SäuferkrankheitWenn sich stadtbekannte Trinker mal so richtig gehen lassen oder beim Zelten die Alkopops bis zum Erbrechen konsumiert werden, dann könnte im Falle der ziemlich gefährlichen, akuten Pankreatitis Cannabis helfen, das jedenfalls zeigt eine neue Studie. Bekanntlich belastet der Suff nicht nur die Leber, gerade auch die Verdauung und dabei die Bauchspeicheldrüse werden enorm geschädigt. Wie lässt sich der Hanf hier mildernd oder sogar kurativ anwenden?

Der Verdauungsapparat beim Drogenkonsum

In den Berichten der amerikanischen Wissenschaftler wird hervorgehoben, dass Untersuchungen zufolge im Verhältnis betrachtet die Kiffer viel seltener an Pankreatitis in der akuten Form erkranken und das auch, wenn mal richtig einer über den Durst zum Joint getrunken wird! Es gäbe weit weniger Fälle dieser oft sogar lebensbedrohlichen Krankheit, selbst bei einem ständigen Mischkonsum aus Alkohol und Weed sind die Zahlen statistisch gesehen äußerst gering. Wer hingegen täglich säuft, aber kein Gras raucht, der landet ziemlich häufig auf den Intensivstationen! Zwar nahmen an der Studie keine hundert Leute teil, aber mit Sicherheit wird hier weiter geforscht und man sollte solcherlei höchst bemerkenswerten Berichte mal an die Bundesdrogenbeauftragte Mortler schicken, die ist nämlich wissenschaftlich unbedarfter als ein Erstsemester.

Hanf wirkt entzündungshemmend: Auch in der Bauchspeicheldrüse?

Es ist denkbar, dass bestimmte Inhaltsstoffe sich dem Alkohol mit seinen Entzündungseigenschaften auf den menschlichen Organismus entgegenstellen. Bier und Wein, das sind am Ende immer auch Kohlenhydrate und wer hier zu viel und permanent einnimmt, dem ist die Bauchspeicheldrüse nicht dankbar. Stellt sich zudem eine akute Pankreatitis ein, dann werden Enzyme für die Verdauung unkontrolliert und viel zu zeitig eingeschaltet – und das Organ verzehrt sich gewissermaßen selbst! Eine Heilung ist ziemlich kompliziert und es wäre sensationell, wenn sich durch den Cannabis Konsum hier vorsorgen ließe, zumindest wäre die Tüte dann immer auch eine Gewähr gegen überlastete Organe, wenn man eben gerne mal ein Bier oder ein paar mehr trinkt.