perfekten JointVaporizer sind im Kommen sicher, aber der gute alte Gras Joint, die Tüte wie es immer hieß, das ist und bleibt für viele Kiffer immer noch die Nummer 1 beim Konsum. Die Attitüde des gemütlichen Kiffers, bekannt und populär auf Postern und Plakaten seit Generationen, ist stets vom Joint gezeichnet und man darf sich schon fragen, ob der ganze Cannabis Kult, die popkulturelle Ausstrahlung rund um Haschisch und Marijuana auch zustande gekommen wäre, wenn Bob Marley und Konsorten auf den Wallpapers mit einer Bong sitzen würden. Was also muss  die perfekte Hanfzigarette bieten?

  • Papier für den perfekten Joint
    „THC OCB – ist was ich dreh´“ – das singen die Fantastischen Vier in „MFG“ recht passend und natürlich sind die Blättchen von dieser Firma weltweit am bekanntesten. Du kannst aber gerne im Head Shop oder auch an der Tanke eine Menge andere Sorten Papers kaufen. Da gibt es ungebleichtes Material, spezielle Gummierungen, es gibt die „Blunts“ genannten Tabakblätter zum Rollen und selbst vorgedrehte Papierhüllen für den Joint sind manchmal erhältlich.

Wenn die Tüte brennt: Das Papier respektive die Papers brennen entweder gerade herunter oder bei dickerem Material auch unregelmäßig. Wir raten Dir zu eher dünnerem Papier, das lässt sich gut verwenden und wer will schon ständig den Geschmack der Hülle auf der Zunge haben?

  • Filter für den perfekten Joint
    Der große Vorteil des Joints ist dessen flexible Handhabung. Es braucht wirklich nicht viel und ein Filter ist schnell aus Papier, am besten aus etwas stabilerer Pappe gerollt. Allerdings kann eine sehr dünn beziehungsweise staubfein gehaltene Mischung dann jede Menge Dreck durch den Filter ziehen, Du hast dann quasi ständig Tabak- oder Grasreste auf den Zähnen wie beim Kautabak. Den Filter also bitte eng drehen oder am besten zu einem Aktivkohlefilter greifen, die geben dem Joint nicht nur einen stets kühlen und angenehmen Zug, sondern auch eine passable Form.
  • Tabak / Mischung
    In Amerika rauchen die Leute Cannabis meistens pur oder wickeln es in Tabak Blunts, während bei uns in Europa aufgrund des hohen Anteils an Haschisch auf dem Markt vorrangig auf das Vermischen von Hanf mit Tabak gesetzt wird. Je nach Stärke des Cannabis solltest Du hier dosieren, in der Regel ist das 50 / 50 oder auch etwas weniger Haschisch beziehungsweise Gras. Eine Cruncher aus dem Headshop drechselt das Gras klein und auch den Tabak, den Du mittels Feuerzeug am besten etwas röstest, da schmeckt der Joint wirklich nicht mehr nach Kippe! Es gibt aber auch viele sehr feine, leichte Tabaksorten direkt für Kiffer, hier lohnt sich die Nachfrage im Head Shop.
  • Drehmethode
    Es gibt im Prinzip zwei Grundarten zum Drehen eines Joints. Einmal wird dabei das Paper plus Filter auf den Tisch gelegt, Mischung eingestreut und dann die Haschischzigarette einfach wie ein gewöhnlicher Glimmstengel zusammengedreht. Am Anfang beim Lernen sicher etwas kniffelig, aber das kann jeder und vor allem ist es die mit Abstand schnellste Methode für Kiffer.

Ästhetisch etwas graziler lässt sich die Tüte konisch vordrehen und dann mit der Mischung befüllen. Hierfür musst Du den Filter in das Papier einrollen und diese vorgefertigte Hülle gewissermaßen stopfen. Das erfordert ein wenig Übung, weil die Joints erstmal entweder zu fest oder zu locker gestopft sind, aber das findest Du schnell raus und die Tüten sehen gut aus und lassen sich perfekt rauchen.

  • Gras oder Shit für den perfekten Joint?
    Das ist am Ende immer die entscheidende Frage. Prinzipiell ist beides gleich gut, aber beim Haschisch Joint kann die Mischung sehr bröckelig werden und wenn Du dann keinen Aktivkohlefilter zum Kiffen nimmst, musst Du wahrscheinlich oft ausspucken. Gras solltest Du auf keinen Fall feucht verwenden, aber auch nicht zu trocken, das führt gleichfalls zu staubigen Rückständen auf der Zunge.