NFL Sportler

NFL Sportler nutzen erfolgreich Cannabis, um Schmerzen zu lindern.

Wir schauen uns mal zwei neue Studien aus den USA zur Wirkung von Cannabis auf das Gehirn an. Zum einen sind Sportler bekanntlich sehr häufig von Kopfverletzungen betroffen und die spezielle Demenz auch bei jüngeren Menschen ist ein großes Problem. Nach ersten Selbstversuchen durch NFL-Spieler in den USA gibt’s nun weitere Untersuchungen zur Wirkungsweise von CBD auf unser Denkorgan und möglicherweise zeigen sich erste Hinweise auf die Heilung und Therapie einer ganzen Reihe von Hirnerkrankungen. Dazu schauen wir auf eine Untersuchung zur Aktivierung und geistigen Verschaltung des Gehirns beim Kiffen. Stört Hanf die Ruhephasen der Kiffer und wie steht das im Zusammenhang mit Erkenntnissen, die Cannabis als Einschlafhilfe im Fokus haben?

Wie sich NFL-Spieler mit CBD und Cannabis therapieren

Sport ist Mord, das kennen wir alle – ganz besonders gilt das für körperlich auf Duell und Kampf angelegte Aktivitäten: Von MMA über Ringen bis hin zum American Football krachen Leiber aufeinander und offensichtlich ist bei den Verheerungen für immer mehr Sportler Cannabis eine Behandlungsoption. CBD-Öl und Hanf-Therapien sind im Mainstream angekommen – auch in der NFL, wo Berichten zufolge bekannte, erfolgreiche Spieler schon länger gezielt zum Cannabis greifen. Aber auf welche Weise können Haschisch und Marihuana gerade bei den gefährlichen Kopfverletzungen helfen? Ist die Anwendung von CBD bei Gehirnerschütterungen sinnvoll?

Was ist die chronisch traumatische Enzephalopathie (CTE)?

Diese Krankheit betrifft in den USA und überall sehr häufig Sportler, die schwere Stürze, den großen Aufprall, Schläge auf den Kopf hinnehmen müssen. Experten halten die CTE für eine Art neuro-degenerative Erkrankung, ähnlich wie beim Alzheimer, was schon seit gut 100 Jahren medizinisch beschrieben wird. Wie in Amerika üblich wurde die überproportional auftretende Krankheit erstmal aus Werbezwecken beim American Football ignoriert, bis dann vor gut zwei Jahren prominente Aktive das Problem in den Fokus rückten. So gibt’s in den USA Untersuchungen am Gehirn nach dem Tod – vorausgesetzt die Person hat dem zugestimmt!

Das ist mit der Organspende in Deutschland vergleichbar. Wer sein Gehirn der Wissenschaft vermacht, der erlaubt Forschung und exakt hier wurden mehr als 100 Schädelinhalte von NFL Spielern untersucht – natürlich auch von lebenden Sportlern nach dem Karriereende! Ergebnis: Fast alle Leute litten beziehungsweise leiden an CTE, was in der Summe mit dem Verlust der Erinnerungen, Depressionen und aggressiven Schüben einhergeht. Wird das über Jahre nicht behandelt, kommt es schweren Schädigungen – und offenbar kann Cannabis und genauer das CBD-Öl hier für immer mehr Sportler eine optimale Therapie ermöglichen. Es ist nachvollziehbar, dass American Football Spieler auch viele Schmerzmittel bekommen, allen voran Opioide und ganz folgerichtig ist die in den USA grassierende Drogenepidemie auch im Leistungssport angekommen.

Hanf als alternative Therapie: Studienlage im Überblick

Wie zu erwarten probierten einige Profis dann auch Cannabis und CBD scheint anzuschlagen: Die Sportler berichten von besserer Stimmung, von nachlassenden Schmerzen, weniger Krämpfen und so weiter. Offensichtlich lässt sich die chemische Keule auch gleich noch vermeiden und bei der Diagnose CTE ist Hanf möglicherweise das entscheidende Therapeutikum. Wir wissen ja schon eine Weile, dass CBD Nerven beruhigt und sogar Degenerationen entgegenwirkt – sind hier also völlig neue Behandlungen auch bei anderen Gehirnerkrankungen vorstellbar? Der entzündungshemmende Effekt ist medizinisches Allgemeingut beim Hanf. Wo sind hier innovative Ansätze denkbar?

Demenz und andere Erkrankungen durch CTE

Alzheimer, Parkinson, Huntington – bei diesen Hirnerkrankungen spielt Calcium eine unheilvolle Rolle und Sportler sind davon oft schon in jungen Jahren betroffen. Die Aufnahme von Informationen ist massiv gestört, die Speicherung ebenso. Das körpereigene Endocannabinoid-System wirkt dem offenbar entgegen – und aktiviert wird es nun mal am effektivsten durch Cannabis, nomen est omen. Gut möglich, dass Forscher und Mediziner eine Arznei erfinden, die gezielt Entzündungsprozesse im Gehirn hemmt und die direkt auf Hanf zurückzuführen ist. Davon könnten nicht nur Sportler, sondern auch Soldaten und Unfallopfer profitieren.

Cannabis als psychoaktive Droge: Diese Beschreibung allein reicht nicht mehr aus, die Hanfpflanze steckt voller effizienter Inhaltsstoffe. CBD als eben nicht psychoaktiv wirkender Bestandteil, dafür jedoch nachweislich sehr hilfreich auf die beschriebenen Entzündungen ist für die Neurologie ein sehr spannendes Thema – Sportverletzungen und Co können sich schon bald besser behandeln lassen, das zeigen die Berichte aus der NFL und wir sind gespannt, wie aus den ersten Selbstversuchen prominenter Athleten konkrete Testreihen für dringend benötigte Therapien werden.

Studie: Fördert Cannabis geistige Aktivität?

Kiffer kennen natürlich die üblichen Gedankenspiele, das erregte Gehirn, die gesteigerte Kreativität nach dem Joint – dieses Phänomen bezeichnen Forscher in den USA als eine Art „Noisy Brain“. Während zum einen diese aktivierenden Eigenschaften geschätzt werden für kreative Ideen und unterhaltsame Runden, gibt es aber auch gegenteilige Effekte. Bringt Cannabis das Gehirn in Schwung – wenn dieses eigentlich ruhen und entspannen sollte? Einer neuen Studie aus Texas zufolge wird unser Denkorgan massiv aktiviert und im Vergleich mit nicht kiffenden Leuten hätte gewissermaßen der Geist von Hanf-Usern völlig andere Ruhephasen.

Fachbegriff „Noisy Brain“

Die Untersuchung ist die erste dieser Art und bei der Untersuchung von Cannabis auf die Aktivierungsprozesse im Gehirn steht die Verbindung zwischen den Neuronen im Fokus. Welchen Einfluss haben Haschisch und Marihuana auf Ruhe- und Wachphasen? Natürlich wissen alle schon längst, dass Cannabis beim Einschlafen als Indica-Gras helfen kann – genauso wie Sativa-Gras für eine entsprechende Belebung. Aber was passiert da konkret?

Bei der neuen Studie wurde ein EEG (Elektroenzephalografie) von 38 Teilnehmern gemessen, das sind die Spannungsschwankungen im Gehirn. Dabei kifften 17 Probanden. Die Signale in den Hirnregionen waren unterschiedlicher, die Intensität ebenso. Die Resultate zeigten ein beim Cannabis-User weit aktiveres Gehirn – das wurde übrigens auch bei Trinkern, Koksern und Junkies schon vor Jahren festgestellt. Nun wissen wir also schwarz auf weiß, dass Hanf den Geist belebt – aber ist das medizinisch ein Problem?

Besser Einschlafen mit Hanf – oder Schlafprobleme wegen Cannabis?

Das ist die Frage: Der Untersuchung zufolge könnte die Aktivierung auch zur Störung von Ruhephasen beitragen, zumal Studien von vor Jahren schon mal über einen angeblich schlechten Schlaf auf Hanf berichteten. Doch es gibt eben auch unzählige Berichte über CBD und selbst THC als Schlafmittel, auch Studien im Forschungsbereich, so dass wir diese neue Erkenntnis nicht abschließend bewerten können.

Entscheidend ist die Hanfsorte: Wenn Ihr Hanfsamen online kauft, dann schaut Euch das Branding genauer an – für welche Zwecke ist das Cannabis geeignet? Die Hersteller machen da mittlerweile noch viel mehr Unterschiede – Wird der Hanf zum Einschlafen, Träumen, Durchschlafen oder nur zum Relaxten geordert? Entspannung ist ein Faktor, der wichtig ist für unsere Gesundheit – ob die Forscher ausgerechnet im Hanffeindlichen Texas hier bis auf ohnehin schon bekannte Aspekte wirklich Neues zu sagen haben?