Kiffer Reisen nach Mittelamerika

Dank einer besseren Infrastruktur und guter Erreichbarkeit sind Länder wie Costa Rica für immer mehr Kiffer eine Option – Lohnt sich der Cannabis Trip in die Staaten von Mittelamerika?

Spektakuläre Landschaften mit Vulkan und Strand eng beieinander, dazu freundliche Menschen und immer gutes Wetter – Länder wie Nicaragua, Belize und Costa Rica bietet sich an für einen Kiffer Urlaub, zumal eben vor Ort Cannabis nicht sonderlich schwierig zu bekommen ist. Die Region Mittelamerika macht aber auch Schlagzeilen mit Kriminalität und wir schauen uns die Lage rund um den Hanf mal im Detail an – Lohnt sich ein Trip südlich von Mexiko und was für Haschisch und Marihuana könnt ihr erwarten?

Cannabis in Costa Rica – Billig und legal?

Preiswert ist das Gras in Costa Rica auf jeden Fall, doch rechtlich dauert die richtige Legalisierung noch eine Weile. Der Staat in Zentralamerika ist vergleichsweise sicher und in der Hauptstadt wie auch in der Provinz findet Ihr problemlos Cannabis zum Kaufen. Das Drogenrecht von Costa Rica jedenfalls fokussiert sich vor allem auf große Dealer, Hersteller und Händler von Hanf, während kleine Mengen in der Tasche oder Pflanze auf dem Balkon niemanden stören. Freilich finden wir keinen Hinweis, wie viel nun eine kleine Menge ist – Stichwort ist demgegenüber die berüchtigte Geringe Menge in Deutschland, bis zu deren Erreichen ein Hanfdelikt in der Regel straffrei bleibt.

Gemeine Polizisten werden euch also nur das Gras wegnehmen, die Papers und wenn sie richtig fies sind auch das Feuerzeug, aber ihr werdet für ein paar Marihuana-Blüten nicht im Knast landen. Auf der Suche nach dem Hanf empfiehlt sich die Frage „Dónde puedo comprar cáñamo aquí, por favor?“, das heißt übersetzt so viel wie „Wo kann ich hier bitte Cannabis finden und kaufen?“ Kein Driver wird hier empört reagieren, sondern euch helfen, zumal Gras in Costa Rica als „la cripe“ (Kaviar) bezeichnet wird.

Preise, Qualität und Tipps für Kiffen in Costa Rica

Im Prinzip werden zwei Hanfsorten verkauft, fragt uns aber bitte nicht nach den Strains selbst: es gibt gutes Gras, darauf bezieht sich die erwähnte Bezeichnung „la cripe“ und es gibt Schund, der bräunlich und voller Samen für einen schmalen Taler offeriert wird. Das gute Cannabis kann bis zu 50 oder 60 Dollar für 4 oder 5 Gramm kosten, billiger geht’s auch mit dem Second Class Herb für etwa 20 Dollar. Fragt bitte und schaut Euch den Hanf an, damit kein Schimmel dabei ist! Wer Spanisch spricht, ist zudem klar im Vorteil beim Handeln.

Besonderer Tipp: Fahrt nach Tamarindo! Dort gibt’s bestes Cannabis am Strand und ihr könnt direkt Surfen lernen, dafür sind die Buchten und vor allem Wellen hier optimal geeignet. Bekifft surfen macht Laune, auch wenn es erstmal ziemlich verrückt klingt. Sehr guten Hanf findet Ihr auch in Puerto Viejo und in Limon, wo besonders viele Rastafari Leute mit den Dreadlocks im Haar herumhängen – wenn ihr da ein Chicken Wrap kauft, dann gibt’s in derselben Bude wahrscheinlich auch Haschisch und Marihuana, also einfach mal nachfragen.

Cannabis in Nicaragua: Ausschau halten nach Qualität!

Dieser Staat wurde in der Vergangenheit mit Sandinisten und Co schwer gebeutelt, aber mittlerweile lohnt sich ein Trip in diese wunderschöne Ecke am Rande der Karibik auch für Hanf Konsumenten. In der Presse wird die Regierung oft als brutal und korrupt bezeichnet und das mag stimmen, trägt aber kaum zu irgendwelchen Problemen für Touristen bei. Es gibt Vulkane, einen See mit Haien, Sandboarding und auch zum Surfen ist Nicaragua optimal. Cannabis ist überall zu haben und billig, doch es gibt gegenüber Costa Rica vor allem qualitative Unterschied.

So ist „la cripe“ selten zu finden! Mal wieder sind es die brauen, ziegelartigen Grassorten, die überall in den Entwicklungsländern zu wachsen scheinen, egal ob ihr nun in Mittelamerika oder in Südostasien Cannabis kaufen wollt. Aber billig ist das Gras allemal mit vielleicht 70 Dollar für eine ganze Unze! Falls Ihr ein Bügeleisen zur Hand habt, dann könnt ihr aus der grünen Schlatze auch Cannabis Wachs herstellen, das ist nicht schwer und die goldgelbe Substanz ist zum Kiffen bestens geeignet.

Wo kann ich Hanf kaufen in Nicaragua?

Bei den fliegenden Händlern: Wer euch Sonnenbrillen, Kippen und nutzlosen Klimbim offeriert, der hat auch Drogen aller Art am Start und es ist sehr einfach, sich dann Haschisch und Marihuana von diesen häufig sehr bunt auftretenden Figuren zu holen. Falls Ihr irgendwohin mitgehen sollt um das Gras zu holen, dann denkt bitte an eure Sicherheit und meidet dunkle Ecken oder besteht drauf, dass der Händler den Hanf holen muss. Cannabis ist in Nicaragua nicht ganz so verbreitet und auch nicht halbwegs entkriminalisiert wie in Costa Rica, aber das sind eher kleine Schwierigkeiten für Kiffer.

Ihr könnt in Zentralamerika zwischen zwei Ozeanen pendeln, besten Kaffee genießen und jederzeit gerne auch einen Joint – Hanf ist nicht legal, aber sehr leicht zu haben, dazu nicht teuer und vielleicht zieht Ihr ja mal eine Jolle in einer der heißen Quellen inmitten eines Vulkankegels durch?