Kobe Bryant Cannabis

Kevin Durant will kein Cannabis mehr auf der Dopingliste der NBA sehen und vergleicht den Hanf in einer Talkshow unverblümt direkt mit Kaffee (Bild von tookapic auf Pixabay)

Die Sportler in den USA haben längst herausgefunden, wie gut Hanf helfen kann für Athleten, die tagtäglich über Kunstrasen, Hallenparkett, Eisflächen jagen und sich dabei alle möglichen Verletzungen zuziehen. Dazugehörige Sportverbände wie NFL, MLB und NHL haben hier schon reagiert und Gras von der Dopingliste gestrichen – nun fordert einer der bekanntesten Basketballspieler, die Legende Kevin Durant, ebenso die Streichung von Cannabis in der NBA. Hintergrund ist nicht einfach die wachsende Akzeptanz bei Clubbesitzern, Spielern und Fans, sondern ganz konkret auch die neue Rechtslage mit immer mehr Bundesstaaten, die Hanf nicht nur als Medizin, sondern gleich als Genussmittel erlauben. Warum also darf jemand vor dem Basketballspiel Bier trinken, wird bei Gras Konsum trotz Freigabe gesperrt? Hier die Argumente von Kevin Durant im Überblick.

Positiver Test auf Cannabis = Sperre für fünf Spiele!

Diverse Spieler haben das gleich mehrmals aufgebrummt bekommen und ganz nebenbei fragen wir uns schon immer, wie Cannabis und Kiffen nun als Doping gewertet sind. Nach einem Joint hartes Training bei Ausdauer oder Muskelaufbau, das erscheint irgendwie absurd – nachvollziehen lassen sich da eher noch Rennpferde auf CBD, die haben dann beim Start weniger Angst und könnten im Vorteil sein, aber beim Menschen? Wahrscheinlich beziehen sich die Dopingsperren also mal wieder auf irgendeine uralte Vorschrift aus der Mottenkiste und den Hochzeiten des „War on Drugs“, aber in der Realität kurieren sich immer mehr Sportler explizit gerne mit Hanf. Dessen Anwendung hilft zum Beispiel bei

  • entzündeten Gelenken und Muskeln,
  • Stress und Schlafstörungen,
  • chronischen Schmerzen beim Leistungssport,
  • Regeneration nach dem Training.

Nur einige Punkte, wir brauchen das nicht alles aufzählen, aber beliebt ist das allemal, sogar in Deutschland, wo Kampfsportler und Fitnessgurus Cannabis empfehlen – leider herrscht hier noch die Gemengelage aus uralten Funktionären im Sport, Merkel Nichtstun und ein Gesundheitsminister Spahn, der nicht mal ausreichend Masken für das Volk heranschaffen kann im Kampf gegen das Coronavirus. Kevin Durant ist zwar kein Deutscher, aber die Sauerei in der Drogenpolitik gehört für ihn sofort beendet, die NBA sollte deshalb Cannabis endlich erlauben.

Hanf lässt sich wie Kaffee täglich konsumieren

Das sagte der Basketballstar jüngst in einem Podcast. Die Leute würden nicht mehr eingesperrt für Haschisch und Marihuana in den USA, Hanf sei eine Pflanze, kein chemischer Teufel aus dem Labor. Auch trinke jeder in Durants Team Kaffee jeden Tag, dazu werde gerne Wein nach dem Training getrunken oder Bier – doch Cannabis wäre nicht erlaubt? Das ist absurd, so der Spieler, ja wir sollten nicht einmal mehr darüber reden, weil Gras nun mal legal ist und für viele Menschen normal. Das Stigma würde aufrechterhalten durch ständige Fragen, ob kiffen nun ok ist oder nicht. Kevin Durant wünscht sich, dass wir diesen Zustand hinter uns lassen und dass die NBA die neuen Realitäten respektiert, anerkennt, den Spielern ihre Privatsphäre lässt beim Hanf. Leider sind auch überm großen Teich sehr kalkige Funktionäre noch dabei, die warten bräsig auf eine Entscheidung der Bundesbehörden und Donald Trump – doch die tun absichtlich nichts, um gelegentlich reinzureden und zu drohen wie wir das bestens aus Deutschland unter dem aktuellen Merkel-Regime kennen in der absurd hinterwäldlerischen Drogenpolitik.

Abhängigkeiten von Medikamenten im Profisport: Wer kennt schon die Dunkelziffern in der Fußballbundesliga zum dortigen Konsum etwa von Opiaten nach der Knie-OP oder dem Riss der Patellasehne? In der NBA ist bekannt, wie viele Spieler stärkste Schmerzmittel einnehmen müssen und Cannabis kann hier eine ausgezeichnete, wenn auch von der Pharmaindustrie gefürchtete Option bieten. Aber wie beschrieben sind Sportverbände niemals progressiv, höchstens willfährig gegenüber der Politik und es braucht eben Spieler in den Gremien, die sich auskennen und selbst wissen, wie gut Haschisch und Marihuana die Behandlungspalette bei Hochleistungsathleten bereichern kann.