Cannabis-Lieferdienst in Colorado

Lieferdienste sollen in Colorado nicht nur Jobs schaffen in der Cannabis Industrie, sondern auch die Straßen selbst sicherer machen – bekifft Autofahren ist beim Anliefern von Hanf nicht mehr nötig. (Bild von siala auf Pixabay)

Cannabis kaufen und liefern lassen, das ist ein Traum für Kiffer, aber erstaunlicherweise nicht in allen Legal States der USA einfach so erlaubt! Colorado zum Beispiel, seines Zeichens am Fuße der Rocky Mountains schon sehr lange mit legalem Hanf ausgezeichnet, diskutiert derzeit über die Freigabe für Kuriere, die Haschisch und Marihuana bis an die Haustür auf Bestellung liefern wollen. Der sehr engagierte Gouverneur Jared Polis hat solche Lieferdienste nun aufs Tableau gepackt, weil sich seiner Meinung nach dadurch auch die allgemeine Sicherheit auf den Straßen erhöht.

Die Diskussion zwischen Heute und Gestern beim Hanf

So traf Mr. Polis jüngst auf den Kollegen im Amt aus Arizona und in dessen Bundesstaat ist Cannabis nicht legal, was unter anderem an Befürchtungen vor zu vielen bekifften Autofahrern herrührt. Zwar gäbe es, dies als Hinweis durch den Gouverneur Ducey, für Alkohol sehr verlässliche Testverfahren, aber eben nicht für den Hanf – und das wäre besorgniserregend! Überhaupt ist diese Sichtweise auch in Deutschland häufig Argument gegen eine Freigabe von Cannabis, auch weil sich Grenzwerte schlecht bestimmen und dann messen lassen.

Während allerdings solcherlei Kalkriesen am besten wieder für ein Verbot von Hanf plädieren, setzt Gouverneur Polis aus Colorado auf zukunftsfeste Angebote wie eben auch einen Cannabis Lieferservice. Das stünde nun auch im Gesetzesblatt und überhaupt habe sich der Legal State mit der Hauptstadt Denver schon immer landesweit als Trendsetter bei Haschisch und Marihuana gezeigt.

Zuhause Kiffen als zusätzliche Sicherheitsgewähr?

Ja, absolut: Zwar fahren zigtausende Junkies, Suffköpfe und Tablettenheinis quasi unbehelligt auf unseren Straßen, aber beim Cannabiskonsument wird ein Riesenfass aufgemacht, so dass wir die ängstlichen Gesetzeshüter und ihre Getreuen mit einem Lieferdienst beruhigen können. Der Joint wird sich dann auf der Terrasse und nicht im Auto auf der Landstraße angezündet – auch auf Partys, Festivals, Veranstaltungen aller Art lässt sich Gras bequem liefern, schnell bestellt per App oder klassisch online respektive per Telefon.

Ab 2020 dürfen in Colorado Hanfbauern liefern und ab 2021 dann auch die Geschäfte selbst, was wir dann mit Sicherheit mit Studien abgleichen können über die Sicherheitslage auf den Straßen. Allerdings zeigen sich schon heute häufig Rückgänge in der Statistik von Unfällen, wenn Cannabis legal zu haben ist – Kiffer fahren vorsichtig und eher langsam als Besoffene, die jedes Risiko mit dem Fahrzeug suchen. Um das noch mehr zu reduzieren und es den Leuten sowohl einfach wie auch sicher im Land zu gestalten, werden die Deliveries bald an den Start gehen – lasst Euch also auch in Deutschland bitte nicht unwidersprochen die Märchen vom unlösbaren Problem des bekifften Autofahrens erzählen, sondern verweist in solchen Diskussionen auf die hier geschilderten Optionen.

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