Apple Cannabis Lieferdienst

Apple hat im hauseigenen App Store nun auch so manchen Cannabis Lieferdienst am Start, allerdings nur in freien Ländern wie USA und Kanada (Bild von GraphicMama-team auf Pixabay).

Der für viele Leute irgendwie wichtige Steve Jobs ist zwar schon lange tot, aber die von ihm gegründete Firma mit dem Apfel als Namen macht glänzende Geschäfte auch und gerade wegen der hauseigenen Smartphones und Touchpads. Auf diesen Geräten lassen sich unzählige Apps für alle möglichen Dienste, Spiele und Angebote hochladen und nutzen, doch bis dato blieb der Hanf immer außen vor. Solche Unternehmen haben bekanntlich keine Moral und kuschen immer vor der Regierung, die Kiffer viele Jahre unterdrücken konnte auch in Übersee – doch das ändert sich nun! Immer mehr Bundesstaaten der USA erlauben den Cannabis Lieferdienst und schon springt Apple auf, nimmt die praktischen Deliveries für Haschisch und Marihuana in den App Store ab sofort auf.

Legale Cannabis Apotheken dürfen per App verwendet werden

Es gibt bei Apple eine Art Vorschrift, die den Handel mit Betäubungsmitteln untersagt – selbstredend stehen Schnaps und Bier zur Verfügung, doch beim medizinisch wertvollen Gras führt sich die Firma als Sittenwächter auf. Mit zunehmender Legalisierung ließ sich diese Linie nicht mehr durchhalten, da absurde Storys über Cannabis nur noch in Bayern ziehen und vielleicht in der Verbotenen Stadt. Lieferdienste für Gras sind in modernen Staaten sehr beliebt und wer das ignoriert so wie die deutsche Bundesregierung wirft ohne Not große wirtschaftliche Chancen zurück.

Apotheken dürfen übrigens bei Apple inserieren und da sind bestimmt viele dabei, die auch die Opiate verteilen an amerikanische Bürger, die in Scharen durch das hinterlistige Pharma Unternehmen Sackler in die Sucht getrieben wurden. Auch in Deutschland engagiert sich der Bundesgesundheitsminister Spahn auffällig häufig für seine Pillendreher Kumpels und man kann schon fragen, ob das noch bestehende Hanf Verbot hierzulande ganz zufällig auf die Verquickung der Union mit Big Pharma zurückgeht.

Wie funktioniert die Cannabis Geosperre?

Während bei Amazon ein frischer Wind durch den Laden zieht und die Firma zumindest indirekt Druck auf die Politik ausübt, beim Thema Cannabinoide endlich für Fairness zu sorgen, ist Apple vielleicht zu sehr auf den chinesischen Markt fixiert – im selbst ernannten Reich der Mitte gelten Haschisch und Marihuana als Rauschgift, für dessen einmaligen Konsum mindestens 100 Jahre Straflager bei den Uiguren vorgesehen sind.

Bei Apple dürfen nur lizenzierte Unternehmen anbieten, keine mexikanischen Kartelle und dafür gibt’s auch ein Geoblocking. Grasblüten sollen schließlich nicht legal in Colorado bestellt und illegal in Texaus ausgeliefert werden! Die praktische Anlieferung verbreitet sich zunehmend in den Legal States und die Firma prescht vor, während Google und das Android System für User weiterhin gesperrt sind wenn es dabei um Cannabis geht.

Werbung für Tabak bleibt natürlich verboten. Solcherlei ist nur noch in Deutschland erlaubt, damit kleine Kinder auch in 2021 den Marlboro Man sehen wie der sich lässig eine Kippe ansteckt, am besten gleich neben der großen Werbetafel für hochprozentigen Alkohol. Apple mag auch keine E-Zigaretten und verbietet daher Offerten rund um Liquids, die in der Hanfbranche eigentlich eine große Rolle spielen.