Deutsche Hausärzte Symbolbild

Im Fokus unserer Cannabis Nachrichten sind Ärzte und die WHO.

Umfragen zufolge sind in Deutschland die Hausärzte aus guten Gründen mehrheitlich für eine Legalisierung von Cannabis. Auch wies ein deutsches Gericht mal wieder eine Klage zurück, dieses Mal zur Übernahme der Kosten für ein Cannabis Rezept bei der Aufmerksamkeitsstörung ADHS. In den USA hingegen wird, das klingt angesichts der Legal States mit Haschisch und Marihuana frei für jedermann immer auch etwas absurd, gerade der Nutzhanf bundesweit legalisiert – das ist Cannabis fast ohne THC, aber bestens geeignet zur Herstellung von CBD und zur Verwertung als Rohstoff. Dazu berichten wir von der Weltgesundheitsorganisation WHO, die wohl auf Weisung einiger Staaten eine Neubewertung von Cannabis zurückhält und dann gibt’s noch einen Bericht aus Großbritannien, wo zwar der ungeordnete Brexit droht, der Wust aus Bürokratie und Vorurteil jedoch auch die für öffentliche Kassen mit Abstand teuersten Hanf-Patienten der Welt hervorgebracht hat.

Mehrheit deutscher Hausärzte für Cannabis Legalisierung

Bei einer Umfrage mit immerhin 300 teilnehmenden Hausärzten haben sich gut 60% für eine Freigabe von Cannabis ausgesprochen. Nicht einmal 20% der Befragten zweifeln an der Wirksamkeit der Hanfpflanze als Medizin und zugleich zeigt die Studie, dass vor allem Bürokratie und Gängelei von Seiten der Behörden und vor allem Krankenkassen die Verschreibungspraxis beim Marihuana extrem behindern. Das ist bekanntlich auch gewollt, hat aber im Alltag der Mediziner allerlei Hürden aufgebaut, unter denen die Patienten zuvorderst leiden. So muss der Hanf über ein Rezept für Betäubungsmittel ausgestellt sein – wird also weiterhin wie Morphium behandelt und so zuverlässig mit dem überkommenen Stigma als gefährliche Droge versehen.

Bürokratie abbauen beim Hanf – Ärzte besser informieren!

Kritisch gesehen wird bei der Ärzteschaft auch der Umgang mit den bekannterweise gierigen Apothekern im Land. Denen hatten Jens Spahn und seine Kollegen aus der Politik die Bahn frei gemacht für völlig willkürliche Preise, was wiederum die Kassen belastet und diese lehnen dann eben viele Cannabis Rezepte einfach ab! Ein sehr perfides System, das den um das Wohl der Patienten besorgten Medizinern im Lande spürbar auf die Nerven geht. Auch ist es fast schon ein Skandal, dass Ärzte in Deutschland einen Regress fürchten müssen von Seiten der Krankenkassen, also auf den Kosten für Hanf sitzen bleiben könnten – diese Drohung steht immer im Raum und dient der Disziplinierung der Mediziner in Deutschland genauso wie die stets positiv gehaltenen Berichte über den unsäglichen Migrationspakt ebenfalls die Bevölkerung erziehen sollen.

Die befragten Ärzte wünschen sich in erster Linie:

  • eine radikale Vereinfachung für die Anforderungen bei Cannabis Rezepten
  • bessere Schulung mit Hinsicht auf Wirkungsweise, Dosis und Einsatzgebiet der Hanfmedizin und
  • mehr Aufklärung in Schulen und Altersheimen über Haschisch und Marihuana als Heilmittel.

Ob sich das Gesundheitsministerium, geführt von Jens Spahn, von solchen Umfragen beeinflussen lässt? Schwierig zu sagen, aber bis dato war Ignoranz die übliche Herangehensweise, so ähnlich wie beim Verschleiß bei Lehrerschaft und Polizei, was in Deutschland bei wirklich wichtigen Problemen offenbar die Regel geworden ist.

Gericht lehnt Cannabis-Rezept bei ADHS ab

Es ist ja nichts Neues, dass die Gerichte willfährig der Politik zu arbeiten – Kinderehen werden erlaubt, nicht-deutsche Intensivstraftäter laufen gelassen, Autobosse nicht mal angeklagt, das kennen wir alles. Und natürlich gilt diese Willkürjustiz, die der Gewaltenteilung ein einziger Hohn geworden ist, auch für Kiffer und Hanfpatienten, zu deren Gunsten kaum ein Richter urteilt. Das herrschende System hat sich eingerichtet und so kam den politischen Weisungen zur Gängelei von Cannabis Usern auch umgehend das Landessozialgericht Celle jüngst in einer Entscheidung nach. Geklagt hatte ein Patient mit ADHS, der wollte sein Hanfrezept gefälligst von der Krankenkasse bezahlt bekommen – doch Gericht und Kasse halten die Belastung nicht für eine schwerwiegende Erkrankung, wissen also mehr als Mediziner und Betroffene!

Politisches Urteil, um Krankenkassen beim Hanf zu schonen?

Absolut und deutlich: Es wird nicht nur behauptet vom Gericht, ADHS sei nicht sonderlich störend, sondern zugleich wird dem Cannabis die Wirksamkeit abgesprochen! Woher wissen die Damen und Herren Justiziare das denn? Groteskerweise hatte der Kläger schon vor Jahren eine Ausnahmegenehmigung erhalten vom berüchtigten Bundesinstitut für Arzneimittel – sowohl der Anbau wie auch der Erwerb von Marihuana wurden gestattet! Das wurde dann kassiert im Zuge der vorgeblichen Gesetzesöffnung zur Verschreibung von Hanfmedizin, wohlwissend, dass nun jegliche Behandlung der totalen Willkür von Krankenkassen unterwiesen ist.

Wie geht das zusammen? Einmal werden sogar noch vor 2017 Ausnahmen erteilt, doch dann werden diese wieder verworfen, die Patienten stehen im Regen mit enormen Kosten. Die Krankenkassen sind vollgestopft mit Überschüssen, aber dieses Geld kommt wieder nur Flüchtlingen zugute, statt die eigenen Bürger, die Steuerzahler, Wähler und Einheimischen in deren Anliegen zu unterstützen. Ein solches Gericht hat keinerlei Kompetenz und stellt sich gegen Forschung, Ärzte, Patienten – nur um möglichst willfährig dem politischen Willen der Gängelei gegenüber Hanfmedizin zu entsprechen. Wann wird diese Kanaille aus Politik, Justiz und Bürokratie endlich zum Teufel gejagt?

USA erlaubt Nutzhanf

Für tausende von Jahren wurde Cannabis auch in Amerika als wertvoller Rohstoff genutzt und dieses als Nutzhanf bekannte Gewächs hat einen Anteil von THC von gerade mal 1%, maximal und das reicht für keinen Rausch. Trotzdem war dieser Industriehanf, aus dem sich vom Seil über neue Schuhe bis hin zum heilsamen CBD alles Mögliche herstellen lässt, seit 1937 auf Bundesebene in den USA verboten! In den letzten Jahrzehnten versuchten Aktivisten das zu beenden und klagten, manche verstiegen sich sogar zu der Ansicht, mit diesem Hanf lasse sich die Welt retten. Die durchpflüge Erde regenerieren, Plastik ersetzen, fossile Brennstoffe beseitigen – Nutzhanf kann laut dieser Leute fast alles und auch wenn wir das jetzt nicht prüfen können, so ist die aktuelle Freigabe zweifellos eine gute Sache.

Hanf als alternativer Rohstoff

Bei den diversen Anhörungen im Senat und Co wurde beispielsweise auf die Tabakbauern von Kentucky verwiesen, die auf der Suche nach neuen Anbaumöglichkeiten sind – und Zigaretten sind nun wirklich nicht gut, das haben auch die verknöcherten Republikaner kapiert. Die Bauern könnten sich neue Felder zulegen mit dem Nutzhanf und daraus werden dann Kleider gefertigt, Segel für das Schiff und natürlich auch Hanfsamen zum Essen im Müsli – die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Ein besonderer Pusher ist freilich das Cannabidiol, kurz CBD, das als körperaktiver Wirkstoff vielen Menschen bei einer Vielzahl von Leiden eine tolle Hilfe geworden ist. Ohne Rausch, aber wohltuend bei Schmerzen, Übelkeit, Schlafstörungen – CBD lässt sich leicht aus Nutzhanf herstellen und so wittern die Amerikaner mal wieder große Geschäfte.

Tausende Arbeitsplätze sind so gut wie sicher, damit dann auch steigende Steuereinnahmen und Vorteile für die Umwelt – zumal dieser Hanf dann ein Ersatz werden kann für eine Vielzahl von Speisen, Kleidung, Papier, Benzin, Medizin! Was für eine Ironie und immer auch ein Hinweis auf die Verlogenheit von politischen Verboten, die in der Regel keiner Logik, sondern verqueren Ideologien folgen, die allein den Bürger kontrollieren und nichts zu Freiheit oder Wirtschaftswachstum beitragen.

Nutzhanf beim Drogentest nachweisen: Wenn Ihr nun beim Nutzhanf zugreift und Euch zum Beispiel die Hanfsamen über das Müsli streut, dann fragen sich viele Leute, ob dann auch beim Drogentest Ungemach droht. Allen Studien zufolge ist hier jedoch die klare Antwort: Nein! Öl, Samen, Milk, Cerealien, Shampoo, Lotionen und was sonst noch so angeboten wird, das zeigt kein THC an bei einem möglichen Drogentest durch die Polizei! Die winzigen Anteile lassen sich nicht nachweisen – doch Vorsicht ist angebracht bei selbst hergestellten Produkten oder bei Nutzhanf-Angeboten, die keinen offiziellen Regeln folgen. Es lohnt sich also, beim Kauf noch genauer hinzuschauen – entsprechende Siegel zur Qualität und Verlässlichkeit geben da eigentlich ausreichend Sicherheit.

CBD aus Nutzhanf – Starten Cannabis-Aktien durch?

Denkbar, dass gerade solche Unternehmen, die den begehrten Stoff als Cannabinoid auf ihr Tableau setzen, bald richtig Furore machen. CBD ist aus Nutzhanf leicht zu extrahieren und schon in 2017 wurden in den USA wohl mehr als 800 Millionen Dollar Umsatz mit Produkten aus dem nicht berauschenden Cannabis erzielt. Fast ein Viertel entfielt dabei auf CBD! In gut fünf Jahren rechnen Experten hier mit zweistelligen Milliardenumsätzen, schließlich wächst der Markt für Nutzhanf sogar noch schneller als die gleichfalls rasant vorwärtspreschenden Cannabis Aktien rund um legales Haschisch und Marihuana mit viel THC! Hier sind an den Börsen schon mal spannende Geschichten voraus – fangt schon mal mit dem Check der betreffenden Hanf Unternehmen an.

WHO offenbar beim Cannabis korrumpiert!

In der ersten Hälfte des Dezembers traf sich die Weltgesundheitsorganisation WHO in Wien und diskutierte unter anderem auch über den Status von Cannabis. Presse und Öffentlichkeit machten sich bereit für echte News, schließlich weiß jeder, dass die WHO den Hanf schleunigst anders bewerten muss – weltweit werden Haschisch und Marihuana erlaubt und die Forschungslage offenbart großartige medizinische Einsatzmöglichkeiten! Aber Pustekuchen – der Sprecher der WHO teilte nur lapidar mit, man könne die Besprechungen derzeit nicht veröffentlichen und müsse noch weiter prüfen. Da haben doch die vertrockneten Nationen im Geist wie China, Russland und sicher auch europäische Länder mitgewirkt an diesem Betrug, oder?

Die Schande von Wien – ist die WHO noch unabhängig?

Wenn nun vielleicht intern Cannabis als nicht mehr gefährlich eingestuft wird, das wäre logisch und konsequent, dann müssen wir fragen: Warum wird das dann zurückgehalten? In den 60 Jahren ihres Bestands hat die Weltgesundheitsorganisation stets schnell veröffentlicht, was gerade los ist in den Gremien – doch beim Cannabis wird auf einmal getäuscht und getrickst! Ganz offensichtlich haben sich die genannten Länder hier eingemischt – und sie werden alles tun, um bis zum März und der nächsten Sitzung diesen unhaltbaren Zustand noch auszubauen. Sehr unwahrscheinlich also, dass die WHO im kommenden Frühjahr 2019 ihren Mitgliedsstaaten in der Summe rät, Haschisch und Marihuana nun endlich von der Liste der gefährlichen Substanzen zu nehmen – Herzlichen Dank auch an Österreich, Deutschland und die asiatischen Stumpfsinnsysteme, die hier ihren ganzen Einfluss gelten machen.

Großbritannien hat die teuersten Hanfpatienten weltweit

Während Theresa May durch Europa tourt und um Nachlässe und Extrawürste für den Brexit bettelt, macht sich Großbritannien auch beim Cannabis und der Hanfmedizin für die einheimischen Bürger zum Affen. Erst kürzlich wurde am Londoner Airport Heathrow mit großem Drama CBD-Öl beschlagnahmt, das ratlose Eltern im Internet gekauft und nach England für den an Epilepsie leidenden Sohn einschmuggeln wollten. Zwar dürfen nun seit dem 1.November die britischen Ärzte auch Hanfmedizin offiziell verschreiben, aber unfassbare Kosten und bürokratische Hürden führen dazu, dass im Vereinigten Königreich die mit Abstand teuersten Cannabis Patienten behandelt werden.

Bürokratie und britische Anti-Cannabis Politik

Gutes Beispiel für die Idiotie auf der Insel, die sogar Jens Spahn und seine Pfuschereien rund um das Cannabis Medizingesetz für Deutschland übertreffen, ist eine Patientin mit Fibromyalgie, der sich mit üblen Schmerzen herumschlägt – und der als erster offiziell behandelter Bürger mit Hanf in UK gilt. Knackpunkt: Bei einem Durchschnittsgehalt von etwa 30.000 britische Pfund im Jahr gehen im Fall des Carly Barton wenigstens ein Drittel der Einnahmen direkt in die Bezahlung von Medizin aus Haschisch und Marihuana! Und bis dato wurden auch nur ZWEI Rezepte überhaupt bewilligt.

Im Schnitt sind also gut 10.000 Pfund pro Jahr aufzuwenden, wenn wir im Fall der Carly Barton zwei Gramm Gras pro Tag verschrieben werden. Ist das nicht lächerlich? Zudem ist es weiterhin extrem kompliziert, überhaupt an Cannabis als Medizin zu kommen – ein Gespräch mit dem Hausarzt reicht nicht, sondern es braucht Termine bei der Gesundheitsbehörde und so weiter. Und es wird wirklich nur Hanf verschrieben, wenn es den Leuten so richtig dreckig und mies geht – die Patienten haben dann das Pech, sich entweder beim Dealer Marihuana schwarz zu besorgen oder die exorbitanten Preise selbst zu bezahlen, wenn das Rezept nicht übernommen wird. In Großbritannien gehen die Lichter aus – der Brexit wirft auch beim Cannabis seine Schatten voraus.