NBA Cannabis Drogentest

In der NBA entfällt der Cannabis Drogentest – wichtiger sind den Basketballern jetzt umfangreiche Tests auf das Coronavirus (Bild von Keith Johnston auf Pixabay).

Nächsten Monat will ja die NBA ihren Spielbetrieb beim Basketball wieder aufnehmen und Berichten zufolge entfällt dabei der üblich Cannabis Drogentest zugunsten regelmäßiger Checks auf das Coronavirus. Hier sind tägliche Tests geplant und die werden nicht mehr nachsehen, ob sich in Blut und Urin Spuren von THC finden. Spieler und Funktionäre haben zugestimmt, dass zwar leistungssteigernde Mittel hin zum Doping untersucht werden soll, Hanf jedoch nicht mehr in Zeiten der Freigabe als Medizin und Genussmittel in den USA.

Cannabis und Viruspandemie im Austausch

Könnte man so sagen, denn erst Covid-19 hat einige wichtige Aspekte rund um Haschisch und Marihuana zum Vorschein gebracht. So haben in den USA und Kanada die Legal States das Cannabis als essentielle Grundversorgung in Zeiten des Lockdowns gekennzeichnet, so dass Kiffer wie Hanfpatienten nicht wie in Deutschland um ihre Medizin gebracht wurden. Es gibt Studien zur Wirksamkeit der Cannabinoide gegen das Coronavirus, was für eine Ironie – und die steigende Akzeptanz wird auch politisch aufgenommen, außer natürlich bei uns in Bayern, wo leider die gewohnt unfähige Bundesdrogenbeauftragte herkommt.

In der NBA wurde im März der Spielbetrieb eingestellt und zugleich kam es auch zum Ende der Hanf Drogentests. Bisher wurde mehrmals in der Saison gecheckt auf THC und es gab lange Sperren, harte Strafen für ein Vergehen. Das ist kassiert auch mit Hinblick auf die allgemeine Legalisierung, doch viele Sportler setzen gerne auf Cannabis und wer will denn einen Basketballspieler sperren, nur weil der in Zeiten einer Viruspandemie den bestmöglichen Schutz und eine hilfreiche Medizin wie eben aus der Hanfpflanze einnehmen möchte?

Normalisierung beim Hanf geht weiter

Nun also werden sie wieder spielen und zwar im Disney-Center in Orlando ab ende Juli – die NBA interessiert ja auch hierzulande und die Entscheidungen pro Cannabis erfassen weitere Sportverbände in freien Ländern wie den USA. Major League Baseball etwa ist schon länger vorne mit dabei und testet nur noch auf harte Drogen, während Gras dem Alkohol im System gleichgestellt wurde. Lediglich wenn ein Spieler total bekifft zum Turnier erscheint, drohen Strafen. Ähnliches passiert selbst bei der NFL, den American Football Events, wo ohnehin viele Athleten auf Cannabis Medizin als heilsame, gut verträgliche Option zu den üblichen Opiaten und Steroiden setzen.

Kiffen im Urlaub und während der Saison: Hier eiert der NBA Chef Adam Silver noch herum, macht sich Gedanken über Cannabis konsumierende Athleten während der Spielzeit – in der eigentlichen Saisonpause hingegen ist die Einnahme von Hanf schon jetzt in Ordnung. Wie genau nun Gras in den Tagen vor einem Match die Leistung beeinflussen soll, das wissen die Funktionäre auch nicht und so dürften wohl weitere Lockerungen anstehen, da in den USA solche Würdenträger keine unverblümten Lügen mehr erzählen dürfen wie zum Vergleich etwa die deutsche Bundesdrogenbeauftragte natürlich von der Biertrinkerpartei CSU. 

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