Hanfpflanzen

Wichtiges Thema – Licht & Beleuchtung beim Cannabis Anbau!

Wenn Ihr erfolgreich Cannabis anbauen wollt, dann ist die Beleuchtung gerade für eine Indoor Hanfplantage entscheidend. Es gibt eine ganze Reihe von Methoden und Lampen, die für die Aufzucht von Marihuana hilfreich sind, aber jeder Grow hat ganz logisch seine eigenen Anforderungen. Neben Bewässerung, Standort, Temperatur, Nährstoffen und allem Zubehör entscheidet die Beleuchtung am Ende über den Erfolg – Grund genug also, diesen Aspekt genau durchzuplanen.

Was ist die Belichtungszeit beim Cannabis anbauen?

Zusammengefasst ist die Belichtungszeit jene Menge an Licht, die der Hanf in den unterschiedlichen Anbauphasen zum Reifen und schließlich Erblühen braucht. In der Regel dient uns der 24-Stunden Tag als Maßstab, weil zum Beispiel Cannabis in der Wachstumsphase 18 Stunden Licht braucht und 6 Stunden Finsternis – in der Blütephase jedoch jeweils 12 Stunden Helligkeit und Dunkelheit. Unterbrechungen und Veränderungen sind hinderlich für den Erfolg und auch wenn einige Hanfbauern Experimente wagen in der Belichtungszeit – das klassische Mittel reicht allemal aus für gutes Gras.

Auch können unterschiedliche Hanfsorten differenzierte Bedürfnisse haben bei der Photosynthese. Schaut am besten beim Kauf von Cannabis Samen genau hin, ob es besondere Aspekte gibt und fragt zur Not nach – Sativa Hanf etwa braucht viel Licht, weil der ursprünglich aus den Tropen kommt mit der dort perfekt ausbalancierte 12 Stunden Aufteilung von Licht und Finsternis.

Methoden für die Hanf Beleuchtung beim Anbauen

Die Industrie liefert uns heute alles, was für den erfolgreichen Anbau von Cannabis nötig ist. Das kann Geld kosten, logisch, aber wenn Ihr es richtig professionell angehen möchtet und besten Hanf im Grow Zelt zuhause indoor oder eben in den Blumenkästen auf dem Dachboden züchten wollt, dann braucht es ein bisschen Investition. Folgende Methoden und Beleuchtungsformen sind einen Blick wert:

  1. Hochdruckentladungslampe (High-Intensity Discharge HID)

Im Prinzip sind die Leuchten mit diesem sperrigen Namen die der Verwendung nach ältesten beim Hanf anbauen. Geboten wird ein für Cannabis optimal breit gestreutes Farbenspektrum. Häufig haben HID Lampen reflektierende Oberflächen zur optimalen Ausleuchtung der Hanfpflanze und diese absorbiert bei diesem System auf jeden Fall ausreichend Lichtenergie. Allerdings sind gut 50 Jahre Verwendung schon ein starkes Stück, was die Hochdruckentladungslampe heute nur noch zu einem eher selten verwendeten System macht.

  1. Kompakte Fluoreszenzlichtbirnen (Compact Fluorescent Lighbulbs)

Diese Lampen sind noch recht neu auf dem Markt und zudem ziemlich preiswert, so Ihr denn möglichst billig Cannabis anbauen möchtet. Fluoreszenzbirnen geben das volle Spektrum Licht, so ähnlich halt wie die Sonne höchstpersönlich – allerdings reicht derzeit oft die Wattzahl nicht aus, um diese Systeme flächendeckend für den Anbau von Hanf zu verwenden. Man muss sie schon sehr nahe an die Plants stellen, ungeeignet ist das also für größere Flächen und für Profis beim Growing. Für Eure wenigen Pflanzen zu Hause ist das aber durchaus eine Option.

  1. LED Lampen

Präzise und mit einem breiten Lichtspektrum versehen – LED Leuchten sind für Cannabis anbauen bestens geeignet und sparen zudem Strom, was für die energieintensiven Spots ein großer Vorteil ist. Weniger Hitze, aber ausreichend Beleuchtung, dazu die perfekte, passgenaue Ausrichtung – diese LED Leuchten haben auch noch eine lange Lebensdauer und ihr Siegeszug unter Growern erklärt sich fast von selbst. 5000 Stunden leuchtet so ein System ohne Probleme! Auch die Sicherheit wird hier großgeschrieben. Nachteile sind natürlich die recht hohen Kosten bei der Anschaffung, im Vergleich mit den beiden oben genannten Systemen als Lampen für den Cannabisanbau.

Cannabis auch in der Nacht beleuchten?

Die Belichtungsperiode der Hanfpflanze sollte nicht gestört werden. Wenn Ihr nun unbedingt den Grow in der Nacht checken wollt, dann verwendet grünes Licht – auch wenn derzeit in der Cannabis Community viel diskutiert wird. Es mag sein, dass eventuell Photosynthese dadurch nachts begünstigt wird, was wir natürlich nicht wollen – aber grünes Licht wird von der Pflanze auch immer noch durch eine Art Selbstschutz absorbiert, so dass der Prozess sich kaum entfaltet! Und wenn viel geredet wird von blauen oder roten Lampen – am besten ist es, die Ernte im Keller oder auf dem Boden in der Dunkelphase einfach in Ruhe zu lassen. Plant alles im Voraus und geht zu den Pflanzen nur, wenn wirklich ein Notfall vorliegt, dann klappt das auch mit dem Vermeiden der Photosynthese.

Wo werden die Lampen zum Hanf anbauen aufgestellt?

Bei der Vorbereitung und Ausstaffierung des Areals zum Indoor Growing müsst Ihr einiges bedenken und demzufolge eine genaue Struktur einhalten. So ist beispielsweise für viele Hanfbauern die Rotation unverzichtbar, um der Pflanze die möglichst beste Ausbeute an Licht zu garantieren. Allerdings bedeutet das für das Cannabis eben auch üblen Stress, was einige Leute dann auch heftig kritisieren. Bei der Verwendung älterer Systeme als LED ist Reflexion wichtig, etwa durch spiegelnde Flächen oder Lampen, die von der Seite und nicht nur von oben den Hanf bestrahlen.

Entfernung der Cannabispflanze zum Licht

Steht die Leuchte zu weit weg, dann kriegt der Hanf zu wenig Licht, logisch – aber auch zu nah dran ist nicht gut, da drohen Verbrennungen! Grower meinen, wenn Ihr die Hand vor die Lampe haltet und das ist eine Weile komfortabel, dann sei dies die richtige Entfernung, aber was stimmt denn nun? Es kann dazu einfach kein Mittel, kein Durchschnitt genannt werden.

Unser Tipp: Moderne LED-Systeme haben oft Software am Start, die kann gewissermaßen eine Karte der Grow Räume erstellen und dann die optimale Verteilung der Photonen berechnen, was selbstverständlich für den Anbau und die bestmögliche Beleuchtung ein großer Vorteil ist.

Ideale Temperaturen

Manche Lampen können extrem heiß werden und es ist bekannt, dass nerviger Schimmel und anderer Befall nur bei bestimmten Temperaturen reifen kann. Entscheidend ist die Temperatur auf dem Hanfblatt selbst: Mit Angaben von durchschnittlich 27 Grad Celsius macht Ihr sicher nichts falsch, aber bitte denkt auch, dass diese Wärmeentwicklung vom verwendeten System der Lampen abhängt. Und die Hanfsorten haben oftmals auch Besonderheiten, da gibt’s keine Abkürzungen oder Tricks und Ihr müsst gegebenenfalls Recherche zu Eurem ganz speziellen Cannabis treiben. Es ist eben für die ganz dicke Ernte Marihuana Buds etwas Aufwand erforderlich – aber gerade beim Licht macht das auch Spaß, der sich lohnt.

Und die Beleuchtung beim Outdoor Cannabis anbauen?

Klar, mit der Sonne konkurrieren, das ist absurd, aber viele Hanfbauern setzen auf natürliches Licht und auf Hanf anbauen im Freien. Zumal das auch in immer mehr Ländern legal ist – in Deutschland müsst Ihr euch noch etwas gedulden, aber auch die knochigsten Hinterwäldler in der CSU werden sich nicht ewig dem Fortschritt entgegenstellen können. Vorteile für Outdoor sind weit geringere Kosten und eine bessere Umweltbilanz beim Stromverbrauch. Die Photosynthese läuft hier völlig natürlich ab und muss nicht manipuliert werden. Das Problem ist die Gegend, denn wenn es nur regnet und nie richtig warm wird und sonnig, dann hat auch der Hanf massive Probleme im Freien. Ihr müsst dann auch mehr Zeit investieren zum Schutz vor Schimmel, Insekten, neugierigen Spaziergängern – Abwägungsfrage also und neben den Kosten bedenkt einfach immer, welche Ressourcen Euch sowohl indoor wie outdoor zum Hanf anbauen zur Verfügung stehen.