Coronavirus Cannabis kurieren

Coronavirus mit Cannabis kurieren ist zwar nicht möglich, aber eine Studie untersucht den Einsatz von Hanf trotzdem zur Linderung der Symptome (Bild von Juraj Varga auf Pixabay).

Natürlich kann Cannabis das geheimnisvolle Coronavirus nicht kurieren, dafür ist der genetisch hochgerüstete Erreger schlicht zu effektiv in seiner Wirkungsweise – doch die Symptome lassen sich nach Ansicht vieler Leute durchaus lindern oder günstig beeinflussen. Hanf ist vielfach Routine auch und gerade wegen Quarantäne allerorten und wir wollen nicht vergessen, welchen Schaden die Krankheit aus Wuhan auch in den Köpfen der Menschen hinterlässt, die hinter Masken gezwungen ein Leben im Loch führen dürfen. Hier untersucht eine neue Studie genauer, wie Cannabis das Coronavirus kurieren respektive lindern soll und wie genau die Leute den Konsum gestalten. Bekanntlich ist Hanf in Übersee resistent gegenüber jeder Rezession aus vielen Gründen und wo Medizin und Genussmittel keine Ideologie, sondern der Wahlfreiheit unterliegen, greift man gerne zu bei Marihuana und den vielseitigen Grasprodukten. Sind Kiffer also auch Covidioten, wie die SPD-Chefin Esken die deutsche Bevölkerung in Teilen bezeichnet oder was steckt hinter der Popularität von Cannabis als medizinischer Option?

 Bekifft im Lockdown oder ist Gras auch therapeutisch relevant?

Wenn nun beispielsweise Karl Lauterbach erzählt im Fernsehen, alle Menschen müssten sich im Keller einschließen, weil draußen gefährliche Aerosole vom Coronavirus durch die Luft schweben, dann soll das die Bevölkerung gezielt verunsichern – die Sicht von Virologen und selbstverstandenen Volksdoktoren ist immer analytisch und versucht, das Labor und Reagenzglas als reale Welt darzustellen. Cannabis kann hier natürlich besser helfen, das mediale Dauerfeuer vom Weltuntergang auszuhalten und zugleich meinen dann einige Leute auch, es könne direkt beistehen gegen die Erkrankung Sars CoV-2, wie es die WHO so schön auf Weisung aus Fernost bezeichnet hat.

Die Universität von Kalifornien fragt also konkret: Kiffen Menschen aus Furcht und Langeweile oder in der Hoffnung, mit Hanf sich gegen Corona zu präparieren – und gegebenenfalls eine Infektion auch schneller ausheilen zu lassen? Für empirische Daten braucht es aber eine echte Legalisierung von Cannabis für freie, erwachsene Menschen und so findet die Studie eben in Kalifornien statt und niemals in Bayern. Wenn in den USA Umfragen zufolge gut 40% der Bevölkerung schon leichte bis mittelschwere mentale Probleme haben wegen der in China losgetretenen Pandemie, dann ist das bedenklich und die Leute suchen ganz folgerichtig nach irgendeiner Entlastung. Ist Hanf dafür eine geeignete Möglichkeit? 

Aufbau der Cannabis Coronavirus Studie

Befragungen sind logischerweise bei der Erfassung von Gründen und der Stimmen das erste Mittel in der Wissenschaft. Ein Team der Uni will beispielsweise wissen, ob man an die Heilwirkung explizit spezieller Hanfsorten gegen Covid-19 glaubt oder welche Hoffnungen auf einer Prävention durch Kiffen liegen. Die Teilnehmer an der Online Umfrage sind gut 20 Minuten mit dem Beantworten solcher Fragen beschäftigt wie etwa

  • Findet ein Umstieg bei den Konsummethoden statt weg vom Rauchen und Inhalieren wegen der drohenden Lungenerkrankung hin zu Cannabis als Essen und Trinken?
  • Wird Cannabis direkt bei Depressionen, Ängsten und Schlaflosigkeit eingesetzt, was durch die Pandemie und durch die mediale Berichterstattung über das Coronavirus immer mehr Menschen belastet?
  • Ändert sich der Hanfkonsum als eigentlich sehr soziales Erlebnis gerade, weil Abstandszwang, Maskenball und politisch befohlenes Denunzieren möglichst viel Misstrauen zwischen die Leute säen sollen?

Schon meinen die Forscher, dass Cannabis in der Bevölkerung immer häufiger als Ersatzmedizin betrachtet wird. Diese wirke ja auch, sei durch Studien bestätigt und hier einen Versuch auch bei Covid-19 zu wagen scheint nicht so abwegig. Geplant ist die Befragung von gut 2000 Personen zum Thema und wir sind gespannt auf das Ergebnis. Man stelle sich vor, die Leute loben den Hanf als hilfreich und empfehlen diesen weiter als Mittel gegen Langeweile und mentale Belastungen – ein Alptraum für die Bierpolitik und so finden dergleichen Untersuchungen dann auch weiterhin nur in Übersee und niemals in der moralisch total verrotteten Europäischen Union statt.