Hanf Legalisierung Kinder JugendlicheWenn uns deutsche Politiker mal wieder besonders dreist an der Nase herumführen wollen, dann verweisen sie beim Thema Hanf Legalisierung auf Gefahren für Kinder und Jugendliche. Natürlich fordert niemand eine Cannabis Freigabe für Minderjährige, aber das wird unterschlagen für die maximale Drohkulisse gegen Kiffer und Hanfpatienten. Gepriesen wird demgegenüber die ewige Verbotspolitik als angeblich wirkungsvoll, hilfreich und schützend – doch dieser Pfeffer ist längst widerlegt! Ohne staatliche Kontrolle, ohne Aufsicht kaufen sich eben auch sehr junge Menschen Gras beim Dealer, den noch so viele Polizisten in seiner schieren Masse niemals fassen werden. Entsprechend wird selbst bei Teenagern vergiftetes Gras gekifft und wir müssen schon fragen, wie Merkel, Spahn und Co das verantworten. Eine frische Studie aus den USA zeigt, wie es viel besser und sicherer geht beim Cannabis und dem Nachwuchs.

Ausweiskontrolle beim Cannabis kaufen

Klappt doch in deutschen Supermärkten bei Schnaps und Zigaretten auch ganz gut: Wenn Minderjährige in den Legal States der USA wie zum Beispiel Washington oder Colorado Gras kaufen wollen, dann ist das im Fachgeschäft unmöglich – die Inhaber sind verpflichtet und zugleich sehr aufmerksam in puncto Ausweiskontrolle! Haschisch und Marihuana, THC-Liquids und CBD-Öl finden wir alles in bester Auswahl im Laden, doch ohne ID-Card wie es bei den Amis heißt, geht nichts. Untermauert wird das durch Testkäufe und Versuche mit Minderjährigen, die von den Studienmachern in die Dispensaries als Hanfgeschäfte geschickt wurden.

Dabei wurde schnell klar, dass die strengen Vorschriften wirken: Bei allen insgesamt 349 Besuchen der Tester in den Cannabisläden wurde früher oder später nach dem Ausweis gefragt! Egal ob beim Eintreten, beim Kauf und bei der Beratung oder an der Kasse beim Bezahlen – die Hanfverkäufer checken auf das Mindestalter von 21 Jahren. Eine Schwachstelle könnte die Eingangstür sein, weil selten zwar, aber doch hier und da im Bundesstaat Washington erst später nachgefragt wurde und Experten meinen, es wäre hier eine Kontrolle direkt am Einlass empfehlenswert. 

Am besten gar nicht erst in den Hanfladen!

Daher gleich der Check am Eingang. Immerhin 40% der Testkäufer kamen bis zum Regal mit den Hanfsorten, was ja eigentlich auch vermieden werden soll. Kinder und Jugendliche sind bei einer Legalisierung genauso aus einem Cannabisgeschäft fernzuhalten wie aus dem Spirituosenladen in Deutschland. Wer am Eingang nicht besteht, der kommt nicht rein, fertig. Es ist schließlich möglich, dass gerade die Leute an der Kasse nicht mehr nachfragen und davon ausgehen, das wäre schon geschehen – und eventuell kommen Minderjährige dann mit einer Unze Gras davon! Auch ist genaues Hinsehen gefordert auf das Alter der Personen. Einige Verkäufer winkten schon ab bei der Vorlage und sahen nicht weiter auf den Ausweis, was gleichfalls eine Lücke ist die es zu schließen gilt. Überhaupt sind die Raten ähnlich wie beim Kaufen von Alkohol, was in den USA ebenso sehr streng geregelt ist. Und dann empfehlen sogar die Experten anderen Staaten, von Colorado und Washington zu lernen!

Wie funktioniert der Cannabis Jugendschutz in Deutschland?

Gar nicht. Gesundheitsminister Spahn oder auch die besonders hinterlistige Franziska Giffey mit ihrem Geschwätz als Chefin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend interessieren sich beim Hanf ausschließlich für Verbote. Dieses soll die Erwachsenen maximal gängeln und der Jugend drohen. Wenn nun Teenager im Park beim Dealer Cannabis kaufen ohne jede Kontrolle und dann verseuchtes Gras durch die Bong rauchen, krank werden und so weiter, dann ist das allemal besser in den Augen der Bundesregierung als Hanf für erwachsene, freie, steuerzahlende Erwachsene zu erlauben. Die Verbotspolitik bei Haschisch und Marihuana spielt unverblümt mit der Gesundheit vor allem junger, heranwachsender Menschen! Gekifft wird sowieso, im 21. Jahrhundert möchte niemand mehr nur mit Markus Söder Weizenbier trinken auf dem Oktoberfest. Wo ist angesichts solch ignoranter und auf ganzer Linie gescheiterter Drogenpolitik die Verantwortung gegenüber der Bevölkerung?