Infografik: Deutsche bei medizinischem Cannabis aufgeschlossen | Statista

Eine frische Statistik zeigt uns die enorme, wachsende Zustimmung bei Cannabis als Medizin, die nicht nur gerne und häufig verwendet wird, sondern auch jedermann zugänglich gemacht werden sollte. (Quelle/Grafik: Statista.com)

Gerade kommen sehr frische Daten rein über die Ansichten in Deutschland zum Cannabis. Wie zu erwarten weichen die Ansichten der Bürger weit ab von jenen in der Politik, die immer noch auf dem paternalistischen Belehrungsdampfer schwimmt und rund um Hanf selbst als Medizin eine Menge Unsinn versucht zu erzählen. Von immer mehr Menschen in der Bundesrepublik werden solche inkompetenten Scharaden aber mittlerweile durchschaut und sowohl Patienten wie auch Genussmenschen mit Lust auf Kiffen holen sich lieber stichfeste Infos zum Cannabis. Es gibt eine Menge Studien etwa zur medizinischen Indikation, zur Anwendung von Hanf als Kosmetik oder eben klassisch als Mittel zur Entspannung – die Popularität von Haschisch und Marihuana legt in Deutschland deshalb unverändert zu.

Hanfmedizin ist bei den Menschen angekommen

Bei der neuen Befragung haben mit 49% die Hälfte aller Menschen zugestimmt, wenn es um eine mögliche Behandlung mit Cannabis geht! Wohlgemerkt gibt’s diesen hohen Zuspruch trotz der jahrzehntelangen Prohibition und noch immer versuchen Regierung und Parteiideologen uns zu erzählen, das Cannabis wäre schlussendlich eine Notlösung im medizinischen Katalog. Aber diese Ansichten sind längst überholt, unglaubwürdig und entlarvt, das zeigen die Zahlen:

  • 47% der Befragten halten den Hanf wie selbstverständlich für eine lohnenswerte Alternative gegenüber anderen Behandlungsmethoden – hier hat die Pharmaindustrie natürlich große Sorge und die Forderung der Politik nach mehr chemischer Keule statt Naturmedizin Cannabis ist Ausdruck der üblichen Mauschelei bei unseren Volksvertretern,
  • 29% wollen eine Ausweitung der Hanfmedizin als legal verfügbares Heilmittel für jedermann – also frei verkäuflich in der Apotheke wie jetzt schon Baldrian, Kamille und Wacholderwurzel,
  • 24% verwenden generell lieber und mehr Cannabis als andere Arzneien und das steht dann wie schon erwähnt im Fadenkreuz der nach Profiten gierenden Pillendreher von Bayer und Co und
  • nur 12% der Leute wünschen sich keine weitere Legalisierung von Hanfmedizin!

Gerade der letzte Wert ist bezeichnend, denn umgekehrt sind es dann die allermeisten Menschen, die weitere Öffnungen fordern. Gerade hat die neue Bundesdrogenbeauftragte Ludwig von der CSU Platz genommen auf ihrem Thron, da kommt auch schon diese neue Statistik raus und wir sind gespannt, ob Frau Ludwig vielleicht mehr hört auf die Bürger und Patienten als ihre unselig-unfähig Vorgängerin Mortler.

Seit 2017 ist Cannabis als Medizin auf Rezept bei bestimmten Indikationen legal. Zehntausende Anträge gehen bei den Krankenkassen ein für die Übernahme der Kosten, da Haschisch und Marihuana in Deutschland aus politischen Gründen bis dato nicht vorrätig sind oder erntebereit zur Verfügung stehen. Das soll sich dank der Ausgabe von Anbaulizenzen bald ändern – ob die nachweislich extrem hohe Zustimmung zum Cannabis nun endlich ernst genommen wird in der Politik? Möglicherweise erkennt man unter den Scheuklappen im politischen Berlin die Zeichen der Zeit wenn schon nicht beim Umweltschutz, dann vielleicht bei Hanf als Genussmittel und Arznei?