Cannabis Formen

Cannabis Formen 2018-05-08T16:40:32+00:00

Cannabis FormenVielen Menschen ist Cannabis ein hervorragendes Genussmittel zur Entspannung und die Stereotypen vom ausgelassenen Kiffer sind allen wohlbekannt. Doch Haschisch, Marihuana, Gras, Pott, Piece oder eben auch das Cannabisöl ist weit mehr als die bloße Tüte am Abend. Seit Jahrtausenden schon wird die Hanfpflanze für alle möglichen Zwecke genutzt und die teilweise absurde Verurteilung des Krauts durch manche moralisierenden Besserwisser verkennt diese Vielseitigkeit und Popularität. Hanf war schon immer auch ein Werkstoff, wertvoll und robust, es wurde schon im Altertum zum Kurieren von Krankheiten genutzt und natürlich sind die heutigen Headshops und Kifferoasen in liberaleren Staaten als Deutschland Anlaufpunkt für unterhaltsame Leute, für Künstler und viele mehr.

Hanf: Ein vielseitiges Kraut für jedermann

  • Am Anfang steht immer die Frage: Haschisch oder Marihuana?
  • In der Industrie wie Nutzhanf für seine robusten Eigenschaften seit der Antike geschätzt
  • Hanfsamen dienen der Aufzucht von Pflanzen, werden aber auch als Speise verwendet
  • Haschischöl ist ein populäres Beautyprodukt, das aber auch entsprechend aufbereitet für einen sehr potenten Rausch geeignet ist
  • Cannabis lässt sich auch ganz hervorragend als Tee genießen

Cannabis Formen: Fachwörter und der Slang der Szene

Oft genug wird gerade in den Medien einfach von Haschisch geredet, wenn es um Cannabis geht und den meisten Leuten sind die unterschiedlichen Bezeichnungen nicht geläufig. Dabei ist die Unterscheidung recht einfach, schließlich bezeichnet Marihuana ein völlig anderes Cannabisprodukt und auch die verwendeten Bezeichnungen durch die Kifferkultur sind enorm vielfältig.

Cannabis: Fachbezeichnung in der Wissenschaft und zunehmend in der öffentlichen Debatte, bezieht sich auf die Cannabispflanze und deren verschiedene Formen Indica, Sativa und Ruderalis.

Marihuana: Getrocknete Cannabisblätter, in der Regel auch fermentiert und so vor allem zum Rauchen in einer Joint – Zigarette, Wasserpfeife oder auch zum Verdampfen in einem modernen Vaporizer geeignet. Seltener ist die Verwendung als Lebensmittel, hier vor allem als Tee.

Haschisch: Harz aus den Blütenspitzen der Hanfpflanze. Während für Marihuana Blüten, Blätter und manchmal Stengel verwendet werden, ist Haschisch in der ursprünglichen Konsumform eine Art weiche Knete, die sich zum Rauchen, Backen, Kochen und zum Herstellen von Haschöl verwenden lässt. Meistens ist diese Cannabisform stärker in der Wirkung.

Die Szene, also all die Kiffer und Cannabisfreunde, haben im Laufe der Zeit unzählige Wörter ausgebildet, welche Cannabis im Grunde genommen als eine Art Kult darstellen, als erstrebenswertes Produkt einer Pflanze, das freilich manchmal vor allem bei schlechter Qualität auch abwertend bezeichnet wird. Marihuana wird in der Szene vor allem als Gras , Weed oder einfach Dope bezeichnet, beim Haschisch sind vor allem die Namen Pott, Piece, verkürzt auch Hasch oder ein wenig abwertend Shit, wobei diese eindeutige Bezeichnung natürlich auch auf die braune, knetartige Substanz selbst zurückzuführen ist.

Ein weites Feld: Nutzhanf und die Möglichkeiten eines robusten Pflanzenmaterials

Oft wird übersehen, dass Cannabis als Nutzhanf überall auch in unseren Breiten angebaut und verwendet wird. Früher waren es vor allem stabile Seile, Segel für die Schifffahrt, die hier von diesem Material profitierten und auch als Papierersatz war es in Gebrauch. Einige berühmte Werke etwa von Vincent van Gogh sind auf Hanfpapier entstanden! Heute sind noch viel mehr Nutzungen bekannt. Gerade die Bekleidungsindustrie verwendet Hanf für alle möglichen Textilien, dazu werden Farben und mittlerweile sogar Benzin beziehungsweise Treibstoff hergestellt. Kein Wunder also, dass Nutzhanf weit verbreitet ist und dabei weit weniger Vorbehalten ausgesetzt ist als die psychoaktiven Produkte der Cannabispflanze.

Wozu Hanfsamen (noch) gut sind

Bewegen wir uns in der Botanik, dann sind Hanfsamen selbstredend für den Anbau gedacht, für die Aufzucht möglichst potenter Cannabissorten und der Handel im Internet oder in den Fachgeschäften boomt. Es gibt Unternehmen, die sich auf eine möglichst ideale Kreuzung starker Sorten konzentriert, es gibt mit Sensimilla Zwittergewächse, die sich selbst bestäuben und prinzipiell ist hier dank moderner Genforschung keine Grenze für neue Versuche und Kombinationen in Sicht. Wer bei solchen fachkompetenten Samenbanken bestellt, wird mit Sicherheit tolle Pflanzen heranzüchten.

Ein Hinweis für die Aussaat Achten Sie bitte auf die Erklärungen zu jeder Sorte. Wir leben in Mitteleuropa, haben also kein ideales Klima für eine solche Pflanze, und wenn Sie Aspekte wie die Blütezeit, starken Regen und Wind oder eben die Gefahr einer Entdeckung ignorieren, ist am Ende vielleicht der ganze Aufwand für den Anbau von Cannabis vergeblich.

Anpflanzen, ernten und rauchen ist aber für die Hanfsamen nicht die einzige Verwendung. Als Lebensmittel ist Hanf und dessen Samen seit vielen Jahrhunderten überall auf der Welt beliebt, das zeigen Ausgrabungen in China, Afrika und Indien. Die Menschen schätzen den hohen Vitamingehalt der Hanfsamen und diese sind als Proteinquelle begehrt, eignen sich für den Muskelaufbau und wirken Entzündungen verlässlich entgegen.

Hanftee und Haschischöl: Alternativen für eine abwechslungsreiche Ernährung

Das aus der Cannabispflanze hergestellte Haschöl, auch als THC Öl bezeichnet, ist zwar nicht direkt zum Braten geeignet, schmeckt jedoch als Dressing für einen Salat ausgezeichnet. Auch ein Dip, eine Marinade für Fleisch, lässt sich durch Hanf entscheidend aufwerten mancher kreiert köstliche Drinks auf der Grundlage solcher Öle. Hierzu gibt es viele Rezepte und außerdem wird Haschischöl natürlich auch als besonders starke Substanz geraucht beziehungsweise speziell für einen gewünschten Rausch verzehrt.

Auch Cannabistee, gemeinhin Hanftee genannt, ist schon immer in Gebrauch, doch braucht es für die Zubereitung ein paar Feinheiten zu beachten. Damit der Tee eine wohltuende, gern auch rauschhafte Wirkung entfaltet, sind exakte Brühzeiten und eine bestimmte Wassertemperatur einzuhalten, ansonsten kann der Effekt ausbleiben oder aber die gewünschten Inhaltsstoffe werden in ihrer Entfaltung für die Gesundheit beeinträchtigt.

Bitte beachten: Cannabis- beziehungsweise Hanf Lebensmittel wirken anders als die Grastüte! Wird das Haschöl oder das verbackene Dope in einem Kuchen konsumiert, dann ist der Gang ins Blut über die Magenschleimhaut langsamer, aber immer auch stärker als das Anfluten der psychoaktiven Substanz über die Lunge. Deshalb sollten Sie die einzelnen Konsumformen vorsichtig probieren, zugleich aber auch den rauschmäßig kaum wirksamen Nutzhanf in seinen unterschiedlichen Verwendungsformen studieren.

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6 Comments

  1. Maximilian 27/01/2018 um 4:35 pm Uhr - Antworten

    Wie ist die Rechtslage in D. bzw. Ö in Bezug auf Hanfsamen? Sind sie prinzipiell legal zu erwerben (z.B. als Nahrungsmittel) oder nur bestimmte oder gar nicht? Und darf man manche auch aussähen und anbauen? (und weiter züchten?) Oder ist Anbau privat prinzipiell, auch von Nutzhanf, verboten? Wo und wie ist denn das genau geregelt und ist es überhaupt klar geregelt? Danke!

    • THC Guide 27/01/2018 um 5:52 pm Uhr - Antworten

      Hallo,

      für Deutschland da guckst du hier am Ende des Artikels: https://www.thc.guide/cannabis-online-kaufen/hanfsamen-kaufen-liste/

      In Österreich ist es anders – es ist dort legal, Cannabissamen und -keimlinge zu kaufen, solange diese sich nicht in der Blüte befinden und nicht angebaut werden, um wirksames Gras zu ernten … 😉

      LG

      THC.guide

      • Maximilian 27/01/2018 um 8:45 pm Uhr - Antworten

        Danke. bzgl. Österreich: Dürfen die eigenen Pflanzen, die man aus den gekauften Samen/Keimlingen zieht auch nicht blühen, oder geht es um die Absicht? (so klingt es ein bisschen in eurer Antwort;))

        • THC Guide 27/01/2018 um 9:14 pm Uhr - Antworten

          Doch die dürfen blühen – es geht im Prinzip um den Verkauf – wenn du eine einzelne Pflanze für dich als Eigenbedarf in Österreich ziehst ist das völlig okay und legal. Wenn du aber mit Verkaufsabsicht die Pflanze(n) ziehst ist es illegal.

          So kannst du (theoretisch) eine ganze legale Hanfpflantage haben, solange du beweisen kannst, dass du die Pflanzen nicht anbaust, um damit psychoaktives Gras zum Verkaufen zu bekommen – was natürlich in diesem extremen Fall unmöglich ist, weil dir das keine Sau abnimmt. 😀

  2. Sandra 30/08/2017 um 1:00 pm Uhr - Antworten

    Wo kann ich kaufen?

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