Cannabis Legalisierung Jugendschutz

Nun bestätigt in den USA auch ein offizielles Papier der Politik, dass die Legalisierung von Cannabis den Jugendschutz verbessert (Bild von Gary Cassel auf Pixabay).

Jenseits unzähliger Studien aus der Forschung räumen nun auch Behörden immer öfters ein, dass die Freigabe von Marihuana und Haschisch für Erwachsene keineswegs mit einem höheren Hanfkonsum durch Jugendliche einhergeht. In Staaten wie Deutschland und China gilt das natürlich noch nicht, da müssen Politiker weiterhin ihr Mütchen kühlen, aber gerade in Nordamerika lassen sich weder Fortschritt noch Freiheit durch das Vortragen lachhafter Anti-Gras Fake News mehr aufhalten. Nun hat in den USA ein Senator ein offizielles Papier vorgestellt, nach dem der Jugendschutz durch die Legalisierung von Cannabis sehr wohl gesichert ist. Angesichts solcher Entwicklungen in befreundeten und im Kampf gegen den bösen Russen mit uns verbündeten Ländern würden wir schon gerne wissen, warum der deutsche Gesundheitsminister Lauterbach zum Coronavirus angeblich jeden Nonsens bis ins Detail studiert, die wissenschaftlichen Aspekte und Vorteile von THC legal jedoch meint ignorieren zu können.

Hanfkonsum von jungen Leuten bleibt gleich oder sinkt nach einer Weed Freigabe

Das ist ohnehin Konsens, viele Male umfassend untersucht und wenn bei uns Politiker das Gegenteil behaupten, dann lügen sie schlicht – wahlweise aus Dummheit oder Ignoranz. In Übersee ging es bei einer Konferenz um möglichst durchschlagende Prävention in der Drogenpolitik und die Experten wie Senatoren erkennen endlich die Vorteile der Legalisierung von Cannabis an. Das Treffen dient wohl auch einer internen Vorbereitung für die Freigabe von Gras auf Bundesebene, die der ziemlich schläfrige Joe Biden im Weißen Haus bis dato noch nicht hinbekommen hat.

Statt sinnloser Verbote wie in Deutschland geht’s um echten Jugendschutz. Schnell zeigt sich, dass die Raten beim Kiffen eben nicht ansteigen wie bei uns gerne behauptet! Woher also nehmen vorgebliche Volksvertreter eigentlich das Recht sich beim Gras aufzuführen wie Putin in Mariupol? 

Die Konsumzahlen sind über Jahrzehnte gleich geblieben und die Legalisierung in vielen Bundesstaaten der USA hat keinen messbaren Einfluss auf die Einnahme von Haschisch und Marihuana durch junge Leute. Wissenschaftlich gesehen ist das logisch, denn es sind eben immer vor allem die verbotenen Früchte, die locken und ganz folgerichtig versündigt sich jeder Entscheider auf höchster Ebene gegen die Jugend bei Aufrechterhaltung von irgendwelchen Hanf Verboten für Erwachsene. Wo ist hier eigentlich die Kontrollfunktion durch Medien und Justiz?

Sinnvolle Präventionsmaßnahmen für Cannabis legal

Statt draufzuschlagen wie in Bayern und die Biographie von Bürgern zu zerstören ist die Vorsorge beim Kiffen viel besser mit einem Paket aus Maßnahmen. Als Beispiel nennen die Fachleute in den USA den Bundesstaat Colorado, wo Gras schon recht lange erlaubt ist und wo das Programm „Good to know“ vorurteilsfrei und auf Basis von Fakten über Cannabis informiert. Die jungen Leute glauben der Forschung und seriösen Hinweisen viel eher als dem moralischen Zeigefinger von Bierparteien und Kirchenfürsten! Auskunft gibt’s da zum Beispiel über das Autofahren nach dem Konsum von THC oder zu langfristigen Risiken beim Kiffen und die Behörden investieren die Steuergelder oder auch Abgaben durch den Cannabis Verkauf so viel sinnvoller als in Deutschland. Bei uns hält man Verbände und faule Polizeieinheiten praktisch durch die Jagd auf Kiffer am Leben und wer sich mal die ablehnenden Meldungen zur geplanten Freigabe von Gras durch die Ampel Koalition anschaut, erkennt die üblichen Verdächtigen und deren Motivation ziemlich leicht.

Zum Abschluss verweisen die Experten in Übersee auf den Schwarzmarkt: Dieser müsste noch offensiver durch Sicherheitsbehörden angegangen werden für den Schutz der Jugend, schließlich sollen die legal verkauften Hanfprodukte nicht über Umwege dann doch in den Händen von Minderjährigen landen. Eine Förderung und vor allem Akzeptanz gegenüber dem erlaubten Cannabis bei gleichzeitiger Verstärkung von Aktionen gegen die organisierte Kriminalität gilt demnach als Ideal-Lösung in der Drogenpolitik, zumindest in demokratisch regierten Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika.