Hanfshops auf JamaikaWir schauen diese Woche nach Griechenland, wo es neue Pläne zur Sanierung des Pleitestaates gibt: Cannabis soll alle Probleme lösen und in der vergangenen Woche wurde dazu dann auch ein Gesetz verabschiedet. Aber kann das wirklich klappen zwischen Athen und Kreta? Auch Kanada ist wieder dabei, dort bringen sich die Bierbrauer in Stellung und es wird kräftig gewerkelt an neuen Lebensmitteln aus Alkohol und Hanf. Und dann empfehlen wir euch noch einen Trip nach Jamaika, wo gerade der erste offizielle, lizenzierte und mit geprüften Cannabis-Produkten ausgestattete Laden eröffnet wird.

Griechenland legalisiert Herstellung von Cannabismedizin

Wenn ihr ein wenig die ganze Entwicklung in Griechenland verfolgt, dann ist der neuste Schachzug der Regierung hin zu legalem Cannabis natürlich einem Aspekt geschuldet: Das Land braucht Geld, Jobs, Wirtschaftskraft und wie beispielsweise auch in Puerto Rico oder in afrikanischen Staaten setzt die Politik mit aller Macht auf die Produktion von Hanf.

Zwischen Schuldenkrise und Hanfbusiness

Der Gesetzgeber erlaubt ab sofort den Erwerb einer Anbaulizenz für Haschisch und Marihuana. Dazu können Patienten ein Rezept für Hanf bekommen und erhalten dann umgehend das Gras aus der griechischen Apotheke. So jedenfalls die Theorie. Im Hintergrund sind es aber auch gerade internationale Unternehmen, die Griechenland für optimal halten, wenn es um Cannabis geht: Bestes Wetter, niedrige Löhne, eine vorzügliche Logistik – da lässt sich ordentlicher Hanf produzieren!

Und wie bei den Griechen gewohnt wird schon kräftig mit Umsätzen weit in der Zukunft gerechnet. Ausländische Firmen sollen Milliarden Euro investieren, tausende Jobs sind in Planung. Ob sich auf diese Weise die enorme Arbeitslosenquote von 20 % senken lässt?

Gibt es bald griechische Cannabis-Aktien?

Gut möglich! Wir raten euch aber immer zum intensiven Check solcher Unternehmen, gerade in Griechenland. Zwar ist das Land theoretisch für Cannabis bestens aufgestellt, das lässt sich durchaus mit der einst sehr erfolgreichen hellenischen Baumwollindustrie vergleichen. Zugleich drücken aber die Schuldenlast, es gibt eine Menge Korruption und viel Bürokratie, das lässt ausländische Firmen oft verzweifeln. Auch ist nicht klar, wie sich die EU zum Cannabis aus Griechenland aufstellt, denn aus Brüssel (beziehungsweise aus Berlin) kommen die Hilfsgelder und es ist gut möglich, dass sich irgendein verklemmter Beamter vorzugsweise aus Deutschland vor Haschisch und Marihuana fürchtet, was dann diesen vielversprechenden Prozess verzögern könnte.

In Kanada wollen Bierhersteller beim Cannabis mitmischen

Im Sommer wartet die Legalisierung von Cannabis in Kanada und dazu bringen sich auch die lokalen Bierproduzenten in Stellung. Schon finden sich Produkte in den Märkten, die zumindest ein Hanfblatt auf das Bier kleben und natürlich wird es entsprechende Getränke mit THC und Gärung in breiter Auswahl geben. Einige Bierbrauer wollen zweigleisig fahren, also Hanf verstehen und vielleicht auch selbst herstellen neben dem Gerstensaft, andere setzen vor allem auf die Kombination zweier Genussmittel. Hierfür kauft man sich übrigens auch bei Cannabis-Aktien ein!

Warum Kiffer oft auch gerne Bier trinken

Geschmacklich passt es bestens, auch wenn Alkohol und THC bei übermäßigem Konsum eine explosive Mischung darstellen können. Der große Trend der „Edibles“, also der Lebensmittel mit Cannabis, wirkt logischerweise auch beim Bier und wenn Schätzungen meinen, der gesamte nordamerikanische Markt hätte ein jährliches Umsatzvolumen von rund 50 Milliarden Dollar – eine überall gültige Cannabis-Legalisierung vorausgesetzt, dann sind viele Firmen interessiert an einem Stück von diesem Kuchen. Freut Euch also bei Kiffer-Reisen nach Kanada oder in die Legal States der USA auf Radler mit Kush oder auch ein kräftiges Bockbier mit Grasnote, das ist sicher lecker.

Jamaika bekommt erstes offizielles Cannabis-Geschäft

Ausgerechnet über einen Hanfladen auf Jamaika zu berichten ist dann schon etwas absurd, schließlich könnt ihr auf der Karibikinsel schon seit Ewigkeiten an wirklich jeder Ecke das lokale Ganja als vorzügliches Cannabis erwerben. Ganze Touristiktouren basieren auf Kiffen und am Probieren von Gras und Haschisch! Wenn nun auf der Insel die Rastafaris und ihre Gäste ein eigenes Geschäft mit hochwertigen Produkten bekommen, dann müssen wir uns das natürlich genauer ansehen.

Das Paradies der Kiffer

Zwar ist Cannabis auf Jamaika nicht legal im engeren Sinne, aber es wird auch nicht kriminalisiert und ist im Prinzip seit Urzeiten fester Bestandteil der Freizeitkultur. Ihr könnt euch zwar auch den wunderschönen Stränden bei einem Bier vergnügen, doch an den Joints und Leaf-Flaggen kommt keiner vorbei. Die Einheimischen haben sich längst auf die unzähligen Besucher aus der ganzen Welt eingestellt und so erfahrt ihr vor Ort interessante Aspekte wie eben zum Anbau von Hanf, zu vielversprechenden Sorten und auch zur Marihuana-Religion der Rastafaris.

Was wird im Hanfladen auf Jamaika alles angeboten?

Um das zu komplettieren wird jetzt auf Kayas Farm, schaut dazu bitte einfach mal im Internet, ein vollständig ausgerüsteter Cannabisladen eröffnet. Vom Anbau über die Ernte bis hin zur Verarbeitung ist der gesamte Produktionsprozess zu besichtigen und die Besitzer sehen sich der Tradition von Cafés und gemütlichen Lounges, die in vielen Städten dieser Erde ein Dreh- und Angelpunkt für das urbane Leben sind. Im Hanf-Shop auf Jamaika gibt es dazu Drinks und Cocktails mit THC, es gibt CBD-Kosmetik und sogar Massagen mit dem passenden Hanföl!

Es gibt Konzentrate und die Preise sind recht moderat, die Betreiber gehen im Durchschnitt von 5 Dollar pro Gramm Cannabis aus. Ok, das klingt viel im Vergleich zu anderen Entwicklungsländern, aber dafür bekommt ihr im Laden dann auch garantierte Qualität, geprüft nach internationalen Standards und in großartiger Auswahl. Kiffer-Reisen nach Jamaika haben also einen neuen, spannenden Aspekt dazubekommen und ihr solltet den nächsten Trip auf die Insel auf jeden Fall mit einem Besuch im Hanfladen kombinieren.