KifferkrankheitRätselhafte Ereignisse und gefundenes Fressen für alle Cannabis Hasser: Dieser Tage werden immer mal wieder Patienten in Krankenhäuer eingeliefert oder tauchen beim Hausarzt auf, die über Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen klagen und das wird in Verbindung mit dem Konsum von Haschisch und Marihuana gebracht. Horrorgeschichten von der gefährlichen Einstiegsdroge und deren verwerflichen Folgen sind wir ja gewohnt, aber was ist wirklich dran an der Kifferkrankheit?

Symptome und Verbreitung

Am Anfang setzen Bauchschmerzen ein, man erbricht sich und selbst nach der Untersuchung zeigen sich die Mediziner recht ratlos wie mit dem Phänomen umzugehen ist. Beim Blick in die Statistik zeigt sich, dass im Bundesstaat Colorado seit der dortigen Legalisierung von Cannabis immer statt damals etwa 40 heute rund 80 Personen mit vergleichbaren Symptomen behandelt werden. Das ist zwar nicht viel, aber trotzdem bedenklich. Allerdings ergeben nähere Untersuchungen wieder, dass diese Leute zum einen seit Jahren sehr starken Cannabiskonsum einräumen, zum anderen aber hilft ihnen, das ist seit kurzem bekannt, eine heiße Dusche und schon sind die Probleme weg!

Ist das eine Cannabis Fake News?

Fake News sind trendy und es ist gut möglich, dass dergleichen auch über den Konsum von Haschisch verbreitet wird. Allein die Fallzahlen der Mediziner stellen fest, dass seit der Erfassung der Phänomene die Patienten bei der Befragung angeben können, ob Sie Marihuana rauchen. Möglicherweise werden hier Verbindungen konstruiert, die so nicht existieren, denn warum sollte man das Gras nicht verdächtigen, wenn ansonsten keine andere neue Substanz konsumiert wurde?

Vielleicht haben sich die Kiffer ja auch im Wahn den Wanst viel zu vollgeschlagen, sich mit Galonen voller Cola betrunken. Cannabis macht Appetit auf Süßes, Saures, Salziges und vielleicht ist es – statistisch gesehen – schlichtweg eine Minderheit, deren Organismus darauf mit Übelkeit reagiert? Eine simple Therapie wie heißes Duschen reicht aus und allein das zeigt doch, dass es sich mit ziemlicher Sicherheit um keine tiefergehende, gefährliche Begleiterscheinung beim Cannabiskonsum handeln dürfte.

Quelle: Welt.de