Wirkungsdauer CBD

Wie lange wirkt eigentlich Cannabidiol aus dem Hanf und wie steht es um diese Wirkungsdauer von CBD je nach Konsummethode? (Bild von Julia Teichmann auf Pixabay).

Auch in Deutschland ist CBD-Öl erlaubt und beliebt und viele Leute greifen zu ganz unterschiedlichen Produkten mit dem hochwertigen Cannabidiol. Wir wollen deshalb heute mal die Konsummethoden ins Auge fassen, sprich die Angebote neben dem klassischen Öl und dabei nach der eigentlichen Wirkungsdauer von CBD fragen. Als therapeutische Medizin und Wellnessprodukt ist das rauscharme Cannabis zwar nicht mit dem THC zu vergleichen, es wirkt vielmehr wohltuend auf den Körper und doch ist die Dauer der Wirkung wichtig für die passgenaue Einnahme etwa im Rahmen einer längeren Kur. User und Hanfpatienten können auf diese Weise exakt bestimmen, welche Dosis es braucht für den gewünschten gesundheitlichen Effekt und natürlich lassen sich die Methoden beim Konsum auch problemlos variieren.

Von 30 Minuten Wirkungsdauer bis zu 2 Tagen ist bei CBD vieles möglich. Bitte zudem nicht überdosieren, sondern auf die Wirkung warten, das kann mitunter auch von den angeführten Zeiträumen abweichen – hier eine Übersicht zu den auch in Deutschland erhältlichen Hanfprodukten.

  • CBD inhalieren, etwa als CBD-Gras im Joint oder per Vaporizer: Die Wirkung tritt hier innerhalb von Minuten ein durch die Aufnahme der Wirkstoffe über die Lunge und das kann bis zu einer Stunde, meistens jedoch bis zu 30 Minuten anhalten.
  • CBD zum Essen und Trinken: Von Keksen bis Gummibären ist vieles möglich und nach einer guten Stunde können wir mit dem einsetzenden Effekt rechnen, da hier die Wirkstoffe über den Verdauungstrakt und die Leber aufgenommen werden – die Wirkung hält dann ungefähr vier bis sechs Stunden an.
  • CBD-Öl und Tinkturen: Mittels Tropfen, meist unter der Zunge, wird diese Konsummethode ebenfalls über das Magendarm-System absorbiert und das ist spürbar nach etwa 30 Minuten, die Wirkungsdauer beträgt ungefähr zwei bis vier Stunden.
  • Kapseln mit CBD-Öl: Die Auflösung dauert etwa eine Stunde, dafür wirken CBD-Kapseln mindestens vier und bis zu sechs Stunden.
  • CBD-Salben / CBD-Cremes für die Haut: Hier hängt der Wirkungseintritt von der Haut ab, deren Fettstruktur und Behaarung, aber die Dauer ist mit mindestens fünf Stunden angegeben.
  • Spezielle Pflaster mit CBD-Öl / Transdermales Pflaster: Mit Abstand die längste Wirkung von bis zu 48 Stunden, wobei der Eintritt selbst ebenfalls einige Stunden dauern kann, ähnlich wie bei den klassischen Salben wie Cremes abhängig von der bepflasterten Hautstelle.

Weitere Faktoren zur Wirkungsdauer beim CBD-Öl

CBD-Öl ist das mit Abstand häufigste Produkt, wir verwenden das mal synonym, aber grundsätzlich spielen beim Eintritt und der eigentlichen Dauer der Wirkung von Cannabidiol natürlich noch andere Dinge eine Rolle. Das sind beispielsweise das Körpergewicht, der Lebensstil im Allgemeinen, die Häufigkeit der Einnahme und natürlich die Dosis selbst beziehungsweise der Anteil CBD im jeweiligen Produkt. Als fettlösliches Präparat ist das rauscharme Cannabis ähnlich wie Vitamin D oder Vitamin K naturgemäß vom Gewicht der User abhängig und dicke Leute dürfen sich über eine längere Wirkung freuen als besonders aktive, muskulöse oder eben sehr dünne Personen.

Häufigkeit der Einnahme und Dosierung beim CBD

Im Gegensatz zu vielen anderen Substanzen gibt’s beim CBD-Öl keine oder nur eine sehr geringe Toleranzentwicklung. Allerdings ist die langfristige Anwendung natürlich auch Reduktionen bei der Wirkung ausgesetzt, was etwa den Einsatz dann höher dosierte Produkte möglich macht. Doch grundsätzlich sinkt nicht die Wirkung selbst, sondern eben die Wirkungsdauer nach einer Weile.

Bei der Dosierung ist eine höhere Dosis logischerweise auch länger im Organismus und wird später vollständig ausgeschieden sein als eine nur sehr geringe Dosis CBD. Experten raten zur langsamen Steigerung, zum Einstieg lohnt sich beispielsweise das bei Anfängern beliebte CBD-Öl 5 mit 500 Milligramm Cannabidiol und das lässt sich dann je nach Wirkung und Ziel der Therapie langsam steigern bis zur gewünschten Effizienz von Hanf als nicht berauschender Substanz an dieser Stelle.