CBD Douglas Drogerie

Bei Drogerie Douglas CBD kaufen – das ist nun möglich, denn die in Deutschland präsente Kette für Kosmetik und Parfüm nimmt Cannabis offiziell ins Sortiment (Bild von Ulrike Mai auf Pixabay).

Bisher war Douglas als Drogerie Kette und vor allem Verkäufer für hochwertige Kosmetik und Parfüm beim Cannabis zurückhaltend und hat keine Produkte etwa rund um die beliebten Cannabinoide im Programm. Ab Mai ändert sich das nun und die Kunden dürfen sich in den rund 450 Geschäften bundesweit über CBD in der Drogerie Douglas freuen – der nicht berauschende, sondern körperlich ansprechende Hanf liegt dann in unterschiedlichen Produkten im Regal. Die Zusammenarbeit der Kette mit einem Cannabis Startup klappte bei Vorgesprächen recht schnell, schließlich ist CBD-Öl ein Verkaufsschlager und hilft vielen Leuten bestens als Option in den Bereichen Medizin, Kur oder Wellness.

Hintergrund von CBD-Cannabis im Drogeriemarkt

DM und Rossmann hatte schon mit CBD-Öl im Regal experimentiert, wurden dann von der Politik scharf angegangen und es ist in Deutschland ein ziemliches Chaos beim nicht psychoaktiven Cannabis im Handel – die Douglas Drogerie ist freilich schon noch eine Ecke edler und bietet eher teures Parfüm als die Windeln für 99Cent und die Kunden dürfen sich auf recht hochwertige Hanf Angebote freuen. Die Berliner Sanity Group, ihres Zeichens ein waschechtes deutsches Hanf-Startup, hat den Deal eingefädelt und stellte gerade eine Hausmarke mit dem Namen „Vaay“ vor. Mit diesem Label ausgestattet kommen in wenigen Wochen zum Beispiel folgende CBD Produkte in die Auslagen der Douglas Drogerie:

  • Badekugeln
  • Sportgels
  • Mundspray
  • Salben und Cremes.

Es geht also um ein hochwertiges Sortiment, das zu Douglas passt – übrigens hat die Kette schon länger nach CBD Hanf Ausschau gehalten, doch keinen geeigneten Partner gefunden für die Belieferung. Hier braucht es Zuverlässigkeit in einem Markt, der sich gerade erst entwickelt.

Deutsche mögen CBD-ÖL

Zumindest zeigen das die Verkaufszahlen. Auch ist klar, dass viele Leute gerne zum Hanf greifen, weil hier ein natürliches Heilmittel zur Verfügung steht, das sich kaufen lässt – im Gegensatz zum CBD müssen wir Haschisch und Marihuana leider vorerst auch als erwachsene Bürger noch beim Dealer kaufen. Wenn das Cannabidiol, so der volle Name, nun auch bei Douglas verkauft wird, dann gibt’s einen weiteren Schub und hier bieten sich Cannabis Vollspektrum Produkte genauso an wie ein Isolat. Sicher ist das auch, weil die Grenzwerte beim THC im CBD-Öl unterhalb von 0,2% liegen müssen und Douglas respektive Sanity arbeiten hier nur mit zuverlässigen Herstellern zusammen.

Behörden verlieren Deutungshoheit: CBD wirkt, hilft, ist beliebt – und gerade deshalb bequemte sich die Bundesverbraucherzentrale vor einiger Zeit mal zu einer ohne jede Sachkenntnis möglichst aggressiven Verdammung dieser Hanfprodukte. Das wäre alles illegal und ohne Zulassung, es gebe keinen Beweis für eine heilsame Wirkung und überhaupt wäre Cannabis doch schlecht für die Menschen, vor allem für Kinder und Jugendliche. So viel Inkompetenz glaubt jedoch niemand mehr und CBD-Öl verkauft sich praktisch von selbst, zumal es dank vieler Studien ausreichend Gewähr gibt für eine rundum sichere Einnahme der Präparate. 

Startups nehmen deutschen Cannabismarkt in den Fokus

Bei der Sanity Group stecken Investoren Millionen von Euros in deren Geschäftsmodell, da ist selbst der Manager von Justin Bieber mit am Start. Deutschland gilt als vielversprechend für Hanf legal, gleich ob es nun um die aktuell erlaubten, rauscharmen CBD-Produkte oder um Cannabis mit THC geht, derzeit noch als Medizin auf Rezept zu haben – Wachstum ist auf jeden Fall eine Menge drin in der Bundesrepublik, das zeigen beispielsweise auch die Zahlen der Verordnungen von Hanfmedizin. Zweistellige Milliardenbeträge in den nächsten Jahren, das ist durchaus realistisch bei einer gleichzeitig endlich modernen Drogenpolitik, die den Bürgern mehr Freiheiten bei der Wahl von Medizin und Genussmittel lässt.