Grasblüten Studie Schmerzmedizin

Eine neue Studie untermauert die Wirksamkeit von Grasblüten als Schmerzmedizin und Patienten sollten nach einem Hanf Rezept fragen (Bild von chuck herrera auf Pixabay).

Die als Gras und Marihuana bezeichneten Blüten der Hanfpflanze werden seit Jahrtausenden therapeutisch vor allem gegen Schmerzen konsumiert. Wirksamkeit und Effizienz sind aber nicht nur durch Millionen Erfahrungsberichte umfassend dokumentiert, sondern immer wieder auch durch große Untersuchungen in der Wissenschaft. Wir haben schon mehrfach zum Cannabis in der Schmerzmedizin und zu den beliebten Grasblüten berichtet und wollen uns eine neue Studie anschauen, schließlich irrlichtern derzeit vor allem in Deutschland einige selbsternannte Experten etwa von Krankenkassen umher, die behaupten tatsächlich das Gegenteil! Warum sollten Patienten mit Schmerzen diese Falschinformationen durch Bürokraten ignorieren und statt chemischer Keule beim Arzt noch viel mehr und direkter um ein Cannabis Rezept bitten?

Nachhaltige Linderung von chronischen Schmerzen durch Cannabis

Rückenschmerzen, pochende Narben, Migräne – die Liste sogenannter Schmerz Indikationen ist lang und in Deutschland versuchen Kassen und immer noch viel zu viele Ärzte die bekanntermaßen oft mit Nebenwirkungen behaftete Chemische Keule durchzudrücken. Da gibt’s bei chronischer Belastung meistens Steroide und Opiate, die unsere Organe angreifen oder eben süchtig machen sehr zum Wohlwollen der Pharmakonzerne und der Politik, die sich dicke Parteispenden von den Pillendrehern erhofft. Um das Wohl der Patienten geht es im deutschen Gesundheitssystem nur sehr am Rande, sonst wäre Cannabis als Medizin viel leichter zu haben angesichts der überwältigend positiven Studienlage zum Hanf in der Schmerztherapie.

Bei der aktuellen Studie aus einem Krankenhaus in Boston in Zusammenarbeit mit der Harvard Medical School wurde untersucht, wie vor allem an neuropathischen Schmerzen und an einer Erkrankung der Muskeln und Knochen leidende Patienten mit Cannabis zurecht kommen. Verwendet wird übrigens häufig ein Vaporizer zum passgenauen Verdampfen und Konsumieren der Cannabinoide. Dabei schauten die Forscher im Gegensatz zu bundesdeutschen Amtsträgern konkret hin und fragten die Probanden unter anderem nach

  • Schmerzlevel,
  • Schlafphasen,
  • Lebensqualität und
  • bisheriger Medikation.

Diese Daten wurden sowohl für die Zeit vor dem Beginn der Hanf Kur erfragt wie auch danach für einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten nach dem Start der Einnahme von Cannabis gegen die Schmerzen. Im Ergebnis berichteten die meisten Probanden eine starke Verbesserung der Beschwerden, was sich im Laufe der Monate noch steigerte und ein Hinweis sein dürfte auf die Wirksamkeit von Marihuana gerade auch bei einer längerfristigen Einnahme. Die Leute schliefen besser, konnten endlich wieder spazieren gehen, hatten dank Hanf mehr vom Leben – und es ist sehr erstaunlich, wie bei uns in Deutschland die schon erwähnten Krankenkassen angebliche Mediziner und deren Fake News einspannen, um irgendwie weniger Cannabis für kranke Menschen bezahlen zu müssen statt diese nachweislich effiziente Therapie endlich allen zur Verfügung zu stellen.

Wirken Cannabinoide unterschiedlich gegen den Schmerz?

CBD ist frei verkäuflich und niemand muss zurückgebliebene Ärzte um ein Cannabis Rezept bitten an dieser Stelle, das ist nur bei THC Marihuana erforderlich. In den USA schauten die Mediziner deshalb noch genauer hin und auf diese Cannabinoide beziehungsweise deren konkrete Wirksamkeit. Dabei zeigte sich THC besonders kräftig gegen den Schmerz, während CBD vor allem der Stimmung gut tat – bekanntlich ähnelt die Wirkung vom nicht berauschenden Cannabidiol einem heißen Bad, das Entspannung bietet und das psychoaktive Tetrahydrocannabinol hingegen fokussiert mehr auf Rezeptoren, die auch bei der Signalgebung rund um Schmerzen wichtig sind.

Wissenschaft sehr zuversichtlich: Zumindest in freien Ländern wie den USA ist die Behandlung mit Hanf in der Schmerztherapie fast überall selbstverständlich und weniger Menschen werden abhängig von Opiaten, haben mehr Lebensqualität und werden darüber hinaus auch als Patienten in ihrer Wahlfreiheit respektiert. Deshalb wird zu diesem Thema weiter mit Hochdruck geforscht. Deutschland hingegen und verantwortliche Personen wie die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig von der Maskenpartei CDU/CSU oder auch der Bundesgesundheitsminister Spahn machen sich beim Thema Cannabis und Schmerzmedizin regelmäßig zum Affen, werden von der internationalen Forschung belächelt und uns erinnert die Weigerung, die hochwirksamen Grasblüten hierzulande gegen Schmerzen anzuerkennen, ein bisschen an den absurd inkompetenten Umgang mit dem Coronavirus.