CBD-Öl für US ARMY

Nach Küstenwache und Navy hat nun auch die Armee in den USA erklärt, man könne kein CBD-Öl und überhaupt jeglichen Hanf tolerieren – die Tests auf Cannabis werden ausgeweitet beim Militär. (Bild von skeeze auf Pixabay)

Quer durch die USA hinterlässt die Cannabis Legalisierung ihre Spuren und natürlich steht dabei auch das äußerst beliebte, vielseitige CBD-Öl im Fokus. Vom Supermarkt bis zu Geschäften mit Hanf-Spezialitäten führen allesamt mittlerweile das nicht berauschende, körperlich wohltuende Cannabidiol. Auch betrachten die Amerikaner den dafür erforderlichen Nutzhanf schon als neuen Mega-Rohstoff neben Klassikern wie Mais und Sojabohnen. All diese Veränderungen jedoch betreffen nicht die Streitkräfte der USA – die ARMY jedenfalls untersteht einem totalen Verbot beim CBD-Öl!

Was sagt das US-Militär über CBD-Cannabis?

Hanf in jeglicher Form und damit auch als körperaktives Cannabinoid ist für die Soldaten nicht erlaubt. Der Hinweis wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht und schließt damit auf zur Küstenwache, zur Navy selbst und zu den berüchtigten Marines – die haben ebenso allesamt keinen Zugang zu Cannabis. Obwohl sich also beim Nutzhanf die Bundesgesetze ändern und beim Rausch-Cannabis immer mehr Bundesstaaten legalisieren. bleibt für die Streitkräfte alles beim alten.

Nun können wir sagen: Soldaten sollten wahrscheinlich nicht kiffen um im Einsatz dann auch das Ziel zu treffen! CBD freilich ist kein Haschisch und die Verkündigung beim Militär war nötig, weil in 2018 Industriehanf in den USA für legal erklärt wurde – und seitdem wie erwähnt von Schokolade bis Shampoo unzählige CBD-Produkte zu haben sind. Diese bloße Verfügbarkeit macht offenbar den Generälen Angst, schließlich könnten Produkte wie Gummibären als Snack sehr schnell verzehrt werden, auch im Gefecht zum Beispiel in Nordkorea oder Iran. Letzterer hatte im Krieg gegen Saddam Hussein einst Kinder mit Schlüsseln um den Hals in die Schlacht geschickt, damit diese dann nach dem Heldentod das Paradies aufschließen können – solche Trugbilder und Wahnvorstellungen fürchtet das US-Militär zwar nicht, hat aber wohl dosierte Ablehnung gegenüber Cannabis zu bieten.

Drogentest auf Hanf sind an der Tagesordnung in den Kasernen

Jetzt wohl noch häufiger durch die schiere Masse an CBD-Produkten – Soldaten werden wohl oft zum Test gebeten, der dann auch noch teuer werden kann bei einem sich bestätigenden Verdacht. Auch dürfte dann wiederum das THC nachgewiesen werden, das zwar Grenzwerte hat von weit unter 1%, doch es taucht halt auf im Blut und Urin und das wäre ein dickes Problem für Armeeangehörige. Derzeit rüstet man ja wieder kräftig auf, weil die Russen mit dem Säbel rasseln und die Chinesen, doch dass dabei ausgerechnet CBD als Problem zum Sichten und Vernichten erkannt wird, ist vielleicht ein wenig übertrieben.

Auch bei der deutschen Bundeswehr ist Cannabis selbstverständlich verboten – aber deren Einsatzbereitschaft geht dank kruder Minister wie von der Leyen und Kramp-Karrenbauer ohnehin gegen Null. Wenn die Hubschrauber nicht fliegen und das G36 im Schlamm versagt, dann ist es gleichgültig ob die Soldaten im Schützengraben kiffen – von Militär, schlagkräftig und bereit zur Verteidigung, kann in der Bundesrepublik keine Rede mehr sein. Wenigstens ist die US-ARMY als noch Verbündeter auf jeden Fall Hanf-Frei und wir Deutschen dürfen uns auf die Waffenbrüder aus Übersee verlassen.