Cannabis Aktien Mexiko

Anleger in Cannabis Aktien schauen zunehmend auf Mexiko, das bei einer Hanf Legalisierung 2021 als potentiell größter Markt gilt auf der Welt (Bild von Pexels auf Pixabay).

Die meisten Anleger schauen ja immer auf Nordamerika rund um Cannabis als Investition an der Börse, aber in 2021 könnten auch andere Gebiete spannend werden. Allen voran gilt Mexiko bei Cannabis Aktien als sehr aussichtsreich, weil dort die Legalisierung bevorsteht und die vielen Jahre dauernden Bandenkriege durch Gras legal wohl zumindest etwas weniger häufig werden. Doch darüber hinaus könnte in Mittelamerika auch ein riesiger Binnenmarkt für den Hanf entstehen – gekifft wird zwischen Yukatan und Tijuana fast immer und überall! Wenn sich politisch der Kongress endlich final bewegt und das Gesetz für die Freigabe durchbringt, dann lohnt sich ein Blick auf die Entwicklungen, schließlich herrschen vor Ort auch exzellente Bedingungen für den Anbau und das Land könnte sich mausern zu einem ernstzunehmenden Exporteur für Haschisch und Marihuana in alle Welt.

Immer wieder Verzögerungen beim Cannabis legal

Warum die Freigabe trotz höchstrichterlicher Entscheidung und großer Zustimmung plus bereits erfolgter Abstimmungen ständig verschoben wird, ist nicht ganz klar. Haben in Mexiko Kräfte Einfluss wie auch in Deutschland, die keinen Hanf wollen aus Profitgier und Eigennutz? Bei den Ex-Azteken sind das die berüchtigten Kartelle und bei uns die mit den Merkel-Parteien eng verquickten Bierkonzerne und Pharmariesen. Freilich lässt sich nur in der Bundesrepublik noch eine Weile aufhalten, was gutes Recht ist der Bürger und die Mexikaner haben wenigstens noch funktionierende Gerichte.

So ist dann auch für Februar geplant zu verkünden, wie viel Gramm Gras denn nun künftig für Erwachsene erlaubt ist. Der Senat wollte nur 28 Gramm, doch die nun beteiligten Kammern wünschen sich bis zu einer Unze – aktuell sind fünf Gramm bereits entkriminalisiert und wer mit dieser Menge von den Cops erwischt wird, bekommt höchstens eine Ordnungswidrigkeit. Es wäre, so diverse Politiker in der Presse, das Recht der Mexikaner, Cannabis zu legalisieren und nach dem Coronavirus Jahr 2020 wird das nun hoffentlich endlich durchgezogen.

Ein neuer Hanf Riese und die Chancen für Cannabis Aktien

Nach Uruguay und Kanada ist nun also Mexiko an der Reihe und Schätzungen zufolge gibt’s wohl bis zu 88 Millionen potentielle Kiffer respektive Hanfpatienten, die bei einer Freigabe für Umsätze sorgen. Die USA ist demgegenüber viel kleiner als Markt, weil dort eben nur Bundesstaaten legalisieren und wir von Joe Biden noch nicht genau wissen, wie der sich für den Hanf in Washington engagieren wird. Aber die Trends setzen die Amerikaner trotzdem, etwa mit der Entkriminalisierung aller Drogen wie jüngst per Volksabstimmung in Oregon beschlossen. Wie können Anleger explizit an mexikanischen Unternehmen bei Cannabis legal verdienen? Die Regierung verspricht sich Wettbewerb und niedrige Preise, will den Schwarzmarkt der Kartelle austrocknen. In den letzten 15 Jahren sind durch Gangs gut eine Viertelmillion Menschen in Mexiko ermordet wurden! Ob Hanf hier Entlastung schafft bleibt abzuwarten, da diese Banditen hohe Umsätze auch mit Kokain fahren, mit geklautem Sprit und natürlich Opiaten, von denen viele Amis abhängig sind.

Drogenpolitik ist Sache der Gesundheitsministerien: Diesen Schwenk hin zu einer fairen Gesetzgebung vollziehen außer Deutschland mit dem süffisanten Jens Spahn und China mit Covid-19 im Gepäck viele freie, moderne Länder und die absurde Prügelei auf Kiffer und Hanfpatienten als angebliche Verbrecher geht zu Ende. Allein die erwähnte Entkriminalisierung etwa brachte in Mexiko, Costa Rica und Argentinien mit ähnlicher Herangehensweise schon mal weniger HIV-Infektionen bei Junkies, die nicht gleich weggehaftet, sondern behandelt werden. Ein großes Problem, dem sich Anleger in mexikanische Cannabis Aktien stellen müssen, ist die im Land verbreitete Korruption und hier könnten neue Geschäftsmodelle für Kleinbauern Hilfe bringen. Auch äußern sich Aktivisten, die immer mal wieder der Politik auf die Finger klopfen, ablehnend gegenüber einem monatlich festgelegten Limit – warum nämlich dürfen wir 100 Flaschen Schnaps an einem Tag kaufen, aber nur gut 30 Gramm Marihuana pro Monat?