Cannabis Legalisierung in Luxemburg - Symbolfoto

Gerade hat der Gesundheitsminister von Luxemburg ein paar Infos zur Cannabis Legalisierung verkündet und dabei steht vor allem das Kiffen in der Öffentlichkeit im Fokus. (Bild von Waldo Miguez auf Pixabay)

Zum Ende des vergangenen Jahres wurde die Sensation verkündet: Luxemburg will laut aktuellem Koalitionsvertrag der neuen Regierung alsbald Cannabis legalisieren – als erstes Land in der Europäischen Union! Natürlich nur für Erwachsene und mit den entsprechenden Regeln, aber immerhin sogar mehr als etwa in den Niederlanden, wo bekanntlich Coffee Shops zwar feinstes Haschisch und Marihuana verkaufen, doch eben nur entkriminalisiert und nicht wirklich freigegeben. Nun gibt’s ein paar erste Details zur Hanf Legalisierung in Luxemburg – worauf dürfen Kiffer und Cannabispatienten hoffen?

Gesundheitsminister spricht über Grundlagen für Hanf legal

Wie zu erwarten wird es nicht die ganz große Sause mit Haschisch und Marihuana an allen Ecken und Einschränkungen, aber das kennen wir schon aus den Legal States der USA und aus Kanada, wo Cannabis bereits seit einer ganzen Weile erlaubt ist für erwachsene Bürger:

  • Der Konsum von Hanf in der Öffentlichkeit ist verboten – also erstmal kein Joint im Park oder auf den Bänken am Marktplatz,
  • Kein Cannabis rauchen oder verdampfen mit dem Vaporizer am Arbeitsplatz

Weitere Infos hat Gesundheitsminister Schneider noch nicht bekannt gegeben und es sieht so aus, als ob Cannabis wohl vor allem rund um öffentlichen Konsum derzeit in den Fachgremien diskutiert wird. Ist der süßliche Rauch und Qualm also eine Belästigung von Mitbürgern oder möchte man Kiffer einfach nur in die eigenen vier Wände verbannen, weil kreisende Joints das Stadtbild in Luxemburg stören? So richtig hat die Verbannung von Hanf Konsumenten noch niemand erklärt – wir müssen uns ja auch ständig besoffene Alkis auf den Straßen anschauen!

Wann kommt die Cannabis Legalisierung in Luxemburg nun konkret?

Das weiß niemand und es wird wohl noch einige Monate, vielleicht auch bis 2020 oder noch länger dauern. Es gibt ja auch keine zeitliche Frist wie etwa in den USA, wo ein solches Hanf Gesetz innerhalb bestimmter Limits umgesetzt und unterschrieben werden muss – die Länder der EU sind eben etwas träge. Zudem ist natürlich auch klar, dass andere Staaten im vielgepriesenen Europa wie vor allem Deutschland Druck ausüben auf das kleine Luxemburg, schließlich fürchtet man die einheimischen Touristen, die sich mit Cannabis im Mini-Staat eindecken können. Kiffer sind laut Ansicht der deutschen Polizei und Gesetze etwas äußerst gefährliches und müssen härter bekämpft werden als beispielsweise die arabischen Clans – wir sind gespannt, wie sich Luxemburg beim Hanf gegen die angeblichen europäischen Partner wird durchsetzen können und werden Euch über die Legalisierung von Haschisch und Marihuana im Großherzogtum zeitnah informieren.