Kiffen Paranoia Hilfe

Die manchmal beim Kiffen auftretende Paranoia ist nicht gefährlich und trotzdem zeigen wir ein paar Maßnahmen als Hilfe bei zu viel THC (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay).

Cannabis hat eine Menge wohltuender Effekte und wird als Medizin genauso wie als Genussmittel weltweit von Millionen Menschen konsumiert. Ein freilich wenig hilfreiches Gefühl sind bei einigen Leuten auftretende Angststörungen nach dem Konsum von THC. Was ist diese Paranoia beim Kiffen und welcherlei Hilfe und Gegenmaßnahmen sind empfehlenswert zur Linderung von solchen negativen Emotionen? Zwar sind diese Empfindungen eher selten und treten entweder bei sehr unerfahrenen Hanfkonsumenten auf oder eben bei der Einnahme von schlicht zu starkem Gras in großen Mengen, aber ein paar Tipps für den Fall der Fälle sind immer gut. Was also könnt Ihr tun wenn paranoide Schübe auftreten beim Konsumieren von Haschisch und Marihuana und hat das eigentlich irgendwelche langfristigen Auswirkungen?

Was ist eine Paranoia beim Konsum von Cannabis überhaupt?

Angstgefühle und Panik beim Kiffen sind per se erstmal nicht anders in der Empfindung als bei anderen Ursachen. Mediziner sprechen von einer „paranoid personality disorder“ und charakterisieren das als Schwierigkeit der Betroffenen sozial zu interagieren. Bei Psychosen und überhaupt mentalen Beschwerden kann die Paranoia begleitend auftreten. Im Allgemeinen gelten als typische Symptome zum Beispiel:

  • chronische Angespanntheit,
  • fehlendes Vertrauen zu den Mitmenschen,
  • Verfolgungswahn,
  • übertriebene Wachsamkeit und
  • die ständige Vermutung, das Gegenüber hege versteckte, gefährliche Motive.

Gelegentliche Episoden sind selbst rund um die Einnahme von Cannabis erstmal nichts besonderes und wir sollten eine kurze Panikattacke beim Klingeln der Polizei nicht sofort als ausgewachsene Paranoia werten. Häufig verfallen Betroffene auch körperlich, isolieren sich und sind zur Verarbeitung der zugehörigen Traumata nicht in der Lage. Hanfprodukte können eine solche Störung durchaus verstärken und wer an starken psychischen Beschwerden leidet solltet beim Anteil vom THC im Marihuana vor allem auf schwache Werte achten. Dazu aber gleich noch mehr.

Welchen Einfluss hat das THC auf die Psyche?

Mittlerweile ist ganz gut erforscht, dass chronisches Kiffen im Jugendalter später schon mal zu einer Psychose führen kann und zu verantworten haben solche Fälle wie üblich Politiker, die einer für die Protektion unserer Teenies viel hilfreicheren Legalisierung von Cannabis im Wege stehen. Die gleichen Figuren etwa von der CDU zwingen übrigens Kleinkinder seit Jahren Masken auf und man darf gespannt sein auf die Spätfolgen wie wir das genauso gut beim Chemie Gras in der gescheiterten Verbotspolitik rund um Cannabinoide zu sehen bekommen.

THC als berauschende Substanz im Cannabis interagiert mit Rezeptoren auch im Gehirn und beim Kiffen messen wir normalen Abläufen eine stärkere Bedeutung zu. Die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Situationen überzubewerten und Angst zu entwickeln, ist also gar nicht so gering und diese Trigger können sich bei negativen Emotionen im Raum wie Angst und Wut noch steigern. 

Freilich gibt’s keine Hinweise auf eine langfristige Schädigung im Hirn und gegenteilige Meldungen in den Medien oder von der Union sind Märchen und blanke Fake News. Das Denkorgan wird schlicht durch THC besonders kräftig stimuliert und der gleiche Effekt, der manchmal eine Paranoia begünstigt, wird umgekehrt als sehr hilfreich etwa zum Konzentrieren, für mehr Kreativität und Energie bewertet. Einen sofortigen Stopp solcher Emotionen kann keine Gegenmaßnahme oder Hilfe leisten, aber wir können Prävention treiben durch das Konsumieren von Hanfsorten mit einem hohen Anteil CBD.

Entspannungstechniken und Cannabis mit viel CBD als Hilfe

Vom nicht berauschenden Cannabidiol ist bekannt, wie gut und effizient es Angststörungen lindert. CBD-Öl beispielsweise ist mittlerweile ein Klassiker in der Medizin und es kann sich lohnen, bei häufig paranoiden Episoden entsprechend präpariertes Gras zu probieren. Wir haben für Euch schon mal die besten Hanfsorten mit viel CBD am Start und wer Lust hat auf Anbauen kann sich sozusagen den eigenen Medizinkoffer von Mutter Natur zusammenzüchten.

Grundsätzlich raten wir aber auch zu Entspannungstechniken von Sex bis Yoga. Es gilt als bewiesen, dass eine negative Erwartungshaltung beim Kiffen dessen negative Effekte sehr wohl auslösen und verstärken kann und da sind wir wieder bei der Freigabe und einer auf Angst und Lüge basierenden Drogenpolitik in Deutschland. Manche Leute glauben den Märchen der CDU und halten Marihuana für eine Art Heroin oder Crystal Meth und sicher könnte eine seriöse, faire, wissenschaftliche Aufklärung so manches unangenehme Erlebnis auf Gras vermeiden.

Macht Euch locker: Was banal klingt ist die beste Hilfe und Gegenmaßnahme bei Paranoia nach dem Kiffen! Es gibt sicher einige genetische Dispositionen, die solche Erfahrungen begünstigen, aber die große Mehrheit der Konsumenten braucht sich vor psychotischen Emotionen durch THC nicht zu fürchten. Fangt bitte sachte an und wählt nicht die stärksten Hanfsorten. Schafft eine nette, entspannte Umgebung und raucht den ersten Joint auf keinen Fall in einer Fußgängerzone oder ähnlichem Setting! Und wenn das Gras wirklich stark ist und Euch ein bisschen Angst macht – lasst den Effekt laufen und habt keine Furcht, denn die Wirkung von Cannabis zumal beim Kiffen legt sich nach einer oder zwei Stunden wieder und dann ist unter Garantie auch die Paranoia vorüber.