Aphria Cannabis EU

Das Unternehmen Aphria hat gerade eine wichtige Lizenz für Cannabis in der EU erhalten und fokussiert damit vor allem auf Hanf in Deutschland (Bild von mohamed Hassan auf Pixabay).

Auch wenn Cannabis Aktien im vergangenen Jahr unter die Räder gekommen sind, so bieten sich doch exquisite Chancen für Anleger mit dem richtigen Riecher. Möglicherweise steht da auch Aphria auf dem Zettel, die gerade eine wichtige Cannabis Lizenz für die EU erhalten und sich damit vor allem auf den Markt in Deutschland konzentrieren wollen. Zwar ist die Bundesrepublik vorerst noch im eisernen Zangengriff von Politikern wie Merkel und Söder und deshalb beim Hanf wie auch in den meisten anderen Zukunftsbereichen sehr schlecht aufgestellt, aber das kann und wird sich hoffentlich bald ändern. Eine sehr aktive Firma wie Aphria jedenfalls schätzt das Potential in Deutschland für Haschisch und Marihuana in Richtung einer Freigabe sehr positiv ein – könnte sich hier ein Einstieg lohnen in das an der Börse handelbare Hanf-Papier?

Die EU und Deutschland als Megamärkte für Cannabis

Mit rund 500 Millionen Einwohnern, die wohlgemerkt keine Minions sind wie anderswo, sondern sich für neue Heilmethoden und Ansätze sehr interessieren, ist die Europäische Union mit Deutschland im Zentrum für Cannabis Aktien ein vielversprechender Hot Spot. Erst kürzlich kam eine neue Studie hereingeflattert, nach der die Europäer das CBD als nicht berauschenden Bestandteil der Hanfpflanze mit hochwertigen therapeutischen Eigenschaften sehr schätzen und gerne kaufen, auch wenn das den bereits erwähnten Politikern mit ihrer Bierseligkeit überhaupt nicht passt. Ganz folgerichtig investiert Aphria in einen großen Markt und wenn es eines Tages zur Cannabis Freigabe in der EU und in Deutschland kommt, dann warten vorzügliche Geschäftsaussichten.

EU GMP / European Union Goods and Manufacturing: So heißt die gerade an Aphria vergebene Konzession, mit der das Unternehmen Hanfmedizin herstellen darf. Ausgestellt wurde dieses entscheidende Zertifikat im EU-Staat Malta, wo die Zulassungen beim Cannabis in der Regel sehr streng geprüft werden bei jedem Produzenten. Damit sind dann entsprechende Geschäfte und Produktionsstätten auch in der BRD möglich. 

Wann gibt’s ausreichend Medizinalhanf?

Das Problem kennen die Hanfpatienten nur allzu gut, denn Leute wie Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister planen absichtlich viel zu wenig Gras ein, damit die Leute leiden und dann wieder zur chemischen Keule greifen – das freut die Pharmalobby, die bekanntlich gerade der CDU/CSU öfters mal eine Spende zukommen lässt. Nun dürfte sich aber spätestens in ein paar Monaten die Lage bessern, weil Aphria an den Start geht mit Haschisch und Marihuana auf Rezept. Ohnehin will die Firma aus Kanada ihr internationales Geschäft massiv ausbauen.

Begehrt sind bei solchen Unternehmen die konstant hohen Preise in Deutschland. Weil Politik und Pharma gerne kungeln, dürfen in der Bundesrepublik die Apotheken grotesk hohe Preise aufrufen von bis zu 25 Euro pro Gramm, während etwa in Kanada das Marihuana auch für den medizinischen Einsatz höchstens einstellig daherkommt. Diese enormen Kosten bürdet der Jens Spahn dann den Krankenkassen auf, wohlwissend, dass diese den Ärzten dann mit Regress drohen – und fertig ist die vielfach noch vorhandene Ablehnung der hiesigen Schulmediziner gegenüber dem Cannabis als Therapie! Aphria nutzt das natürlich aus und das ist schlaues Wirtschaften, doch für den deutschen Steuerzahler und Hanfpatienten ist dieser Umstand weniger schön, so dass immer mehr Menschen mit einer Affinität zu Cannabis die Nase voll haben von dieser extrem inkompetenten und ignoranten Bundesregierung.