CBD bei Angststörungen

Cannabis hilft bei psychischen Belastungen sehr zuverlässig und besonders das nicht berauschende CBD lohnt sich auch bei Angststörungen (Bild von Free-Photos auf Pixabay).

Paranoia und ständige Furcht sind für die Betroffenen zweifellos sehr belastend und die jenseits von Cannabis erhältliche Medizin ist sehr stark, macht benommen und müde. Angststörungen betreffen viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen und damit einhergehen dann zusätzliche Belastungen von schlechtem Schlaf bis zu Schweißausbrüchen und Herzrasen. Mit der Legalisierung von Hanf rücken nun endlich wieder dessen beruhigende, ausgleichend entspannende Eigenschaften in den therapeutischen Fokus nach Jahrzehnten der politischen Verteufelung. Während freilich THC als psychoaktiver Bestandteil beim Cannabis den Geist und die Seele in Aufruhr versetzen kann, wirkt das gleichfalls enthaltene, körperaktive CBD bei Angststörungen relaxend – bietet sich hier eine neue und tatsächlich auch wirkungsvolle Therapie für die Betroffenen?

Warum sind Panikattacken und Ängste so schwierig zu behandeln?

Schätzungen zufolge sind weltweit mehrere hundert Millionen Menschen von Angststörungen betroffen, damit sind die Belastungen die mit Abstand häufigste psychische Erkrankung überhaupt. Um wenigstens einigermaßen die Herausforderungen des Alltags und der schlaflosen Nächte regeln zu können, gehen die Leute erstmal zum Arzt, bekommen dort meistens Schlaftabletten oder starke, häufig abhängig machende Psychopharmaka von Valium bis Prozac. Deren körperliche Auswirkungen sind hinlänglich bekannt auf lange Sicht und Mediziner fragen sich schon länger, ob nicht auch Cannabis und besonders das nicht berauschende CBD als Cannabidiol im Hanf bei pathologischen Ängsten helfen kann.

Wie schlägt sich CBD in aktuellen Studien zu Angststörungen?

Die rechtliche Neubewertung von Hanf und entsprechende Öffnung als Medizin und mancherorts auch als Genussmittel führen zu einer bei immer mehr Aspekten äußerst aussagekräftigen Studienlage. CBD ist eben kein Schlangengift, das von seinem Ruf lebt mehr als von seiner Wirkung selbst und schon gibt es eine Menge Untersuchungen zum therapeutischen Potential bei Panikattacken. Zwar ist davon ein Großteil vorklinisch und bietet Ergebnisse aus Tierversuchen, aber der Anfang ist hier längst gemacht und die ersten Tests mit Menschen gehen an den Start:

  • bei einer Studie in Japan wurden 37 Teenager mit Angststörungen behandelt und die Forscher gaben ihnen über vier Wochen täglich 300 Milligramm CBD. Die Verhaltensprobleme ließen nach und einige Probanden engagierten sich im Nachgang sogar nachhaltig für eine langfristige Therapie – Berichten zufolge sind von Ängsten betroffenen Leute oft passiv und bemühen sich unzureichend um Hilfe. 
  • in Colorado nahmen an einem ähnlichen Versuch 47 Personen teil, die bekamen über drei Monate jeden Tag immerhin noch 25 Milligramm CBD. Fast 80% der Teilnehmer berichteten eine starke Verbesserung der Symptome.

Welche Anwendung von CBD ist bei Paranoia empfehlenswert?

Beim Cannabidiol ist die Dosis entscheidend und auch die eigentliche Konsumform entscheidet über den Erfolg einer Therapie. Wenn Ihr das ausprobieren wollt, dann entscheidet Euch für eine Anwendung, die zu Euch passt – wer will schon einen Joint mit CBD-Hanf rauchen, wenn man sonst an Zigaretten überhaupt nicht rankommt? Auch in Deutschland können wir nun aber im Internet Cannabis bestellen aus dem Nutzhanf und damit unterhalb der erlaubten THC-Grenzwerte, so dass Ihr CBD Produkte in allen erdenklichen Varianten nach Hause geliefert bekommt. Bei Angststörungen empfehlen sich folgende Formen zur Einnahme:

  • CBD-Öl und Tinkturen: Leicht, schnell und effizient lassen sich diese Produkte verwenden. Beim Öl ist eine Trägersubstanz mit drin, meistens Kokosnussöl oder auch Hanföl und die Tinkturen mit CBD beinhalten Alkohol. Ihr könnt das oral aufnehmen mit dem Essen und Trinken oder auch sublingual unter der Zunge für eine besonders intensive Wirkung.
  • CBD zum Verdampfen: Ebenfalls recht einfach und dank verfügbarer CBD-Blüten oder eben passender Befüllung für den Vaporizer lässt sich das Cannabidiol hier in puncto Temperatur und Konsistenz optimal konsumieren.
  • CBD als Speisen: Enthalten ist der nicht psychoaktive Hanf auch in vielen Produkten zum Essen wie etwa Gummibären, Kaugummis, Keksen und sogar Getränken. Bei der Aufnahme über den Magen und den Abbau in der Leber gelangt aber geringerer Anteil CBD in den Organismus, was die therapeutische Wirkung bei Angststörungen möglicherweise beeinträchtigt.
  • CBD zum Rauchen: Zum Beispiel im Joint und dann ganz klassisch mit Filtertipps und Papers, aber eben mit Gras ohne THC! Entsprechende CBD-Hanfblüten gibt’s online zu kaufen und beim Rauchen führt Ihr den Wirkstoff bekannterweise schnell und direkt in den Blutkreislauf.
Welche Dosis CBD hilft bei Ängsten und Panik?

Bei den weiter oben erwähnten Studien fällt der große Unterschied auf bei der Dosis, die im Labor Probanden bei Tests verabreicht werden. Es gibt bis dato keine echte, abschließende Handreichung zur Dosierung von CBD, auch wenn die Medizinwissenschaft hier mit Hochdruck an empirischen Kenntnissen arbeitet. Das gilt auch für öffentliche Gesundheitsbehörden selbst in den liberalen Vereinigten Staaten, wo die FDA als oberste Drogenaufsicht beim CBD immer noch keine richtigen Infos hat für die Verbraucher und Patienten.

CBD ist aber kein unsicheres oder irgendwie riskantes Medikament, ganz im Gegenteil. Die tagtäglich erfolgreiche Verwendung durch Millionen von Menschen auch und gerade bei Angststörungen macht den körperaktiven Hanf zu einer Option. Ihr probiert am besten zunächst eine niedrigere Dosis aus und steigert das dann langsam bei Bedarf – es drohen keine Nebenwirkungen und die allgemein sehr gute Verträglichkeit von CBD lässt sich bestens in den Alltag für eine langfristige Therapie der Panikattacken integrieren.