Bundesdrogenbeauftragte Kritik Cannabis

Die Bundesdrogenbeauftragte Ludwig bekommt eine Menge Kritik für ihre Cannabis Ansichten, die nun mit Steuergeld durch Influencer verbreitet werden (Bild von Werner Heiber auf Pixabay).

Vor kurzem hatte die Bundesdrogenbeauftragte Ludwig ihre gegen Cannabis gerichtete Kampagne vorgestellt und dafür gibt’s nun sehr viel Kritik: In der Taz haben sich Journalisten mal die Mühe gemacht und Reaktionen auf die jüngste Pressekonferenz mit der CSU-Politikerin untersucht, was ziemlich deutlich das Versagen dieser Dame offenbart. Die Reaktionen auf ihre großspurige Kampagne, bei der mit Steuergeld ausgerechnet wahrscheinlich selbst kiffende Influencer gegen Cannabis Lügenstorys verbreiten sollen, sind in überwältigender Weise ablehnend, vielmehr fordern die Bürger in ihren Kommentaren eine sachliche, von Fachleuten bestimmte Drogenpolitik. Wir haben uns die Analyse angesehen und mal wieder zeigt sich, wie weit weg Politiker wie Ludwig in den Regierungen von Angela Merkel von den Bürgern entfernt in ihren ideologischen Blasen vor sich hin schwätzen.

Anti-Hanf Pressekonferenz bei Suchanfragen unwichtig

Bezeichnend: Wer nach den Schlagworten rund um die Kampagne Kiffen ist nicht cool – es ist nicht cool zu kiffen“ sucht im Internet, der landet zunächst bei Videos, die genau jenen Ludwig Auftritt von vor zwei Wochen als ignorant, inkompetent und verlogen analysieren. Solche Checkups der in der Regel ohne Sinn und Verstand vorgetragenen Tiraden der CSU-Politikerin haben also weit mehr Zuschauer und Kommentare, als die eigentliche Pressekonferenz! Damit wird deutlich, dass die Bundesdrogenbeauftragte weder den Zeitgeist trifft noch irgendeine Ahnung hat, was die Menschen im Land bewegt und man darf schon fragen, warum solche Personen höchste Ämter mit einer Menge Verantwortung dürfen.

Klare Ansagen und Transparenz beim Cannabis

Und so finden sich dann wenigstens drei Einträge vor dem offiziellen Gerede, das kaum jemanden interessiert – zu oft hat Ludwig schon gelogen und sich vor der Fachwelt blamiert, zu offensichtlich wird jedes Mal ihr Anliegen, die Drogenpolitik für ganz Deutschland zugunsten von bayrischen Bierkonzernen zu steuern. Deshalb tauchen bei der Suchanfrage auf:

  • ein Video vom Kanal „Open Mind“, der schon terminologisch das Gegenteil ausdrückt zur CSU-Politik und in dem die Ausführungen entlarvt werden mit sehr vielen positiven Kommentaren,
  • ein Video vom Rechtsanwalt Solmecke, der ebenso das Gerede als unsachgemäß erkennt und
  • noch ein Clip der Zeitung „Die Welt“, in dem die Springer Presse wie gewohnt ein bisschen gemeinsame Sache macht mit der Politik – und für den dann bezeichnenderweise die beliebte Kommentarfunktion ausgeschaltet ist.

Erst dann taucht bei den Suchanfragen die angeberisch-ignorante Pressekonferenz auf! Die Leute interessiert also überhaupt nicht oder sie lehnen es deutlich ab, ein Blick auf die Kommentare reicht, wenn mal wieder ein Proporzpolitiker Lügen erzählt über das Cannabis.

Kritikpunkte an der Kampagne im Detail

In der Taz wird ausgeführt, wie das Schwindeln im Namen der Ideologie in Deutschland eine lange Tradition hat – und damit meinen wir jetzt nicht die DDR! Der neuste Versuch der Ludwig, über Influencer und teure Marketingkampagnen ein angeblich gegen Cannabis gerichtetes gesellschaftliches Klima zu konstruieren, ist moralisch das allerletzte und fast stellt sich schon die Frage, warum solche Leute in Amt und Würden ernsthaft für ihre Vergehen nicht schon längst hinter Gittern sitzen. Das erinnert an Joseph Goebbels und mieseste Propaganda in der Ablehnung von Fakten! Und genau das nervt die Kommentatoren ungemein, wird überall hart kritisiert.

„Mach dich schlau“: Diese absurde Ansage für die eigens verbreiteten Lügen zu benutzen, ist auch so ein grotesker Beigeschmack bei der Kampagne gegen den Hanf und das wissen die Menschen im Land, die kommentieren entsprechend direkt und unverblümt. Wer sich nämlich schlau macht zum Cannabis, der weiß um dessen Beliebtheit als Medizin und Genussmittel, kennt auch die Risiken, die sich ergeben beim Konsum – und die weit geringer sind als beim durch Daniela Ludwig gepriesenen Alkohol aus bayrischer Abfüllung bis zum totalen Suff. Schon gibt’s eine Petition, die fordert Wahrheit in der Drogenpolitik statt Ideologie und wir sind gespannt, wie lange der Gesundheitsminister Spahn das noch ignoriert, er ist ja als Homosexueller auch glücklich über die faire Rechtslage und sollte Kiffer und Hanfpatienten als von solchen Lügen verunglimpfte Minderheiten mehr respektieren – und die völlig inkompetente Ludwig endlich aus ihrem Amt jagen!