Herz-Kreislauf-SystemJährlich sterben hunderttausende Menschen an Erkrankungen am Herzen, dazu kommen Schlaganfälle als mit den Verkalkungen an der Pumpe verwandte Todesursachen. Cannabis-User und Kiffer hören nun tagtäglich die Stories über die Schäden am Gehirn, die alle widerlegt sind, trotzdem in der üblichen Manier der Verblödung durch deutsche Politiker wie Jens Spahn und Martin Schulz wiederholt werden. Aber was ist eigentlich mit den Auswirkungen von Hanf auf das Herz-Kreislauf-System? Drohen hier echte Gefahren oder können aktuelle Untersuchungen gleich von vornherein die Bildung von Anti-Hanf Märchen verhindern?

THC lässt das Herz schneller schlagen!

Das Herz-Kreislauf-System dient dem Transport von Blut durch den Körper und Störungen können hier massive Probleme bedeuten: Der Herzmuskel kann absterben, es können sich die Blutbahnen verschließen, was dann auch im Gehirn mit Schlaganfällen zu lebensgefährlichen Entwicklungen führt. In einer aktuellen Untersuchung, die mehr als 20 Fallbeispiele und Studien zusammenführt, wird diesbezüglich erstmal konstatiert, dass es kaum Hinweise auf echte Belastungen für Herz und Hirn gibt, vielmehr dient Cannabis offenbar zur Bekämpfung der für die Pumpe so gefährlichen Fettleibigkeit.

THC als Hauptbestandteil der Hanfpflanze aktiviert CB1 Rezeptoren, dadurch erhöht sich der Herzschlag und der Blutdruck sinkt. Im Schnitt sind das etwa 20 – 40 mehr Schläge pro Minute, was dann schon mal eine Erhöhung der Herzleistung um ein Drittel bedeutet!

CBD mit positiven Effekten auf kardiomuskuläre Gesundheit

Dazu kommt aber auch die Aktivierung von CB2 Rezeptoren, was eine Verringerung der Belastung der Arterien bedeutet. Cannabis ist bekannt für die stark entzündungshemmende Wirkung und das hat ganz offensichtlich auch eine schützende Funktion für die Arterien. Für das THC lässt sich also konstatieren: Je höher die Dosis, desto heftiger muss die Pumpe arbeiten und beim Zusammenspiel von CB1 und CB2 entscheidet beim Kiffen am Ende die Stärke des THC über den Effekt. Es ist deshalb vor allem für Patienten empfehlenswert, die regelmäßig Hanf einnehmen, sich weniger mit THC als mit dem Cannabidiol CBD zu befassen. Hanfsorten mit entsprechendem Wirkungsprofil sind als Cannabissamen online erhältlich.

Das CBD und auch das bisher noch wenig erforschte THCV wirken offenbar dem Effekt des THC auf die Herztätigkeit und auf die Aktivierung vor allem von CB1 Rezeptoren entgegen. Zweifellos hat Cannabidiol enormes Potential und kann vor schädlichen Einflüssen schützen, was dann gerade beim kardiomuskulären Bereich von Vorteil ist. Weitere Untersuchungen werden ziemlich sicher herausarbeiten, wie ihr euch mit CBD vor Schlafanfällen und Herzattacken schützen könnt – die Erkenntnisse sind vielversprechend! Ihr braucht vor Gras und Co keine Sorge haben, was eure Pumpe betrifft, solltet euch allerdings von synthetischen Cannabinoiden gerade aus diesem Grund fernhalten.

Legal Highs als massive Gesundheitsgefahr

Auch wenn diese Angebote im Internet unter den Namen K2, Spice oder Badesalz verfügbar sind – Ihr solltet das auf keinen Fall konsumieren! Es drohen massive gesundheitliche Gefahren! Zwar wird strenggenommen bei diesen Legal Highs die Wirkung der Cannabinoide nachgebaut, auf chemischem Wege, doch sie können die erwähnten CB 1 Rezeptoren bis zu 100mal stärker aktivieren als normales THC im Haschisch und Marihuana. Herzrhythmusstörungen, extrem niedriger Blutdruck, Nierenschäden – das ist nur ein kleiner Teil der Störungen, die durch synthetische Cannabinoide verursacht werden. Erstaunlich, dass diese Stoffe bis vor kurzem in Deutschland noch legal zu kaufen waren – während natürliches und therapeutisch hilfreiches Cannabis verfolgt wird wie ein Schwerverbrechen!