Israelisches CannabisBei Forschung und Entwicklung rund um die Hanfpflanze und deren rausch- wie medizinrelevante Aspekte sind die Israelis schon seit einigen Jahren Weltspitze und das dürfte sich mit Sicherheit auch in entsprechenden Exportquoten ausdrücken. Mehr als 20 Jahre schon forscht man am Toten Meer über Haschisch und Marihuana, wobei zunächst einige spezifisch jüdische Religionsvorschriften geklärt werden mussten. Das Ganze entwickelt sich hervorragend und nun gibt es Vorschläge von Seiten der Politik, das angebaute Cannabis künftig direkt im Ausland zu veräußern, schließlich bietet sich in Europa ein gigantischer Markt.

Israelisches Cannabis: Medizinalhanf als Exportschlager

Logischerweise werden die Israelis kein Cannabis in Staaten liefern, die weiterhin auf Prohibition pochen. Deren Zahl geht aber zurück und selbst in etwas bigotten Ländern wie Polen oder im erratischen Deutschland hat sich einiges getan, so dass jede Menge Hanf für den Einsatz in der Medizin benötigt wird. Israel selbst fährt dazu im Moment eine Art Kampagne, in der sich Politiker, Wirtschaft und Hanfbauer organisieren und darüber reden, wie das THC Kraut in Zukunft möglichst umfassend exportiert werden kann.

Zudem gibt es Berichte, nach denen die Bewohner des Heiligen Landes ständig Anfragen bekämen aus betreffenden Ländern und es hat sich mindestens in Europa schon herumgesprochen, dass Israel bei Hanf Forschung und Aufzucht ohne Zweifel sensationelle Ergebnisse zu bieten hat. Hier kann sich dann wohl auch die Bundesrepublik eindecken, die Cannabis als Medizin zwar mit viel Gewürge halbwegs freigab, dabei aber schlichtweg von viel zu geringen Vorräten in der Apotheke ausging und nun schon seit Monaten vielen Hanf Patienten die verschriebene Arznei nicht garantieren kann.

In drei Monaten geht’s los!

Das jedenfalls wird als Zeitraum genannt, wenn es um den offiziellen Starttermin für die umfangreichen Exporte geht und Israel arbeitet im Moment an einer raschen Erweiterung der Lizenzen für den Cannabisanbau. Momentan dürfen entlang des Jordan gerade mal acht Unternehmen respektive Hanfbauern sich als Grower betätigen, doch Berichten zufolge liegen hunderte Anfragen und Bewerbungen für eine solche Konzession vor! Damit dürfte sich dann der ausländische wie inländische Bedarf decken lassen und es ist gut möglich, dass die Israelis mit dieser liberalen und weitsichtigen Praxis der heimischen Wirtschaft einen enormen Boom bescheren.

Sonne gibt’s genug zwischen Haifa und Jerusalem und es gilt dann nur noch die Frage zu klären, wie das eigentlich mit der Bewässerung funktionieren soll, zapft das Land doch auch für viele andere Grundnahrungsmittel und deren Anbau recht schamlos den Jordan und entzieht dadurch oft den umliegenden Gebieten, vor allem aber den Palästinensern, das Wasser für die Landwirtschaft