Forschung Gesundheitsministerium Psychedelika

Das Gesundheitsministerium von Kanada investiert kräftig in die Forschung rund um Psychedelika als potentiell therapeutische Substanzen (Bild von Mohammad Mahir Borhan auf Pixabay).

Fortschritt und Freiheit sind bekanntlich eng beieinander und wir können an der Drogenpolitik eines Landes gut ablesen, wie es um die Bürgerrechte und den Respekt bestellt ist. Während nämlich in Deutschland trotz großer Versprechungen der Ampel Regierung mit Blick auf eine Legalisierung von Cannabis weiterhin Kiffer für eine Blüte Gras verfolgt werden, lassen andere Staaten THC intensiv erforschen, untersuchen Cannabinoide und nun auch verstärkt Subtanzen wie Zauberpilze zu deren therapeutischem Potential. Aktuell etwa hat das Gesundheitsministerium von Kanada eine stärkere Forschung zu Psychedelika beschlossen, da bei LSD bis MDMA oder eben in den Magic Mushrooms möglicherweise Optionen zur Behandlung schwerer psychischer Erkrankungen liegen. Bei uns hingegen beschäftigt sich Minister Karl Lauterbach mit Dingen wie 2Gplus und vielleicht müssen wir in ein paar Jahren bei den Kanadiern um Hilfe bitten für hierzulande zahllose, durch Lockdown und absurde Regeln dauerhaft in der Psyche beschädigte Menschen?

MDMA, Psilocybin und LSD gegen psychische Erkrankungen

Explizit verweisen die Experten vom kanadischen Gesundheitsministerium auf die Chancen durch psychedelische Substanzen. Zu diesen gibt’s ohnehin schon eine Reihe von Studien, die sind vielversprechend und Mediziner versprechen sich neue Behandlungsmöglichkeiten zum Beispiel für Veteranen oder Menschen mit besonders intensiven Traumata. Spannend ist dabei etwa die Frage, ob der Rausch wie das viele Kiffer kennen etwa beim Konsum der beliebten Zauberpilze, sozusagen zwingend zu einer möglichen Therapie gehört. Forscher konnten unlängst bereits zeigen, wie eine möglicherweise heilsame Wirkung der Substanzen reduziert ist, wenn im Labor die für rauschhafte Empfindungen wichtigen Moleküle ausgeschaltet werden.

Bei uns hingegen gelten Psychedelika als Drogen und sogar Rauschgift wie das bis vor Kurzem auch auf ganzer Linie über Cannabinoide aus der Hanfpflanze behauptet wurde – übrigens immer wieder von den gleichen Politikern und Experten, die uns derzeit vom Coronavirus berichten! Zumindest Kiffer fragen sich schon länger, wie es eigentlich um die Glaubwürdigkeit bei den Berichten zu Covid-19 bestellt ist, wenn exakt die gleichen Medien und Parteien dazu Auskunft geben, die viele Jahrzehnte lang unfassbaren Unsinn über Haschisch und Marihuana erzählt haben. 

Umfassende Gesundheitsversorgung oder Gängelei wie beim Hanf?

Diese Entscheidung müssen Regierungen aktuell immer häufiger treffen, denn die Wissenschaft zeigt uns quasi täglich, wie grotesk und verlogen all die Stories etwa über das Cannabis gewesen sind. Kanada öffnet den Zugang zu Psychedelika für Ärzte und Psychologen gerade weil darin Potential liegt und die Forschung immer besser versteht, was möglich ist – andere Länder wie China und Deutschland hingegen setzen auf Verbote, Gängelei und eine Diskriminierung von Substanzen wie Konsumenten, was nichts mit einer echten, modernen Gesundheitsfürsorge zu tun hat. Psychedelische Zauberpilze und Substanzen wie Ketamin zeigen sich in Studien als echte Chance wie beispielsweise eine Analyse von 24 Probanden mit einer Krebserkrankung zeigt, die dank der Einnahme solcher Mittel endlich ihre Depressionen überwinden konnten.

Die kanadische Behörden geben natürlich nicht alles für jeden in beliebigem Umfang frei, sondern erlauben Therapieansätze, die Schritt für Schritt empirisch dokumentiert Erkenntnisse liefern und Leid lindern sollen. Schon vermuten Fachleute, dass sich auch die USA weiter südlich des Themas annehmen, aber im Weißen Haus sitzt mit Joe Biden eine Person, die wenig bis nichts versteht von moderner Medizin und die sich vielleicht auch deshalb so gut mit Politikern wie Angela Merkel verstanden hat.

Alternative Heilmittel für Leute mit schweren Krankheiten sollten nicht mehr limitiert sein und der Willkür von Behörden unterstellt, die wie in Deutschland bei den Krankenkassen zu sehen allein bürokratisch ohne Sinn für Patienten entscheiden – sinnloses Leid könnte auch durch die bessere Erforschung von Magic Mushrooms und LSD verringert werden, aber vorerst eben nur für die Menschen in Nordamerika während bei uns wie üblich weiterhin Fake News über solche Substanzen als Leitlinie für Regierungsentscheidungen fungieren.