CBD Drink Coca-Cola

Als vor einigen Tagen Berichte durch die Presse geisterten, nach denen Coca-Cola einen CBD Drink plant, war die Aufregung groß – aber das ist eine Ente! (Bild von Klaus Dieter vom Wangenheim auf Pixabay).

Cannabis Drinks sind beliebt und ganz folgerichtig steigenden in den vor allem in Nordamerika boomenden Markt immer mehr bekannte Bierbrauer und Getränkeriesen ein. Bis dato fehlte Coca-Cola auf dieser Liste, doch ein angeblich geplanter CBD Drink sorgte kürzlich für Furore. Ein Insider berichtete im Internet von solchen Plänen und angesichts des Booms von Cannabidiol wäre der Einstieg von Coca-Cola in die Hanfwirtschaft logisch. Doch dann kam schnell heraus, dass es sich bei diesem Bericht um eine klassische Ente handelt – war das also nur ein Wichtigtuer oder wollte der vorgebliche Kenner von Insiderinfos dem großen Konzern nur die Überraschung verderben? Was steckt wirklich dahinter? Könnte ein Coca-Cola CBD Drink in der Flasche oder Dose dem Unternehmen wirklich so große Umsätze verschaffen?

Was hat Gabor the Blind Guy zu CBD in der Coca-Cola verkündet?

Das Unternehmen würde den Einstieg planen in den Megamarkt der Gesundheitsgetränke und ganz folgerichtig sind Getränke mit CBD für den Cola-Riesen nicht nur eine Option, sondern bereits in der Vorbereitung – so die Berichte eines Typen mit Namen Gabor the Blind Guy bei youtube. Dort wird ja viel geschwätzt und verkündet und manchmal fallen die Leute drauf ein wie beispielsweise bei dem aufgeblasenen Wichtigtuer Rezo, den unsere Parteien als politisch reflektierenden Jugendlichen darstellen wollen. Gabor hielt gleich mal eine Coca-Cola Dose in die Kamera, die hatte einen Sicherheitsverschluss und er erzählte, sein Vater wäre ein führender Ingenieur bei einer großen Firma, die Flasche und Dosen für bekannte Unternehmen herstellt.

CBD Coca-Cola ab 2020 in Kanada – so lautete die Ankündigung! Das gab der Youtuber bekannt und zunächst klang das glaubhaft, weil CBD als nicht psychoaktives und nicht berauschendes Element auf der Hanfpflanze im Land des Ahornblatts sehr wohl landesweit verkauft werden kann, während in den USA die Drogenaufsichtsbehörde FDA gerade noch an den Regulierungen für den bundesweiten Verkauf von CBD feilt. Cannabidiol bringt kein High im Kopf, hilft aber bei Schmerzen und so weiter – Gabor the Blind Guy ging aufs Ganze mit seinen angeblichen Insiderinfos!

Statement von Coca-Cola weist CBD Pläne zurück!

Der Konzern sandte umgehend einen Sprecher aus und im Börsensender Bloomberg gab man bekannt, die Planungen für eine CBD Coca-Cola entbehrten jeder Grundlage. Das habe die Firma schon mehrfach betont und auch dieses Mal gäbe es keine Pläne in puncto eines Cannabis-Drinks unter dem Dach des größten Getränkeherstellers der Welt. Der Einstieg beim Hanf ist also vom Tisch beziehungsweise ist angeblich noch nie diskutiert worden – ist das Ganze also wirklich nur Fake News oder steckt mehr dahinter?

Experten sind sich einig: Coca-Cola wird früher oder später einsteigen beim CBD! Gerade läuft eine globale Neubewertung von Nahrungsmitteln, die weder zu fettig noch zu süß sein sollen für immer mehr Menschen und die berühmten zig Zuckerwürfel in der Coke sind da sicher kein Argument für einen ewigen Dauerbrenner aus der Dose. Wie viele andere Unternehmen jedoch steht Coca-Cola als quasi nationales Wirtschaftsdenkmal immer auch der Bundesregierung nahe und die verbietet Hanf weiterhin außerhalb der insgesamt 11 Legal States in den USA! Die Firma will sich einfach nicht die Finger verbrennen, doch wenn dieses Jahr die FDA Behörde Richtlinien für CBD bekanntgibt und den landesweiten Handel umsetzt, dann wäre ein Einstieg auch von Coca-Cola und die Präsentation einer CBD Coke keine Überraschung – warten wir es also ab, schließlich hat(te) der Konzern bei Kokain ja auch keine Berührungsängste, wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen.