gefäß, das mit Wasser gefüllt wird
  • Eine Plastikflasche mit abgetrenntem Boden, wenigstens 1,5 Liter (ja, genau die!)
  • Etwas Alufolie für den Rauchkopf (Chillum) und eine Nadel
  • Haschisch oder Marihuana und ggf. Tabak für deine Mischung

Das Wasser im Eimer dient technisch betrachtet dazu, dass Du bei einem langsamen Anschwenken und Anheben der Flasche per Unterdruck Luft erzeugst, also den Cannabis Rauch, und diesen dann durch den Flaschenkopf einsaugen kannst.

Vorbereitung

Der Vorgang selbst ist relativ einfach: Fülle den Eimer bis zu 80 oder 90 Prozent mit Wasser. Danach schneidest Du von der Cola Flasche oder was auch immer den Boden ab, lässt den Rest der Pulle aber unversehrt. Nun nimmst Du ein bisschen Alufolie und legst diese mehrmals übereinander, das Silberpapier sollte schon etwas stärker werden und einiges aushalten. Zugleich darf es aber auch nicht fest ausfallen, Du musst diesen Kopf oder eben das Chillum schließlich beim Eimer rauchen schnell abnehmen können!

Tipp: In einem Headshop findest du oftmals preiswerte Schraubpfeifen aus Metall. Hier lässt sich der Kopf, der ein Sieb enthält, abschrauben. Unten am Kopf kannst Du dann einen Dichtungsring, den Du auf einer Flasche mit Bügelverschluss findest befestigen. So hast Du dann für deinen Eimer einen „Luxus-Kopf“ der sich viel öfter und praktischer verwenden lässt als Alufolie!

Nun wird die Folie, nehmen wir einfach mal ein aus mehreren Lagen bestehendes Quadrat von maximal 10 x 10 Zentimetern, auf den Flaschenhals gedrückt und zwar so, dass sich eine Art Gewinde zum Festhalten bildet, zugleich aber auch ein Behältnis auf dem Flaschenkopf. Diese Art Topf durchstichst Du mit einer Nadel ein paarmal, schön löchrig sollte es werden, aber eben auch nicht extrem durchlässig! Acht oder zehn Stiche sollten völlig ausreichen, vielleicht weniger.

Der Rauchvorgang

Nun wird die Flasche in das Wasser gelegt, logischerweise geht sie unter ohne Boden, aber das ist erstmal egal. Die Pulle kann von allen Seiten nass werden, allein der Alukopf bleibt trocken und so befüllst Du diesen mit Cannabis, bevor Du ihn auf die Flasche setzt, drehst, schraubst, aber wie schon beschrieben nicht allzu fest! Die Flasche muss sich möglichst vollständig im Wasser befinden, nur der Hals und der Kopf schauen hervor und Du nimmst jetzt dein Feuerzeug zur Hand und zündest die Mischung in der Alufolie an. Vorsichtig bitte, wir wollen ja nichts verschwenden.

Verständlicherweise musst Du mit Druck und Luftzug arbeiten, sonst kommt es zu keiner Verbrennung vom Hanf und so kommt jetzt alles auf das Ausbalancieren zwischen Anzünden und dem langsamen Anheben der Flasche an! Übe ruhig ein wenig ohne Gras, nur mit Tabak, das ist ein wenig kniffelig und gelingt nicht immer sofort auf Anhieb. Zugleich siehst Du aber wie sich die Flasche mit Rauch füllt beim Anheben und wenn sie schließlich nur noch zwei, drei Fingerbreit im Wasser hängt, prall gefüllt ist mit Cannabis Qualm – dann nimmst Du den Aluminiumkopf mit der Mischung weg und kannst inhalieren, die Flasche fällt dabei entweder von alleine zurück ins Wasser oder Du lässt sie halt fallen, das ist dann in diesem Moment auch egal.

Tipps für das Eimer Rauchen

Natürlich kannst Du ordentlich probieren und variieren, vor allem bei der Schnelligkeit des Einatmens, beim Volumen des Rauchs in der Flasche und manche Kiffer mögen zudem den Blubb, dabei blubberst du ein kleines bisschen vor dem Einatmen und Ansaugen, was mittels Unterdruck zu einem noch mal etwas intensiveren Flash führt. Außerdem lohnt es sich, nach dem Ansaugen des Rauchs und Anheben der Flasche sowie der Abnahme des Chillums mit der Cannabis Mischung die Flasche mit einer Hand zuzuhalten und sachte nach unten zu drücken und wieder nach oben zu holen, dadurch versprechen sich viele Smoker angeblich noch mal eine Art Kühlung und das kannst Du ja mal ausprobieren.

Besondere gesundheitliche Belastungen

Auch das soll hier nicht verschwiegen werden: Cannabis per Eimer rauchen, das ist eine enorme Herausforderung für die Lunge, weil hierbei der Rauch in größtmöglichem Volumen eingeatmet wird. Vom Hustenreiz bis zur Schädigung auf Dauer ist alles möglich und das wird durch die Mischung des Haschisch und Marihuana mit Tabak wahrscheinlich noch verstärkt. Vor allem ist jedoch die ungleich stärkere und sehr schnelle Wirkung zu bedenken, die sofort einsetzt und mit ganzer Wucht. Das kann gerade anfängliche THC Konsumenten schlicht überfordern und so ist es wenig erstaunlich, wenn der Eimer als Hanf Variante in erster Linie für erfahrene Kiffer zu empfehlen ist.

  1. Erdloch rauchen – Absurd oder lohnenswert?

Kiffer, die irgendwo im Garten hocken und das nicht auf dem Plastikstuhl in der Sonne, das wirkt schon seltsam und wenn dann auch noch aus einem Erdloch geraucht wird, dann scheint die groteske Situation wie im absurden Theater eines Samuel Beckett perfekt. Aber ja, es gibt diese Variante namens Erdloch rauchen sehr wohl in Cannabis Kreisen und selbstverständlich ist damit mal wieder das Kiffer in recht extremer Weise gemeint. Allerdings gibt es auch wieder eingefleischte Fans, die loben den Geschmack von Erde und in puncto Kühlung und Anfeuchtung ist hier der THC Rauch mit Sicherheit eine sehr verlässliche Methode. Für diese brauchst Du:

  • zwei als Rauchkanäle geeignete Behälter, also Plasterohre, Flaschen ohne Boden etc.
  • mittleren Boden, am besten im Wald, moosig, kühl und weder zu locker noch zu fest
  • für den Geschmack eine Handvoll Kieselsteine sowie eine kleine Schaufel
  • eine Chillum, Du kannst aber auch das Rohr direkt befüllen, dann jedoch bitte keine Plastikrohre oder dergleichen verwenden, das ist entzündlich!
  • eine gute Mischung Haschisch oder Marihuana

Vorbereitung und Rauchvorgang

erdlochEs werden zwei sich in der Erde berührende Kanäle gegraben und Du brauchst weder Papers noch Filter oder irgendein anderes Utensil aus dem üblichen Kiffer Universum. Nun steckst Du in das eine Ende ein Rohr und montierst ein Chillum oben drauf, das geht gerne aus Alufolie Marke Eigenbau wie hier oben beim Eimer rauchen beschrieben oder eben vorgefertigt, dazu müsstest Du dich aber im Headshop erkundigen, ob die dort geeignete Sachen haben für das Erdloch rauchen. Es lohnt sich, das Ende des ersten Rohres, auf dem das Chillum steckt, in der Erde mit Kieselsteinen zu befüllen, für den Geschmack und eine zusätzliche Kühlung.

Auf der anderen Seite kommt ein anderes Rohr aus der Erde, dafür eignen sich übrigens auch abgeschlagene Bierflasche ganz gut, aber bitte nicht verletzen! Das Erdloch rauchen ist dann super einfach, indem Du nur die Mischung in Rohr Nummer 1 respektive in dessen Chillum anzündest und an Rohr Nummer 2 nuckelst, der Rauch verteilt sich dann schnell und schmeckt in jedem Fall kieselig, erdig, feucht, was durchaus mal eine interessante Erfahrung für Kiffer ist. Das funktioniert zudem hervorragend mit mehreren Leuten, Du kannst beispielsweise lange Kanäle durch die Erde graben und bekifft im Matsch spielen, wer weiß das schon.

Bodenverhältnisse: Diese Methode kannst Du prinzipiell am Strand, im Wald oder im heimischen Garten auf dem Blumenbeet durchführen, aber der Boden sollte weder besonders hart noch zu weich ausfallen. Lockerer Boden wirkt wie ein Joint mit Löchern, zieht also nicht richtig, während feste Erde sich schlecht graben und befüllen lässt.

  1. Hot Boxing – Der Kiffer Wahnsinn aus den USA

Cannabis rauchen ist die eine Sache, ein paar abseitige Methoden auszuprobieren eine andere, aber wenn die Rede auf das Kiffen per Hot Boxing kommt, dann stellt sich schon die Frage nach Sinn und Zweck des Ganzen. Fast könnte man diese Variante des THC Genuss als eine Art Performance, als Installationskunst bezeichnen, braucht es doch hierfür einige Zutaten, die Du weder beim Dealer noch im Headshop das passende Zubehör findest.

Als Grundlage des aus den USA kommenden Kiffer Trends dient nämlich nichts weniger als eine Telefonzelle. Diese sind ja kaum noch vorhanden und so geht alternativ vielleicht auch ein halbwegs luftdicht abgeschlossener Raum, der aber nicht zu groß ausfallen sollte. Autos sind gut geeignet, aber bitte dann nicht bekifft durch die Gegend fahren! Auch im Zelt beim Camping wurde schon Hot Boxing betrieben und in der Summe geht es wie schon zu vermuten um eine Konzentration des Cannabis Rauchs und Rausch. Es wird von mehreren Leuten in der Telefonzelle gekifft oder aber man stecke einen Rauschwilligen hinein und befülle das Gefäß mit THC Rauch – fertig ist das Hot Boxing!

Nicht ungefährlich: Abgesehen davon, dass bei dieser Methode der Rausch ziemlich stark daherkommt, was zu den üblichen Überdosierungen führen kann, besteht natürlich auch die Gefahr einer Übertragung von Infektionen in solchen Telefonzellen! Man atmet mit Gewalt schließlich alles ein, was sich gerade in der inneren Luft befindet und wenn hier TBC Erkrankte den Rauch einpusten oder zu viel Kohlenmonoxid herumschwirrt, kann das sehr ernste Folgen für die Kiffer haben.

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