Cannabis Snoop Dogg

Auch in Deutschland investiert der Rapper Snoop Dogg beim Cannabis und steckt gleich mal mehrere Millionen Dollar in hoffentlich bald Hanf legal (Bild von Julio Cesar costa The Megament auf Pixabay).

Offenbar haben Rapper eine gute Nase und wissen mehr, denn wenn wie gerade zu lesen eine in der Szene geradezu kultige Ikone Geld in die Hand nimmt und in Deutschlands Hanfbranche steckt, dann dürfte auch die Legalisierung von Haschisch und Marihuana nicht mehr fern sein. Snoop Dogg jedenfalls investiert gleich mal mehrere Millionen Dollar in eine hiesige Cannabis Firma und wir dürfen annehmen, dass Doggie seine Greenbacks nicht den Dealern auf dem Schwarzmarkt etwa in Berlin gibt, sondern ein echtes, legales Business erwartet. Ob die Ampel Koalition hier liefert ist noch nicht ganz klar – zwar haben es die drei Parteien direkt und unverblümt alle versprochen, aber bekanntlich gibt’s in der Politik zumal rund um Cannabinoide viel Heuchelei und noch mehr Lügen seit vielen Jahren. Ob FDP, Grüne und SPD also ihre Versprechen halten und einmal den Konsumenten, dann aber auch Unternehmern wie Snoop Dogg die Bahn frei machen für eine in Zukunft floriernde, bundesdeutsche Gras Wirtschaft?

Prominente als Geldgeber für die Hanfbranche

Wenn wir uns hierzulande mal die Subventionen anschauen und sehen, dass vor allem Krethi und Plethi und eine Menge Nonsens mit Steuergeldern gefördert werden ist es schon nachvollziehbar wenn pfiffige Cannabis Unternehmen besser nach Hilfe durch private Investoren schauen. Zwar könnte Hanf als Rohstoff zum Beispiel in den bald ehemaligen Braunkohlegebieten als Wirtschaftsmodell helfen, eignet sich als extrem vielseitige Kultur- und Heilpflanze bestens für eine klimagerechte Gesellschaft – aber leider regieren bei uns eben moralisch verkommene Biertrinker statt fürsorgliche Politiker mit einem Sinn für Ökonomie und Volksgesundheit.

Also braucht es Leute wie Snoop Dogg, der immerin 3,5 Millionen Dollar einem hiesigen Startup zur Verfügung stellt. Schon seit gut sechs Jahren macht der Rapper das und investiert in der Branche am meisten von allen Promis, von denen viele selber kiffen oder wenigstens Sympathie haben für Cannabinoide legal. Gesucht sind Firmen in Wachstumsmärkten wie eben Deutschland, das lange unter den endlosen Merkeleien zu leiden hatte, nun aber mit einer neuen Regierung hoffentlich bald durchstartet in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung beim Cannabis. Die Empfänger der Millionen konzentrieren sich auf Cannabis Forschung und Life-Style Produkte, die wir als Gras und Co wenn alles glatt geht in Fachgeschäften oder eben Apotheken bald kaufen können.

Europäischer Markt für Haschisch und Marihuana vor dem Durchbruch?

Alles andere wäre eigentlich auch absurd und wenn die Ampel Parteien ernsthaft eine Freigabe zurückweisen können Kiffer und Hanfpatienten gleich auswandern – die Legalisierung ist derart überfällig, dass dieser Tage alle echten Experten zustimmen und, genauso bezeichnend, all die inkompetenten wie kontrollsüchtigen Gängel-Bürokraten aufheulen was deutlich zeigt wie aus der Zeit gefallen die deutsche Drogenpolitik aktuell noch ist. Ringt sich Deutschland endlich zu Fairness und Fortschritt beim Cannabis durch, dann hat das logischerweise Einfluss auf europäische Nachbarn.

Frankreich etwa ist ähnlich zurückgeblieben beim Gras und braucht dringend neue Konzepte, schließlich geht’s in der Grande Nation genauso um echten Jugendschutz wie bei uns und das lässt sich nun mal ausschließlich durch eine regulierte Freigabe von Hanf durchsetzen. Zwar wird bei uns selbst in den Medien weiter eine bunte Mischung aus Fake News und Zeigefinger zum Thema Cannabinoide präsentiert, aber das ist derart lächerlich und absurd dass immer mehr Politiker merken wie sie sich mit den alten Stories wie etwa dem Gerede von der „Einstiegsdroge“ zur Feile machen bei erwachsenen Wählern, Bürgern, Steuerzahlern.

Snoop Dogg jedenfalls ist in guter Gesellschaft, da selbst Leute wie Mike Tyson und sogar Justin Bieber mittlerweile eigene Hanfsorten verkaufen in Übersee und wenn unsere neuen Minister Wort halten können wir diese Strains mit ordentlich THC auch hierzulande probieren. Auf jeden Fall bringt der Musiker nicht nur Dollars, sondern eben genau jenen Rhythmus in die Hanfbranche, die es für noch mehr Innovation und Vielseitigkeit braucht in Zeiten einer sich anbahnenden Legalisierung von Cannabis endlich auch in Deutschland.