Medizinisches Marihuana in AmerikaDas wäre hierzulande garantiert ein Fall für die neu geschaffene Cannabis Agentur des Bundes: Neue Untersuchungen zeigen, dass in den USA Cannabis als Medizin oft von Bakterien, Pilzen und anderen Erregern belastet ist! Dabei können gerade Patienten mit einer schwachen Immunabwehr wie zum Beispiel AIDS Kranke in echte Probleme geraten und der vielfach schon als Wundermittel beschriebene Hanf bekommt zumindest in puncto Herstellung und Vertrieb ein paar Kratzer.

Medizinisches Marihuana in Amerika: Getrocknete Grasblüten im Fokus

Wer in Kalifornien zum Arzt geht und sich Cannabis verordnen lässt, der bekommt entsprechende Marihuana Blüten für den Konsum verschrieben. Stichproben ergaben hierbei nun eine enorme Belastung mit Keimen, darunter vor allem Schimmelpilze und einige ziemlich bekannte Bakterien wie etwa Escherichia Coli, der gefürchtete Magen Darm Keim. Offensichtlich macht sich hier nun bemerkbar, dass es in Amerika eben keine bundeseinheitlich geregelten Vorschriften zur Qualitätsaufsicht von Cannabis gibt! Die Bundesstaaten setzen die Liberalisierung selbst durch und ein wenig zumindest lässt sich hier die jüngste Kritik der Regierung Trump am System der Hanf Freigabe nachvollziehen, dass die Schärfe und Klarheit von Bundesgesetzen offenbar sehr nötig hat.

Deutschland für bessere Überwachung

Obwohl die Kiffer in der Bundesrepublik von amerikanischen Zuständen in puncto Liberalisierung nur träumen können, ist die Einrichtung der Cannabis Agentur ein erster Schritt für eine umfassende Qualitätsaufsicht. Gerade die oftmals schwachen Patienten dürfen nicht noch mit zusätzlichen Keimen belastet werden und wenn etwa das Gras rauchen zu Infektionen führt, dann ist das mit Sicherheit kein positiver Effekt. Ärzte in den USA berichten sogar von Pilzbefall der Lunge und es bleibt zu hoffen, dass Medizinalhanf nicht nur hierzulande besser überwacht, kontrolliert und auf Belastungen geprüft wird.