Cannabis bei Karpaltunnelsyndrom

Vom Ober im Restaurant bis zur Kassiererin – sie alle kennen schmerzhafte, entzündete Handgelenke. Bietet Cannabis hier eine Möglichkeit zur Heilung und Therapie? (Bild von Greg Reese auf Pixabay)

Beim Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Verengung von Nerven im Handbereich, was ganz folgerichtig mit enormen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen für die Betroffenen verbunden ist. Freilich kennen Kiffer und vor allem Hanfbauern dieses Problem sehr gut, da beim Beschneiden von Marihuana sich nun mal die Gelenke entsprechend entzünden können – auch Köche, Servicekräfte im Restaurant mit dem täglich schweren Tablet oder die Bedienung an der Kasse wissen um solche Erkrankungen. Kann Hanfmedizin hier eine Hilfe sein anstatt der vom Arzt häufig verordneten chemischen Keule?

Symptome und Behandlungsansätze

Die Erkrankung Karpaltunnelsyndrom äußert sich durch eine Entzündung des Median-Nervs, der reicht von Ellbogen bis in die Hand. Im Prinzip ist das eine dünne Röhre, die sich verengt durch Überlastung – entsprechende Schmerzen bei selbst nur geringen Bewegungen und auch im Ruhezustand sind dann die Folge. Ärzte empfehlen dann meistens ein stärkeres Schmerzmittel, oft mit Steroiden, das wiederum führt zu Übergewicht und Osteoporose als Knochenerkrankung. Cannabis hat hier nur wenige Nebenwirkungen, die sind allesamt zu verschmerzen:

  • trockener Mund,
  • gesteigerter Appetit,
  • eingeschränkte Motorik und
  • die übliche Euphorie, ausgelöst durch das THC im Hanf.

Wer hier gleich eingangs auf CBD setzt, der bekommt ein Cannabinoid wie THC, aber eben ohne Rausch im Kopf, mit äußerst wirkungsvollen Eigenschaften gegen Entzündungen im Körper. Zwar lässt sich auch bei der Verwendung von Cannabis die übliche Schiene am Arm für einige Tage nicht vermeiden – ein Ruhigstellen des entzündeten Nervs ist empfehlenswert für eine schnelle Heilung.

Wie lange dauert es, bis Cannabis wirkt?

Kommt auf die Person an, im Mittel aber nicht länger als wenige Woche: Die erwähnten Steroide haben eine Toleranzentwicklung, so dass wir quasi immer mehr davon nehmen müssen – Hanf hingegen wirkt schonend und zuverlässig, ohne dabei den Körper daran zu gewöhnen. Jenseits vom Karpaltunnelsyndrom wird Cannabis bei vergleichbaren Krankheiten verwendet wie zum Beispiel Gelenkschmerzen und eben Nervenschäden. Sportler profitieren vom CBD, Senioren und überhaupt alle Patienten, die statt der chemischen Keule auf eine bewährte Naturmedizin setzen.

Anwenden lassen sich Haschisch und Marihuana bei dem Syndrom auf vielerlei Weise. Unbedingt empfehlenswert ist eine Salbe mit CBD, die könnt Ihr passgenau vom Ellbogen bis zur Hand auftragen. Wer will kann sich eine Cannabis Tinktur zum Träufeln zubereiten oder Gummibären mit CBD – jenseits von Joint, Bong und Eimer gibt es gut verträgliche, simple Methoden zur Einnahme von Hanfmedizin! Die starke Wirksamkeit gegen Entzündungen ist bewiesen dank vieler Studien, zudem könnt Ihr für das Karpaltunnelsyndrom auch bei eurem Hausarzt um ein Cannabis Rezept ersuchen.

Empfehlenswerte Hanfsorten zum medizinischen Konsum: Wenn ihr die Gelenksprobleme habt und dazu die Möglichkeit, Cannabis anzubauen, dann empfehlen sich Sorten wie zum Beispiel Girl Scout Cookies oder auch Super Sour Diesel. Diese wirken gut bei Schmerzen und eben Entzündungen, haben außerdem ein dank der Terpene hervorragendes therapeutisches Profil – und lassen sich indoor mit LED-Lampe sehr einfach zu Hause züchten.