Studien Cannabis Sex

Ein Blick auf die wichtigsten Studien über Cannabis und Sex und auf Vorteile von Kiffen vor und nach dem Geschlechtsverkehr (Bild von Claudio_Scott auf Pixabay).

Beim Gras zum Sonntag schauen wir uns heute mal wieder die Wirkung von Hanf beim Sex an. Kiffer sind ja im Bett durchaus aktiver als die Alkis, die dann oft gleich noch die Frauen verprügeln – wir kennen unzählige Anekdoten über Gras und Erotik selbst aus der Historie. Auch ist das Ganze in unserer immer noch recht verklemmten Gesellschaft etwas kontrovers, da etwa in katholischen Gemeinden in Bayern Cannabis und Sex und dann auch noch Studien dazu wahrscheinlich als Todsünde gelten. Wem die Predigt von der Kanzel egal ist und unqualifiziertes Gerede aus der Politik sowieso, der kann einige spannende Untersuchungen checken – Haschisch und Marihuana sind ein Booster für jede Menge Spaß rund um sexuelle Aktivitäten.

Klassisch aphrodisierend: Cannabis und die Lenden im Spiegel der Zeit

Schon im Altertum wird gekifft was das Zeug hält und von den Saturnalien in Rom bis nach Indien finden sich Berichte über Hanf als erotischer Pflanze. Der Fachbegriff Aphrodisiakum ist uns allen bekannt und da gehören Kräuter und Schoten wie etwa von Chili oder Pfeffer mit rein. Häufig werden aber auch ästhetisch eindeutige Speisen wie zum Beispiel die Auster den stimulierenden Rezepten zugeordnet und wir müssen schon genauer hinsehen, was da alles für die Lenden aus Mutter Naturs Schatzkiste angeboten wird.

Frauen, Männer und Diverse: Sexualität ist heute für immer mehr Menschen glücklicherweise eine recht freie Angelegenheit – im Mittelalter wurden durch die Kirche sogar bestimmte Stellungen verboten und im Islam sollte der männliche Höhepunkt auch in diesen Tagen nach Möglichkeit in Richtung Mekka sich ergießen. Dazu gibt’s viele historische Untersuchungen, doch jenseits von Männern und Viagra treten nun endlich auch die Damen und sonstigen Geschlechter in den Blickpunkt der Forschung. Einfach nur Erektion war gestern und Cannabinoide aus der Hanfpflanze leisten ihren Beitrag zum erotischen Wohlbefinden für alle Geschlechter. 

 Wichtige Untersuchungen zum Hanf im Bett

Geforscht wird natürlich schon lange und viel, aber ein paar Cannabis Sex Studien bedeuten dann doch Wendepunkte in der Bewertung der Hanfpflanze als Lust- Pusher. Wir dürfen nicht vergessen, dass in Deutschland, China und anderen diktatorisch regierten Staaten Hanf immer noch bestraft wird selbst als Medizin und beim Konsum durch Erwachsene und die Wissenschaft hatte es lange schwer, die freilich aus unzähligen Anekdoten bekannten Wirkungen von Kiffen auf die Sexualität eingängiger untersuchen. Wir empfehlen für Interessierte unbedingt den Blick auf folgende Erotik Studien zum Hanfkonsum:

  • Cannabis erleichtert den weiblichen Orgasmus: Fast vierhundert Frauen wurden im Rahmen von gynäkologischen Studien auch zum Hanf befragt und mehr als ein Drittel gab an, auf Gras wäre der Orgasmus viel leichter zu erreichen! Im Schnitt verdoppelt THC im Blut die Chance auf den Höhepunkt, so die Macher dieser Studie und das gilt sowohl für gelegentliche Einnahme der Cannabinoide wie auch für aktive Kifferinnen.
  • Cannabis verbessert die sexuelle Gesundheit von Frauen: Befriedigung, Orgasmen, die Produktion von ausreichend Scheidenflüssigkeit beim Geschlechtsverkehr oder auch weniger Schmerzen beim Eindringen – Marihuana bringt für all diese Aspekte Vorteile und es ist prinzipiell erstmal egal, ob die Damen nun einen Joint rauchen oder Haschkekse essen vor dem Akt.
  • Cannabis erhöht die Frequenz von Sex bei Männern und Frauen: Darauf haben wir schon eingangs verwiesen und Kiffer wie auch so manche Hanfpatienten freuen sich über zusätzlichen Schub im Bett, das konnte vor wenigen Jahren schon mal eine Studie durch die Befragung von mehr als 50.000 Cannabiskonsumenten aufzeigen mit deutlich aktiveren THC Fans als Abstinenzlern oder gar Trinkern.

Eine zusätzlich spannende Frage ist die nach der Erektion durch Cannabis. Kann Hanf auch dem Mann auf die Sprünge helfen und die Stamina verbessern? Die Studienlage ist dazu noch nicht eindeutig, da zum Beispiel eine sehr starke Hanfsorte mit zweistelligen THC-Werten auch mal schlapp machen kann und müde. Zugleich zeigen andere Untersuchungen sehr wohl eine Stimulierung und hier macht wohl die Dosis Marihuana den Unterschied – sobald wir da mehr haben für die kiffenden Männer an empirischen Studien werden wir natürlich sofort berichten.